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Wir schaffen das

+knuff+

So ab jetzt machst du jedesmal 20 sit-ups wenn du traurig bist. Da werden wir dir schon austreiben, die depris!
+liebevoll in den Hintern tritt+

Der schnelle Erfolg hat doch keinen Wert! Also erarbeite dir einen bleibenden Wert. Und ständige Selbstüberwindung wirst du es nicht schaffen. Verzeih dir! Du wirst es eben +etwas+ später zur Traumfigur schaffen.
Ich glaube an dich. Also raff dich auf!

🙂
Karsten

ps: Raus ausm I-net! Sitzen verbrennt sehr wenig kalorien. 😉
 
Zuletzt bearbeitet:
Naramundi -

ich hatte gerade (ohne bisher viel mitgelesen zu haben) diesen Thread aufgeschlagen, um mal mitzuteilen, wie wunderbar ich diesen Titel finde.
Jedesmal, wenn ich ihn in der Forenauflistung sehe, denke ich so etwa: Tschakka! Endlich ein positiver, mutmachender, aufbauender Satz!!!

Und jetzt dieser Einbruch bei dir.
Doof klingender Rat: nimm dich sozusagen mal selbst auf den Schoß, sag dir: Menno, heute ist aber ein blöder Tag! und drück dich mal selbst aufmunternd.
Erlaub dir, mal durchzuhängen, weil das dazu gehört - und morgen geht es dann weiter, mit Ausdauer (denn DAS ist ja leider das einzige "Wundermittel"!)

Ich kämpfe auch mit denselben Problemen (Bauch), mache seit Wochen jeden abend und morgen Gymnastik ohne sichtbaren Erfolg - obwohl doch die Zeitschrift eine "Bikinifigur" in drei Wochen versprach!!

*kreisch brüll gröl*

Ich bleibe dabei, denn Rom (bzw. so ein Bauch) ist auch nicht an einem Tag erbaut worden, also braucht das Zeit.

Wir schaffen das!

Aber wir werden nicht auf uns einprügeln, wenn wir mal Trost brauchen!
(Solange der Trost nicht aus Eis und Kuchen besteht.😉)
Beste kollegiale Grüße, CC
 
Zuletzt bearbeitet:
Und jetzt dieser Einbruch bei dir. (...)
Erlaub dir, mal durchzuhängen, weil das dazu gehört - und morgen geht es dann weiter, mit Ausdauer (denn DAS ist ja leider das einzige "Wundermittel"!)

Danke Karsten, danke CupCoffie,

habe gehört und bin sofort nach draußen gegangen. Tat mir gut und jetzt ist es nicht mehr ganz so schlimm. Zwar immer noch schlimm, aber erträglicher. Vom Kopf her wusste ich es ja und hätte besser darauf vorbereitet sein müssen.

Was mich stutzig gemacht hat: Ich habe in den Nächten vor dieser Krise von Einbrechern geträumt und dann leuchtete mir dein Satz entgegen: Und jetzt dieser EINBRUCH bei dir. Da ist etwas. Es hat mit dem einbrechen zu tun und meiner Angst davor. Vom Kopf her weiß ich, dass es dazugehört und dass ich auch da durch muss. Ich weiß auch, dass es morgen weiter geht und ich durchhalten muss. Ausdauer, nicht abbrechen, nicht alles hinschmeißen wegen so einer dummen Krise. Im Kopf ist das alles einfach und klar. Ist das Versagensangst? Das mit dem Einbruch geht mir nicht mehr aus dem Kopf. Da hakt es bei mir. Ich erstarre förmlich und werde bewegungsunfähig bei dem Gedanken an einen Einbruch während meines Abnehmvorhabens. So als wäre es das Ende. Das ist es aber nicht. Morgen geht es weiter. Wie bekomme ich dieses Gespenst zum verschwinden?

Mir erlauben auch mal durchzuhängen. Das fühlt sich seltsam an, weil ich es normalerweise nicht tue. Mir etwas erlauben und durchzuhängen schon mal gar nicht. Da bin ich wohl etwas zu streng mit mir selbst. Mit "einbrechen" assoziiere ich auch: Sich auf dünnem Eis befinden, das einbrechen kann. Es kann also etwas schief gehen und davor habe ich Angst. Wenn ich Angst vor dem Schiefgehen habe, dann geht natürlich auch etwas schief, oder?
 
