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Wir schaffen das

Tachchen...
heut stand mal wieder ein Besuch bei meinen Großeltern auf dem Programm...heikle Sache...
ich erzähl mal...ja?!#
früher war es bei denen immer total schlimm...man sagte ihnen nach, dass sie mit ihrem Grabstein unterm Arm durch die Gegend laufen und nur darauf warten zu sterben...naja und sie hatten halt so eine scheiß-egal;alles-schön Haltung...mir ging es da und danach nie gut und einmal pro Jahr oder auch zweimal hab ich immer die Vollkriese bekommen und stundenlang durchgeheult,weil es mich einfach zur Verzweiflung gebracht hat...heute geht es einigermaßen, sie haben sich auf jeden Fall durch verschiedene Dinge, die geschehen sind verändert und sie fragen mich auch wie es mir wirklich geht...
ich hab in der Vergangenheit oft das Bedürfnis gehabt den Kontakt zu ihnen abzubrechen, würde das aber nie übers Herz bringen, weil ich weiß, das ihnen das echt das Herz brechen würde und das würd dann mein Herz brechen...also hab ich akzeptiert, das ich da weiterhin hingehen "muss" -will- ich hab mich dazu entschieden den Kontakt nicht abzubrechen, sondern daran zu arbeiten, dass es mir mit ihnen irgendwie gut geht...
Das klappt mal mehr mal weniger...
ich habe festgestellt, dass es für mich ok ist, da einmal im Monat hinzugehen, wenn es ganz schlimm ist, lass ich mich nur alle zwei Monate blicken oder ich geh nur ganz kurz hin...
ich schlängel mich so dadurch...
naja, was auch ein Problem bei ihnen ist, ist, dass man sie immer zum Frühstück oder Mittag, zum Kuchen oder sonstiges einladen-an sich ja kein Problem nur eigentlich schmeckt mir es bei ihnen gar nicht wirklich aber ich schaufel da trotzdem immer Berge in mich rein...obwohl ich da sitze und meine innere Stimme mir sagt >lass das!> ich kann nicht aufhören...ich meistens erst auf wenn mir kotzübel ist...und sobald ich dann zu Hause bin, ess ich weiter...bis es mir richtig richtig schlecht geht...dann muss ich meistens duschen, weil ich mich so ekelig fühle...
heute und letztes Mal, also seitdem wir hier schreiben-war jetzt zweimal kurz hintereinander da- hab ich nicht so viel gegessen bis mir schlecht war, und habe dann zu Hause auch nichts gegessen,außer noch vielleicht ein paar Weintrauben...aber trotzdem habe ich dort gegen meinen Willen gegessen-heute auch🙁 (zwei Brötchen und zwei Stücke Kuchen- das geht ja noch, war eben ein Brunch,aber nicht mein Wille)
Ich schaffe es da nur ganz schlecht auf mich zu hören und darauf zu achten, dass es MIR gut geht...es ist bei ihnen der Härtetest, die schlimmste Situation die es für mich gibt, weil sie auf alle Bereiche geht...
auf mein Essverhalten; ihre komische Art ist anstrengend, das reden gegen eine Wand, man erzählt was oder antwortet auf eine Frage, aber man weiß genau, dass sie es nicht verstehen, ihr Gerede, über ihre Vergangenheit, über mich als kleines Kind-sie machen mich da nach und das ist so grausam...so will ich nie gewesen sein:mad:*hass*, über ihren Sohn-mein Vater zu dem ich keinen Kontakt habe und über seine neue Frau und die Kinder...

heute geht es, ich hab es versucht bei ihnen zu lassen, als ich die Tür zugemacht habe...
Sie schaffen es einfach mich in das Leben reinzusetzen- nein,ich lasse es zu, dass sie mich in ein Leben setzen, dass ich nicht will, all das, was ich an mir hasse und ablegen will spüre ich bei ihnen ganz deutlich sodass ich das nacher immer alles erstmal abschütteln muss, denn ich bin ja schon ein Stück weiter gekommen...nur für sie bin ich halt noch der kleine nordwind...aber ich bin nicht mehr so wie ich mal war!!! und es wird der Tag kommen, an dem ich neugeboren bin und das alte ganz abgelegt habe...nur was geht da ab mit mir, wenn ich da bin...es ist so, als würd ich dann
-ich lern gerade Physik und ich glaub das Beispiel trifft es😉-
als würd ich dann vom festen Zustand in den gasförmigen übergehen...
ich bin dann irgendwie nur noch ein Haufen von irgendwas...sobald ich bei ihnen durch die Tür bin...
schwer zu beschreiben...vielleicht habt ihr es aber verstanden und euch fällt was dazu ein...

