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Lohnt sich persönliches Coaching im Job – eure Erfahrungen?

Er könnte sich wirklich bei seinem alten Chef melden, daran haben wir noch gar nicht gedacht. Vielleicht wäre es ja auch hilfreich, die Mitarbeiter mit ihm sprechen zu lassen, er war ja auch ajahrelang deren Vorgesetzter und kennt sie vielelicht aus der Perspektive noch besser als mein Mann. Ich werde ihm diesen Tipp mal unterbreiten, danke. Er würde auch an dem Coaching teilnehmen, denn er hat auf jeden Fall vor, sich in seiner Rolle zu bessern, beziehungsweise mögliche Konflikte oder Probleme mit dem Team aufzuarbeiten, die er gar nicht aktiv mitbekommt.
Bloß nicht, der ehemalige Chef hat doch gar nichts mehr in diesem Konstrukt verloren.
 
Danke für den Tipp, die Doku hab ich tatsächlich verpasst, glaubst du die kann man irgendwo nachschauen? Ich bin auch aus Österreich.

Ich frag mal Google, vielleicht finde ich es noch. Schauplatz Gericht? Thema?
Man versprach viel, zeigte sich professionell, ( überzeugende Webseiten) hielt aber nur hin und kassierte- ohne geringsten Erfolg.
Verwunderlich war für mich, dass sich jeder Coach nennen darf, es braucht dafür keine Ausbildung. Verwunderlich ist für mich aber nicht, wenn sich Leute dauernd hineinlegen lassen von Vif-zacks mit Gewinnversprechen.
Jetzt wurde gewarnt und ich gebe diese Warnung weiter.

Dein Mann wird seine Lehren machen müssen, das wird ihm nicht erspart bleiben, auch Probleme belehren und zeigen Schwachpunkte auf.

Ich wünsch euch viel Glück.
 
Er sucht nach Lösungen, die für alle Beteiligten passen. Odere eben Kompromisse, die eingegangen werden könnten. Ich habe schon oft mit ihm über seine neue Position gesprochen und er war anfangs schon etwas überfordert, es ist deutlich besser aber es gibt sicher noch Luft nach oben. Er hatte eben auch noch diese innerliche Umstellung zu tun, dass er nun mehr Verantwortung hat und eben auch ein Team leitet. Die Prozesse waren ihm schon etwas bekannt davor aber natürlich ist das nochmal wass ganz anderes, selbst in den Schuhen dann zu stecken, als nur zuzusehen.
Genau dieser Punkt ist für mich der Kern. Das ist kein Schwächezeichen, sondern es zeugt seiner Ehrlichkeit, wenn er nach Lösungen sucht. Und gleichzeitig merkt er halt, dass die Rolle größer ist als gedacht. Dieses „in den Schuhen stehen statt zuschauen“ verändert viel. Und gerade wenn man Kompromisse will, braucht es eine Hilfe für die Sortierung der eigenen Haltung, bevor man sie im Team vertritt. Ganz einfach als Standortbestimmung und nicht unbedingt als Reparatur. Führung lernt man ja nicht automatisch mit der Beförderung. Wurde er davor bereits persönlich gecoacht? Trägt er deshalb das Thema ins Team?
 
Er sucht nach Lösungen, die für alle Beteiligten passen. Odere eben Kompromisse, die eingegangen werden könnten.
Das ist in der Theorie perfekt und hört sich wunderbar an, aber in der Praxis nur bedingt durchführbar. Wie dein Partner ja sehen kann, lassen die Arbeiten bereits zu wünschen übrig. Das einzige was sich gegenüber früher verändert hat ist der Teamleiter. Die MA sind dieselben, die Arbeit ist dieselbe, wo ist also das Problem zu suchen? Dieser Kompromiss-Mist und "alle sollen sich wohlfühlen, denn zufriedene MA leisten bessere Arbeit" sind zwar erstrebenswert, aber es braucht trotzdem Führung. Es braucht eine starke Hand und klare Vorgaben, sonst herrscht bald Anarchie im Team. Dein Partner muss erst lernen zu führen, bevor er auf die Wünsche der MA eingehen kann.

Es gibt so einen Spruch der da heisst: Menschen werden so lange befördert, bis sie eine Funktion inne haben, in der sie überfordert sind. Dort bleiben sie dann für den Rest ihres Lebens hocken, leisten eine Scheissarbeit und sorgen für schlechte Stimmung unter den MA.

Wenn dein Partner die Kurve nicht kriegt, hat er vermutlich seine Grenze bereits erreicht.
 
Richtig. Ich meinte in meinem Beitrag auch den aktuellen Chef.
Mir ist noch nicht ganz klar auf was das Coaching abzielen soll. Möchte der Freund generell ein Führungskräfte-Coaching? Das ist nicht schlecht, vor allem da er neu in dieser Ebene ist.
In der gegenwärtigen Situation finde ich es zu früh, nach einem einmaligen Gespräch gleich eine weitere Person hinzu zuziehen.
@alltaganker3
 
Der ehemalige Chef: Treffen eigenmächtig zu initiieren mit dem Team und dem Ex-Chef.....sorry.....geht gar nicht. Was anderes wäre eventuell, ihn persönlich zu kontaktieren und um Rat bitten oder der Arbeitgeber segnet das ab.

Kündigungen(?): Ich finde es schon ziemlich erschreckend, wenn ich lese, dass er deren Fehler ausbessert und gleichzeitig über Kündigungen nachdenkt, aber sonst von ihm nicht viel kommt. Letzteres vermutlich aus Mangel an Erfahrung, nehme ich an.

