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Ich weiß nicht mehr weiter mit meinem Sohn (15)

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Ich finde das irgendwie erschreckend , wie sich hier auf deine Fehler gestürzt wird, @Blauregen .
Ich finde nicht, dass der Ausdruck angemessen ist. Stürzen und sich festbeißen an immer denselben Sachverhalten tun sich nur die paar wenigen "üblichen Forenverdächtigen". Man stellt hier durchaus vorhandene Auffälligkeiten heraus und die gibt es ja nun mal zuhauf. Sie zu beschönigen bringt Blauregen auch nicht weiter. Außergewöhnlich ist, dass sich viele einig sind in ihrer Bewertung. Das mag dann als kollektives Niedermachen empfunden werden, ist es aber nicht.

Die meisten Rückmeldungen sind sehr reflektiert, nennen konkrete Beispiele. Damit könnte die TE durchaus arbeiten, wenn sie denn den Kern der Aussagen richtig erfassen würde.

Da fällt auf, dass sie die Aussagen, wenn sie die in eigenen Worten wiederholt (Ich nehme mit.. Ich habe verstanden.. ) oft insofern verfälscht wiedergibt als sie ihre Fehleranteile herausstreicht oder reduziert. Das könnte einem natürlichen Verdrängungsmechanismus geschuldet sein, um selber nicht zugeben zu müssen, als Mutter stellenweise versagt zu haben oder an mangelnder Empathie. Für zu dumm halte ich die TE nicht.

Den Hinweis auf eine mögliche aut. Spektrumsstörung finde ich hier nicht unpassend; das ist ja keine Schande oder eine Beleidigung und wird in anderen Threads genauso thematisiert. Sie taugt als Erklärung für die mangelnde Empathie. Eine Therapie ist ja ohnehin angezeigt, im Rahmen dessen könnte der Verdacht dann durchaus mal hinterfragt werden. Dass es hier im Forum keine eindeutige Diagnose geben kann versteht sich doch wohl von selbst.

Dass die Baustellen der TE nicht unerheblich sind, vermute ich umso mehr, je häufiger der Hinweis fällt, dieses oder jenes gerade nicht weiter ausführen zu wollen.

Und was auch auffällt ist, dass die Frage nach der Vaterrolle des Verlobten tunlichst nicht thematisiert wird. Dem wird weiter zugestanden, als Ersatzvati zu agieren, obwohl er das biologisch nicht ist und offenbar vom Sohn auch nicht sls Solcher akzeptiert wird. Nur weil man 3 Jahre mit der Mutter zusammen ist, macht einen das noch lange nicht zum Vater.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mir hat der erste Beitrag in dem Thread hier schon gereicht .
Kater wegen neuem Mann weggegeben und der neue Mann hat den Sohn offenbar geschlagen.
Sohn geht ( muss ? ) auf Privatschule , Kind mit dem neuen Mann ist offenbar auch schon unterwegs .
Mir tut der Sohn einfach nur leid, mit 15 mitten in der Pupertät und ihm wird deutlich gezeigt , wen die Mutter vorzieht .
Privatschule , Geld usw macht vielleicht die Mutter glücklich und steht für sie an erster Stelle .
Aber Rückhalt und Liebe wären für den Sohn jetzt angebracht und ein Tier wegzugeben, an dem der Sohn hängt , das geht garnicht .
Der Sohn soll schätzen was für ihn getan wird ? Was finanziell für ihn getan wird, Urlaub usw .
Aber sein Verhalten zeigt doch, dass er das alles garnicht will. Dieses oberflächliche heile Welt spielen, nach außen toll da stehen weil man Geld hat .
Ich kann den Sohn gut verstehen , denn das was er wirklich braucht bekommt er nicht und das ist nicht mit Geld zu bezahlen.
Den Kater weg zu geben und das Schlagen vom neuen Mann wären etwas was ich an der Stelle des Sohns nie verzeihen könnte . Nicht Geld ist das was Reich macht, , sondern Menschlichkeit.
 