Aber ich hab die Stunden da sofort in die Mülltonne geschmissen-verdrängt/vergessen- ich darf da nicht zu lang drüber nachdenken, weil das Gefühl-so wie ich mich bei ihnen fühle-wenn ich mich da länger noch reinfühl...es frisst mich von innen auf, raubt mir den Spass und das Wofür des Lebens...ich fühl mich dann auf allen Ebenen so mieß und fange mich so an zu hassen, dass sich vor mir einfach nur ein riesengroßes schwarzes Loch auftut auf das ich zu marschiere, währen um mich rum alles immer dunkler wird...*brrrrrrr* *schüttel* *schauder*

ok- Gefühl abgespalten...das gehört zu meinem alten Leben, dem ich doch Tschüss gesagt habe...
angekommen im neuen...
heute geht es mir eigentlich ganz gut...gestern hält noch ein bißchen an...
hab nacher eine Verabredung, auf die ich mich freu🙂 an der halt ich mich heut einfach fest...allerdings bin ich heute auch auf einen Geburtstag eingeladen von einer Person, die ich sehr kritisch in Bezug auf mich sehe...sie ist eigentlich ganz nett und lustig, aber auch sehr fertig und sehr oberflächlich, sodass es eigentlich eine Person ist, mit der ich nichts anfangen kann-es gibt da nicht wirklich eine Wellenlänge und man redet so aneinander vorbei, sie würd mich niemals verstehen, weil diese Person meine Gedanken einfach nicht hat, nicht kennt - einfach zwei unterschiedliche Welten...ein wenig die Kategorie wie meine Großeltern..
naja und ganz tief in mir drin, will ich eigentlich nicht auf den Geburtstag, warum auch?! aber irgendwas in mir will mich trotzdem dahin schicken und diese zwei streiten sich schon seit vorgestern darüber ob ich da nun hin soll oder nicht...klingt ganz schön krank was? aber ich glaub ihr versteht mich...
naja, der Geburtstag fängt um 18Uhr an, aber für die Zeit hab ich mich jetzt anderweitig erstmal verabredet und wir gehen auf ein fest, wo ich sehr gerne hinwill...und dann ist im Moment die Abmachung in mir, dass ich dann später auf den Geburtstag gehe...naja mal sehen, es ist keiner da, der mich an die Hand nimmt und mich daran hindert nicht auf diese Geburtstagsparty zu gehen und ich weiß nicht wie der Kampf in mir ausgeht...vielleicht bleib ich auch einfach auf der ersten Party, den Weg hab ich schon mal geebnet...aber irgendwas drängt mich auch auf die Geburtstagsparty und ich weiß nicht ob das wirklich mein Wille ist oder welche Stimme da spricht... wir werden sehen...heut ist echt ein fieser Tag...voller Gefahren für das wertvollste in mir...

Hui-jetzt hab ich aber viel geschrieben...😱😕
 
Menschliche Kontakte sind selten einfach. Deine Großeltern sind deine Großeltern und sie sind so wie sie sind. Akzeptieren 😀! Versuch' gar nicht erst, sie zu verändern. Verändere deine Meinung über sie und den Einfluß, den du ihnen in deinem Leben gewährst. Du bist es selbst, die ihnen diese Macht übergibt. Wenn du sie besuchst, dann bleibe dir selbst treu. Ankere dich. Vielleicht magst du währenddessen etwas in der Hand halten, dass dir die ganze Zeit über bewusst macht, dass du dich nicht in ihre Welt hineinziehen lassen solltest. Sie sind in ihrer Welt und du bist in deiner. Da gibt es nichts zu vermischen oder zu trennen. Gemeinsam habt ihr diese Besuchszeit und es liegt an euch, ob ihr sie zu etwas Schönem macht oder ob sie stressig wird (vielleicht auch aus der Sicht deiner Großeltern?).

Menschen sind selten so, wie wir sie haben wollen. Aber wir selbst sind ganz sicher auch nicht immer so, wie ein anderer uns haben möchte. Das ist auch gar nicht so schlimm, solange jeder sich selbst treu bleibt und den Lebensstil des anderen respektiert.

