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Verzweifelte Nachbarin - Sohn möchte keinen Kontakt mehr

Sie ist völlig niedergeschlagen und hat gar keine Worte dafür. Sie zermürbt sich, weil sie unentwegt die Schuld bei sich zu finden versucht.
Sie wird lernen müssen, es auszuhalten.

Sie kann sich Leidensgenossen suchen und viel darüber reden, sie kann sich einen Therapeuten oder Coach suchen und darüber reden.

Das mit dem Brief finde ich auch sinnvoll. Man kann sich alles von der Seele schreiben, drüber schlafen, es nochmal überarbeiten und Emotionen 'rausnehmen.
Sie ist nicht verpflichtet, es abzuschicken.

Sie kann lesen, Bücher, die es zu diesem Thema gibt. Da gibt's eine ganze Menge.

Das waren so die Dinge, die ich hilfreich fand.

Sie sollte sich vielleicht auch mit dem Gedanken arrangieren, dass es nie wieder wird wie vorher. Unabhängig vom Ausgang der Geschichte. Diese Zäsur wird Narben hinterlassen. Das muss nicht zwingend schlecht sein, es birgt einfach auch Lebenserfahrung.

Ich habe begonnen, hier zu schreiben, nachdem eine flüchtige Bekannte mir einen Vortrag gehalten hat, sie und ihr Exmann/Kindsvater seien ja immer der Meinung gewesen, die Tochter wäre bei uns entweder missbraucht oder misshandelt worden. Okay, da war Alkohol im Spiel - nüchtern hätte sie mir das wahrscheinlich nicht so übergebraten. Aber es hat einen nachhaltigen Schaden bei mir hinterlassen, denn ich weiß mit Sicherheit, dass beides nicht der Fall war.

Hast du ihr dieses Forum gezeigt?
 
Das mit dem Brief finde ich auch sinnvoll. Man kann sich alles von der Seele schreiben, drüber schlafen, es nochmal überarbeiten und Emotionen 'rausnehmen.
Sie ist nicht verpflichtet, es abzuschicken.

Ja, das mit dem Brief finde ich auch sehr gut. Man kann dabei seine Gedanken und Gefühle in ein ruhigeres Gewässer lenken und kommt bestenfalls sogar zu neuen Erkenntnissen.

Sie sollte sich vielleicht auch mit dem Gedanken arrangieren, dass es nie wieder wird wie vorher. Unabhängig vom Ausgang der Geschichte. Diese Zäsur wird Narben hinterlassen. Das muss nicht zwingend schlecht sein, es birgt einfach auch Lebenserfahrung.

Möge es ihr gelingen. Im Moment ist ja alles noch sehr frisch.
Aber wie auch immer diese Sche ausgehen wird, es werden Narben und (zumindest von Seiten der Mutter) Ängste zurückbleiben.
Ich hoffe, die Beziehung zwischen Mutter und Sohn wird sich dann nicht dahingehend verändern, dass der Sohn nur noch mit Samthandschuhen angefasst wird, um bloß nicht einen erneuten Kontaktabbruch zu riskieren.

Ich habe begonnen, hier zu schreiben, nachdem eine flüchtige Bekannte mir einen Vortrag gehalten hat, sie und ihr Exmann/Kindsvater seien ja immer der Meinung gewesen, die Tochter wäre bei uns entweder missbraucht oder misshandelt worden.

Ich habe das in deinem Tagebuch gelesen und war entsetzt.
Und leider kommen solche Verdächtigungen all zu leicht auf, wenn es darum geht, dass ein Kind den Kontakt zu den Eltern abgebrochen hat.
Dann brodeln solche Gedanken in der Sensationslust der Leute förmlich auf.

Man hat es ja auch hier in diesem Thread gesehen als meiner Nachbarin unterstellt wurde, sie habe ihren Sohn durch ihr Verhalten in die Homosexualität getrieben.
Schlimmstenfalls wird solch eine dämliche Äußerung immer mehr ausgeschmückt, bis sie dann in Stein gemeißelt scheint.

ber es hat einen nachhaltigen Schaden bei mir hinterlassen, denn ich weiß mit Sicherheit, dass beides nicht der Fall war.

