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Lohnt sich persönliches Coaching im Job – eure Erfahrungen?

Alter Schwede, das klingt nach einer Situation, in der zu viel auf einen Schlag zusammenkommt – neue Rolle, und damit einher Verantwortung sowie Erwartungen von allen Seiten. Dazu kommt, dass während das Team einen schon anders sieht, man gerade nach einer Beförderung ja oft noch dabei ist, seinen eigenen Platz zu finden. Und da ist manchmal ist einfach etwas verschoben, also wenn Fehler passieren, muss es nicht heißen, dass die Leute „nicht mehr können“.

Ein externer Dritter kann nur, wenn es nicht als versteckte Maßnahme wahrgenommen wird, auf die Sprünge helfen. Es geht nämlich schnell zu sobald Mitarbeitende das Gefühl haben, da soll etwas „geradegezogen“ werden. Wenn es aber nicht um Bewertung und wirklich um Verstehen geht, kann sich viel entspannen. Weiß dein Partner, ob er selbst gerade eher Lösungen sucht – oder erstmal Luft zum Sortieren bräuchte?
 
Ganz wichtig: Es sollten nur diejenigen teilnehmen, die es selbst wollen, also einen Bedarf sehen. Dann: Es braucht Vertrauen! Deshalb wäre es optimal, wenn diejenigen, die das Coaching nutzen, die betreffende Person schon kennen – vielleicht aus einer Fortbildung? Und wenn der/die Coach/in aus dem gleichen Berufsfeld stammt oder darin Coaching-Erfahrung hat, ist das natürlich besser als jemand, der von den Abläufen in diesem Unternehmen keine Ahnung hat und sich erst eindenken muss.
Das mein Partner das Coaching vielleicht zuerst mal selbst ausprobiert ist gar keine so schlechte Idee. Da haben wir schon drüber gredet. Ich meine dann kann er sich gleich selbst überzeugen davon und seine Mitarbeiter haben dann auch möglichweisie mehr Lust, daran teilzunehmen. Ich denke, da er noch so neu in seiner Position als Führungskraft istd, würd ihm das sicher einige Türen öffnen. Zwingen kann man niemanden dazu, es wäre aber denke ich mal ein Ansatz den man sich mit den Mitarbeitern gemeinsam überlegen kann. Vielleicht wird’s ja am Anfang möglich sein, den Coach zu treffen oder eben ein Treffen zu organisieren, damit sie sich alle mal kennnenlernen können. Ich geb ihm das auf jeden Fall mal so weiter.
 
Hat er die beiden Mitarbeiter angesprochen - natürlich unter vier Augen, nicht im Teammeeting vor allen?
Ja, es gab schon ein Meeting mit jedem einzeln, aber da kam nicht viel dabei heraus. Ich glaube es ist doch nochmal schwerer mit seinem Chef über Probleme zu sprechen, beispielsweise aus dem privaten Bereich. Man will ja doch irgendwie professionell bleiben auf der Arbeit möglicherweise. Sie meinten auch, dass sie jetzt nicht wirklich wüssten, was am Arbeitsprozess verbessert werden könnte. Das „Problem“ liegt vielleicht doch tiefer, als die beiden das wahrnehmen können.
 
Vielleicht wäre es hilfreich für ihn, ein Seminar für Führungskräfte zu besuchen.
Gibt es da Seminare, die du empfehlen könntest konkret?
@alltaganker3, möglicherweise akzeptieren die Kollegen deinen Mann nicht als Chef und sind jetzt im Verweigerungsmodus.
Ja, der Gedanke kam mir auch schon, aber ich bin der Meinung, dass mein Mann das Modell seines Vorgängers sehr gut übernommen hat und es eigentlich so weiterführt wie davor. So wie es seine Kollegen ja gewohnt sein sollten. Natürlich kann es bei jeder Person variieren dass es so Feinheiten gibt, die er nders angeht, ich denk aber nicht, dass es an seinem Führungssstil liegt. Die beiden haben sich immer gut mit ihm verstanden und auch jetzt sind sie stets freundlich und kollegial miteinander umgegangen.
Bei uns hier in Österreich gab es kürzlich eine Doku über Coaching, leider nichts Positives. Jeder darf sich so nennen, jeder darf seinem Ermessen nach kassieren, es wurden viele abgezockt und hingehalten.
Danke für den Tipp, die Doku hab ich tatsächlich verpasst, glaubst du die kann man irgendwo nachschauen? Ich bin auch aus Österreich.
 
Vom Kollegen zum Vorgesetzten zu werden erfordert auch Fingerspitzengefühl und eigentlich braucht er da ein Coaching, wie er mit z. B. der von dir beschriebenen Situation umgehen sollte.
Mein Partner hat schon ein bisschen recherchiert, speziell betreffend Coachings für Führungskräfte und da hat er glaube ich ein oder zwei Ansätze ganz gut gefunden. Wie schon in einem anderen Kommentar erwähnt gab es schon einzelne Gespräche, aber es kann ja wirklich gut sein, dass sie vorher mehr über Privates mit ihm gesprochen haben, als er noch nicht deren Chef war. Da ändert sich das Verhältnis siche r irgendwie mit, das kann ich mir schon vorstellen.
Wenn tatsächlich wie im Ausgangspost angedeutet, bereits über Kündigung der 'Low Performer' nachgedacht wird, scheint er eher der Chef sein zu wollen als der Coach und Förderer.
Der Schritt vom Kollegen zur Führungskraft ist halt kein automatischer Rollenwechsel, mein Mann spricht davon, dass das Klima im Büro selbst eigentlich sehr gut ist. Das alle sehr kritikfähig sind und man in einem freundlichen Ton miteinander spricht. Es sind eben nur diese zwei Personen. Aber wie erwähnt, die Kündigung der beiden steht zurzeit nicht im Raum, da er ebn versuchen will, den beiden eine Möglichkeit zu geben sich auszudrücken oder ihre Probleme mehr an die Oberfläche zu bringen.
 