Mir ist auch aufgefallen, dass es mir leichter fällt mit schwierigen Menschen auszukommen, wenn ich selbst mit mir im Einklang bin. Wenn ich irgendwie schlecht drauf bin, genervt, gestresst oder so, dann klappt es natürlich auch mit den Nervensägen nicht. Mir fehlt dann die Geduld mit ihnen und ich kann mich dann schlecht auf eine objektivere Sicht der Dinge einlassen, weil ich zu sehr auf meine subjektiv schlechten Gefühle achte. Deswegen ist es für mich sehr wichtig geworden, dass ich selbst in meiner eigenen Mitte ruhe. Ich meditiere teilweise in solchen Situationen, in denen mir bewusst wird, dass ich von der Rolle bin.
 
Hallo zusammen -ich kann bis heute nicht zitieren, aber naramudi hat an einer Stelle gesagt "Du akzeptierst nicht das, was ist" und nordwind hat gesagt, "Das ist doch das gleiche wie aufgeben" -und dazu gibt es diesen Spruch: "Lerne Dinge zu akzeptieren, die du nicht ändern kannst." Wahlweise auch mit "Entwickle den Mut, Dinge zu verändern, die du ändern kannst - und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden". Ja.
Gewicht ist auf jeden Fall etwas, das man ändern kann (hab auch mal 10 Kilo mehr gewogen) -und man sollte sich auch gar nicht allzu verrückt machen. Bei mir ging es mehr oder weniger von alleine; ein schleichender Übergang quasi - ich hab mich nicht mehr wohlgefühlt, dann angefangen, Fahrrad zu fahren, aufgehört, vor dem Fernseher zu essen, später aufgehört fernzusehen und dann war es bald wieder weg.
Wenn ich also bei der Sache bleibt, stellen sich in absehbarer Zeit auch Erfolge ein - wegen der Disziplin (schwierige Sache, wie ich finde; aber die Schule macht einem ja vieles kaputt) -würde ich noch sagen, man muss sich immer vor Augen halten, dass man das gerne macht. Dass man es macht, weil man ein Ziel hat, das man es will, dass es eine persönliche, freie Entscheidung war und die richtig gewesen ist. Falls es schwierig wird.
Es gibt auch, für die, die es mögen, eine Menge amerikanischer Motivationsbücher dazu - wenn die Amerikaner etwas draufhaben, dann wie man Leute aufbaut & zu etwas antreibt; und sie dazu bringt, es zu lieben 😉.
Viel Glück und ein frohes Gemüt dabei jedenfalls wünscht orbbl - und, genau; in der Zwischenzeit natürlich (s. naramudi) -freundlich sein zu sich und stolz und sich vorhalten, dass man gut ist und wie weit man schon gekommen sei.


Naramudi, liest du Anna Gavalda??
~🙂
 
hallo orbbl,

ich kann bis heute nicht zitieren,
ganz einfach, satz kopieren, einsetzen, markieren und dann auf die gelbe sprechblase (oben rechts) drücken. der satz erscheint dann vorn: eckige klammer-quote-eckige klammer. hinten: eckige klammer und / quote-eckige klammer.
du kannst üben, indem du dir selbst eine pn schickst😉

übrigens, am anfang habe ich gegrübelt, was orbbl heißt, bin aber dann natürlich darauf gekommen😱

hallo ihr`s

finde es schön, wie ihr euch weiter motiviert. lese mit, wenn ich auch nicht immer etwas dazu sagen kann. bei mir ist es anders. ernähre mich sehr schlecht. morgens frühstück, tagsüber nichts und abends irgend etwas. ich muß mich nicht dazu zwingen, ich brauche und vergesse das essen. das es schädlich ist, weiß ich.
habe mir am freitag, angeregt durch euch, jede menge obst gekauft.
mein körper bekommt bestimmt einen vitaminschock🙂.

nicht essen hat mit sicherheit auch etwas zu tun, mit sich selbst nicht genug mögen. von daher werde ich weiter euren werdegang verfolgen.
und vielleicht ändere ich auch meine schlechten gewohnheiten.

euch noch ein schönes wochenende und bleibt standhaft.

lg lydia
 
Naramudi, liest du Anna Gavalda??
~🙂

😱 Nööööööö, aber dank dir weiß ich jetzt endlich, wen ich zitiere 😀

Amerikanische Motivationsbücher habe ich allerdings auch mal verschlungen. Letztendlich waren sie mir dann aber doch zu hohl und oberflächlich. Sie wirken auf mich künstlich und alles ist auf einen Show-Effekt ausgelegt. Sicherlich finden sich darin auch Wahrheiten, nur leider werden diese nach allen Regeln der Kunst vermarktet. Ich kann dem nichts abgewinnen und auch nichts für mich selbst herausziehen. Lieber mache ich eigene Erfahrungen und probiere selbst aus.

