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Ich weiß nicht mehr weiter mit meinem Sohn (15)

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 135986
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Für weitere Antworten geschlossen.
Ich bin nicht von meinem Verlobten abhängig. Ich habe mich bewusst für diese Beziehung entschieden, weil ich ihn liebe und mit ihm eine gemeinsame Zukunft aufbauen möchte. Das ist für mich etwas anderes als Abhängigkeit.

Nein, ich habe ihn weder mit Essensentzug noch mit Hausarrest bis zum Sanktnimmerleinstag zu einer Entschuldigung gezwungen.
Ich habe ihm mehrfach gesagt, dass ich eine Entschuldigung für richtig halte. Am Ende hat er sich entschuldigt, und daraufhin hat sich auch mein Verlobter bei ihm entschuldigt. Ich finde es nicht fair, mir Erziehungsmethoden zu unterstellen, die es so nie gegeben hat.

Ich habe Verständnis für meinen Sohn. Ich sehe inzwischen auch, dass die vielen Veränderungen für ihn belastend waren und dass ich manches aus seiner Sicht besser nachvollziehen kann als noch vor einigen Tagen.
Trotzdem sehe ich nicht alles so eindeutig, wie du es schilderst. Mein Sohn hat nicht ständig nur zu akzeptieren. Er hat Freiheiten, trifft seine Freunde, geht seinen Hobbys nach und wir versuchen auch, Verständnis für ihn aufzubringen.
Ich nehme aber mit, dass Konsequenzen allein nicht reichen und Vertrauen nicht durch Sanktionen entsteht. Dieses Thema werde ich auch in der Erziehungsberatung ansprechen.
Was ich allerdings nicht teilen kann, ist die Darstellung, dass mein Sohn völlig haltlos sei oder dass mein Verlobter ihn einfach grundlos körperlich angegangen hätte. Die Situation ist eskaliert und beide haben sich falsch verhalten. Das entschuldigt die Reaktion meines Verlobten nicht, aber ich halte es auch nicht für richtig, den Ablauf auf einen einzigen Moment zu reduzieren.
Ich höre meinem Sohn zu, auch wenn mir das nicht immer gelingt, so wie er es vielleicht braucht. Genau deshalb versuche ich aber zu reflektieren, was ich besser machen kann. Das bedeutet aber nicht, dass ich jede Entscheidung, die wir getroffen haben, grundsätzlich für falsch halte.

Genau deshalb habe ich mich hier angemeldet. Um ehrliche Meinungen und Denkanstöße zu erhalten.
Ja, ich habe große Probleme, mich in meinen Sohn hineinzuversetzen. Das habe ich hier mehrfach geschrieben. Ich bin nicht aus Stein. Ich habe die Kritik gelesen und mir vieles davon zu Herzen genommen. Manche Dinge sehe ich etwas anders als noch zu Beginn dieses Threads.
Was ich allerdings auch sagen möchte: Viele Kommentare waren sehr verletzend. Vielleicht hat es dem einen oder anderen in dem Moment gutgetan, mich als schlechte Mutter oder Egoistin zu bezeichnen. Mich bringt das aber kein Stück weiter.
Ihr kennt unsere Situation nur ausschnittsweise. Deshalb finde ich es nicht fair, Behauptungen aufzustellen wie „Du machst ganz sicher auch dies oder jenes“ oder mir Motive zu unterstellen, ohne sie zu wissen. Kritik kann ich annehmen, Unterstellungen helfen weder mir noch meinem Sohn.
Ich möchte meinen Sohn nicht verlieren. Genau deshalb suche ich den Austausch, nehme die Erziehungsberatung ernst und versuche, mein eigenes Verhalten zu reflektieren. Das fällt mir nicht leicht, aber ich bin bereit, daran zu arbeiten.

Du hast meinen Beitrag nicht richtig gelesen. Das „nicht“ hast du offenbar überlesen.

Das ist tatsächlich etwas, worüber ich mir inzwischen auch Gedanken mache. Mir fällt es nicht grundsätzlich schwer, mich in andere Menschen hineinzuversetzen. Bei meinem Sohn scheint mir das deutlich schwerer zu fallen, vermutlich auch, weil ich emotional selbst sehr in der Situation stecke.

