Hallo, ich bin besagte verzeifelte Nachbarin und möchte mich nun doch kurz zu Wort melden, nachdem ich die Beiträge hier gelesen habe.
Da mir falsche Dinge unterstellt werden und es aus dem Zusammenhang gerissen wird schreibe ich hier nicht mehr.
Ich glaube, es liegt daran, dass du geschrieben hattest, er wird Gründe gehabt haben, um schwul zu werden…
Das klingt halt so, als ob sich das die Leute persönlich heraussuchen, vor allen Dingen, wenn sie mit der Mutter Probleme hatten/haben….
Ich hätte zu meinem Satz eine lange Begründung schreiben können wegen meiner Erfahrungen und Gespräche mit meinen verschiedenen homosexuellen Freunde.
Currarache, sei mir nicht böse, aber dich empfinde ich regelrecht als schädlich für ein Forum dieser Art.
Für den Fall, dass deine verschiedenen homosexuellen Freunde tatsächlich behaupten, ihre Mütter seinen schuld an deren sexueller Gesinnung,, würde ich diese Freundschaften dringend kritisch hinterfragen.
Die haben dich nämlich allesamt angelogen und sollten sich schämen, so etwas über ihre Mütter zu behaupten.
Mich stört es aber, dass in Struwwelpeters Augen die Mutter fehlerlos ist und alle Schuld beim Sohn liegt.
Ich bin nicht fehlerlos. Wo steht geschrieben, dass ich das bin?
Du warst bei dem Gespräch dabei?
Ich werde übrigens auch krawallig, wenn jemand über meine Grenze latscht.
Sohn wollte nicht darüber sprechen?
Warum muss Mutter ihn in dieser Situation nötigen?
Wie bitte?
Kein Kind der Welt trifft diese Entscheidung leicht oder aus einer spontanen Laune heraus. Da wird viel mehr vorgefallen sein als das, was deine Nachbarin dir erzählt.
Und warum sollte ein Kind den Kontakt abbrechen, wenn nichts vorgefallen ist?
Offenbar werden Eltern automatisch als die Bösen deklariert, nur weil sie die Eltern sind.
Kinder dagegen sind demnach immer die unschuldiugen Opfer, deren Unschuld unantastbsr ist, egal wie alt sie sind und unabhängig davon, was sie selber unschönes treiben.
In unserem Dorf hat vor Jahren ein erwachsener Sohn seine Mutter ausgeraubt und dann getötet.
Da war die Mutter sicher selber schuld, denn Kinder sind schließlich immer die Guten ....
Der Sohn spricht von "emotionaler Erpressung" und die Mutter von "zu sehr in Watte gepackt".
Dazwischen liegen Welten oder eher das ganze Universum.
Ich melde mich hier zum ersten Mal zu Wort und habe demnach nie von "zu sehr in Watte gepackt" gesprochen.
Diese Äußerung hättest du dir sparen können.
Ich möchte dennoch etwas dazu sagen.
Ich selber bin als sogenanntes Contergan Kind zur Welt gekommen.
Die Behinderung selber war für mich kein großes Problem Ich kannte es ja nie anders.
Aber als junger Mensch habe ich oft unter der Dummheit und Boshaftigkeit einiger Leute gelitten.
Es waren nicht nur Kinder, die Känguru oder Missgeburt hinter mir herriefen.
Soweit meine Vorgeschichte, die eventuell bewirkt haben könnte, dass ich meinen Sohn zu sehr vor irgendwelchen Verletzungen schützen wollte, was wiederum dazu geführt haben könnte, dass er sich eingeengt fühlte. Aber das sind nur meine endlosen Grübeleien. Ob es tatsächlich so ist - keine Ahnung.
um was geht es hier jetzt ?
Um das was andere in irgendeinem Forum schreiben
und
das "plötzlich in Stein gemeißelt steht"
oder
um dein Verhältnis zur Nachbarin und deren Sohn ?
Es ist mir leider nicht gelungen, dich sinnverstehend zu lesen.
Ich glaube, du hattest mit dem sinnentnehmenden Lesen auch so deine Schwierigkeiten.
Ich gebe das Ruder nun wieder an Struwwelpeter.
Ich hoffe, es war in Ordnung, dass ich mich hier kurz eingeklinkt habe.