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Bin in einer Notlage

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Mit einer Sepsis kann sogar der Aufenthalt in einer Klinik erforderlich sein damit ist nicht zu spaßen.

Aber okay wenn sie ihr Wunde selbst desinfizieren kann,ist es natürlich wesentlich günstiger,
 
Aber wie gesagt, der Arzt erklärte mir auch dass es normal am aller Besten wäre wenn ich 2x täglich zum reinigen und verbinden kommen könnte denn dann würde alles viel sauberer gehalten werden.
Das finde ich auch unter normalen Umständen als Herausforderung.
Zweimal täglich, wer schafft das denn?
Könnten die Ärzte dort sich nicht mal mit deiner Hausärztin in Verbindung setzen,
dass es evtl. dort jemand machen kann?
Diese Gutachterin verstehe ich wirklich nicht,wie sollst du mit solchen Wunden
noch Krankengymnastik machen....
 
Und dabei hatte er auch keine Pflegestufe. Die haben wir damals aufgrund seiner schnell fortschreitenden Demenzerkrankung zwar beantragt, aber bevor sich da etwas getan hat, ist er verstorben...😢
Das war bei meinem Onkel in diesem Jahr genauso. Er war nach x Klinikaufenthalten zuhause, bettlägerig, konnte sich noch nicht mal mehr allein drehen. Und meine Tante hat es allein kaum geschafft.
Nach langem Kampf erhielt er Pflegegrad 1! Mit Amputation eines Beines, Krebs, fast erblindet u.a.
Dann kam nach dem Widerspruch eine neue Gutachterin, stand vor der Tür, und meine Tante sagte: Mein Mann ist seit 2 Wochen tot. Sie ging einfach wieder, ohne was zu sagen. Das war schlimm.
 
Bei meiner Schwiegermutter war es dagegen überhaupt kein Problem anhand der Demenz, damals, Pflegestufe 3 zu erhalten und später - nur anhand der Aktenlage - Pflegestufe 4.
Von Pflegestufe 5 wurde abgeraten, weil das im Endeffekt mehr Zuzahlung im Heim bedeutet hätte.
Es kommt wohl sehr auf den jeweiligen Mitarbeiter des MDK an und was man ihm - ob er sie haben möchte oder nicht - an Unterlagen zukommen lässt.
 
Ich muss da extra zum Wundzentrum dann wird erst mit Vakuum was gemacht damit die Feuchtigkeit(Wundsekret) weniger wird und dann kommt das andere alles.
Ah, okay, ich hatte dich zuvor so verstanden, dass deine Hausärztin die Wunden verbindet und angenommen, dass in einer normalen Hausarztpraxis in der Hinsicht nichts möglich ist, was nicht auch zu Hause möglich wäre, wenn es von medizinischem Fachpersonal durchgeführt würde.

Aber wie gesagt, der Arzt erklärte mir auch dass es normal am aller Besten wäre wenn ich 2x täglich zum reinigen und verbinden kommen könnte denn dann würde alles viel sauberer gehalten werden.
Das ist doch für so ziemlich niemanden machbar, der/die nicht gerade zufällig im Nachbarhaus wohnt??? Hast du diesem Arzt erklärt, dass es für dich nicht möglich ist, weil du weder selber fahren kannst noch jemanden hast der/die dich fährt? Was hat er darauf gesagt? Führen die auch am Wochenende Behandlungen durch? Sonst ist diese Empfehlung von 2 Mal täglich ja sowieso nicht umsetzbar?

Andere Patienten dort die fahren alle teilweise selber oder werden von Familie gefahren.
Das kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass irgendwer länger als ein paar Wochen von Angehörigen zu täglichen(!) Arztbesuchen gefahren werden kann ohne dass das eine ganz massive Belastung darstellt. Mein Angehöriger (mit dem Diabetes und dem amputierten Zeh) musste 3 Mal/Woche zur Dialyse - niemals hätten wir ihn dort immer selber hinfahren können. Da war/ist es selbstverständlich, dass die Krankenkasse den Transport übernimmt! Warum geht das bei Dialyse (und Chemotherapie?) aber nicht bei deiner komplizierten Wundversorgung? Das würde ich den Arzt dort definitiv beim nächsten Besuch und auch die Leute vom VdK bei nächster Gelegenheit mal fragen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Pauschal kann das wohl überhaupt nicht gesagt werden - in der einen Region hüh, in der anderen "hot".
Nein, auch das ist so nicht wahr. Gerade, was die Käffer betrifft.
Was wahr ist: Es gibt oft keine Kommunikation via Internet. Das heißt, es existieren keine Webseiten, die aufrufen kann...bei uns in der Gemeinde wird das z.B. via Gemeindeboten kommuniziert oder eben Mundpropaganda. Man kennt sich in den Käffern. Selbst die, die keine Hiesigen sind, bleiben nicht völlig unbemerkt.
Oft bestehen Netzwerke, von denen man keine Ahnung hat: Zum Beispiel musste ich zu einem Knochen-Szinti. Regensburg konnte mir den frühesten Termin anbieten. Am Tresen die Frage, ob jemand mitfahren könnte. Antwort: Ja, schon. Zwei Tage später hatten wir Gesellschaft, die musste zu den Barmherzigen auf Nachsorge. Kurz vor dem Termin ein Anruf einer mir unbekannten Praxis, ob wir die Route über XY fahren und jemanden aufsammeln könnten...long story short: Hat alles gut funktioniert. Wir haben vorher weder die eine noch die andere Partei gekannt.
 