Nein.

Ich finde es interessant, dass du dich an diesem Wort festhältst, aber ich sehe nicht, dass meine gesamte Argumentation darauf beruht.
Ja, ich benutze „aber“ häufig, weil ich versuche, verschiedene Seiten einer Situation darzustellen. Für mich bedeutet das nicht automatisch, dass ich das, was davor gesagt wurde, wieder zurücknehme.
Ob das auch mein Kommunikationsstil mit meinem Sohn ist? Ich weiß es nicht. Es kann sein, dass ich manchmal zu schnell erkläre oder meine Sicht ergänze, anstatt erst einmal nur zuzuhören. Genau an solchen Dingen möchte ich arbeiten.
Also die Erziehungsmethoden, ihn quasi einzusperren, damit er lernt und er in dieser Zeit auch keinen Ausgleich dazu hat, wie kommst du auf sowas? Soll das motivieren? Das ist Zwang.

Und ich weiß schon, wie das gelaufen ist. Ihr habt ihn gestellt und auf ihn eingeredet, bis er sich entschuldigt hat.

Du kannst dich doch ganz wunderbar in deinen neuen Partner hereinversetzen, wenn du ihm alles REcht machen musst und sein Verhalten hier auch noch entschuldigst.

Wegen dem Weggeben des Katers hast du null Gewissensbisse, du redest dir immer noch die körperliche Gewalt deines Partners gegenüber deinem Sohn schön. Er ist NICHT der Vater, ihr geht gemeinsam auf den Sohn los. Dass du das nicht verstehen willst, ist mir unbegreiflich.

Du wirst deinen Sohn verlieren, wenn du ihm nicht glaubhaft das Gefühl gibst, dass du ihn auch siehst und nicht nur die "neue Familie", ein Begriff von dir, der sehr entlarvend ist.

Ich sehe weiterhin nicht, dass du reflektierst, vielleicht werden dir einige SItuationen klarer, aber du stehst doch immer noch zu deiner Zwangs-Druck-Sanktion-Erziehung. Und ja, dein "Aber" in jedem Beitrag und jeder Rechtfertigung zeigt doch nur, dass du dich überhaupt nicht ändern willst.

Jetzt zwingst du deinen Sohn zu einer Familientherapie zu dritt, wo ihr dann wieder 2 gegen 1 euch aufstellt, weil der Sohn sich gefälligst so verhalten soll, wie du das dir vorstellst?

Und klar: du bist extrem egoistisch. Du hast nicht das gelesen, was du lesen wolltest und das hat dich verletzt. Aber reflektieren, was vielleicht bei euch falsch läuft, willst du nicht. Mir tust du null leid, mir tut dein Sohn extrem leid. Für dich habe ich weder Mitleid noch Verständnis.

Mach eine Therapie, kläre ab, warum du denkst, du würdest deinem Sohn etwas Gutes tun, er soll Dankbarkeit zeigen. Eine anständige Familientherapeutin wird dein VErhalten wie wir hier auch sehr in Frage stellen und da musst du doch sehr an dir arbeiten.
 
Melde dich doch noch bei weiteren Foren und schreibe unverändert deinen Text, weil du ja zu keiner anderen Meinung gekommen bist, als dass dein Sohn das Problem ist, der sich nicht so benimmt, wie dir du das vorstellst.

Dann kommt vielleicht mal was raus, was du gerne lesen willst, zur Einsicht bist du ja nicht fähig. Dir schwebt dann ungefähr so was vor?

"





[schon komisch, dass ich beim Schreiben nicht auf die Tastatur gek***tz habe.]
Ich finde den Ton dieses Kommentars ehrlich gesagt ziemlich hämisch. Kritik und auch unbequeme Fragen kann ich annehmen, aber solche Unterstellungen bringen mich nicht weiter.

Vieles von dem , was ich denke ,ist schon geschrieben worden.
Ich habe das Gefühl, du willst dich erklären, du meinst es doch nur gut mit deinem Sohn
.
Meiner Meinung nach ist das ein gutes Beispiel von: " Gut gemeint , ist nicht immer gut gemacht."