Hey, naramudi...!!
wehe du schaufelst heute irgendwann aus Frust sinnlos Essen in dich hinein...dann werd ich echt sauer:mad:
😛
Du hast doch schon so viel erreicht in der letzten Woche...lies dir doch einfach nochmal deine eigenen Beiträge durch! Du hast dich so viel mit dir und dem Leben auseinandergesetzt und so viele gute Dinge gesagt...führ dir das alles vor Augen!...du hast doch schon so viel erkannt und hast einen neuen Weg eingeschlagen und mit dem ging es dir doch letzte Woche gut, oder?! Schmeiß das nicht wieder weg!! Mach weiter! Entwickel dich weiter, Frage weiter, such weiter Antworten, "vervollkommene" deinen neuen Weg, such das, was du noch übersehen hast...
Schau mal, vielleicht ist es bei dir wie bei mir...
so viele Jahre hab ich jetzt schon den Wunsch, mich einmal in meinem Körper wohlzufühlen, vielleicht hab ich das auch noch nie wirklich getan und nie hab ich wirklich richtig was dafür getan...sondern ich habe ein Verhalten an den Tag gelegt, welches eher dafür sorgte, dass ich dicker werde...ja und wie du selbst gesagt hast, dass hat seinen Grund...irgendetwas wollte ich damit bezwecken und es wird irgendwo seinen Sinn gehabt haben...
ich denke, dass "Problem" muss man finden und dann klappt die Ernährungsumstellung...aber ich denke, dass man auch-oder doch vielleicht nur-mit der Ernährungsumstellung das Problem finden kann...man muss aufhören zu essen um festzustellen, was da hinter steckt...es wird ein Bedürfnis hervorkommen, ein Gefühl welches man sonst immer weggegessen hat und wenn man das intensiv spürt-auch wenn es vielleicht unerträglich erscheint,man muss da durch,denn man kann das ertragen, ja und dann kannst du versuchen es zu verstehen und den richtigen Umgang mit diesem Gefühl lernen...
man muss verstehen warum man da steht wo man steht, warum man sich in der Vergangenheit so entschieden hat, für dieses Leben...aber es liegt an einem selber das zu ändern! Es ist deine Entscheidung, du kannst so weiterleben wie bisher- du kannst dich aber auch dagegen entscheiden und anfangen an deinem "neuen" Leben zu arbeiten...
ja und es ist schwere Arbeit, du musst-meiner Meinung nach immernoch😉- zu einem Teil gegen dich kämpfen um für dich zu kämpfen...akzeptiere deine Situation heute doch mal nicht-sage ganz entschieden, dass du das nicht willst, dass du nicht aufgeben und zweifeln willst!!
Die entscheidenden Wörter>ICH WILL< und du willst, dass weiß ich!
Sag einfach ganz laut Nein! schrei dich selbst an!! Mach dir Luft, erlös dich aus deiner Situation gerade, befrei dich daraus...
Mecker mal mit dieser zweifelnden inneren Stimme, sag ihr, dass du das nicht fair findest was sie macht,dass du sauer auf sie bist- sie soll dich gefälligst unterstützen...du hast das recht dazu, ein zufriedener Mensch zu werden, der sich in seinem Körper wohl fühlt!!!
Du kannst das "unvorstellbare" wahr machen, denn es ist nicht unvorstellbar-du hast ja eine ziemlich gute Vorstellung davon!!
Zweifel nicht an dir und an dem was du tust!! Du bist auf dem richtigen Weg!! Es gibt ein Mittel gegen den Bauchspeck...-Sport/Bewegung, richtige Ernährung, und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich; das Verstehen der eigenen inneren Vorgänge...
gib nicht auf! du willst es anders machen, als die Male davor und das kannst du!!
Nur es ist eben schwer, vielleicht der härteste Kampf, den es gibt...du hast viele schwere Gegener, aber du bist stärker!! Du hast einen sehr starken Willen und einen Wunsch und das Recht auf Erfüllung!!! Und du hast dich entschieden für diesen harten, steinigen, unbequemen Weg und jetzt geh ihn auch...niemand hindert dich außer du dich selbst!! Los!! Du kannst das! Du schaffst das!! Gib nicht auf, es dauert halt eben seine Zeit, aber das ist doch auch ok, denn du wirst dein Ziel erreichen, du bist ja schon aufm Weg, der Weg ist nur eben schwer und lang...aber begehbar, der Weg dahin wo du jetzt bist, war doch auch nicht kurz, nur vielleicht bequemer..!!!
Also! DU SCHAFFST DAS!! DU BIST STARK UND MUTIG!! WEHR DICH!! KÄMPF FÜR DICH!!! SUCH WEITER!!!

