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Lohnt sich persönliches Coaching im Job – eure Erfahrungen?

Das ist in der Theorie perfekt und hört sich wunderbar an, aber in der Praxis nur bedingt durchführbar. Wie dein Partner ja sehen kann, lassen die Arbeiten bereits zu wünschen übrig. Das einzige was sich gegenüber früher verändert hat ist der Teamleiter. Die MA sind dieselben, die Arbeit ist dieselbe, wo ist also das Problem zu suchen? Dieser Kompromiss-Mist und "alle sollen sich wohlfühlen, denn zufriedene MA leisten bessere Arbeit" sind zwar erstrebenswert, aber es braucht trotzdem Führung. Es braucht eine starke Hand und klare Vorgaben, sonst herrscht bald Anarchie im Team. Dein Partner muss erst lernen zu führen, bevor er auf die Wünsche der MA eingehen kann.
Ich glaub halt auch dass es zu einfach ist zu sagen: Die Mitarbeitenden sind gleich, die Arbeit ist gleich, also liegt das Problem allein am neuen Teamleiter. Es kann das Team verunsichern und die Dynamik ändern, das heißt dann aber automatisch noch nicht dsass er ungeeignet ist für die Stelle. Das mit dem Spruch kennt man, klar. Für mich eprsönlich wirkt die Situation eher so, dass er nicht am Limit ist sondern erst am Anfang. Und dass er lernen möchte, besser mit dem ganzen umgehen zu können.
 
Er möchte ein Führungskräfte Coaching machen ja, auf das folgend kann er natürlich auch gleich die Mitarbeiter fragen, ob diese das Angebot annehmen würden.

Ich finde so parallel kann man das auch durchführen und der Coach hat dann von den verschiedenen Perspektiven die Übersicht.
.....vielleicht magst du (zu einem späteren Zeitpunkt) berichten, ob der Arbeitgeber dem zustimmt.

Alles in allem dürfte das nicht ganz günstig werden....

Im worst case wird man ihn als nicht geeignet einstufen, was Führungsqualitäten betrifft.

Ich selbst würde so an seiner Stelle nicht vorgehen. Als 1. Step würde ich ein Seminar für mich beantragen.

Wie groß ist eigentlich sein Team?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja natürlich gehört es zur Führungsrolle, Probleme klar anzusprechen. Ein Gespräch hat schon stattgefunden meiin Mann hat hier vorsichtig versucht, sich voranzutasten, aber es wurde nicht wirklich ein „Problem“ identifiziert. Gerade weil er neu in seiner Rolle ist, reicht es dann meistens nicht immer, einmal deutlich darauf hinzuweisen sondern man holt sich dann vielleicht Unterstützung die einem einen guten Weg vorschlgen kann.

Zum ehemaligen Chef, ganz schwarz und weiß sehe ich das nicht. Er besucht die Firma hin und wieder mal, einfach um sich mit allen zu unterhalten in der Mittagspause oder ihnen aus der Pension zu berichten. Er hat ja nach wie vor noch gut Kontakt mit einigen Kollegen und auch mit meinem Mann. Er kennt das Team aus der Führungsposition und die Historie. Mein Mann würde sich ja nur formell Rat holen und kein Machtspiel durchführen.

Er möchte ein Führungskräfte Coaching machen ja, auf das folgend kann er natürlich auch gleich die Mitarbeiter fragen, ob diese das Angebot annehmen würden. Ich finde so parallel kann man das auch durchführen und der Coach hat dann von den verschiedenen Perspektiven die Übersicht.
Vorsichtig ansprechen hilft halt meistens nicht viel. Er muss ja nicht losbrüllen, aber eben ein zielführendes Gespräch führen bzw. aufbauen.
Ich würde in diesem Fall definitiv zu einem Coaching für ihn tendieren. Das sind absolute Basics im Führungsbereich und werden ihm immer wieder begegnen.
Im Zuge eines kollegialen Austauschea könnte er sich an einen Kollegen aus seiner Ebene wenden. Das wird hier oft gemacht und ist in den meisten Fällen zielführend.
 