Statt in die Offensive zu gehen, oder uns zu erklären, setz dich zusammen mit deinem Sohn.
Zeige ihm , wie wichtig er dir ist.
Zeige ihm, dass du ihn liebst.
Überlege mal, wie du das ggfs machen könntest.
Schenk ihm, zB. deine Zeit.
Fahrt mal über das Wochenende zu zweit weg.
Auf ein Konzert oder , was er gerne machen würde.
Habt Spaß Miteinander.
Ich denke, du hast Fehler gemacht und solltest das sehen.
Rückgängig kannst du einiges davon nicht machen.
Aber vllt ist es noch nicht zu spät, das Vertrauen zu deinem Sohn zurück zu bekommen.
Wenn du anfängst deinen Sohn zu verstehen, deine Fehler siehst, kannst du dich bei deinem Sohn entschuldigen.
Oder auch erklären.
Dass du viele Jahre ohne Partner warst und dir eine Familie wünscht, wovon er natürlich ein Teil sein soll.
Versuche, den Fokus auf die Zukunft zu richten, was du in Zukunft besser machen kannst.
( Das könntest du ihn auch konkret fragen).
Wann hast du dich zuletzt mit ihm zusammen gesetzt, mal über seine Wünsche, seine Sorgen gesprochen?
Ich verstehe, was du meinst. Genau solche Dinge möchte ich auch wieder mehr in den Vordergrund stellen, gemeinsame Zeit, Gespräche und Momente, in denen es nicht um Problem oder Konflikte geht.
Tatsächlich hatten mein Sohn und ich einen Kurzurlaub nur für uns beide geplant. Leider kann ich diesen aufgrund der Schwangerschaft aktuell nicht antreten, da ich mich schonen muss und das Bett nicht verlassen darf.
Es ist also nicht so, dass ich keine Zeit mit ihm verbringen möchte oder mir das nicht wichtig ist. Im Gegenteil, ich hätte diese Zeit sehr gerne mit ihm gehabt.
Ich muss stärker darauf achten, ihm nicht nur zu erklären, warum Entscheidungen getroffen wurden, sondern auch mehr zuzuhören und seine Gefühle besser wahrnehmen. Genau daran möchte ich arbeiten.


Ich wette,du hast mit ihm nicht geredet bevor du den Kater weggegeben hast.

Du bist beratungsresistent. Du bist das Problem wenn du nach all den Beiträgen immer noch glaubst, dass dein Sohn dankbar zu sein hat und funktionieren sollte wie du dir das vorstellst.

Dein Sohn tut mir leid dass er so eine egoistische unverständige Mutter hat.
Ich finde es interessant, wie sicher du dir bei Dingen bist, bei denen du gar nicht dabei warst. Wir haben mit ihm darüber gesprochen.
Kritik nehme ich an, persönliche Angriffe nicht.


Ja, natürlich. Und total nachvollziehbar angesichts der Situation, in die du ihn gebracht hast.

Seine Freunde sind vermutlich das einzige, was er in seiner aktuellen Lebenssituation noch als positiv empfindet. Das einzige, was ihm zurzeit Halt gibt. Wo jemand Interesse an ihm hat. Wo er er selbst sein darf, wo jemand seine Bedürfnisse nachfühlen kann und diese sich keiner Logik, keinem Leistungsgedanken, keiner Erwartungshaltung und keinem "Ich weiß besser als du, was gut für dich ist" beugen müssen.

Du wolltest ihm in dem Moment, als Strafe für eine schlechte Note (nur mal interessehalber: welche Note war es denn?) das einzige wegnehmen, was ihm noch wichtig ist.


Natürlich! Und da konntest du noch von Glück reden, denn er hat in diesem Moment gezeigt, was mit ihm los ist und was das alles mit ihm macht.

Die leisen Momente, die Einsilbigkeit, der Rückzug... das ist das eigentlich gefährliche. Ist dir das denn wirklich nicht klar? Er hört auf, dir zu vertrauen und daran zu glauben, dass sein Wort irgendein Gewicht hat.