Du und einige andere hier haben aus meinem Post anscheinend sämtliche "evtl" und "wahrscheinlich" überlesen. So als hätte ich damit jeden hier persönlich angesprochen. 🙈
Was du meinst, was es nach den 50ern nicht mehr gab, naja....das freut mich für dich. Aber meine Verwandtschaft kommt aus Bayern und ist noch während der 60er in der Schule geprügelt worden. In Hessen war es das gleiche. Ich habe es auf meiner Schule noch selbst erlebt. Auch kenne ich Leute, die ihre Eltern gesiezt haben. Nein, nicht vor 200 Jahren. Und auch nicht jeder, weswegen ich "evtl" sagte. Steht da ganz klar erkennbar.
Ich sage nicht das jeder hier eine schlimme Kindheit hatte, aber viele.
Deutschland ist kein Kinderparadies.
Wir sind hier in einem Hilfeforum voller Menschen mit psychischen Problemen... Und da draußen brauchen derart viele Menschen Therapie, das nicht genug Therapeuten zur Verfügung stehen....
Und ihr wollt ernsthaft behaupten, kaum jemand in diesem Land oder Forum hätte eine schlechte Kindheit gehabt.
Na gut. Von mir aus. Hier sind alle super gesund und happy, sind alle in einem Hilfeforum wg extrem glücklicher Kindheit. Okkkeeeyyy 😊
 
Schade, dass die Diskussion an diesem Punkt angekommen ist.
Ich wäre gerne noch auf den einen oder anderen Punkt eingegangen, gerade weil hier durchaus einige interessante Beiträge und Gedanken für mich dabei waren. Sachliche Kritik habe ich gelesen, aufgenommen und mich auch mit vielem davon auseinandergesetzt. Ich habe dadurch durchaus Dinge erkannt, über die ich nachdenken und die ich künftig anders machen möchte.

Gestern konnte ich außerdem noch ein längeres Gespräch mit meinem Sohn führen. Dabei wurde mir noch einmal sehr deutlich, wie unterschiedlihc wir manche Situationen wahrgenommen haben und wie viel von dem, was für mich vielleicht selbstverständlich oder nachvollziehbar war, bei ihm ganz anders angekommen ist.
Ich hätte darüber eigentlich gerne noch etwas hier geschrieben, aber ich möchte mich nicht auf diesem Niveau beleidigen oder persönlich abwerten lassen. Ich bin weder hochnäsig noch halte ich mich für unfehlbar und habe auch keinen Grund, mich hier besser darzustellen, als ich bin.

Eine Sache möchte ich trotzdem noch klarstellen: Die Schwangerschaft war kein Unfall. Sie war lediglich nicht so schnell geplant, wie sie dann tatsächlich eingetreten ist. Nach dem Absetzen der Pille hatte meine Frauenärztin aufgrund meines Alters damit gerechnet, dass es vermutlich mindestens ein Jahr dauern würde, bis ich schwanger werde. Dass es dann deutlich schneller ging, hat uns überrascht, gefreut haben wir uns trotzdem sehr.
Ich nehme aus den sachlichen Rückmeldungen einiges mit und werde mich auch weiterhin mit manchen der angesprochenen Punkte auseinandersetzen.

Danke.
 
Gestern konnte ich außerdem noch ein längeres Gespräch mit meinem Sohn führen. Dabei wurde mir noch einmal sehr deutlich, wie unterschiedlihc wir manche Situationen wahrgenommen haben und wie viel von dem, was für mich vielleicht selbstverständlich oder nachvollziehbar war, bei ihm ganz anders angekommen ist.
Das ist schön, solche Gespräche könntest du regelmäßig mit dem Sohn führen. Wie findest er es, dass er nun ein Geschwisterchen bekommt, freut er sich auch?
 
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