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Konflikte mit Tochter nach Diagnose

Ja, sie muss wohl ihren eigenen Weg gehen. Vorwürfe solltest du ihr keine machen, es eskaliert sonst immer noch weiter. Eine Handhabe hast du nachdem sie schon 18 ist eh nicht mehr.
 
Völlig unpassend fand ich, dass du ihr nicht widersprochen hast, als sie sagte, du bevorzugtest die Schwester. Sicherlich fühlt sie sich in ihrer Meinung jetzt noch bestätigt und das ist schon sehr verletzend. Kauf ihr eine Kleinigkeit, vielleicht ein kleines Kettchen mit einem Symbol, das Zuneigung symbolisiert. Das würde ich ihr schenken - wenn du kannst persönlich übergeben, wenn dir das eher nicht so liegt schreib ihr eine liebe Karte. Es gibt ein Buch "Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab!" Das gibt es auch in ganz klein. Leg ihr das dazu.. und schreib vorne rein "Wenn du mal wieder zweifelst lies das. Für immer.. deine Mama". Das ist zig mal mehr wert als jeder noch so gut gemeinte Rat.

Ich finde auch , Marika, du solltest deiner Tochter mehr zeigen, dass du sie schätzt.
Allerdings finde ich die vorgeschlagenen Ideen da recht kontraproduktiv.
Finanzielle Geschenke finde ich recht lieblos, so ein Buch wäre für mich geradezu Hohn.
Kein "Wenn du mal wieder zweifelst, komme zu mir. Ich nehme mir Zeit für dich", sondern, "wenn du mal wieder zweifelst, lies dieses unpersönliche Buch, was ich für ein paar Euro erstanden habe"
Keine eigenen, von Herzen kommenden Worte, kein Angebot Zeit zu investieren. Da merkt man dann gleich wieder wie viel Aufwand man der eigenen Mutter wert ist. Nix. Man soll brav das Buch lesen, aber sie bitte nicht selber mit Zweifeln behelligen.
 
Guten Abend,

hier mal ein Update von der schwierigen Situation, die im Übrigen gestern eskaliert ist.

Ich traf meine Tochter bestens gelaunt an, wie sie gerade dabei war, ihre Tasche fürs Wochenende zu packen. Natürlich ist sie jetzt bei ihrem Freund. Sie erzählte mir provokant strahlend, dass sie sich am Donnerstag bei der Fahrschule angemeldet hat. Ich bin echt aus allen Wolken gefallen und habe gefragt, ob sie denn nicht mitbekommen habe, was der Neurologe gesagt hat. Dass sie mindestens ein Jahr anfallsfrei sein müsse bis sie Auto fahren dürfe.

Meine Tochter wurde sofort aggressiv und sagte, dass ich genau wisse, dass die Diagnose Schwachsinn sei. Sie habe gründlich online recherchiert. Dort habe sie gelesen, dass beim Vorliegen von Absencen schon Kinder unter Konzentrationsstörungen leiden. Das habe bei ihr ja nicht zugetroffen, sie habe sich wegen des Schlamassels zuhause (Trennung von ihrem Vater und die Zeit danach) oft in eine Traumwelt geflüchtet. Da sie also keine Epilepsie habe, brauche sie keine zweite Meinung vom einem Arzt und dürfe Autofahren. Angeblich hat sie sich auch bei unserem Hausarzt erkundigt und der habe gesagt, solange sie keine Krampfanfälle habe, dürfe sie Autofahren. Was ich nicht einmal für gelogen halte, da unser Hausarzt sehr lasch ist.

Daraufhin bin ich auch lauter geworden und habe ihr vorgeworfen, total verantwortungslos zu handeln, indem sie sich keine zweite Meinung einholt. Da ich schon in Rage war, habe ich ihr auch die Lügen vorgehalten, dass sie in den vergangenen Monaten angeblich bei einer Freundin übernachtet hat. Sie habe mein Vertrauen enttäuscht. Meine Tochter schrie mich an, dass sie doch zu mir nie Vertrauen hätte haben können. Wenn sie Probleme mit Freundinnen oder Lehrern gehabt habe, hätte ich ihr meistens die Schuld gegeben. Was ich allerdings ganz anders sehe!

Dann wollte sie noch wissen, was das sollte, dass ich ihre Schwester wegen Verhütung auf sie angesetzt habe. Sie sei erwachsen und wisse genau, was sie tue. Außerdem sei ich ja wohl auch zu blöd zum Verhüten gewesen, da ihre Schwester nicht geplant gewesen sei. Da war ich allerdings auch schon Mitte 20 und immerhin fast zwei Jahre mit meinem Ex-Mann zusammen.