Ich glaub halt auch dass es zu einfach ist zu sagen: Die Mitarbeitenden sind gleich, die Arbeit ist gleich, also liegt das Problem allein am neuen Teamleiter. Es kann das Team verunsichern und die Dynamik ändern, das heißt dann aber automatisch noch nicht dsass er ungeeignet ist für die Stelle. Das mit dem Spruch kennt man, klar. Für mich eprsönlich wirkt die Situation eher so, dass er nicht am Limit ist sondern erst am Anfang. Und dass er lernen möchte, besser mit dem ganzen umgehen zu können.
Ich würde das jetzt auch noch nicht aufgeben.
 
dass er lernen möchte, besser mit dem ganzen umgehen zu können.
Als Führungsneuling, der in seiner neuen Funktion noch unsicher ist, muss er erst mal lernen was seine eigentliche Aufgabe ist. Seine Aufgabe ist primär die Firmeninteressen zu vertreten und diese bei seinen Leuten durchzusetzen und nicht, altbewährte Firmenabläufe zu verändern und Kompromisse mit den MA einzugehen. Er kann erst dann vorsichtig versuchen Änderungen in die Wege zu leiten, wenn er Sicherheit in der neuen Funktion bekommen und er auch verstanden hat wie die Rädchen von oben nach unten zusammenspielen damit sich alle drehen.

Übertrieben gesagt versucht er aus einem Internat wo Zucht und Ordnung herrscht eine Walldorfschule zu machen. Zumindest in seinem Klassenzimmer. Da hat er aber die Rechnung ohne den Rektor gemacht.

Es ist nicht die Aufgabe deines Partners die Fehler der MA auszubessern, sondern ihnen zu zeigen wie man es richtig macht. Und wenn sie weiterhin schlampige Arbeit liefern, dann muss er sie verwarnen und sie nicht betüddeln.

Ein Führungscoaching oder ein Seminar kann helfen, aber nicht jedermann hat das Führungsgen in sich. Wer zu zaghaft ist verliert.
 
Ja ich mein er war sich davor schon bewusst, dass das eine ziemliche Umstellung von seiner vorherigen Psoition sein wird. Aber in den Monaten hat er jetzt einfach gemerkt, dass es tatsächlich noch größer ist als gedachz. Ein eigenes Führungskraft Coaching hatte er noch nicht aber er würde sich dann auch bei dem Coaching auf jeden Fall beteiligen. Das kann für ihn auch sehr hilfreich sein. Er trägt das Thema ins Team weil er merkt, dass es so langfristig für alle beteiligten nicht angenehm sein wird. Deshalb suchen wir eben jemanden, der das sowohl mit ihm als auch mit den Mitarbeitern machen würde.
Auch wenn ich genau dieses „es ist größer als gedacht“ eigentlich erstaunlich oft zu hören bekomme, finde ich, dass das mit Realität und wenig bis nichts mit Unfähigkeit zu tun hat. Wenn auch verständlicherweise, unterschätzen viele Menschen die innere Umstellung total. Es spricht doch eher für Verantwortungsgefühl als für Schwächeass, dass er selbst mit ins Coaching gehen will. Offen gesagt wäre ich skeptisch, wenn er nur das Team schicken würde. Doch mit seiner Vorgehensweise zeigt er ja, dass er sich mitentwickeln will. Und ein gemeinsamer Rahmen ist imho vielleicht klüger als lauter Einzelgespräche im stillen Kämmerlein um die Sache langfristig für alle angenehmer zu machen – wenn es wirklich darum geht. Klare Rollen sowie klare Vertraulichkeit nehmen aber Schlüsselrollen ein. Habt ihr schon ein Gefühl, ob es erst bei ihm starten soll oder direkt kombiniert?
 
.....vielleicht magst du (zu einem späteren Zeitpunkt) berichten, ob der Arbeitgeber dem zustimmt.

Alles in allem dürfte das nicht ganz günstig werden....

Im worst case wird man ihn als nicht geeignet einstufen, was Führungsqualitäten betrifft.

Ich selbst würde so an seiner Stelle nicht vorgehen. Als 1. Step würde ich ein Seminar für mich beantragen.