Du hast bislang offenbar nicht einmal verstanden, dass das für dich genauso gilt. Und diese Folgen bekommst du gerade zu spüren.
Ich verstehe, dass es für ihn vielleicht so angekommen ist, als hätte ich ihm etwas Wichtiges weggenommen. Das war aber nicht meine Absicht.
Es ging nicht darum, ihm „das Einzige, was ihm noch wichtig ist“ wegzunehmen, sondern um eine Konsequenz wegen der Schule. Er hatte selbst gesagt, dass er nicht gelernt hatte, weil ihm Fortnite wichtiger war. Die Note war eine 4.
Dass sein Rückzug und seine Einsilbigkeit ein Zeichen dafür sein können, dass etwas zwischen uns nicht stimmt, nehme ich ernst. Ich möchte daran arbeiten, wieder mehr mit ihm ins Gespräch zu kommen und nicht nur über Regeln und Konsequenzen zu kommunizieren.


Wir - also du und dein Neuer. Dein Sohn kommt in dem wir nicht vor.
DU hättest eine andere Möglichkeit gehabt. Du hättest nicht sofort mit dem Mann zusammenziehen müssen, man kann auch sehr gut eine Beziehung mit zwei Wohnungen führen. Dein Neuer hätte dann halt mal ein Antihistaminikum genommen, wenn er bei dir ist, und gut wär’s gewesen.
Aber nein, du musstest sofort und ohne jegliche Rücksicht auf deinen Sohn, der ohnehin gerade in einem schwierigen Alter ist, ihm alles wegnehmen : sein vertrautes Zuhause, die alte Schule und zur Krönung sogar noch seine Katze.
Wenn ich dein Sohn wäre, würde ich ausziehen, sobald ich mit der Ausbildung durch wäre und auf große Distanz zu dir gehen. Aber du wirst dich dann wahrscheinlich noch fragen, wieso der Junge dir jetzt auch noch das „antut“. Die Opferrolle beherrschst du ja schon blendend.

Es klingt, als hätte dir dein Sohn bislang sowieso nichts recht machen können und genau das wird er auch so fühlen. Und jetzt hast du endlich die Chance, eine „richtige“ Familie zu haben und da stört er nur, weil er sich nicht einfach allem fügt sondern - oh Gott - auch mit 15 schon eigene Bedürfnisse und Rechte hat.


Na super. Auch dich noch nicht mal vor ihn gestellt und deinen tollen Verlobten in seine Schranken verwiesen hast. So eine Mutter wünscht sich doch echt jedes Kind. Und genau, du hattest großen Stress. Was denkst du, was dein Sohn hatte?


Was hat der Typ sich auch ihm in den Weg zu stellen? Bildet der sich ein, er hätte nach so kurzer Zeit irgendwas in der Erziehung mitzusprechen? Er ist der Auslöser für alles, was du deinem Sohn genommen hast und dann auch noch so eine Aktion?

Sorry, aber du bist keine gute Mutter.
Ich verstehe, dass du die Situation sehr kritisch siehst. Aber einige Dinge werden hier als Tatsachen dargestellt, obwohl du unsere Situation nur aus meinen Beiträgen kennst.
Mein Sohn kommt sehr wohl in diesem „Wir“ vor. Genau deshalb habe ich mich bemüht, eine gemeinsame Familie aufzubauen, in der auch er seinen Platz hat. Dass er manche Veränderungen als Verlust erlebt hat, sehe ich inzwischen deutlich mehr.
Die Entscheidung mit dem Kater, der Schule und dem Zusammenziehen waren keine Entscheidungen gegen meinen Sohn. Es waren Entscheidungen, die aus meiner damaligen Sicht Gründe hatten.
Was die Situation mit meinem Verlobten betrifft: Dass ein Erwachsener in einem Konflikt anders reagieren muss, ist klar und wurde auch angesprochen. Aber die Situation war nicht einseitig und begann nicht ohne Vorgeschichte.
Ich finde es schade, wenn aus schwierigen Entscheidungen direkt geschlossen wird, dass ich keine gute Mutter bin. Ich bin hier, weil ich reflektieren möchte und weil mir mein Sohn wichtig ist, nicht, weil ich eine perfekte Geschichte erzählen möchte.