Ein sachliches Gespräch war also nach wie vor nicht möglich. Vielleicht muss sie jetzt einfach ihren Weg gehen, wie immer der auch aussehen mag? Auch wenn ich wirklich kein gutes Gefühl dabei habe.
Da sie 18 Jahre alt ist , kannst Du nicht viel dagegen tun.
Sie wird ihren eigenen Weg finden müssen.
Das Temperament scheint sie ja von dir zu haben.

Von was genau bezahlt sie den Führerschein eigentlich und ihre Freizeit?
 
Ich finde auch , Marika, du solltest deiner Tochter mehr zeigen, dass du sie schätzt.
Allerdings finde ich die vorgeschlagenen Ideen da recht kontraproduktiv.
Finanzielle Geschenke finde ich recht lieblos, so ein Buch wäre für mich geradezu Hohn.
Kein "Wenn du mal wieder zweifelst, komme zu mir. Ich nehme mir Zeit für dich", sondern, "wenn du mal wieder zweifelst, lies dieses unpersönliche Buch, was ich für ein paar Euro erstanden habe"
Keine eigenen, von Herzen kommenden Worte, kein Angebot Zeit zu investieren. Da merkt man dann gleich wieder wie viel Aufwand man der eigenen Mutter wert ist. Nix. Man soll brav das Buch lesen, aber sie bitte nicht selber mit Zweifeln behelligen.
Was für ein Blödsinn. Das Büchlein hat lediglich eine symbolische Bedeutung und ist absolut liebevoll gestaltet - da gibt es nichts groß zu lesen. Aber lieber direkt etwas kaputtreden und dagegen anstänkern, obwohl man selber keine Ahnung von Kindern hat, geschweige denn eigene.
Und bestimmt wünscht sich Marikas Tochter die innige Zweisamkeit mit ihr - was sie von ihrer Fürsorge hält zeigt sie ihr ja recht deutlich.

Mein Mann hat mir das süße Büchlein übrigens mal geschenkt und unsere Tochter hatte es vor Jahren von mir als Beigabe ins Osterkörbchen bekommen. Sie hatte sich damals sehr darüber gefreut - mittlerweile steht es als Deko in ihrem Wandregal ihrer Uni-WG. Eben ein liebevolles Symbol, das sie neben diversen anderen Kleinigkeiten an ihr Zuhause erinnert.

Schade und auch enttäuschend @Marika, dass du diesem abwertenden Kommentar sogar noch ein Like verpasst. An Lösungsideen scheint es dir ja weiterhin zu mangeln.
 
Was für ein Blödsinn. Das Büchlein hat lediglich eine symbolische Bedeutung und ist absolut liebevoll gestaltet - da gibt es nichts groß zu lesen. Aber lieber direkt etwas kaputtreden und dagegen anstänkern, obwohl man selber keine Ahnung von Kindern hat, geschweige denn eigene.

LOL.
Immer dieses Totschlagargument.
Ich könnte dir jetzt genauso sagen, du hättest keine Ahnung, weil du kein Kind bist, dass von seiner Mutter vernachlässigt wurde. Also höre du mal lieber auf mit deinem Blödsinn und deinen Stänkereien denn DU hast keine Ahnung, wie sich sowas anfühlt.
Es IST Hohn, und das solche Leute wie du das noch als Blödsinn abtun, das zeigt eure Selbstverliebtheit.
"Ich habe dir ein Büchlein geschenkt, jetzt sei gefälligst dankbar und erkenne an, was ich für ne tolle lebevolle Mutter bin. Was? Willst du nicht? Damit verletzt man deine Gefühle? Belästige mich nicht mit deinen Gefühlen, die Blödsinn sind, lese das tolle, ach so liebevolle Buch, dass ich dir geschenkt habe und halte sonst den Rand!"
Es ist absoluter Hohn, einem Kind, was sich das ganze Leben schon nicht wertgeschätzt fühlt, dann noch mit so einem Buch zu kommen plus dazu noch Notiz, das das Kind das Buch lesen soll, aber gleichzeitig kein Wort, das man auch selber Zeit für das Kind hätte.
Das scheiß Buch kann man sich samt höhnischer Notiz in den Asch stecken.
Aber typisch, sich für sowas "liebevolles" Würg noch abfeiern.
 
