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Ich weiß nicht mehr weiter mit meinem Sohn (15)

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Ist sicher vieles richtig was du schreibst, aber ich erkenne keinen Zusammenhang mit der Fragestellung der TE, den Problemen mit dem Sohn und dem neuen Mann in ihrem Leben. Sie ist Mitte 30 und nach eigenen Aussagen hat sie eine arme aber keine gewalttätge Kindheit gehabt.
Frühere Erziehungsmethoden und deren Auswirkungen wäre eher ein Thema für einen eigenen thread.
Das sehe ich anders. Egal welches Alter man hat, ist man von der Erziehung der eigenen Eltern beeinflusst. Sowas zieht sich durch mehrere Generationen. Vor allem dann, wenn es nicht aufgearbeitet und verstanden wurde.
Über das Thema generationsübergreifender Traumata der Erziehung gibt es bereits umfangreiche Literatur.
 
Das sehe ich anders. Egal welches Alter man hat, ist man von der Erziehung der eigenen Eltern beeinflusst. Sowas zieht sich durch mehrere Generationen. Vor allem dann, wenn es nicht aufgearbeitet und verstanden wurde.
Über das Thema generationsübergreifender Traumata der Erziehung gibt es bereits umfangreiche Literatur.
Ja bestreite ich überhaupt nicht, nur dass die TE ein anderes Thema hat. Das scheint dein Thema zu sein, anderen Traumata zu unterstellen von deren Erziehung du gar nichts weißt, finde ich unsinnig.

Das Thema der TE kommt oft vor. Es gibt immer mehr Patchworkfamilien. es ist klar, dass ein Kind was lange von der Mutter allein erzogen wurde , Probleme bekommt wenn plötzlich ein neuer Mann in die Familie kommt. In der Pubertät umso mehr, als bei einem kleinen Kind und in diesem Fall ganz besonders, weil schlecht mit der Situation umgegangen wurde ,sehr zu Lasten des Sohnes. Sie vertritt ganz offenbar nicht die Interessen ihre Sohnes gegenüber dem Mann und setzt ihm keine ausreichenden Grenzen. Vielleicht fürchtet sie Ärger mit den Verlobten.
 
Der Mann hat keine Kinder, er spielt sich leider als Vater auf.
Ein Umstand, der bei mir nur beim Lesen Beklemmungen auslöst.....weil es so falsch, daneben und konfliktfördernd ist wie nur irgendwas.

Ja, da gebe ich dir recht. Das ist falsch gelöst.

Allerdings stelle ich es mir enorm schwierig vor, mit einem Jugendlichen den Alltag zu verbringen und nie den Mund aufmachen zu dürfen.

Deshalb würde ich nicht mit einem neuen Partner zusammen ziehen, solange die Kinder noch im Haus sind. Weil es klappt halt nicht alles nach Erziehungsratgeber.
 
Ich denke, jeder der hier Kinder hat weiß, wie sich eine Situation mit einem aufgebrachten 15jährigen entwickeln kann. Sich einem Jugendlichen in den Weg zu stellen finde ich jetzt nicht optimal aber sicher nicht schlimm.

Den Mann dafür komplett zu verteufeln und ihn geradezu als Kindermisshandler darzustellen ist nicht richtig.
Da du auch nicht dabei warst finde ich es befremdlich, dass du den Mann unbedingt entschuldigen willst. Finde ich auch nicht richtig.
 
Nein, will ich nicht.

Aber nachdem hier nach 50 Seiten Beiträgen niemand auf die Idee kommt mal die andere Seite zu betrachten, habe ich das gemacht.

Einer alleine ist selten "Schuld"

Das Verhalten eines Teenagers ist nicht mit dem eines erwachsenen Mannes gleichzusetzen. Daher zieht der Kalenderspruch nicht, der übrigend auch unter Erwachsenen nicht immer stimmt. Aber wegen mit kannst du den Typ noch seitenlang verteidigen.
 
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