Diese Einsicht finde ich positiv und da könnte man doch ansetzen und daran arbeiten.
Weißt du, woher es kommt, dass du dich so wenig in die Gefühle deines Kindes hineinversetzen kannst?
Nein, das weiß ich ehrlich gesagt nicht genau.
 
Was ich verletzend finde, ist die Annahme, dass ich die Gefühle meines Sohnes nicht verstehen möchte. Ich versuche seit langer Zeit, ihn zu verstehen und einen Weg zu finden, der für uns alle funktioniert.
Selbstverständlich gehe ich davon aus, dass Du Deinen Sohn verstehen möchtest.
So wie Du schreibst, scheinst Du aber nicht die richtige Basis zu finden.
Ich denke, Du erwartest von Deinem Sohn das Verhalten eines reifen, erwachsenen Menschen.
Das ist er aber nicht, das kann er nicht sein.

Die Sache mit der Katze spielst Du herunter, er muss das doch verstehen!
Nein, das muss er nicht, auch ich verstehe das nicht.
Diese Sache würde ich Dir niemals verzeihen.

Auch Du hast ein Recht auf ein erfülltes Leben, das darf Dein Sohn Dir nicht verwehren.
Aber die Kompromisse, die dabei eingegangen werden, dürfen nicht nur zulasten Deines Sohnes gehen.
Es deutet aber alles darauf hin, dass dem so ist.

Dein Sohn muss akzeptieren, dass Du einen neuen Partner hast.
Keinesfalls muss er diesen mögen oder gar als Vater anerkennen.
Dein Partner hat keinerlei Recht, Erziehungsmaßnahmen an Deinem Sohn zu ergreifen, erst recht hat er kein Recht, handgreiflich zu werden.
Das war ein Straftatbestand.
So wie Dein Partner sich Deinem Sohn gegenüber verhält, kann ich verstehen, dass Dein Sohn ihn nicht in der Wohnung haben möchte.


Im günstigen Fall könnt ihr ein Patt erreichen: Die beiden akzeptieren, dass der andere da ist, lassen sich aber vollkommen in Ruhe.
Dein Sohn wird es ohnehin vorziehen, so wenig wie möglich zu Hause zu sein.
Verhält sich Dein Partner Deinem Sohn gegenüber vollkommen passiv, lässt sich vielleicht mit der Zeit ein verträglicher Zustand erreichen.
Aus meiner Sicht ist für mehr der Zug abgefahren.
Dafür haben Dein Partner und Du zu viele Fehler gemacht.

Ich wünsche Euch alles Gute.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, da kannst du verständnisvoll sein, weil dir das nicht wichtig ist.
Das ist eine Spekulation. Du kannst nicht wissen, warum mir das Einfühlen in dieser Situation schwerfällt oder ob mir die Gefühle meines Sohnes wichtig sind.
Ich habe selbst eingeräumt, dass ich darin Schwierigkeiten habe und daran arbeiten möchte. Aber daraus abzuleiten, dass es mir egal ist, ist eine Unterstellung.
Natürlich hast du ein Recht auf eine Partnerschaft (wenn auch nicht um jeden Preis), aber was meinst du mit "eigenes Familienleben"? Dein Sohn  ist doch deine Familie.
Mit „eigenes Familienleben“ meine ich nicht, dass mein Sohn nicht meine Familie ist. Natürlich ist er das und wird es immer bleiben.
Ich meine damit, dass auch ich als Mensch neben meiner Rolle als Mutter eine Partnerschaft führn und eine gemeinsame Zukunft gestalten darf. Das schließt meinen Sohn nicht aus.



Mit euren Sanktionen wirst du nichts von dem erreichen, was du dir erhoffst. Dein Sohn ist in einem Alter und in einer Phase seines Lebens, in der er mit sich so nicht umgehen lässt. Ihr könnt ihn so lange in die Mangel nehmen, dass er "gesteht", Fortnite sei ihm wichtiger gewesen als zu lernen. Allein durch diese Erkenntnis bringst du ihn aber auch zukünftig nicht zum Lernen.