Nachdem ich selbst nach mehreren Jahren als Mitglied eines Teams dieses als Leitung übernommen habe, musste und durfte ich noch einmal ganz viel lerne und tu das nach drei Jahren immer noch.
Ich bekomme bei Bedarf Coachingstunden von der Firma und nehme die dann auch in Anspruch. Die Coachin kennt mich und die Firma gut.
Find ich toll, dass du da eine Coachin gefunden hast, die gut zu dir passt. Betriebsintern hat mein Mann noch nicht nach Unterstützung gefragt. Er meinte jetzt aber doch auch zu mir das er aber auf jeden Fall selbst auch daran teilnehmen möcht wenn das Coaching zustande kommen sollte.
 
Wenn seine Firma ein Coaching oder ein Seminar bezahlt, würde ich ihm auf jeden Fall empfehlen dies auch zu nutzen. Allerdings sollte er zuerst mit seinem Chef über die Probleme reden. Könnte ja sein, dass er ihm für den Anfang ein wenig unter die Arme greift und Tipps gibt.
Er könnte sich wirklich bei seinem alten Chef melden, daran haben wir noch gar nicht gedacht. Vielleicht wäre es ja auch hilfreich, die Mitarbeiter mit ihm sprechen zu lassen, er war ja auch ajahrelang deren Vorgesetzter und kennt sie vielelicht aus der Perspektive noch besser als mein Mann. Ich werde ihm diesen Tipp mal unterbreiten, danke. Er würde auch an dem Coaching teilnehmen, denn er hat auf jeden Fall vor, sich in seiner Rolle zu bessern, beziehungsweise mögliche Konflikte oder Probleme mit dem Team aufzuarbeiten, die er gar nicht aktiv mitbekommt.
 
Wenn es aber nicht um Bewertung und wirklich um Verstehen geht, kann sich viel entspannen. Weiß dein Partner, ob er selbst gerade eher Lösungen sucht – oder erstmal Luft zum Sortieren bräuchte?
Er sucht nach Lösungen, die für alle Beteiligten passen. Odere eben Kompromisse, die eingegangen werden könnten. Ich habe schon oft mit ihm über seine neue Position gesprochen und er war anfangs schon etwas überfordert, es ist deutlich besser aber es gibt sicher noch Luft nach oben. Er hatte eben auch noch diese innerliche Umstellung zu tun, dass er nun mehr Verantwortung hat und eben auch ein Team leitet. Die Prozesse waren ihm schon etwas bekannt davor aber natürlich ist das nochmal wass ganz anderes, selbst in den Schuhen dann zu stecken, als nur zuzusehen.
 
Offen gesagt finde ich manches ziemlich irritierend:

Anlaufstelle intern ist meiner Ansicht nach das Personalwesen und/oder der direkte Vorgesetzte deines Mannes.

Der ehemalige Chef: Treffen eigenmächtig zu initiieren mit dem Team und dem Ex-Chef.....sorry.....geht gar nicht. Was anderes wäre eventuell, ihn persönlich zu kontaktieren und um Rat bitten oder der Arbeitgeber segnet das ab.

Kündigungen(?): Ich finde es schon ziemlich erschreckend, wenn ich lese, dass er deren Fehler ausbessert und gleichzeitig über Kündigungen nachdenkt, aber sonst von ihm nicht viel kommt. Letzteres vermutlich aus Mangel an Erfahrung, nehme ich an.

Du hast nach möglichen Anbietern von guten Seminaren gefragt: Ich habe gute Erfahrungen mit der Industrie- und Handelskammer (Deutschland) gemacht.
 
Ja, es gab schon ein Meeting mit jedem einzeln, aber da kam nicht viel dabei heraus. Ich glaube es ist doch nochmal schwerer mit seinem Chef über Probleme zu sprechen, beispielsweise aus dem privaten Bereich. Man will ja doch irgendwie professionell bleiben auf der Arbeit möglicherweise. Sie meinten auch, dass sie jetzt nicht wirklich wüssten, was am Arbeitsprozess verbessert werden könnte. Das „Problem“ liegt vielleicht doch tiefer, als die beiden das wahrnehmen können.
Die Aufgabe als Vorgesetzter ist es, das Problem klar anzusprechen. Hat dein Freund das gemacht? Deine Beschreibung hört sich für mich irgendwie nicht nach einem zielführenden Gespräch an.
Für mich wäre es auch schon viel zu früh für den Coaching oder Mediation. Das sound Vorfälle, die ich als Führungskraft lösen kann und sollte.
 

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