Du hast nach möglichen Anbietern von guten Seminaren gefragt: Ich habe gute Erfahrungen mit der Industrie- und Handelskammer (Deutschland) gemacht.
Ich find ehrlich gesagt das das Treffen mit seinem ehemaligen Chef nicht per se schlecht sein muss. Er hat ja noch ein Vetrauensverhältnis zu ihm und sich fachlich oder strukturell Übergabethemen erklären zu lassen, empfinde ich schon als guten Schritt. Es ist eben auch ein Druck für meinen Mann, ständig Fehler auszubessern, irgendwann denkt man dann zwangsläufig über Konsequenzen nach, das versteh ich dann schon. Heißt jetzt nicht, dass er direkt unreflektiert ist sondern das ihm vielleicht mit seiner geringeren Erfahrung einfach die Werkzeuge fehlen, anders damit umzugehen. Ich glaub das ein individuelles Coaching die Dynamiken im Team besser klären könnte als nur ein Führungskräftetraining. Das wäre natürlich ergänzend sehr hilfreich.
 
Die Aufgabe als Vorgesetzter ist es, das Problem klar anzusprechen. Hat dein Freund das gemacht? Deine Beschreibung hört sich für mich irgendwie nicht nach einem zielführenden Gespräch an.
Für mich wäre es auch schon viel zu früh für den Coaching oder Mediation. Das sound Vorfälle, die ich als Führungskraft lösen kann und sollte.
Ja natürlich gehört es zur Führungsrolle, Probleme klar anzusprechen. Ein Gespräch hat schon stattgefunden meiin Mann hat hier vorsichtig versucht, sich voranzutasten, aber es wurde nicht wirklich ein „Problem“ identifiziert. Gerade weil er neu in seiner Rolle ist, reicht es dann meistens nicht immer, einmal deutlich darauf hinzuweisen sondern man holt sich dann vielleicht Unterstützung die einem einen guten Weg vorschlgen kann.
Bloß nicht, der ehemalige Chef hat doch gar nichts mehr in diesem Konstrukt verloren.
Zum ehemaligen Chef, ganz schwarz und weiß sehe ich das nicht. Er besucht die Firma hin und wieder mal, einfach um sich mit allen zu unterhalten in der Mittagspause oder ihnen aus der Pension zu berichten. Er hat ja nach wie vor noch gut Kontakt mit einigen Kollegen und auch mit meinem Mann. Er kennt das Team aus der Führungsposition und die Historie. Mein Mann würde sich ja nur formell Rat holen und kein Machtspiel durchführen.
Mir ist noch nicht ganz klar auf was das Coaching abzielen soll. Möchte der Freund generell ein Führungskräfte-Coaching? Das ist nicht schlecht, vor allem da er neu in dieser Ebene ist.
In der gegenwärtigen Situation finde ich es zu früh, nach einem einmaligen Gespräch gleich eine weitere Person hinzu zuziehen.
@alltaganker3
Er möchte ein Führungskräfte Coaching machen ja, auf das folgend kann er natürlich auch gleich die Mitarbeiter fragen, ob diese das Angebot annehmen würden. Ich finde so parallel kann man das auch durchführen und der Coach hat dann von den verschiedenen Perspektiven die Übersicht.
 
Ich frag mal Google, vielleicht finde ich es noch. Schauplatz Gericht? Thema?
Man versprach viel, zeigte sich professionell, ( überzeugende Webseiten) hielt aber nur hin und kassierte- ohne geringsten Erfolg.
Verwunderlich war für mich, dass sich jeder Coach nennen darf, es braucht dafür keine Ausbildung. Verwunderlich ist für mich aber nicht, wenn sich Leute dauernd hineinlegen lassen von Vif-zacks mit Gewinnversprechen.
Jetzt wurde gewarnt und ich gebe diese Warnung weiter.
Danke, die werden wir uns mal anschauen. Natürlich würde mein Mann einen Hintergrundcheck machen, bevor er einen Coach engagaiert. Da sollte schon eine solide Ausbildung dahinter sein.
 
Genau dieser Punkt ist für mich der Kern. Das ist kein Schwächezeichen, sondern es zeugt seiner Ehrlichkeit, wenn er nach Lösungen sucht. Und gleichzeitig merkt er halt, dass die Rolle größer ist als gedacht. Dieses „in den Schuhen stehen statt zuschauen“ verändert viel. Und gerade wenn man Kompromisse will, braucht es eine Hilfe für die Sortierung der eigenen Haltung, bevor man sie im Team vertritt. Ganz einfach als Standortbestimmung und nicht unbedingt als Reparatur. Führung lernt man ja nicht automatisch mit der Beförderung. Wurde er davor bereits persönlich gecoacht? Trägt er deshalb das Thema ins Team?
Ja ich mein er war sich davor schon bewusst, dass das eine ziemliche Umstellung von seiner vorherigen Psoition sein wird. Aber in den Monaten hat er jetzt einfach gemerkt, dass es tatsächlich noch größer ist als gedachz. Ein eigenes Führungskraft Coaching hatte er noch nicht aber er würde sich dann auch bei dem Coaching auf jeden Fall beteiligen. Das kann für ihn auch sehr hilfreich sein. Er trägt das Thema ins Team weil er merkt, dass es so langfristig für alle beteiligten nicht angenehm sein wird. Deshalb suchen wir eben jemanden, der das sowohl mit ihm als auch mit den Mitarbeitern machen würde.
 

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