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Verzweifelte Nachbarin - Sohn möchte keinen Kontakt mehr

Ich persönlich finde es allerdings wenig zielführend, sich darüber auszulassen, was Menschen zu der Entstehung der eigenen sexuellen Ausrichtung denken
und wie das Umfeld damit umgeht.

Diesen Einwand verstehe ich nicht.
Die Erwähnung der sexuellen Ausrichtung des Sohnes halte ich sogar für sehr zielführend , weil ihn die Erfahrungen, die er aufgrund seiner Homosexualität machen musste, bestimmt nachhaltig geformt haben.
Er wurde von seinen Mitschülern gemobbt, ausgegrenzt und als Schwuchtel beschimpft.

Seine Mutter war währenddessen sehr bemüht, ihn zu schützen, zu unterstützen und sein Selbstwertgefühl zu stärken. Es war sehr schmerzhaft für sie, ihren Sohn leiden zu sehen,
Für das Mutter-Sohn-Verhältnis war all das mit Sicherheit sehr prägend.



Der Nachbarin und ihrem Sohn bringt es auch herzlich wenig, wie schnell "Profis" psychologische Diagnosen aussagen. Ja, in dieser Hinsicht ist google eine große Gefahr, denn es hat den Anschein, wenn jemand ein "Wehwehchen" hat und darüber bei Google ließt, werden sofort die eigene Diagnosen "kund getan".

Das müsstest du mit der Googlerin @cucaracha erörtern, die mit dieser Aussage für Empörung gesorgt hat.
cucaracha meinte:

er wird Gründe gehabt haben schwul geworden zu sein.

Mir ist noch nicht ganz klar, wie stark der Kontakt zwischen Mutter und Sohn abgebrochen ist.

Das habe ich wirklich in aller Ausführlichkeit geschildert.
Es ist, wie @Die Steppenwölfin es im vorherigen Beitrag noch einmal zusammengefasst hat.



Daher ist es - aus meiner Sicht - im Moment das einzige, der Nachbarin dabei zu helfen, die Situation auszuhalten.

Da gebe ich dir recht.
 
Diesen Einwand verstehe ich nicht.
Die Erwähnung der sexuellen Ausrichtung des Sohnes halte ich sogar für sehr zielführend , weil ihn die Erfahrungen, die er aufgrund seiner Homosexualität machen musste, bestimmt nachhaltig geformt haben.
Er wurde von seinen Mitschülern gemobbt, ausgegrenzt und als Schwuchtel beschimpft.
Ich finde es auch notwendig, das zu schildern, weil die Entwicklung den Jungen mit Sicherheit massiv geprägt und seine Kindheit überschattet hat. Das kann man dabei nicht außen vor lassen.

Ich dachte eigentlich, @Hajooo spielt auf dieses unsägliche Zitat mit dem "Grund fürs Schwulsein" an.
 
Da gebe ich dir recht
@Struwwelpeter
Ist es nicht eigentlich etwas übergriffig solch detaillierte Familiensituationen von Dritten in einem Internetforum zu diskutieren .
Also mir wäre das nicht recht.

Ich habe aber auch kein solch enges Verhältnis zu meinen Nachbarn und habe da eher grenzüberschreitende Situationen erlebt was die Privatsphäre angeht.
Sicherlich half man sich bei der Kinderaufzucht, aber irgendwann sind die Kinder nun mal Erwachsene und aus dem Haus.

Das sollte die Familie intern klären. .
 
Ist es nicht eigentlich etwas übergriffig solch detaillierte Familiensituationen von Dritten in einem Internetforum zu diskutieren .
Also mir wäre das nicht recht.
Das ist doch Quatsch. Dann dürfte hier auch niemand mehr über fremdgehende Partner, anstrengende Eltern, egoistische Tanten, toxische Onkel oder rücksichtslose Freunde schreiben ohne als übergriffig deklariert zu werden.
 
Wenn das Grundverhältnis positiv war, wird das auch irgendwann mit großer Wahrscheinlichkeit wieder greifen. Übertriebenes Engagement für die Belange der Kinder können sich auch manchmal nicht so gut auswirken, weil ja immer die Grenzen gewahrt bleiben sollten, und sich dann mal schnell was vermischt. Man sollte die Probleme anderer, der Kinder und auch du die deiner Freundin nicht im übertriebenen Maße zu seinen eigenen machen finde ich. Man kann nur unterstützend wirken, weil letztlich muß dann jeder Mensch mit seinen Herausforderungen letztendlich im besten Falle alleine zurecktkommen. Zu viel Hilfe und Eingemische ist manchmal nicht mehr gesund, beklaut die Menschen auch irgendwie, so mein Empfinden. Man darf nicht alles zu Seinem machen! auch nicht die Probleme der anderen!
 