Den Weg jetzt zu gehen, zusammen mit euch, bringt mir mehr als das Lesen von Motivationsbüchern. Wir waren wahnsinnig viel zu Fuß unterwegs heute. Ich habe mir ein Pedometer gekauft, welches auch die verbrauchten Kalorienmengen anzeigt. Ab morgen weiß ich dann genaueres. Anhand der Fakten kann ich Steigerungen erkennen, die mich wahrscheinlich wahnsinnig motivieren werden 🙂
 
Wie kommst du jetzt da drauf nordwind?

Also ich habe mich mit dieser Frage in letzter Zeit häufiger auseinandergesetzt.

Ich bin zu dem Shcluß gekommen, einfach in dem man seinen Gefühlen und nicht seinem Verstand folgt.

Dieses auf sein Herz hören, ist einfach nur das feststellen dessen, was man fühlt.

Da Emotionen meistens hoch kochen, ist es net immer schwer das herauszufinden. Wenn die Emotionene versteckt sind hingegen schon. ABer im Prinzip weiß man meistens was man fühlt, wobei sich Gefühle imemr ändern können und es daher manchal besser is aufn Verstand zu hören, auch wenn diese Gefühle tiefer vergraben sind. EInfach mal in sich hineinhorchen, wenn man Ruhe hat. Das muss man einfach ausprobieren, kann man schwer beschreiben.
So kann man herausfinden was das Herz "denkt" und dann auf sein Herz hören.

Ob das immer besser is auf das Herz zu hören, wei gesgat, ist fraglich. Weil dann hört man auf Gefühle.

Wenn man in London is, man würde rechts fahren, wiel das Gefühl sagt dass is richtisch, aber der Verstand sgat, man muss links fahren, ist es auch überlebenswichtig auf den Verstand zu hören.

VG
Mystery!
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie hört man auf sein Herz..?

Ich würde das anders ausdrücken als Mystery, obwohl sie es wahrscheinlich ebenso meint. Für mich ist das Herz die Instanz, die nicht lügen kann. Der Verstand kann mir etwas einreden, das Herz merkt aber, dass es eine Lüge ist. Mein Herz reagiert auch auf Lügen oder Bosheiten von außen.

Auf sein Herz hören ist für mich eher ein In-sich-hineinhorchen und herausfinden, was die eigene Wahrheit ist. Wenn ich mich anpasse, z.B. am Arbeitsplatz, dann kommt diese Idee aus meinem Verstand (Es ist besser, wenn du dies oder das auch tust, damit die anderen dich mögen und du gut mit ihnen auskommst). Wenn ich dann im Einklang mit mir selbst handle, ist alles gut. Doch wenn es gegen meine eigene innere wahre Einstellung geht, dann fühle ich mich sehr schlecht bei dieser Anpassung. Ich bin dann schlecht zu mir selbst und gut zu den anderen. Es wäre besser, ich würde auf mein Herz hören und mich nicht anpassen, sondern meinen eigenen Weg gehen - das wäre gesünder für mich.

Da das Herz aber leise leidet, ist es manchmal schwierig herauszufinden, was ich wirklich will. Die Stimme des Verstandes hingegen ist sehr laut. Deswegen hilft es mir viel zu wandern, denn dabei schaltet sich mein Verstand ab und ich kann mein Herz besser abhören und mit ihm eine Konversation starten.

Auch sehe ich einen Unterschied zwischen Gefühl und Herz. Gefühle sind für mich wechselhaft und nicht so bedeutend. Mit dem Herzen verbinde ich eher Empfindungen und auf die höre ich, weil es meine eigenen sind. Gefühle können auch von anderen Menschen übernommen werden. Kinder z.B. übernehmen oft die Gefühle der Eltern, ohne es zu merken, sensible Menschen übernehmen das Grundgefühl einer Gruppe. Ich frage mich eher, wie ich subjektiv etwas empfinde und warum. Dann schaue ich, ob es objektiv dafür einen Grund gibt und denke darüber nach.