Wie groß ist eigentlich sein Team?
Ja Kosten spielen da so oder so langfristig geseehn mit rein, ich denke schon, dass es sich finanziell auszahlen würde. Der Gedanke mit dem Seminar, das mein Mann zuerst machen könnte ist schon nachvollziehbar. Aber Coaching ist halt nochmal persönlicher aber auch sensibler als ein Seminar für „Weiterbildung“. Das Team besteht aus ungefähr 80 Leuten, konkret um die 85. Also kein kleines Team mehr. Bei der Größe ist es halt auch nicht mehr nur ein persönliches Thema, sondern das hat Auswirkungen auf das ganze System. Die beiden Mitarbeiter, um die es geht, haben schon wichtige Aufgaben im Team, da sollte dann aless gut funktionieren eigentlich.
 
Vorsichtig ansprechen hilft halt meistens nicht viel. Er muss ja nicht losbrüllen, aber eben ein zielführendes Gespräch führen bzw. aufbauen.
Ich würde in diesem Fall definitiv zu einem Coaching für ihn tendieren. Das sind absolute Basics im Führungsbereich und werden ihm immer wieder begegnen.
Im Zuge eines kollegialen Austauschea könnte er sich an einen Kollegen aus seiner Ebene wenden. Das wird hier oft gemacht und ist in den meisten Fällen zielführend.
Habe mir da eh vorgenommen, nochmal mit ihm zu sprechen, dass er vielleicht direktter auf die Probleme hinweisen sollte und eben eine klare Ansage gemacht werden muss. Aber auch sowas könnte er bei einem Coaching sicherlich lernen, ein zielführendes Gespräch aufbauen. Ein guter Freund von ihm arbeitet auch in der Firma, die beiden haben sich glaub ich eh schonmal ausgertauscht miteinander, weil sein Freund natürlich auch merkt, dass ihn etwas belastet. Ich werd ihn mal fragen, ob ihn das Gespräch weitergebracht hat.
 
Als Führungsneuling, der in seiner neuen Funktion noch unsicher ist, muss er erst mal lernen was seine eigentliche Aufgabe ist. Seine Aufgabe ist primär die Firmeninteressen zu vertreten und diese bei seinen Leuten durchzusetzen und nicht, altbewährte Firmenabläufe zu verändern und Kompromisse mit den MA einzugehen. Er kann erst dann vorsichtig versuchen Änderungen in die Wege zu leiten, wenn er Sicherheit in der neuen Funktion bekommen und er auch verstanden hat wie die Rädchen von oben nach unten zusammenspielen damit sich alle drehen.
Ich hab ihm auch schon gesagt, dasss die Ausbesserung nicht seine Aufgabe ist. Es wäre eben viel wichtiger, sie auf ihre Fehler hinzuweisen und ihnen zu zeigen, wie es richtig geht. Beziehungsweise klare Erwartungen zu setzen und Konsequenzen zu ziehen, wenn es dabei bleibt, dass sie unsauber arbeiten. Deshalb wäre so ein Coaching glaub ich das richtige für ihn aber auch für die Kollegen, weil sie dann Feedback von jemand außenstehenden bekommen, sie vielleicht draufkommen, was sie stört oder was geändert werden muss, damit sie wieder mit vollem Fokus dabei sind.
 
Habt ihr schon ein Gefühl, ob es erst bei ihm starten soll oder direkt kombiniert?
Er würde das ganze definitiv mal mit sich selbst starten und dann eben zuerst ein Gespräch führen, danach die Mitarbeiter. Es ist ihm wichtig vorher selbst klar zu werden, bevor er dann schlussendlich die Gruppe einbindet. Diese sollten dann aber schon Einzelgespräche führen, er denkt das ist wesentlich angenehmer und amn traut sich dann doch mehr vielleicht preiszugeben, als wenn alle Kollegen in einem Raum sitzen. Davor den Rahmen festzulegen damit alle beteiligten dieselben Grundlagen und Regeln kenenn ist ihm auch wichtig. Aber eben nur anfangs, danach soll in Einzeltermine übergegangen werden.
 

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