Hallo, ich bin besagte verzeifelte Nachbarin und möchte mich nun doch kurz zu Wort melden, nachdem ich die Beiträge hier gelesen habe.

Da mir falsche Dinge unterstellt werden und es aus dem Zusammenhang gerissen wird schreibe ich hier nicht mehr.

Ich glaube, es liegt daran, dass du geschrieben hattest, er wird Gründe gehabt haben, um schwul zu werden…
Das klingt halt so, als ob sich das die Leute persönlich heraussuchen, vor allen Dingen, wenn sie mit der Mutter Probleme hatten/haben….
Ich hätte zu meinem Satz eine lange Begründung schreiben können wegen meiner Erfahrungen und Gespräche mit meinen verschiedenen homosexuellen Freunde.
Currarache, sei mir nicht böse, aber dich empfinde ich regelrecht als schädlich für ein Forum dieser Art.
Für den Fall, dass deine verschiedenen homosexuellen Freunde tatsächlich behaupten, ihre Mütter seinen schuld an deren sexueller Gesinnung,, würde ich diese Freundschaften dringend kritisch hinterfragen.
Die haben dich nämlich allesamt angelogen und sollten sich schämen, so etwas über ihre Mütter zu behaupten.

Mich stört es aber, dass in Struwwelpeters Augen die Mutter fehlerlos ist und alle Schuld beim Sohn liegt.
Ich bin nicht fehlerlos. Wo steht geschrieben, dass ich das bin?

Du warst bei dem Gespräch dabei?
Ich werde übrigens auch krawallig, wenn jemand über meine Grenze latscht.

Sohn wollte nicht darüber sprechen?
Warum muss Mutter ihn in dieser Situation nötigen?

Wie bitte?

Kein Kind der Welt trifft diese Entscheidung leicht oder aus einer spontanen Laune heraus. Da wird viel mehr vorgefallen sein als das, was deine Nachbarin dir erzählt.

Und warum sollte ein Kind den Kontakt abbrechen, wenn nichts vorgefallen ist?

Offenbar werden Eltern automatisch als die Bösen deklariert, nur weil sie die Eltern sind.
Kinder dagegen sind demnach immer die unschuldiugen Opfer, deren Unschuld unantastbsr ist, egal wie alt sie sind und unabhängig davon, was sie selber unschönes treiben.

In unserem Dorf hat vor Jahren ein erwachsener Sohn seine Mutter ausgeraubt und dann getötet.
Da war die Mutter sicher selber schuld, denn Kinder sind schließlich immer die Guten ....

Der Sohn spricht von "emotionaler Erpressung" und die Mutter von "zu sehr in Watte gepackt".
Dazwischen liegen Welten oder eher das ganze Universum.
Ich melde mich hier zum ersten Mal zu Wort und habe demnach nie von "zu sehr in Watte gepackt" gesprochen.
Diese Äußerung hättest du dir sparen können.
Ich möchte dennoch etwas dazu sagen.
Ich selber bin als sogenanntes Contergan Kind zur Welt gekommen.
Die Behinderung selber war für mich kein großes Problem Ich kannte es ja nie anders.
Aber als junger Mensch habe ich oft unter der Dummheit und Boshaftigkeit einiger Leute gelitten.
Es waren nicht nur Kinder, die Känguru oder Missgeburt hinter mir herriefen.

Soweit meine Vorgeschichte, die eventuell bewirkt haben könnte, dass ich meinen Sohn zu sehr vor irgendwelchen Verletzungen schützen wollte, was wiederum dazu geführt haben könnte, dass er sich eingeengt fühlte. Aber das sind nur meine endlosen Grübeleien. Ob es tatsächlich so ist - keine Ahnung.


um was geht es hier jetzt ?

Um das was andere in irgendeinem Forum schreiben
und
das "plötzlich in Stein gemeißelt steht"
oder
um dein Verhältnis zur Nachbarin und deren Sohn ?

Es ist mir leider nicht gelungen, dich sinnverstehend zu lesen.
Ich glaube, du hattest mit dem sinnentnehmenden Lesen auch so deine Schwierigkeiten.

Ich gebe das Ruder nun wieder an Struwwelpeter.
Ich hoffe, es war in Ordnung, dass ich mich hier kurz eingeklinkt habe.
 
Diese Äußerung hättest du dir sparen können.
Du hättest dir deinen Psalm in meine Richtung ebenfalls sparen können 🙂
Denn 1. hatte sich das für die Sache uninteressante Missverständnis geklärt und 2. ist die uninteressante Frage meinerseits, ob ein Mediator helfen könnte, wohl schlichtweg uninteressant.

Alles Gute für dich und deinen Sohn.
 

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