Beispiel zum Essen: Ich bin gekränkt (Gefühl), weil jemand zu mir böse gewesen ist (subjektiv). Dann frage ich mich, was ich empfinde (ich bin enttäuscht) und warum (weil ich eine Erwartung hatte). Objektiv gesehen gibt es keinen Grund enttäuscht zu sein, denn es ist dumm Erwartungen zu haben, weil andere Menschen sie überhaupt nicht erfüllen müssen. Niemand muss das tun, was andere von ihm erwarten. Wenn ich auf mein Gefühl höre, fange ich an Essen in mich hineinzustopfen, um mich zu trösten. Höre ich aber auf meine Empfindung und gehe ihr auf den Grund, so klärt sich das Ganze und die Esserei ist vollkommen überflüssig, da ich mein Problem dort löse, wo es entstanden ist (in meinem Herzen) und nicht in meinem Bauch (Gefühle).
 
Guten Abend!!
Hmm...hoffe es war nicht schlimm, dass ich heute morgen nur eine Frage geschrieben habe...aber sie wollte ganz alleine hier stehen ohne jeglichen Kommentar, um ihre reine Wirkung zu entfalten...
nun kann ich aber etwas dazu schreiben....
hinter mir liegt jetzt das wochenende und ein paar sehr eigenartige Tage- das Leben spielt mit mir im Moment ein sehr komisches Spiel, welches ich noch nicht so ganz durchschaut habe...die letzten Tage waren sehr stark geprägt von Gefühlen und Gedanken über mich, mein Leben und das Leben an sich...nicht zuletzt eben durch das Forum hier...aber auch durch die Menschen, die mir begegnet sind in letzter Zeit und die Unterhaltungen die ich hatte...
es arbeitet in mir im Moment so heftig wie seit langem nicht mehr...es ist ein crasses Gefühl..
ich bekomme irgendwie eine andere Wahrnehmung und stehe stehts in einem Zwiegespräch mit mir...das ist sehr positiv...

Gestern sagte mir ein sehr guter Bekannte, zu einer Situation die ich hatte (will hier jetzt nicht den Rahmen sprengen,deswegen nur das Elementare, hoffe man versteht, was ich /er sagen will/wollte) das mein "Problem" ist, dass ich nicht ich bin, dass ich bei allen anderen bin, nur nicht bei mir, dass ich nicht mein Ding durchziehe, nicht auf alle anderen "scheiße" und einfach ich bin-egal wie die anderen sind und was sie denken und wie sie handeln- ich solle einfach ich sein, mein Ding durchziehen, die anderen links liegen lassen und dann wird es mir besser gehen...
...jetzt im Moment sei ich verloren/ ich habe mich verloren...
Na und als Wegweiser gab es dann mal wieder den allbekannten Tip- hör auf dein Herz...
...ja, ich denke, dass ist auch richtig und gut und schön und das wahrhaftigste und wichtigste das es gibt...
ich weiß auch was die Stimme des Herzens ist- also ich hab es für mich so definiert: es ist die Stimme die mir sagt was gut für mich ist...wenn ich auf sie höre und nach ihr handel wird es mir immer gut gehen...selbst wenn das, was dabei herauskommt "nicht gut ist"(wenn es schmerzhaft ist, traurig macht, Konsequenzen hat,etc.), wird es mir trotzdem gut gehen, weil ich auf mich gehört habe, weil ich meinem Innersten gefolgt bin-meinem weg und ich habe eine Entscheidung getroffen, die ich nicht bereuen werde, weil ich es so wollte-egal was es ist...

Hmm...ist das Verständlich?!
Die Stimme meines Herzens ist nicht >Die Emotion<, ist nicht >Das Gefühl<, und nicht >Der Verstand<- sie guckt sich alles drei gut an und macht aus diesem Eins und sagt mir was gut für mich ist....ja, es ist die "eigene Wahrheit"-
@naramudi: ich denke, das man immer nach seinem Herzen handeln kann und sollte...in Anbetracht der Freiheit der Entscheidung, der Selbst -Bestimmung des eigenen Daseins, kann ich dies auch tun...
wenn folglich das Herz sagt-pass dich nicht an, -sollte man es auch nicht tun, denn es würde nichts bringen, denn eine Entscheidung gegen das Herz kann nicht gut sein und bringt einem nichts...
aber das Herz kann auch sagen, pass dich an, dass ist besser für dich, als die Nichtanpassung...
Manchmal muss das Herz sich anpassen, auch wenn es kurz leidet, aber das was dann folgt, wird wichtiger sein, als der Moment des Anpassens...