Das Schlimmste daran ist, dass man keine Möglichkeit hat, zu beweisen, dass das nicht so war - es sei denn, deine Tochter stellt das richtig.

Hast du ihr dieses Forum gezeigt?

Nein. Ich wollte es.
Es wäre bestimmt besser, wenn sie hier selbst schreiben würde.
Aber dann kam diese Äußerung von @cucaracha.
Ich glaube, in ihrer derzeitigen Verfassung würde ihr solch eine Verdächtigung den Boden unter den Füßen wegreißen.
 
Nein. Ich wollte es.
Es wäre bestimmt besser, wenn sie hier selbst schreiben würde.
Aber dann kam diese Äußerung von @cucaracha.
Ich glaube, in ihrer derzeitigen Verfassung würde ihr solch eine Verdächtigung den Boden unter den Füßen wegreißen.
Das kann ich auch nachvollziehen. Man braucht eine gewisse Grundstabilität für ein Internetforum (nicht nur dieses), wenn man ein so emotional aufgeladenes Thema mit sich herumträgt.
 
Ich habe das Gefühl, als würden einige junge Menschen ein angebliches Trauma wie ein Lifestyle Accessoire mit sich führen.
Leider gibt es das auch. Ich hatte schon beruflich mit Leuten zu tun, die ein "Trauma" hatten oder von Therapeuten, Kinesiologen und anderen die Diagnose PTBS vorgeschlagen bekommen hatten. Auf Nachfrage, was der Auslöser gewesen wäre, kam oft, dass man sich nicht erinnern könne oder dies mit Aufstellung festgestellt wurde. Dem gegenüber stehen die ernsthaft Betroffenen. Schwierig.
 
Ich habe das in deinem Tagebuch gelesen und war entsetzt.
Und leider kommen solche Verdächtigungen all zu leicht auf, wenn es darum geht, dass ein Kind den Kontakt zu den Eltern abgebrochen hat.
Dann brodeln solche Gedanken in der Sensationslust der Leute förmlich auf.

Man hat es ja auch hier in diesem Thread gesehen als meiner Nachbarin unterstellt wurde, sie habe ihren Sohn durch ihr Verhalten in die Homosexualität getrieben.
Schlimmstenfalls wird solch eine dämliche Äußerung immer mehr ausgeschmückt, bis sie dann in Stein gemeißelt scheint.



Das Schlimmste daran ist, dass man keine Möglichkeit hat, zu beweisen, dass das nicht so war - es sei denn, deine Tochter stellt das richtig.



Nein. Ich wollte es.
Es wäre bestimmt besser, wenn sie hier selbst schreiben würde.
Aber dann kam diese Äußerung von @cucaracha.
Ich glaube, in ihrer derzeitigen Verfassung würde ihr solch eine Verdächtigung den Boden unter den Füßen wegreißen.
Ähm...
um was geht es hier jetzt ?

Um das was andere in irgendeinem Forum schreiben
und
das "plötzlich in Stein gemeißelt steht"
oder
um dein Verhältnis zur Nachbarin und deren Sohn ?
🤔🤨
 
Ähm...
um was geht es hier jetzt ?

Um das was andere in irgendeinem Forum schreiben
und
das "plötzlich in Stein gemeißelt steht"
oder
um dein Verhältnis zur Nachbarin und deren Sohn ?
🤔🤨
Das habe ich geschrieben. In diesem Forum, im Tagebuchbereich.
Es ist durchaus gestattet, eigene Erfahrung beizutragen. In Stein gemeißelt ist es deswegen nicht, dass ich eine Menge kreisende Gedanken und Ambivalenzen einbringe, kannst du lesen, sofern du das willst.
 
Ähm...
um was geht es hier jetzt ?

Um das was andere in irgendeinem Forum schreiben...
Also ganz im Ernst und auch nach längerem Nachdenken - mir erschließt sich nicht, was du damit sagen willst.
Soll @Struwwelpeter jetzt nur noch per PN mit mir schreiben, damit sich andere nicht vom Gespräch gestört fühlen?

Dann fange ich auch so langsam an, an diesem Forum zu zweifeln.
Offensichtlich kann die TE mit meinen Beiträgen was anfangen.

Erkläre das doch bitte mal, ich will nicht dumm sterben.
 