Anders als bei den anderen Sachverhalten, wo du einfach entscheidest, handelst und alles passiert in deinem Sinn, funktioniert das mit deinem Kind so nicht. Und wenn du das nicht verstehst, sorry, dann zeugt das nicht gerade von großer geistiger Flexibilität, um es mal vorsichtig auszudrücken.
Er wird nur besser verbergen lernen, warum es auch beim nächsten Mal nicht klappen wird, einfach weil ihr lästig seid.

Ändern wird er sich nur, wenn er selber den Vorteil und Nutzen erkennt. Kennst du das Zitat von Saint-Exupéry "Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen. Sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer."
Ich finde, die Kritik geht hier gerade in eine persönliche Richtung. Man kann meine Entscheidungen kritisch hinterfragen, aber Aussagen über meine geistige Flexibilität oder meine Fähigkeiten als Mutter empfinde ich als beleidigend.
Auch finde ich es schwierig, mir zu unterstellen, dass ich grundsätzlich nicht zuhören kann oder keine Bereitschaft zur Veränderung habe. Genau deshalb bin ich hier und setze mich mit den kritischen Rückmeldungen auseinander.

Unabhängig von deinem Freund finde ich deinen starken Leitungsgedanken furchtbar. Ein Kind ,später ein Jugendlicher muss das Gefühl haben, dass es um seiner selbst Willen geliebt wird und nicht wegen Leistungen. Hast du vor dein zweites Kind auch auf Leistung zu trimmen, oder willst du da mal was überdenken?
Ich finde es schade, dass der Eindruck entstanden ist, mein Sohn würde nur wegen seiner Leistungen gesehen oder geliebt. Das entspricht nicht meiner Sicht auf ihn. Natürlich wird mein Sohn unabhängig von Noten, Sportleistungen oder Erfolgen geliebt.
Und ja, ich nehme solche Rückmeldungen zum Anlass, auch mein eigenes Verhalten zu hinterfragen.
 
Dass es nachvollziehbar ist, dass er mir die Sache mit dem Kater nicht verzeihen wird, lese ich hier immer wieder. Ich kann nun leider nicht in die Vergangenheit reisen und es rückgängig machen. Mich würde aber wirklich interessieren, wie ihr alle damals in dieser Situation gehandelt hättet.
Ich hätte versucht, gemeinsam mit meinem Sohn eine Lösung zu finden, ohne Beteiligung des neuen Partners.
Keinesfalls wäre die Katze einfach so weggegeben worden.
 
Natürlich gefällt dir der Beitrag nicht. Der hält dir ja auch einen Spiegel vor. Ich glaube mal, dass du hier aus dem Forum gar nichts mitnehmen wirst. Du bist weiterhin davon überzeugt, dass dein Sohn das Problem ist.

Es geht hier immer nur um dich. Du möchtest nicht als Rabenmutter bezeichnet werden, schreibst hier von sehr fragwürdigen Erziehungsmethoden und wie du deinen Sohn im Vergleich zum Partner behandelst, schreibst du hier weiterhin schön. Du möchtest hier nicht als schlechte Mutter dargestellt werden. GEht es hier um dich oder geht es um deinen Sohn?

Natürlich ist das Abgeben des Katers gegen deinen Sohn. Dir war egal, wie er das empfindet. Sag doch mal, wer die wichtigste Person in deinem Leben ist?

"Die Situation war nicht einseitig". ER hätte sich nicht provozieren lassen sollen. Ich nehme dir nicht ab, dass du dein Verhalten ändern willst.

Findest du Strafen und EInsperren zum Lernen eine angemessen ERziehung? Eine 4? Meine Güte. Ja, da gibt es Hausarrest, wenn er aus Rebellion sitzen bleibt, was machst du dann? Das ist vollkommen überzogen, was du abziehst.

Wie gesagt, ich weiß ganz genau, wie du mit ihm sprichst. Da ist kein Verständnis und auf Augenhöhe bist du auch nicht.
 