nunja, zurück zum eigentlichen...die Frage wie hört man auf sein Herz...
es ist leicht zu sagen, hör auf dein Herz, aber keiner kann erklären wie man das tut...bzw. was man tun soll...man steht da einfach allein...ist auch klar, denn diese Stimme redet nur zu mir und niemand kann sie in worte fassen...keiner kann mir helfen....
keiner kann einem eine Handlungsanweisung geben- so wie nimm den Schuh und zieh ihn an, das kann man sofort tun...hör auf dein Herz ist nicht so umsetzbar...es ist nicht fassbar...könnt ihr diesen Gedanken verstehen? es ist ungefähr so, als wenn man einem der nicht schmecken kann erklären müsste wie ein Apfel schmeckt; jemandem, der nicht fühlen kann, erklären was weich ist...
...muss man sich mal im Kopfe zergehen lassen...ist schon...find kein treffendes Wort dafür..


@naramudi:
(leider kann ich auch nicht zitieren🙁-es gibt zwar kopieren, aber nicht einsetzen/einfügen)

"wenn ich auf mein Gefühl höre, fange ich an Essen in mich hineinzustopfen..."

das Gefühl "ich bin gekränkt" ist nicht die Ursache warum du anfängst Essen in dich hineinzuschaufeln, sondern der Wunsch (deines Herzens) nach Trost, Wiedergutmachung, Liebe...auf den du nicht richtig eingehst, du suchst im Essen die Erfüllung deines Herzen-Wunsches...doch da ist man ja bekanntermaßen falsch, denn das Essen kann dem Herz nicht geben was es will und deswegen wird man unglücklich, weil man nicht auf sein Herz hört und es befriedigt...

Und die Idee mit dem irgendwas in der hand halten bei meinen Großeltern find ich gut...ich hab auch mal gelesen,dass man sich in Zeiten wie in unseren gerade etwas auf die Hand malen soll, was einen immer an sein Vorhaben erinnert...find ich auch eine gute Idee...bzw. ich hätte gerne ein Zeichen/ Symbol, dass für mein Vorhaben steht, was aber anderen nichts erzählt...

...so, ich mach hier mal Schluss, sonst schreib ich übermorgen noch...😀
ich muss euch alle mal drücken...*drück*
 
das Gefühl "ich bin gekränkt" ist nicht die Ursache warum du anfängst Essen in dich hineinzuschaufeln, sondern der Wunsch (deines Herzens) nach Trost, Wiedergutmachung, Liebe...auf den du nicht richtig eingehst

Sehe ich auch so, es ist der Wunsch oder die Erwartung, die anderen müssten mich trösten, etwas wieder gutmachen oder mich lieben. Doch genau das ist falsch. Die anderen haben mich überhaupt nicht zu trösten, etwas wieder gut zu machen oder mich zu lieben. Das kann niemand von einem anderen erwarten. Jede Erwartung wird enttäuscht. Liebe ist ein Geschenk, dass uns freiwillig gegeben wird. Mein Verhalten ist also doppelt falsch: a) erwarte ich etwas von den anderen und b) will ich mir das, was ich von anderen erwarte und worüber ich enttäuscht bin, es nicht zu erhalten, selbst beschaffen.

Deswegen halte ich den Ratschlag, strikt seinen eigenen Weg zu gehen ohne auf die anderen übermäßig zu achten, für klug. Ich werde sie deswegen nicht missachten oder schlecht behandeln, doch ich werde keine Erwartungen mehr daran knüpfen, die mich frustrieren und dazu führen, dass ich mich selbst schlecht behandle, weil ich mich schlecht fühle.

Dein Bekannter hat das gut gesagt. Wenn man bei all den anderen ist (mit seinen Gedanken, mit seiner Wut usw.), dann kann man nicht bei sich selbst sein.

Meine Waage zeigt wieder 95 kg an, obwohl ich sehr aufs Essen geachtet habe und wir sehr viel zu Fuß unterwegs waren. Tja. Da bin ich etwas ratlos. 1 kg weniger hätte es ruhig schon sein dürfen. Aber vielleicht ist auch das wieder eine Erwartungshaltung. Ich erwarte etwas von meinem Körper und bin dann enttäuscht, wenn er es nicht leistet. Darüber werde ich heute nachdenken.
 

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