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Ich weiß nicht mehr weiter mit meinem Sohn (15)

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Icv hatte auch nicht geschrieben, dass ich glsube, dein Verlobter wolle deinem Sohn etwas Böses, sondern dass er ihm emotional nicht so nah ist wie du - logisch. Passt er sich fügsam ein ist auch alles okay. Aber wehe, wenn nicht. Und das tut ein pubertierender Jüngling eben nicht. Der hat Launen, spricht in Ein-Wort-Sätzen, möchte sich abgrenzen und erst recht sich nicht unterbuttern lassen. Und er möchte nicht, dass dein Verlobter eine Vater-Rolle einnimmt. Dein Verlobter sieht sich als Familienoberhaupt und Bestimmer. Er ist zufrieden, wenn alles so läuft wie er es will.

Er istces überhaupt nicht gewohnt, in einer Rolle zu sein, in der in bestimmten Situationen einfach nicht die Entscheidungsgewalt hat.
Genau das sehe ich auch. Und jetzt muckst du auch noch auf und willst ihm erklären, was pubertierende Jungs brauchen und wie Familie geht.

Dass er dich wenig in der Klinik besucht passt für mich ins Bild. Das nimmst du ja auch so hin. Bring ihm sein Kind auf die Welt, erfülle deine Pflicht. Wahrscheinlich sichert er euch einen guten Lebensstandard, also darf er das auch so fordern.

Naja, das muss man so mögen. Mir wäre das zu wenig Augenhöhe. Womöglich erkaufst du dir damit wirtschaftlichen Wohlstand. Umso mehr sollte man a erkennen, dass du dich jetzt doch noch für deinen Sohn stark gemacht hast. Behalte das bei - dein Verlobter muss und wird das irgendwann akzeptieren. Lass ihn bis dahin ruhig auch meckern und beleidigt sein und hak das Thema ab, es ist ausdiskutiert). Gut und richtig finde ich, dass du dich für deinen Sohn stark gemacht hast. Auch wenn der das nicht ausspricht, kannst du sicher sein, dass ihn das freut und er dir dankbar ist.
 
Unter einer Führungsrolle versteht man heute auch was anderes als schiere Dominanz. Führung wird akzeptiert , wenn sie mit hoher Kompetenz und sozialer Intelligenz ausgeführt wird. In seiner Firma hat er die Kompetenz bei deinem Sohn nicht. Er ist nicht sein Angestellter oder Untergebener , der sich nach seinen Anweisungen richten muss. Die Angestellten müssen ihm folgen, wenn sie ihren Job behalten wollen, dein Sohn braucht ihn für nichts, er ist ohne ihn besser dran.
Ich finde es interessant , dass du gar nicht über seine früheren Beziehungen weist und warum sie auseinandergegangen sind. Das erzählt er sicher wohlweislich nicht.
Schon sehr schade, dass er als Chef sich die Zeit nicht nimmt dich früher abends im Krankenhaus zu besuchen. Ist klar wo seine Prioritäten liegen.
Ich finde es auch schade, dass er es meistens nicht früher aus dem Büro schafft. Wobei ich ihm dabei tatsächlich den Münchner Feierabendverkehr zugutehalten muss, wenn er erst gegen 20 Uhr loskommt, ist das natürlich auch nochmal eine andere Situation.
Was seine früheren Beziehungen betrifft, weiß ich tatsächlich nicht sehr viel darüber, warum sie jeweils auseinandergegangen sind. Ich habe ihn danach bisher auch nicht genauer gefragt. Vielleicht sollte ich das irgendwann einmal tun, gerade weil ich inzwischen manche Dinge anders betrachte als noch vor einiger Zeit.
 
Wie wollte er sich damit um den Sohn kümmern?
Ich hoffe, er verändert seine Arbeitszeiten, wenn die Tochter da ist.
Mein Sohn wäre unter der Woche zwangsläufig sehr viel alleine gewesen.
Er hat mir zugesagt, dass er seine Arbeitszeiten nach der Geburt anpassen wird und dann deutlich mehr zu Hause sein möchte. Ich hoffe natürlich, dass sich das auch so umsetzen lässt.


Icv hatte auch nicht geschrieben, dass ich glsube, dein Verlobter wolle deinem Sohn etwas Böses, sondern dass er ihm emotional nicht so nah ist wie du - logisch. Passt er sich fügsam ein ist auch alles okay. Aber wehe, wenn nicht. Und das tut ein pubertierender Jüngling eben nicht. Der hat Launen, spricht in Ein-Wort-Sätzen, möchte sich abgrenzen und erst recht sich nicht unterbuttern lassen. Und er möchte nicht, dass dein Verlobter eine Vater-Rolle einnimmt. Dein Verlobter sieht sich als Familienoberhaupt und Bestimmer. Er ist zufrieden, wenn alles so läuft wie er es will.


Genau das sehe ich auch. Und jetzt muckst du auch noch auf und willst ihm erklären, was pubertierende Jungs brauchen und wie Familie geht.