LOL.
Immer dieses Totschlagargument.
Ich könnte dir jetzt genauso sagen, du hättest keine Ahnung, weil du kein Kind bist, dass von seiner Mutter vernachlässigt wurde. Also höre du mal lieber auf mit deinem Blödsinn und deinen Stänkereien denn DU hast keine Ahnung, wie sich sowas anfühlt.
Es IST Hohn, und das solche Leute wie du das noch als Blödsinn abtun, das zeigt eure Selbstverliebtheit.
"Ich habe dir ein Büchlein geschenkt, jetzt sei gefälligst dankbar und erkenne an, was ich für ne tolle lebevolle Mutter bin. Was? Willst du nicht? Damit verletzt man deine Gefühle? Belästige mich nicht mit deinen Gefühlen, die Blödsinn sind, lese das tolle, ach so liebevolle Buch, dass ich dir geschenkt habe und halte sonst den Rand!"
Es ist absoluter Hohn, einem Kind, was sich das ganze Leben schon nicht wertgeschätzt fühlt, dann noch mit so einem Buch zu kommen plus dazu noch Notiz, das das Kind das Buch lesen soll, aber gleichzeitig kein Wort, das man auch selber Zeit für das Kind hätte.
Das scheiß Buch kann man sich samt höhnischer Notiz in den Asch stecken.
Aber typisch, sich für sowas "liebevolles" Würg noch abfeiern.
Du bist verhärmt und emotional verarmt. Kein Wunder, dass du das nicht nachvollziehen kannst.

Mit der Impulskontrolle klappt es auch schon wieder nicht. Schaffst du tatsächlich nicht mehr als Fäkalsprache? Dann sag ich an der Stelle mal tschüß. Das ist tatsächlich unter meinem Niveau.
 
Ein sachliches Gespräch war also nach wie vor nicht möglich. Vielleicht muss sie jetzt einfach ihren Weg gehen, wie immer der auch aussehen mag? Auch wenn ich wirklich kein gutes Gefühl dabei habe.
Du treibst sie von dir weg.
In Kürze wird sie zu ihrem Freund ziehen.
Daraufhin bin ich auch lauter geworden und habe ihr vorgeworfen, total verantwortungslos zu handeln, indem sie sich keine zweite Meinung einholt. Da ich schon in Rage war, habe ich ihr auch die Lügen vorgehalten, dass sie in den vergangenen Monaten angeblich bei einer Freundin übernachtet hat. Sie habe mein Vertrauen enttäuscht. Meine Tochter schrie mich an, dass sie doch zu mir nie Vertrauen hätte haben können. Wenn sie Probleme mit Freundinnen oder Lehrern gehabt habe, hätte ich ihr meistens die Schuld gegeben. Was ich allerdings ganz anders sehe!
Und wer will es ihr verdenken?
Dann wollte sie noch wissen, was das sollte, dass ich ihre Schwester wegen Verhütung auf sie angesetzt habe. Sie sei erwachsen und wisse genau, was sie tue. Außerdem sei ich ja wohl auch zu blöd zum Verhüten gewesen, da ihre Schwester nicht geplant gewesen sei.
Du hast einen Hang zu übergriffigem Verhalten, scheint es.
Ich bin echt aus allen Wolken gefallen und habe gefragt, ob sie denn nicht mitbekommen habe, was der Neurologe gesagt hat. Dass sie mindestens ein Jahr anfallsfrei sein müsse bis sie Auto fahren dürfe.
Da sie nie Anfälle hatte, ist das Thema obsolet.
 
und habe gefragt, ob sie denn nicht mitbekommen habe, was der Neurologe gesagt hat. Dass sie mindestens ein Jahr anfallsfrei sein müsse bis sie Auto fahren dürfe.
Hatte sie überhaupt schon einmal einen Anfall und wenn ja, wann war der Letzte?

Daraufhin bin ich auch lauter geworden und habe ihr vorgeworfen, total verantwortungslos zu handeln, indem sie sich keine zweite Meinung einholt. Da ich schon in Rage war, habe ich ihr auch die Lügen vorgehalten, dass sie in den vergangenen Monaten angeblich bei einer Freundin übernachtet hat. Sie habe mein Vertrauen enttäuscht.
Mich wundert nicht, dass deine Tochter dicht macht. Da sprudelt bei einem Streit alles aus dir heraus und du wirfst ihr vergangene Lügen vor. Ich würde mich als Mutter fragen, warum sie lügt und kein Vertrauen zu dir hat.
Vielleicht muss sie jetzt einfach ihren Weg gehen, wie immer der auch aussehen mag?
Ja!

Auch wenn ich wirklich kein gutes Gefühl dabei habe.
Dir fällt es schwer, loszulassen und darauf zu vertrauen, dass deine Tochter ihren Weg irgendwie, wenn auch auf Umwegen, machen wird.

Lasse deine Tochter doch einfach machen, auch wenn es dir schwer fällt. Bei Rückschlägen oder Fehlentscheidungen seitens deiner Tochter kannst du als Mutter für sie da sein, ohne ihr Vorwürfe zu machen, nach dem Motto "...ich habe es gewusst/dir gesagt/dich gewarnt...". Das fördert kein gutes Verhältnis.
 

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