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Kündigung im Lebenslauf erwähnen? Ist das zulässig?

Ich habe das ein Jahr lang gemacht und sehr gute Erfahrungen. Innerhalb des Jahres hatte ich zwei Firmen, die mich übernommen hätten, bei der dritten hat es für mich gepasst. Die Zeit war stressig, weil man sich eben öfter in neue Gegebenheiten einfinden muss, aber ich habe gerade deshalb viel gelernt und meine Entscheidung dann bewusst getroffen. Meine Zeitarbeitsfirma war sehr gut, hat sich - wenn möglich - nach meinen Präferenzen gerichtet (große Firma, Einsatzgebiete...). Es gibt solche und solche bei den Zeitarbeitsfirmen. Ich würde mich bewerben und im Gespräch abklopfen, welche Einsatzmöglichkeiten sie für Dich sehen.
 
Klar, ist es schwieriger, mehrere kurze Beschäftigungen zu erklären, aber so ungewöhnlich ist das heute eben auch nicht mehr. Früher hatte man einen Arbeitgeber und bei dem ist man dann bis zur Rente geblieben. Heute ist das anders: es ist völlig normal, auf eine Liste von verschiedenen Arbeitgeber zurückzublicken.
Es ist auch heutezutage völlig normal, verschiedene Studiengänge gemacht zu haben, irgendwas abzubrechen, sich auszuprobieren, gekündigt zu werden etc. Lücken sind auch nicht mehr so schlimm wie einst.

Deshalb, mach dir erstmal keinen Kopf. Bei den zwei Arbeitgebern, bei denen du aus betrieblichen Gründen gekündigt wurdest, kannst du ja sagen, weshalb. Das hat ja nichts mit dir zu tun gehabt.
Bei den anderen würde ich schauen ob das irgendwo so explizit steht, dass du gekündigt wurdest oder ob da einfach steht "Das Arbeitsverhältnis wurde beendet", da würde ich dann einfach behaupten, dir hätte es nicht gefallen und basta.
Ich würde gar nicht so drauf eingehen wieso weshalb, sondern das Beschäftigungsverhältnis ist eben zu Ende gegangen, dir hat es dort nicht gefallen, du hast es dir anders vorgestellt, Strecke war zu weit, von mir aus auch Corona, kaum Perspektive, schlechte Bezahlung etc.

Du kannst auch ganz anders fahren und total ehrlich sein: die Probezeit wurde vonseiten des Arbeitgebers beendet, weil es zwischen euch einfach nicht gepasst hat. Das wirkt dann ehrlich und man hat bei dir kein ungutes Gefühl weil du was verdrehen willst oder so.
 
Um meine Chancen zu erhöhen auf eine Stelle, hab ich gedacht, eine Weiterbildung zu machen. Zum Thema Jahresabschluss in der Buchhaltung. Denn das ist in sehr vielen Stellen gefordert, dass man den Jahresabschluss selber machen kann. Meine Sachbearbeitungskraft bei der Arbeitsagentur hat mir aber gesagt, dass ich angeblich eine große Chance habe, ohne Weiterbildung eine Stelle zu kriegen. Es muss sich erst eine Bedürftigkeit ergeben. Aber wie ich die nachweisen soll, das hat sie mir nicht gesagt. Ich hab mich bisher nur auf Stellen beworben, bei denen nur drinstand "Zuarbeit zum Jahresabschluss" oder so ähnlich. Soll ich mich jetzt auch auf die bewerben, die Jahresabschluss-Fähigkeit explizit fordern? Und dann Absagen sammeln? 🙁 Das kostet noch mehr Zeit und Aufwand, aber da ich ja jetzt schon viele Stellen ohne Jahresabschluss durch habe, hab ich mehr Freiraum, das auch mit aufzunehmen.🤔
 
Um meine Chancen zu erhöhen auf eine Stelle, hab ich gedacht, eine Weiterbildung zu machen. Zum Thema Jahresabschluss in der Buchhaltung. Denn das ist in sehr vielen Stellen gefordert, dass man den Jahresabschluss selber machen kann. Meine Sachbearbeitungskraft bei der Arbeitsagentur hat mir aber gesagt, dass ich angeblich eine große Chance habe, ohne Weiterbildung eine Stelle zu kriegen. Es muss sich erst eine Bedürftigkeit ergeben. Aber wie ich die nachweisen soll, das hat sie mir nicht gesagt. Ich hab mich bisher nur auf Stellen beworben, bei denen nur drinstand "Zuarbeit zum Jahresabschluss" oder so ähnlich. Soll ich mich jetzt auch auf die bewerben, die Jahresabschluss-Fähigkeit explizit fordern? Und dann Absagen sammeln? 🙁 Das kostet noch mehr Zeit und Aufwand, aber da ich ja jetzt schon viele Stellen ohne Jahresabschluss durch habe, hab ich mehr Freiraum, das auch mit aufzunehmen.🤔
Eigentlich sollte es als Buchhalter wirklich nicht so aussichtslos sein eine Stelle zu bekommen.
Vorausgesetzt Du bist bereit auch weitere, auch ausbildungsfremde, Aufgaben zu übernehmen und dich da anzulernen.
Ansonsten kannst Du auch bei der IHK einen Kurs zum Bilanzbuchhalter belegen.
Was der kostet weiß ich allerdings nicht.
 

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