Ich drücke dich ganz fest!! Und sende dir aus der Ferne einen ungeheuren Windstoß...*weh😀* der schüchtert deine Gegener erstmal ein, und dann kannst du kurz durchatmen und zuschlagen, bevor sie sich wieder völlig erholt haben😉
Ich glaub an dich...gib nicht auf, mach immer weiter...egal was passiert...

-------------------------
ups, jetzt hast du schon was neues geschrieben, während ich noch geantwortet hab...naja...aber das klingt doch schon wieder besser...
klar hat man Versagensangst...das würde ja schlimmes bedeuten-das man das Leben weiterleben muss wie bisher und das ist schlichtweg der Alptraum...ja die Angst vor dem Schiefgehen...ich glaub aber nicht, dass es dann auch schiefgeht...sondern man brauch die Angst, damit es NICHT schiefgeht...sie sagt dir doch lediglich >Pass auf, das Eis ist nur dünn, aber nicht zu dünn- du musst nur vorsichtig sein...!<
das Gespenst verschwinden lassen...hmmm...mach ihm doch mal Angst...

und das sich erlauben durchzuhängen...ich denke, dass ist echt schwer...
ich war gestern zum Beispiel sehr traurig, kein bestimmter Vorfall...traurig über das Leben und die welt...normaler Weise versuch ich immer dagegen anzukämpfen, weil es mir sehr gefährlich werden kann...aber gestern hab ich versucht es zu akzeptieren und zuzulassen...und habe festgestellt, dass ich ganz schlecht einfach so traurig sein kann...ich finde keinen Raum dafür und kann damit nicht umgehen...das wollte ich auch fragen...wie kann ich meiner Traurigkeit in mir Raum geben?! Und-was genau ist eigentlich Traurigkeit?!
 
Zuletzt bearbeitet:
@Naramundi - wg. dieses "Einbruchs".

Ich habe jetzt den Thread nicht ganz durchgelesen, vielleicht ist meine Idee daher Unsinn.
Egal.

Speck ist eine Schutzschicht. Darum sind Dicke "gemütlich": weil sie einiges an sich abprallen lassen können.
Es gibt Menschen, die nicht abnehmen, weil sie sich ohne ihre Schutzschicht (Rettungsringe....) wehrlos und eben angreifbar fühlen. Weniger stark, aber viel verletzlicher.
Ohne diese "Mir macht das alles nichts aus"Schichtmerken wir ja viel mehr, was uns stört und ärgert und kränkt. Dann müssten wir lernen, uns zu wehren, abzugrenzen, andere zur Ordnung zu rufen... Ich hatte auch mal eine Freundin, die merkte während einer Diät, dass sie Angst hatte, attraktiv zu werden - sie könne so schlecht "Nein" sagen und habe Angst, mit lauter doofen Kerlen im Bett zu landen.

Also - Einbrechen, wehrlos sein, ungeschützt - vor allem: Dinge an sich herankommen lassen....könnte das mit deinem Traum zu tun haben und das sein, was dich so irritiert???

Jetzt habe ich mich selbst ganz nachdenklich gemacht mit meinen schlauen Reden; ich habe im letzten Jahr erheblich zugenommen...was will ich denn nicht merken?

Grübelnd: CC
 
Huhu,

Diese "Einbrüche" sind normal. Leider!
Aber kann man aus diesen Einbrüchen, auch was positives rausziehen? Bestimmt. Man muss sich nur hinsetzen (irgendwo ein ein stilles Kämmerlein) und nachdenken. Irgendwann (vielleicht auch erst nach dem 2 oder 3. mal grübeln) blitzt ein Gedanke auf. Jetzt nicht aufgeben - dranbleiben. Halte den Gedanken fest, verfolge ihn. Und dann kommt man irgendwann drauf, was da nicht gepasst hat.