Das ist eine Spekulation. Du kannst nicht wissen, warum mir das Einfühlen in dieser Situation schwerfällt oder ob mir die Gefühle meines Sohnes wichtig sind.
Ich habe selbst eingeräumt, dass ich darin Schwierigkeiten habe und daran arbeiten möchte. Aber daraus abzuleiten, dass es mir egal ist, ist eine Unterstellung.

Mit „eigenes Familienleben“ meine ich nicht, dass mein Sohn nicht meine Familie ist. Natürlich ist er das und wird es immer bleiben.
Ich meine damit, dass auch ich als Mensch neben meiner Rolle als Mutter eine Partnerschaft führn und eine gemeinsame Zukunft gestalten darf. Das schließt meinen Sohn nicht aus.




Ich finde, die Kritik geht hier gerade in eine persönliche Richtung. Man kann meine Entscheidungen kritisch hinterfragen, aber Aussagen über meine geistige Flexibilität oder meine Fähigkeiten als Mutter empfinde ich als beleidigend.
Auch finde ich es schwierig, mir zu unterstellen, dass ich grundsätzlich nicht zuhören kann oder keine Bereitschaft zur Veränderung habe. Genau deshalb bin ich hier und setze mich mit den kritischen Rückmeldungen auseinander.


Ich finde es schade, dass der Eindruck entstanden ist, mein Sohn würde nur wegen seiner Leistungen gesehen oder geliebt. Das entspricht nicht meiner Sicht auf ihn. Natürlich wird mein Sohn unabhängig von Noten, Sportleistungen oder Erfolgen geliebt.
Und ja, ich nehme solche Rückmeldungen zum Anlass, auch mein eigenes Verhalten zu hinterfragen.
Lies dir mal deinen ersten Beitrag hier noch mal durch. Würdest du das, vor allem das unerträgliche Gedönse wegen fehlender Dankbarkeit, jetzt noch schreiben? Dann ist bei dir echt Hopfen und Malz verloren.

Und deine Erziehungsmethoden findest du offensichtlich weiterhin o.k.

Ja, es geht um dich. DU bist das Opfer, du wirst kritisiert und persönlich angegangen. Um den Sohn ging es nie. Der ist leider nicht perfekt, keine Marionette, das ist ein Mensch aus Fleisch und Blut, der im Moment sehr viel zu ertragen hat. Von dir und deinem Partner.
 
Du hast meinen Beitrag nicht richtig gelesen. Das „nicht“ hast du offenbar überlesen.

Ich habe das sehr wohl gelesen, aber kann dir da eben nicht zustimmen. Also nochmal: An welcher Stelle genau hat denn die Meinung deines Sohnes gezählt??? Wo hast du einen Entscheid anders getroffen, weil er sich mit der ursprünglichen Idee unwohl gefühlt hat?

Ansonsten ist es eben einfach falsch, wenn du Rekapitulation und Aufgabe jeglicher Versuche als Zustimmung wertest.....
 
Die Tochter von einer Freundin ist hochgradig allergisch gegen Katzenhaare (gewesen). Wenn sie bei uns durch die Tür durch war, ist es schon los gegangen mit Atemnot, Husten, rinnenden Augen. Erbärmlich war das.

Sie macht seit ein paar Wochen eine Desensibilisierung mit Tabletten. Seit dem kann sie ohne Symptome bei uns übernachten.

Also - dein Mann kann sowas machen und die Katze zurück bringen.
 
Was ich allerdings nicht teilen kann, ist die Darstellung, dass mein Sohn völlig haltlos sei oder dass mein Verlobter ihn einfach grundlos körperlich angegangen hätte.
Ich möchte das noch einmal extra betonen. Du entschuldigst das Verhalten deines Verlobten. Es steht ihm nicht zu, dass er deinen Sohn körperlich angeht.
Er spielt seine Macht, dass er stärker ist als dein Sohn, aus. Wo warst du in dieser Situation?
Warum darf dein Verlobter das? Warum übernimmst du nicht den Part?
Was habt ihr durch diese Machtdemonstration gewonnen?
 
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