Ähm...
um was geht es hier jetzt ?

Um das was andere in irgendeinem Forum schreiben
und
das "plötzlich in Stein gemeißelt steht"
oder
um dein Verhältnis zur Nachbarin und deren Sohn ?
🤔🤨

Hajooo, ich habe mir den (für mich sehr hilfreichen) Austausch mit @Die Steppenwölfin gerade noch mal durchgelesen und frage mich, auf welcher absurd falschen Fährte du dich befunden haben musst, um unser Gespräch so dermaßen aus dem Zusammenhang zu reißen und misszuverstehen.
Dein unangemessener und maßregelnder Ton macht die Sache nicht sympathischer.
Erkläre das doch bitte mal, ich will nicht dumm sterben.

Ich würd?s auch gern wissen.
 
Hajooo, ich habe mir den (für mich sehr hilfreichen) Austausch...
Um uns auszutauschen sind wir ja hier.

Ich persönlich finde es allerdings wenig zielführend, sich darüber auszulassen, was Menschen zu der Entstehung der eigenen sexuellen Ausrichtung denken
und wie das Umfeld damit umgeht.

Der Nachbarin und ihrem Sohn bringt es auch herzlich wenig, wie schnell "Profis" psychologische Diagnosen aussagen. Ja, in dieser Hinsicht ist google eine große Gefahr, denn es hat den Anschein, wenn jemand ein "Wehwehchen" hat und darüber bei Google ließt, werden sofort die eigene Diagnosen "kund getan".

Daher finde ich es wichtig, den Focus auf das Verhältnis zwischen Struwwelpeter, der Nachbarin und deren Sohn zu setzen.
Ich denke das ist schon eine große Aufgabe.

Mir ist noch nicht ganz klar, wie stark der Kontakt zwischen Mutter und Sohn abgebrochen ist.
Bei meiner Bekannten nimmt sich die Tochter allerdings komplett raus.
Keinerlei Kontakt:
Brief, Telefon, Mail, auch alle Kontaktversuche über Geschwister werden komplett geblockt.
Wenn hier wieder ein Kontakt entstehen sollte, muß der von der Tochter kommen.

Evtl. ist es bei der Nachbarin auch so.

Daher ist es - aus meiner Sicht - im Moment das einzige, der Nachbarin dabei zu helfen, die Situation auszuhalten.
 
Ich persönlich finde es allerdings wenig zielführend, sich darüber auszulassen, was Menschen zu der Entstehung der eigenen sexuellen Ausrichtung denken
und wie das Umfeld damit umgeht.
Das fand hier bis auf die Userin, die es losgetreten hat, tatsächlich niemand zielführend und ich verbitte mir, dass du diese Einlassung auf mich projizierst.
Dann zitiere denjenigen, den du kritisieren willst.
Mir ist noch nicht ganz klar, wie stark der Kontakt zwischen Mutter und Sohn abgebrochen ist.
Bei meiner Bekannten nimmt sich die Tochter allerdings komplett raus.
Keinerlei Kontakt:
Brief, Telefon, Mail, auch alle Kontaktversuche über Geschwister werden komplett geblockt.
Wenn hier wieder ein Kontakt entstehen sollte, muß der von der Tochter kommen.

Evtl. ist es bei der Nachbarin auch so.
Ich finde, man kann aus den Beiträgen von @Struwwelpeter recht gut entnehmen, wie sehr der Kontakt abgebrochen ist.
Der Sohn lässt sich unwesentliche Dinge nachschicken, beschuldigt die Mutter am Telefon, um dann das Gespräch abzubrechen und führt als Grund für all das eine 15 Jahre alte Sache aus der Schulzeit an.
Der Abbruch erfolgte kurz vor Weihnachten - also, vor Weihnachten war die Familie noch unumstritten, zu Weihnachten hat er sie schon nicht mehr besucht.
Es handelt sich also um einen Zeitraum von ca. 5 Wochen.

Das kann man hier lesen und kann dann einschätzen, wie stark der Kontakt abgebrochen ist (wenige Wochen, die Kontaktaufnahmen während dieser Wochen waren sehr unschön für die Mutter).

Mein persönlicher Eindruck: du hast hier nur sehr halbherzig gelesen.
 

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