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Ich weiß nicht mehr weiter mit meinem Sohn (15)

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Du und einige andere hier haben aus meinem Post anscheinend sämtliche "evtl" und "wahrscheinlich" überlesen. So als hätte ich damit jeden hier persönlich angesprochen. 🙈
Was du meinst, was es nach den 50ern nicht mehr gab, naja....das freut mich für dich. Aber meine Verwandtschaft kommt aus Bayern und ist noch während der 60er in der Schule geprügelt worden. In Hessen war es das gleiche. Ich habe es auf meiner Schule noch selbst erlebt. Auch kenne ich Leute, die ihre Eltern gesiezt haben. Nein, nicht vor 200 Jahren. Und auch nicht jeder, weswegen ich "evtl" sagte. Steht da ganz klar erkennbar.
Ich sage nicht das jeder hier eine schlimme Kindheit hatte, aber viele.
Deutschland ist kein Kinderparadies.
Wir sind hier in einem Hilfeforum voller Menschen mit psychischen Problemen... Und da draußen brauchen derart viele Menschen Therapie, das nicht genug Therapeuten zur Verfügung stehen....
Und ihr wollt ernsthaft behaupten, kaum jemand in diesem Land oder Forum hätte eine schlechte Kindheit gehabt.
Na gut. Von mir aus. Hier sind alle super gesund und happy, sind alle in einem Hilfeforum wg extrem glücklicher Kindheit. Okkkeeeyyy 😊
Ist sicher vieles richtig was du schreibst, aber ich erkenne keinen Zusammenhang mit der Fragestellung der TE, den Problemen mit dem Sohn und dem neuen Mann in ihrem Leben. Sie ist Mitte 30 und nach eigenen Aussagen hat sie eine arme aber keine gewalttätge Kindheit gehabt.
Frühere Erziehungsmethoden und deren Auswirkungen wäre eher ein Thema für einen eigenen thread.
 
Gestern konnte ich außerdem noch ein längeres Gespräch mit meinem Sohn führen. Dabei wurde mir noch einmal sehr deutlich, wie unterschiedlihc wir manche Situationen wahrgenommen haben und wie viel von dem, was für mich vielleicht selbstverständlich oder nachvollziehbar war, bei ihm ganz anders angekommen ist.
Ich hätte darüber eigentlich gerne noch etwas hier geschrieben, aber ich möchte mich nicht auf diesem Niveau beleidigen oder persönlich abwerten lassen. Ich bin weder hochnäsig noch halte ich mich für unfehlbar und habe auch keinen Grund, mich hier besser darzustellen, als ich bin.
Ich finde gut, dass du mit deinem Sohn in den Austausch gegangen bist und er sich offenbar auch darauf eingelassen hat. Allein durch eure Rollen - Mutter und Sohn - ergeben sich schon Unterschiede, die fast schon nahelegen, dass man über Themen sprechen und nicht einfach über Köpfe hinweg entscheiden und erwarten sollte, dass der andere das genauso sieht oder nachvollziehen kann.
Nicht ohne Grund gilt eine gute und wertschätzende Kommunikation als Schlüssel zu einem gelingenden Miteinander. Wenn du dazu tiefer eintauchen möchtest befasse dich doch mal mit der Gewaltfreien Kommunikation nach Rosenberg. Da du viel liegen musst hast du jetzt sicherlich Zeit dafür. Du lernst darüber Techniken, die Empathie nahekommen, wenn du die nicht per se mitbringst.

Dass hier im Forum verschiedenste Menschen aufeinanderprallen, die du in einem Freundeskreis niemals so antreffen würdest, ist doch auch selbstredend. Wenn du dazu dann noch in einem Hilfeforum unterwegs bist, wo vermutlich alle irgendwann mal aufgeschlagen sind, weil sie zu mehr oder minder schweren Problemen Hilfe brauchten oder sich auch nur einlesen wollten, ist es auch naheliegend, dass nicht immer alles so rüberkommt, wie man es gerne hätte - du selber bringst ja auch Befindlichkeiten mit und wer wird schon gerne auf breiter Front kritisiert. Die Grenzen dessen, was man als beleidigend empfindet sind fließend und nicht jeder kann stets wachsweich formulieren. Ich nehme mich da selber auch nicht aus.

Beschimpfungen musst du dir nicht geben. Du kannst solche Beiträge melden oder auch Mods darum bitten, bestimmte User aus deinem Thread auszuschließen. Mod zu sein ist ein undankbarer Job, daher sind die eher eine rare Spezies und es braucht manchmal Zeit, bis Meldungen gesehen werden. Sie machen ihren Job in der Freizeit. Da hilft es manchmal, sich bis dahin ein dickes Fell zuzulegen oder Beiträge zu ignorieren; man muss auch nicht jedem explizit sagen, dass man ihn jetzt ignoriert.

