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Unangenehme Situation mit Mitbewohnerin

,,Das heute mittag habe ich nicht als Einladung gemeint",,Du musst verstehen, ich bin hier mit meinen Leuten un dann tauchst du plötzlich auf, da bin ich schon irritiert"
Aber wo ist dann das Problem?!
"Da hast du tatsächlich etwas falsch interpretiert. Dass wir hier aufeinander getroffen sind ist purer Zufall. Ich wollte gar nicht zu euch, wusste ja noch nicht einmal, wo genau du feierst. Allerdings ist hier das beliebte Kneipenviertel und für mich eben auch am attraktivsten, um mit Gleichgesinnten ins Neue Jahr zu rutschen."
Peinlich finde ich daran gar nichts und du musst dich auch nicht in epischer Breite entschuldigen. Ich finde es sogar regelrecht überzogen, dass du jetzt so ein Bohei daraus machst und Zettelchen an ihr Tür pappst.
Wenn sie ihn noch nicht gesehen hat würde ich den auch fix wieder abnehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube sie wollte dir nur erklären, dass du dich ihnen nicht anschließen sollst bei dieser Feier. Die Mitbewohnerin hat sich überlegt, dass du die Ortsbeschreibung vielleicht als eine Art Einladung verstanden hast. Demzufolge wollte sie das nun richtigstellen.

Es ist nur ein unbedeutendes Missverständnis aus Ihrer Sicht, wenn überhaupt. Nimm den Zettel ab wenn du kannst. Du hast nichts falsch gemacht und sie auch nicht.
 
Ich würde allerdings vielleicht dem engeren Umfeld gegenüber (wie z.B. Mitbewohnenden) offen über deine Neurodiversität sprechen. Denn so merken die Leute halt nur, "der ist irgendwie komisch", mit dem Zettel geht es in Richtung "creepy". So eine Bagatelle ist es für eine Frau erstmal nicht, wenn ein Mann ihr quasi nachstellt an einem Ort, den sie ihm arglos und absichtslos genannt hat.

Bedenklicher als all das finde ich aber, dass du Silvester feiern gehst, weil deine Eltern das erwarten. Es ist der sicherste Weg ins Unglück, nicht das zu tun, was man selbst will. Und nein, deine Eltern geht es überhaupt nichts an, was du an Silvester machst. Sie hätten auch nie erfahren, wenn du einfach zu Hause geblieben wärst.
 
Ich bitte dich. Das erste, was sie getan hat, war dass sie mich umarmt hat. Wir sind danach in eine Ecke gegangen, wo wir ruhig 5 Minuten reden konnten.
Na bitte. Sie umarmt dich und sagt/fragt dann sachlich

",,Was machst du denn hier",,Kennst du jemanden sonst außer mich hier",,Das heute mittag habe ich nicht als Einladung gemeint",,Du musst verstehen, ich bin hier mit meinen Leuten un dann tauchst du plötzlich auf, da bin ich schon irritiert"


Hat ihre Überraschung kund getan dich da anzutreffen. Nachgefragt wie´s kommt das du da bist.


Mach dir kein Kopp. Mach den Zettel wieder weg und fertig is. Punkt
 
Und nein, deine Eltern geht es überhaupt nichts an, was du an Silvester machst. Sie hätten auch nie erfahren, wenn du einfach zu Hause geblieben wärst.
Zu Satz 1: Sehe ich genauso.
Zu Satz 2: Da bin ich mir nicht so sicher. Wenn ich mir nicht irgendetwas zusammenfantasiere gab es doch sogar seitens der Eltern die Möglichkeit via Handy zu tracken, wo @BennyPenny sich gerade aufhält.

@BennyPenny: Das wäre mal eine gute Gelegenheit gewesen, deinen Eltern zu sagen, dass du das machen möchtest, worauf du Lust hast und nicht das, von dem sie denken, dass es für dich das beste ist. Und ob es wirklich so toll ist, den Sohn einfach auf die Straße zu schicken ist nochmal eine andere Sache. Oder hast du da gut Kontakte knüpfen können und den Exkurs genossen?

Durch mein eigenes Kind weiß ich, dass es leider dazu gehört, sich um sein Kind Sorgen zu machen. Bei mir kommt noch "Mädchen und gerade knapp über 20" dazu. Ich versuche mich da ganz oft selber zu disziplinieren, da das einfach zum Ablösungsprozess dazu gehört. Oft gebe ich ihr meinen Rat; entscheiden muss sie dann aber alleine und ich rede da auch nicht dagegen,

Deine Eltern halten dich aber künstlich an sich gekettet - m. E. ist das nicht gut und du tätest gut daran, auch mal Grenzen aufzuzeigen, wenn sie es selber nicht hinkriegen. Sonst wirst du nie erwachsen.
 
Hallo zusammen,
ich war an Silvester alleine, was für mich eine recht belastende Situation ist, weil meine Eltern den Druck auf mich ausüben, an Silvester nicht allein zu sein, sodass ich versucht habe, in Bars im Univiertel Leute zu treffen und mich einer Gruppe anzuschließen, um nicht komplett isoliert zu sein.

Also ohne den elterlichen Druck, wäre es für dich nicht belastend alleine zu sein?
Wenn ja, hast du ihnen schonmal gesagt, dass du alleine zufrieden bist und dich ihr Druck unbehaglich macht?
Ich denke viele Leute könnten mit dem Alleinsein weit besser zurechtkommen, wenn das Umfeld ihnen nicht vermitteln würde, was das doch für ein armseliges Leben sei (und einen damit auch oft indirekt als Versager darstellen) und dass sie das unbedingt ändern müssten.

Aber nein, musst du nicht, wenn du dich selber eher ohne Gesellschaft wohlfühlst, dann verbringe Sylvester doch alleine. Deine Eltern hat das nix anzugehen, denn es ist dein Leben.
Wenn sie Sylvester in Gesellschaft verbringen wollen, sollen sie das machen, aber du musst das deswegen noch lange nicht.
Gilt auch für andere Tage, an denen die Gesellschaft einem gerne eintrichtern will, da müsse man sich unter andere Menschen begeben(oder irgendwas anderes standardmäßiges tun) und es gilt auch allgemein fürs Leben.
 
Ihr habt schon darüber gesprochen, dass es keine Absicht war. Der Zettel erscheint mir eigenartig. Denn, wenn du es Missverständnis nennst, könnte es so wirken, als wärst du doch absichtlich dort aufgetaucht, weil du dachtest, du wärst eingeladen. Sollte sie dich nicht mehr darauf ansprechen, würde ich es einfach auf sich beruhen lassen, sonst wird es nur noch schräger, was es nicht müsste.
 
Eben mit ihr gesprochen.
Sie hat mir erzählt, dass ihr das gestern abend auch extrem unangenehm war. Sie hat die Frage gestellt, warum ich denn nicht, als ich sie erkannt hatte, Hallo gesagt hätte. Fakt ist, dass ich sie aber gar nicht gesehen hattee, bevor sie mir um den Hals fiel. Ich habe ihr gesagt, dass wenn ich sie gesehen hätte, mich wahrscheinlich entfernt hätte, um sie nicht zu stören (das ist ein Schutzmechanismus von mir, da ich zufällig mir bekannte Menschen sehen recht unangenehm finde). Sie hat mich gemahnt, dass das bitte nicht nochmal vorkommen soll. Sie unterstelle mir aber keine Absicht.
 

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