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Ich kenne mein Kind nicht.

Ich war alleine mit dem Thema. Ich wusste auch nicht wo man hingeht um Hilfe zu bekommen.
Deshalb solltest du dich auf keinen Fall mit Selbstvorwürfen zermürben.
Man kann die Vergangenheit nun mal nicht rückgängig machen und neu schreiben.


Deine Tochter schrieb:
Papa musste das Sorgerecht beantragen, damit er überhaupt irgendetwas entscheiden durfte. Wir hatten jahrelang das Jugendamt im Nacken. Die dachten, wir sind Asis, weil du mit deinem Verhalten richtig reingeschissen hast.
Sie muss damals noch so jung gewesen sein, dass sie die Zusammenhänge gar nicht richtig einordnen konnte.
Deshalb gehe ich davon aus, dass der Vater ihr seine Version der Begebenheiten später geschildert hat.
Und da ist es sicherlich leichter, eine nicht mehr existierende Mutter an den Pranger zu stellen als die eigene Drogenvergangenheit zu thematisieren.
Das sind natürlich nur Spekulationen.
Aber dein Verhalten war für das Jugendamt sicherlich nicht relevant, weil du ja gar nicht mehr involviert warst.
Man wird sich eher darum gesorgt haben, ob das Kind bei einem bislang so instabilen Vater gut aufgehoben ist.

Wahrscheinlich hat er sie die ganze Zeit gegen dich beeinflusst, was ich nicht fair finde, da es ja eine Abmachung zwischen euch gab.
Genau das denke ich auch.

Er war damals definitiv drogenabhängig. Es wurde ja hier ein bisschen spekuliert ob er nur mal was genommen hat oder abhängig war. Er war abhängig und hat alles genommen was er in die Finger bekommen hat. Er war high in der Schule, high privat. Er ist deswegen auch sitzengeblieben. Ich weiß nicht wie sich das weiterentwickelt hat aber offensichtlich zu guten weil sonst hätte das Jugendamt wohl eingegriffen.

Es ist ihm hoch anzuerkennen, wenn er es geschafft hat.

Wenn du Glück hast, viel Glück hast kommt sie irgendwann von sich auf dich zu und fragt nach dem Warum.
Ich kann mir gut vorstellen, dass dieser Zeitpunkt irgendwann kommt.
Die Tochter kennt ihre Mutter bisher nur durch die emotionsgeladenen, negativen Schilderungen anderer.
Es baut sich wohl automatisch ein Hass auf, wenn man wiederholt zu hören bekommt "Deine Mutter hat dich einfach verlassen --" "Deine Mutter wollte dich nicht.. "
Dabei gab es keine aktiv erlebten schlimmen Vorkommnisse, die die Aversion gegen die Mutter untermauern könnten.

Vielleicht wird sie eines Tages wissen wollen, was für ein Mensch ihre Mutter wirklich ist, was für Gemainsamkeiten es gibt und was die damaligen Beweggründe ihrer Mutter tatsächlich waren.
 
Irgendwie scheint mir das alles ein Riesenchaos zu sein. Sowohl für die Tochter als auch für die Mutter.
@Sonneblume: Biete deiner Tochter doch ein Treffen auf neutralem Boden an, sprich: Mit einer Mediatorin.
 
@Sonnenblume84
Da das Thema öfter aufkommt: Ihr kanntet euch kaum, daher kann der Vater sie auch nicht wesentlich mit irgendwelchen Lügen beeinflusst haben. Welche Grundlage hätte er auch groß gehabt, außer der Wahrheit?
Das Jugendamt war involviert, und die Tochter hat die Besuche selbst miterlebt und früh verstanden, wie die Situation tatsächlich war. Ich denke daher nicht, dass er einen großen Einfluss auf ihre Meinung hatte.
 
Die Tochter weiß jetzt, dass es dich wieder gibt.
Wenn sie will, wird sie sich melden. Das musst du abwarten.
Wenn du ihr jetzt wieder schreibst, kann sie sich belästigt fühlen.
Wenn du nicht schreibst, kann natürlich auch sein, dass sie glaubt, dass du doch kein Interesse hast. Wer weiß das schon?
Die extrem lange Zeit hat viel kaputt gemacht.
 
Und, wenn der Vater einfach nur die Wahrheit gesagt hat?

Was ist denn deiner Meinung nach die Wahrheit?

Ich hatte mich dann dazu entscheiden das Kind zu Adoption zu geben und das habe ich dem Vater auch gesagt. Er hat ab da auf mich eingeredet. Keine Adoption. Das Kind soll zu ihm. Ich soll machen was ich will aber das Kind soll zu ihm
@Sonnenblume84 wollte das Kind zur Adoption geben, weil sie sich in ihrer damaligen Verfassung nicht in der Lage sah, es ganz allein, ohne den Beistand des Kindsvaters und ohne familiären Rückhalt großzuziehen.
Eine Adoption wurde verhindert, weil der Kindsvater darauf beharrt hat, dass das Kind bei ihm leben soll.
Die Mutter ist damals gegangen, sie hat sich um nichts mehr gekümmert

Der Vater hat offensichtlich ganz klar kommuniziert, dass er sich allein um das Kind kümmern will.
Da ist es doch unlogisch, wenn er sich hinterher beklagt.

Hätte der Vater sein Kind anlügen sollen?
Die Wahrheit ist , dass Sonnenblume84 das Kind zu Adoptiveltern in liebevolle familiäre Verhältnisse geben wollte .
 
Ein Kind hat das Recht auf BEIDE Elternteile.
Und ein Vater hat das Recht auf sein Kind, verbunden mit entsprechenden Pflichten.
Das ist vollkommen unabhängig davon, ob sich die Kindsmutter aus dem Staub macht!

@Struwwelpeter
Wo finde ich im Thread die Information, dass sich der Vater je (21 Jahre lang?) beklagt hat?

Die Wahrheit ist , dass Sonnenblume84 das Kind zu Adoptiveltern in liebevolle familiäre Verhältnisse geben wollte .
Die Wahrheit ist, dass die Tochter in liebevollen Verhältnissen beim leiblichen Vater aufgewachsen ist.
 

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