Ich fänd es jedenfalls schade, wenn du nicht ein bisschen mehr erzählen würdest, wie der Austausch mit deinem Sohn gelaufen ist, vor allem aber ob ihr für die Zukunft beschlossen habt, anders miteinander umzugehen.
 
Ist sicher vieles richtig was du schreibst, aber ich erkenne keinen Zusammenhang mit der Fragestellung der TE, den Problemen mit dem Sohn und dem neuen Mann in ihrem Leben. Sie ist Mitte 30 und nach eigenen Aussagen hat sie eine arme aber keine gewalttätge Kindheit gehabt.
Frühere Erziehungsmethoden und deren Auswirkungen wäre eher ein Thema für einen eigenen thread.
Ich glaube, da hatte sich ein Beispiel verselbständigt. Es ging darum, in der Kindheit etwas erlebt zu haben, das dermaßen gravierend war, dass man versucht, es als Erwachsene/r - in diesem Fall eben Blauregen als Mutter - genau anders zu machen, um das Trauma nicht noch einmal zu erleben. Und das ist ja auch so - nur dass es eben keine Gewalterfahrung war, sondern das Aufwachsen in Armut mit Bildung als Gegenmittel. Das hat hat nun dazu geführt, dass besagte Bildung und das damit verbundene Lernen für die Schule einen eher unnatürlichen starken Fokus im Leben des Sohnes bekommt mit teilweise überzogenen Konsequenzen (Sanktionen bei einer (!) 4). Da Blauregen diesen Hintergrund nicht weiter ausführen wollte sind auch andere Auswüchse denkbar: Womöglich hat sich niemand um sie gekümmert; Blauregen ist jetzt überängstlich und helikoptert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zwei Punkte, Blauregen:
a) Kauf Sohnemann ein gutes Reflektoren-Set und triff mit ihm die Vereinbarung, daß er diese bei Abend- und Nachtfahrten trägt.
b) Verlange nie, NIEMALS Babysitterdienste für die kleine Schwester, Egal wann, egal wofür (ausgenommen echte Notfälle wie KH-Notaufnahme oder sehr kurze wie "Ich geh mal kurz Wäsche aufhängen"). Ansonsten nie. Ich betone das nicht ohne Grund so sehr.
Fragen kannst Du ihn, aber akzeptiere ein Nein sofort und ohne weitere Folgen.
 
Der Sohn wurde nicht geschlagen! Der Sohn hat den Verlobten geschubst und darauf hin hat sich der Verlobte vor ihm aufgenaut und ihn gegen die Wand gedrückt. Ist trotzdem gewaltvoll.

Ganz ehrlich, ich würde mich von einem 15jährigen auch nicht schubsen lassen.
An die Wand drücken ist da ein adäquates Mittel, das muss ja nicht aggressiv gewesen sein. Wenn man einem 3jährigen der schlägt die Hand fest hält, ist das ja auch nicht aggressiv.
Keiner von uns war dabei.
 
Ganz ehrlich, ich würde mich von einem 15jährigen auch nicht schubsen lassen.
An die Wand drücken ist da ein adäquates Mittel, das muss ja nicht aggressiv gewesen sein. Wenn man einem 3jährigen der schlägt die Hand fest hält, ist das ja auch nicht aggressiv.
Keiner von uns war dabei.

Natürlich war es aggressiv, sonst hätte der Sohn nicht panisch reagiert.

Willst du hier noch Öl ins Feuer gießen?
 
.... und in BaWü haben es viele Lehrer noch viele, viele Jahre später aktiv getan - oder es gab den Wurf mit dem Schlüsselbund, tat auch gut, wenn der richtig getroffen hat.....
Ui, sowas kenne ich noch nichtmal von Erzählungen Leuten, die deutlich älter sind, als ich mit Mitte 50.
Meine Lehrerin in der Grundschule hat einmal einem Mitschüler auf die Finger geklopft, als der nicht damit aufgehört hat, unsere Schulkaninchen zu ärgern.

Ansonsten kenne ich sowas wirklich gar nicht, bei uns im Schulbezirk waren damals sogar schon Strafarbeiten eigentlich verboten.
Deshalb haben unsere Lehrer das dann "Extraaufgabe" genannt..😉

Ich schätze, diese unterschiedlichen Erfahrungen liegen daran, daß Schulen in Deuthalt eigentlich nicht Bundes-sondern Ländersache sind, und jedes Land sein eigenes Ding macht, ganz nach den jeweiligen parteipolitischen Vorlieben.
Deshalb ist es bis heute auch so schwierig, wenn man mit Schulkindern in ein anderes Bundesland umziehen muss...

@Blauregen seid ihr mit deinem Verlobten jetzt auch in ein anderes Bundesland gezogen?
Deinen Beitrag habe ich auch gemeldet-

Du bist als Miststück des Forums auch wirklich Einzigartig.
Boah, was ist denn hier los??!
 
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