Warum geht das bei Dialyse (und Chemotherapie?) aber nicht bei deiner komplizierten Wundversorgung? Das würde ich den Arzt dort definitiv beim nächsten Besuch und auch die Leute vom VdK bei nächster Gelegenheit mal fragen.
Als ich meine Krankenkasse gefragt habe, warum ich nach meiner Fuß-OP, bei der ich mit zwei Krücken nur auf einem Bein hüpfen durfte, keine Taxi-Fahrt zu den Ärzten bezahlt bekomme, sagte man mir:

Diese Fahrten seien nicht regelmäßig wie Chemo, Bestrahlung oder Dialyse. Andere Voraussetzungen habe ich auch nicht erfüllt.

Da mein Partner arbeiten musste, blieb ich auf den ganzen Taxikosten sitzen und das mit ALG 2. Ein Bus wäre mir viel zu gefährlich gewesen.

https://www.verbraucherzentrale.de/...t-wann-gesetzliche-krankenkassen-zahlen-33784
 
Als ich meine Krankenkasse gefragt habe, warum ich nach meiner Fuß-OP, bei der ich mit zwei Krücken nur auf einem Bein hüpfen durfte, keine Taxi-Fahrt zu den Ärzten bezahlt bekomme, sagte man mir:

Diese Fahrten seien nicht regelmäßig wie Chemo, Bestrahlung oder Dialyse. Andere Voraussetzungen habe ich auch nicht erfüllt.
Gut, das ist natürlich auch schwer nachvollziehbar, warum bei dermaßen eingeschränkter Mobilität die Kosten fürs Taxi nicht übernommen werden. Allerdings sollte die Problematik der TE schon das Kriterium "regelmäßig" erfüllen, da die Behandlungen ja - ähnlich wie Dialyse und Chemo - über einen langen Zeitraum und zu ganz bestimmten Zeiten wiederholt nötig werden?

Wie schwierig es ist, dass Fahrten zu Arztterminen übernommen werden habe ich auch bei einer anderen Angehörigen erlebt, die nach einem Schlaganfall im Rollstuhl saß ("sogar" Pflegegrad 3 hatte) und Augenarzttermine wahrnehmen musste. Das waren aber vier oder fünf Termine in fast zwei Jahren, also nichts "regelmäßiges"...
 
Das ist doch für so ziemlich niemanden machbar, der/die nicht gerade zufällig im Nachbarhaus wohnt???
Das ist auch überhaupt nicht notwendig.
Als es noch den Gesundheitsbereich gab, habe ich einen Thread gehabt über multiresistente Keime in einer offenen Wunde, die mit Zeckenbiß begann und sich dann immer und immer weiter vergrößerte. Weidenbirke hat mir damals gute Infos geben können. Vielleicht erinnert sie sich noch und kann bestätigen, daß ich keinen Schmarrn erzähle. Eine Zeit vorher hatte ich in dem Bein (hatte seit meiner Schwangerschaft Beschwerden damit) eine tiefe Beinvenenthrombose und musste über eine ganze Zeitlang Blutverdünner nehmen nebst Kompressionsstrümpfen (jedes Jahr ein Paar, insgesamt habe ich jetzt zehn) und habe durch spontanes Nasenbluten ein geliehenes Kochbuch vollgesaut. Leider ist Gesundheitsbereich komplett gelöscht worden.
Mir ist also das Problem "offene Wunde" und Kompressionsstrumpf am selben Bein ein Begriff, wo ich recht lang Erfahrungen sammeln durfte, auch was festgeklebte Verbände, auch Hosen und Leggings, betraf oder das öftere Wechseln von Bettwäsche. Ich war weiß Gott nicht der einzige Mensch, der in meiner HA-Praxis ein offenes Bein hat, aber niemand dort muß 2x am Tag oder noch öfter, was auch schon behauptet wurde, wenn ich mich recht erinnere, zum Verbinden kommen. An einem Bein.
Ich würde auch nicht auf die Idee kommen, jemandem meine Kompressionsstrümpfe für eine Maschinenwäsche zu überlassen. Boah.
Handwäsche ist da zuverlässiger.
 
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