Dass er dich wenig in der Klinik besucht passt für mich ins Bild. Das nimmst du ja auch so hin. Bring ihm sein Kind auf die Welt, erfülle deine Pflicht. Wahrscheinlich sichert er euch einen guten Lebensstandard, also darf er das auch so fordern.

Naja, das muss man so mögen. Mir wäre das zu wenig Augenhöhe. Womöglich erkaufst du dir damit wirtschaftlichen Wohlstand. Umso mehr sollte man a erkennen, dass du dich jetzt doch noch für deinen Sohn stark gemacht hast. Behalte das bei - dein Verlobter muss und wird das irgendwann akzeptieren. Lass ihn bis dahin ruhig auch meckern und beleidigt sein und hak das Thema ab, es ist ausdiskutiert). Gut und richtig finde ich, dass du dich für deinen Sohn stark gemacht hast. Auch wenn der das nicht ausspricht, kannst du sicher sein, dass ihn das freut und er dir dankbar ist.
Ich verstehe, warum du das so wahrnimmst, aber ganz so würde ich es nicht beschreiben. Dass er mich momentan nur selten im Krankenhaus besucht, nehme ich nicht einfach kommentarlos hin. Ich finde es selbst schade und hätte mir gerade in dieser Situation mehr gemeinsame Zeit gewünscht.
Was den finanziellen Aspekt betrifft: Ich bin selbst berufstätig und habe einen gut bezahlten Job. Es ist also nicht so, dass ich wirtschaftlich von ihm abhängig wäre oder mir durch die Beziehung einen bestimmten Lebensstandard „erkaufe“. Die Privatschule für meinen Sohn hätte ich mir allerdings selbst nicht leisten können.
Und ja, ich hoffe natürlich auch, dass mein Sohn merkt, dass ich gerade versuche, mich für ihn einzusetzen.
 
Schön, dass dein Sohn dich so oft im Krankenhaus besucht-

Ich würde deinem Verlobten folgendes sagen, wenn er sich doch mal in's Krankenhaus verirrt:

Geliebter, ich liebe dich über alles, aber ich teile nicht deine Einstellung über Erziehung-

Deswegen löse ich die Verlobung auf und teile auch nicht das Sorgerecht für unsere Tochter mit dir.

Voilà

Alles Gute für die kommenden Tage 🍀
 
Hm, ich denke, wenn man eine hohe Stellung im Job hat, müsste es doch manchmal möglich sein, auch zeitweise mal früher mit der Arbeit Schluss zu machen.

Dass möglicherweise andere Mitarbeiter in der Firma bestimmte Aufgaben unternehmen könnten, wenn man das denn selbst will.

Geht natürlich nicht, wenn man sich selbst für unentbehrlich hält.

Aber vielleicht bin ich da ja auch naiv.
 
Dein Sohn ist ein prima Junge, er liebt seine Mama , besucht dich oft im Krankenhaus, sicher sorgt er sich , dass alles gut geht mit der Geburt, wo die Schwangerschaft so schwierig war. Er hat keine schlechten Noten, hat Freunde und eine Freundin. Er hat es verdient, dass du sich an seine Seite stellst. Da gibt es ganz andere 15 jährige, die Schule schwänzen, Drogen nehmen oder klauen oder sozial isoliert sind und nur PC Spiele machen.
Auch wenn du sehr streng mit der Schule bist, hast du ganz viel richtig gemacht als alleinerziehende Mutter, da kannst du stolz und selbstbewusst sein deinem Verlobten gegenüber treten, denn er hat noch nie ein Kind großgezogen, schon gar nicht alleine.
Die Liebe zwischen Mutter und Sohn bleibt ein Leben lang bestehen, wenn man sie nicht zerstört, wie lange du bei dem Mann bleibst weiß man nicht.
 
Da kann ich nur zustimmen. Du hast einen tollen Sohn.

Der hat es wirklich nicht verdient, nur als Problem.gesehen zu werden.

Du hast vieles richtig gut gemacht mit ihm. Lass dir nicht sagen von deinem Lover, dass du alles falsch machst. Der hat eigentlich überhaupt keine Ahnung.

Ich habe ja noch die Hoffnung, dass dein Verlobter weich wird, wenn er erstmal seine Tochter sieht. Und damit seine Erziehungsmethoden zumindest ihr gegenüber über den Haifen geschmissen werden.
 
Ich habe ja noch die Hoffnung, dass dein Verlobter weich wird, wenn er erstmal seine Tochter sieht.

Das hab ich auch schon gedacht. So ein kleines Wunder macht die meisten schon ein bisschen demütig, glaub ich.

Euer Alltag wird sich dann um das Baby drehen, dein Mann hat nur noch Augen für die kleine Prinzessin und dein Sohn hat seine Ruhe.

Das wird schon.

Du musst nur lernen, ihn in die Schranken zu weisen, wenn es notwendig ist.
Er muss nämlich dringend lernen, dass er nicht die alleinige Deutungshoheit hat. Bleib bei deiner Meinung und lass sie dir nicht ausreden. Damit verschaffst du dir auch Respekt.

Momentan nimmt er dich nicht wirklich ernst, hab ich den Eindruck. Das muss sich wieder ändern. War anfangs ja sicher auch nicht so.
 
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