Und das Ergebnis (warum es nicht klappt) festhalten. Irgendwo im Hinterkopf behalten (aber so dass man jederzeit darauf zurückgreifen kann). Damit das nicht nochmal passiert. Wenn man weiss, woran es lag, kann man versuchen dagegen anzugehen oder darauf zu achten, das dies nicht nochmal passiert.

Noch ein Tipp am Rande. Steht nicht JEDEN Tag auf die Waage. Macht das nur 1 oder allerhöchstens 2 mal in der Woche. An festen Tagen und festen Uhrzeiten!

Ich steige nur EIN mal pro Woche auf die Waage (selber Tag, mehr oder weniger selbe Uhrzeit). Und da geht dann meistens auch was.

Bei mir war es so, dass ich recht schnell nach der Ernährungsumstellung, 3 kg weghatte. Aber dann paar Wochen NADA, NIENTE, NISCHTS. Mann, war ich gefrustet. Wollte mich hängen lassen. Hatte auch einen lieben Tritt in den Allerwertesten und bissle Trost bekommen und mich doch nicht hängen lassen. Und siehe da - irgendwann bewegt sich auch die allersturste Waage wieder 🙂

Und nochmal ein Tipp. Eher für die Frauen. Achtet auf Euren Zyklus. Bei mir geht in der Woche davor und während der Periode meistens kaum was bzw. gar nichts. Aber hinterher wieder mehr. Und ich hab mir sagen lassen, das sei relativ normal. Ist halt auch von Frau zu Frau unterschiedlich.

??? Wollt Ihr mir nicht Euer Alter verraten? Grob würde ja schon reichen ;-)
Sind hier alles Weiblein, oder kämpfen auch die Herren der Schöpfung mit?

Ich bin eine Sie und werde nächsten Monat 33. (vielleicht traut sich jetzt noch jemand sein Alter zu verraten 🙂 )

Nur darf man halt während so einem "Stillstand" nicht aufgeben!

Traurigkeit. Ich glaube viele sind einfach mal "nur so" traurig. Bin ich auch manchmal. Dann sage ich meinem Freund, er soll mit nem Kumpel ein Bier trinken gehen, damit ich paar Stunden traurig, wütend oder was auch immer sein kann. ( Bei mir kommt nach der Traurigkeit meistens etwas Wut - auf nichts bestimmtes - einfach so). Dann höre ich Musik (irgendwas trauriges), igel mich im Bett oder auf dem Sofa ein, vergiesse auch die eine oder andere Träne.
Irgendwann werde ich ein wenig wütig. Eben weil ich wegen Nichtigkeiten Traurig bin. Dann leg ich schnelle Musik ein und gehe auf den Stepper oder bügel wie ne wilde ;-)

Aber da muss wohl jeder für sich eine Möglichkeit finden, wie er seine Traurigkeit ausleben kann/will.

Noch was. Wer anfängt abzunehmen und auch anfängt wieder Sport zu treiben, wird vielleicht (ist von Mensch zu Mensch verschieden) auch wenig bis kaum abnehmen am Anfang. Denn man verliert Wasser, verbrennt Kalorien aber gleichzeitig baut der Körper Muskelmasse auf. Und oft gleicht sich das dann wieder aus. Deshalb kann man auch so alle 4 Wochen (würd ich sagen) auch mal Umfang messen. Hüfte, Bauch, Oberschenkel und Oberarme. Kann sein, dass sich da was tut.

Wie Cup of Coffee sagte "Rom wurde nicht an einem Tag erbaut".
Wir haben jahrelang unsere Kummerröllchen angefuttert, und wir werden auch Jahre brauchen bis diese dauerhaft weg sind.

Diese 3 Wochen-Diäten bringen für kurze Zeit was. Z.B. wenn man für Hochzeitskleid noch paar Kilöchen weghaben muss. Aber wenn man mit der Diät wieder aufhört, sind die Kilo meist sehr schnell wieder drauf.
Ich denke man sollte eher langsam abnehmen. Eben Ernährungsumstellung, mehr Sport. Da bringt das dann auch dauerhaft etwas.

