Ausnahmsweise
Sehr aktives Mitglied
Ich habe bis heute das Gefühl, dass ich eigentlich nichts zu verlieren habe. Ich meine ich hänge nicht gerade am Leben. Das hat es mir erlaubt, hohe Risiken einzugehen, die normale Menschen nicht eingehen würden.
Letzteren Punkt etwas einzudämmen wäre sicher ein gutes Ziel für dich.
Das Vorangehende finde ich nicht tragisch, ist bei mir nicht anders.
Man kann das Leben dennoch genießen lernen, auch wenn das für manche widersprüchlich klingen mag.
Welche Therapieform würdest du denn empfehlen ?
Ich kann gar nichts empfehlen, das liegt nicht im Rahmen meiner Möglichkeiten.
Ich fände es wichtig, dass du selbst dich mit Therapiemöglichkeiten und -arten auseinandersetzt, dich informierst.
Dich auch über Traumafolgestörungen informierst.
Frage dich selbst:
Wie steht es um Erinnerungen an die Kindheit? Früheste? Gibt es große Lücken?
KI-Zusammenfassung:
Es gibt verschiedene Traumafolgestörungen, darunter die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) und die komplexe PTBS, aber auch Depressionen, Angst- und Suchterkrankungen, Anpassungsstörungen, dissoziative Störungen, somatoforme Störungen sowie Persönlichkeitsstörungen. Die akute Belastungsstörung kann ebenfalls auftreten und sich anschließend zur PTBS entwickeln. Häufige Traumafolgestörungen Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS): Die klassische Form, bei der es zum Beispiel zu Flashbacks, Albträumen, Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit und Vermeidungsverhalten kommt. Komplexe PTBS: Eine schwerere Form, die oft nach länger andauernden oder sich wiederholenden Traumata auftritt. Sie beinhaltet zusätzlich Symptome wie Schwierigkeiten in der Emotionsregulation, bei Beziehungen und im Selbstbild (z. B. Scham-, Schuldgefühle, negatives Selbstwertgefühl). Depressive Störungen: Eine häufige Folge, die sich durch anhaltende Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit, Antriebslosigkeit und Interessenverlust äußert. Angststörungen: Anhaltende Angstgefühle, Nervosität und Panikattacken können auftreten. Suchterkrankungen: Als Bewältigungsstrategie kann es zum Missbrauch von Alkohol, Medikamenten oder Drogen kommen. Dissoziative Störungen: Hierbei kann es zu einem Gefühl der Abgetrenntheit von sich selbst, dem eigenen Körper oder der Umwelt kommen. Somatoforme Störungen: Körperliche Beschwerden ohne organische Ursache können in den Vordergrund treten. Persönlichkeitsstörungen: Langfristige, tiefgreifende Probleme im Umgang mit sich selbst und anderen, die oft schon in der Kindheit aufgrund von frühen Traumata entstehen. Anpassungsstörungen: Schwierigkeiten, sich nach einem belastenden Ereignis an neue Lebensumstände anzupassen. Akute Belastungsreaktion (ABR): Eine Reaktion, die sich in der Regel kurz nach dem Trauma entwickelt und innerhalb von vier Wochen abklingt. Wichtige Hinweise Nicht jedes traumatische Ereignis führt zwangsläufig zu einer Traumafolgestörung. Das Auftreten und die Stärke der Symptome können stark variieren und treten manchmal erst mit Verzögerung auf. Eine professionelle Diagnose durch einen Facharzt ist notwendig, um eine Traumafolgestörung festzustellen.
Ein Trauma kann über Jahre hinweg zu Gedächtnisverlust führen, was als dissoziative Amnesie bezeichnet wird. Das Gehirn kann Erinnerungen als Schutzmechanismus verdrängen, um sich vor dem Wiedererleben des Traumas zu bewahren. Die Lücken können sich auf bestimmte Ereignisse, Zeiträume oder sogar die gesamte autobiografische Identität beziehen und erfordern oft eine professionelle Traumatherapie zur Verarbeitung. Ursachen und Mechanismus Schutzmechanismus: Das Gehirn kann die Bildung und den Abruf von Erinnerungen durch den Hippocampus als Schutzmechanismus unterdrücken, um die Person vor den traumatischen Erlebnissen zu bewahren. Verdrängung: Besonders frühkindliche Traumata wie Vernachlässigung oder Missbrauch werden oft ins Unterbewusstsein verdrängt, weil das Kind die Erfahrung nicht verarbeiten kann und in den Eltern oder Betreuern eine Loyalitätspflicht empfindet. Langfristige Folgen: Die Erinnerungslücken können Jahre später durch Trigger, die an das Trauma erinnern, an die Oberfläche gelangen und eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) auslösen. Arten der dissoziativen Amnesie Lokalisierte Amnesie: Der Verlust des Gedächtnisses für einen bestimmten Zeitraum, oft direkt nach dem Trauma. Selektive Amnesie: Das Vergessen von Teilen eines Ereignisses. Generalisierte Amnesie: Ein kompletter Verlust der eigenen Lebensgeschichte und Identität. Kontinuierliche Amnesie: Die Unfähigkeit, sich an jedes neue Ereignis nach dem Trauma zu erinnern.
In letzter Zeit wurden die Beträge auch immer höher...
Ein normaler und wenig guter Verlauf.
Die Reize müssen stärker werden.
Findest du wirklich, dass ich weglaufe ? Ich habe das Gefühl ich kämpfe gegen einen unsterblichen Gegner und mir geht so langsam die Puste aus. Ich meine ich bin ja schon in Therapie und versuche mich in Maßen zu konfrontieren
Ich sehe das ähnlich, du bleibst zu sehr in deiner Komfortzone.
Gib dich dafür dann nicht mehr her.
Ein wichtiger Schritt ist das für dich allemal, sehr hilfreich bestimmt, dich immer wieder als "Neinsager" zu üben. Nein, das ist mir zu eklig, nein, das finde ich doof, nein, ich mag das nimmer, nein, heute nicht...du könntest das sehen als Training Richtung Selbstbestimmung. Nachher bist du stolz. Das wäre dann dein Lohn.
Dafür müsste der Wunsch danach stärker sein als der nach Erniedrigung.
Versuche dahingehend gab es ja, nur genau dadurch auch immer wieder die gleiche Erfahrung, es nicht zu schaffen und das Gefühl des Versagens.
Es braucht dann wohl einen etwas anderen Ansatz, ein paar Skills, eine Notfallsnummer (wenn die Versuchung zu groß wird), was auch immer.