Wichtig auch: Gymnastik, schwimmen, ...... für die Hautstraffung!


Grüssle Lorelei
 
man muss aufhören zu essen um festzustellen, was da hinter steckt...es wird ein Bedürfnis hervorkommen, ein Gefühl welches man sonst immer weggegessen hat und wenn man das intensiv spürt-auch wenn es vielleicht unerträglich erscheint,man muss da durch,denn man kann das ertragen, ja und dann kannst du versuchen es zu verstehen und den richtigen Umgang mit diesem Gefühl lernen...
(...)
Du kannst das "unvorstellbare" wahr machen, denn es ist nicht unvorstellbar-du hast ja eine ziemlich gute Vorstellung davon!!
(...)
ich war gestern zum Beispiel sehr traurig, kein bestimmter Vorfall...traurig über das Leben und die welt...normaler Weise versuch ich immer dagegen anzukämpfen, weil es mir sehr gefährlich werden kann...aber gestern hab ich versucht es zu akzeptieren und zuzulassen...und habe festgestellt, dass ich ganz schlecht einfach so traurig sein kann...ich finde keinen Raum dafür und kann damit nicht umgehen...das wollte ich auch fragen...wie kann ich meiner Traurigkeit in mir Raum geben?! Und-was genau ist eigentlich Traurigkeit?!

Aufhören zu essen, damit hervorkommen kann, was dahinter steckt. Das gefällt mir. Ich habe heute morgen wie üblich 1 Vollkornbrot mit Belag gegessen und Kaffee getrunken, zwischendurch Mineralwasser, mittags 1 Vollkornbrot mit Rührei. Also vollgestopft habe ich mich nicht. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte: Es gibt etwas, das mir unerträglich zu sein scheint, vor dem ich aus Angst weglaufe. Ich glaube, es hat etwas mit dem Einbrechen zu tun, Zusammenbrechen unter einer Last. Im Internet habe ich nach Synonymen gesucht oder irgendetwas, dass mich auf die Fährte setzt. Gefunden habe ich, dass der Zusammenbruch des Falschen vorprogrammiert ist. Was dem folgt ist eine Umorientierung. Also ich klammere mich vor dem Zusammenbruch an irgendetwas fest und lasse es nicht los, denn die Umorientierung kann nicht erfolgen, weil ich Angst habe loszulassen. Das Essen ist es definitiv nicht, denn ich habe im Moment gar keinen Appetit. An diesem leidvollen Zustand festhalten möchte ich auch nicht, denn ich WILL ja abnehmen. Ob es meine Vorstellung von dem Unvorstellbaren ist, die ich nicht loslassen will? Habe ich Angst meine Schutzschicht um den Bauch herum zu verlieren? Angreifbar zu sein, verletzlich? Es tut schon ein wenig weh, wenn ich da weiter nachbohre, also wird da etwas dran sein. Der Bauch ist der Ort der konservierten Gefühle (vielleicht die Wut der anderen, der Hass, der mich traf, die Anfeindungen). Alles ist in meinem Bauch verschwunden, damit ich es nicht zu fühlen brauche. Ich habe Angst, dass ich es nicht aushalten kann, wenn mir jemand negativ begegnet. Uups, joa, tut mächtig weh, der Gedanke daran. Wenn ich meinen Bauch aufgebe, verliere ich meinen Schutzmantel. Aber das ist wahrscheinlich eine Lüge. Ich habe mich selbst damit belogen, als ich mir einredete, dass ich bloß alles hinunterschlucken zu brauche, dann wäre es gar nicht mehr vorhanden. Es ist immer noch alles da. Jeder noch so kleine Schmerz und wenn ich meinen Bauch auflöse, kommt der Schmerz, den ich nicht fühlen wollte, wieder zum Vorschein. Gramm für Gramm. Und da muss ich durch. 😱


Du fragst nach einem Raum für Traurigkeit. Bist du kreativ? Kannst du Gedichte schreiben, malen, töpfern oder sowas? Vielleicht Musik komponieren oder traurige Fotos schießen? Was Traurigkeit ist? Vielleicht die Erkenntnis, das etwas, das uns wichtig ist, nie mehr zurück kommt, weil alles vorüber geht.
 
weil sie einiges an sich abprallen lassen können.
Es gibt Menschen, die nicht abnehmen, weil sie sich ohne ihre Schutzschicht (Rettungsringe....) wehrlos und eben angreifbar fühlen. Weniger stark, aber viel verletzlicher.
Ohne diese "Mir macht das alles nichts aus"Schichtmerken wir ja viel mehr, was uns stört und ärgert und kränkt. Dann müssten wir lernen, uns zu wehren, abzugrenzen, andere zur Ordnung zu rufen... Ich hatte auch mal eine Freundin, die merkte während einer Diät, dass sie Angst hatte, attraktiv zu werden - sie könne so schlecht "Nein" sagen und habe Angst, mit lauter doofen Kerlen im Bett zu landen.

Treffer - Schiff versenkt. Hatte deinen Beitrag erst nach dem von nordwind gelesen (wollte alles der Reihe nach beantworten).

Ich muss lernen, den Schmerz auszuhalten, wenn er auf mich zukommt. Wenn jemand sich negativ an mich heranmacht (wie auch immer), dann muss ich präsent bleiben und nicht den Schmerz in meinen Bauch verlagern, indem ich ihn herunterschlucke (mit Hilfe von Essen).

Also ich komme weiter. Es hilft mir eure Antworten zu lesen.
 
Ich denke, an der Sache mit der Schutzschicht ist auf jeden Fall was dran, ich denke, da gibt es ganz viele Faktoren, die da ne Rolle spiele, hab ich ja auch schon was zu geschrieben...aber da gibts so viel...
Aufhören zu essen bedeutet eben auch, dass man sich von etwas trennen muss, was ein großer Teil von einem ist, man nimmt ein Stück Abschied von sich und gibt etwas auf, was einem oft "geholfen" hat und "richtig gut tat", was "schön" war...man konnte die verschiedensten Gefühle "bewältigen" und Situationen meistern, Essen hat einem sehr viel gegeben und geholfen, Schmerz weg gemacht...doch das ist eben nicht war...man hat sich selbst geschadet und betrogen...die Gefühle sind ja einfach nur runtergespült worden...nichts von alledem ist wahr...nur eine Illusion...es ist nur der kurzzeitige Effekt...
und ich denke, dass die Gefühle einem eben Angst machen, und das man weiß, das man jetzt neue Wege gehen muss und da sie einem fremd sind, hat man natürlich Angst, man weiß ja nicht was auf einen zukommt und dann ist es ganz klar, dass da jemand in einem Panik kriegt und sagt...hey! Nimm den alten Weg, da passiert dir nichts, da musst du nicht leiden...is was, dann is alles weg...
na so ungefähr🙂
und ich denke, bei mir ist es zumindest so, dass man auch Angst vor dem Tag hat, an dem man erreicht hat was man wollte...ist das dann wirklich das, was man erwartete, was ist, wenn es sich ganz anders anfühlt und verhält als man dachte? und was kommt dann?

Naja, zu oben nochmal...ich denke, dass es auch echt wichtig ist, dass man eben Alternativen zum Essen findet...was tun wenn man allein, einsam,traurig, wütend, glücklich ist ,wenn man sich langweilt etc. ...eben außer essen...ich glaub das ist echt schwer und weites Neuland...denn irgendwie muss man da ja was machen...
für mich gibt es auch etwas, was dann, in mir scheinbar unerträglicher Form auf mich zu marschiert...
aber man muss da durch,
weil das scheinbar Unerträgliche und die Unzufriedenheit, die sich dann breit machen, dass ist nicht wirklich gefährlich- sind auch bewusst erlebte Gefühle...gefährlich sind wohl die dahintersteckenden unterdrückten Gefühle...man sollte der Unerträglichkeit und dem Unbehagen Raum geben, damit es sich ausbreiten kann und damit man es intensiv spüren kann um die anderen Gefühle wahrzunehmen und um sie dann hoffentlich auszuleben...
(hab ich mal gelesen und fand ich sehr schlau🙂)
 

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