Wer hat das gesagt?
Da bist du falsch informiert.
Ich stelle unten einen Link ein.
Das kann gut sein, vielen Dank ☺️
Seit wann versuchst du es schon so?
Der Meinung deines Therapeuten kannst du dich anschließen.
Nicht der Therapeut entscheidet jedoch, du entscheidest über dein Leben.
Wenn du leidest und sich nach deinem Empfinden ein Problem verschlimmert, kannst du auch anders als der Therapeut denken und entscheiden.
Das liegt in deiner Hand; du kennst dich am besten.
Naja schon seit mehr als einem Jahr.
Das verstehe ich. Ich wünsche dir, dass du schnell eine Wohnung findest.
Auch unter einem Dach kann man zumindest üben, sich mehr abzugrenzen.
Räumlich, wenn das möglich ist.
Aber auch, indem du möglichst ruhig, aber entschlossen verbal Grenzen setzt, übst 'nein' zu sagen, daran erinnerst, dass du erwachsen bist und du Dinge auf deine Weise machst.
Es wird nach und nach leichter werden.
Wir leben in einem großen Haus und ich habe eine Etage für mich, das macht es etwas einfacher.
Nachdem es um ein für dich sehr belastendes Thema geht, finde ich es schwierig, dass dies trotz mehrmaliger Ansprache unter den Tisch fällt. Dich beschäftigt das ja sehr.
Vielleicht könntest du nochmal versuchen, auf das zunehmende Ausmaß der Belastung dadurch aufmerksam zu machen?
Du könntest auch ausdrucken, was du hier geschrieben hast, und mit in die Therapie nehmen.
Ja stimmt das mit dem Ausdrucken ist eine gute Idee. Ich traue mich auch nicht immer alles auszusprechen in der Therapie, vielleicht ist das auch ein Fehler.
Das sehe ich anders.
Was wäre, wenn ein sexuell aktiver und ein asexueller Mensch sich verlieben, die Gefühle wachsen? Ist das dann nur eine Illusion von Liebe?
Doch das sind Themen, die derzeit noch keine Priorität haben können.
Zuerst solltest du dich um dich kümmern, an deinen Problemen arbeiten.
Heutzutage kommt der Sex oft vor der Beziehung, meinte mal ein erfolgreicher Mann. Aber ja das ist ein Thema für sich. Ich denke, die richtige Partnerin und wahre Liebe könnten mir auch dabei helfen, meine Probleme zu bewältigen, denn Einsamkeit ist ja auch ein großes Thema.
Und hier kommt wieder Therapie als Hilfe ins Spiel.
Mit einem wiederholten 'Ich muss damit aufhören' machst du dir nur selbst Druck, bringst dich immer wieder in die Situation zu scheitern.
Ich denke, der Ansatz muss ein anderer sein.
Stimmt
Ich weiß.
Und ich sehe das als selbstschädigendes Verhalten.
Welches verbessert oder aufgelöst werden kann.
Da kann ich nur noch zustimmen
Deine BeFürchtung.
Deine Angst.
Da spricht die Angst aus dir.
Du kannst dich davon lähmen lassen, die Angst über dein Leben bestimmen lassen.
Oder DU nimmst die Verantwortung für dein Leben in die Hand und entscheidest.
Und wirst aktiv.
Mir fällt es schwer, Verantwortung zu übernehmen. Ich gebe sie lieber ab. Das haben wir auch in der Therapie festgestellt.
Hier ein erster, informativer Link. Du kannst dich damit auseinandersetzen und dir leichter als je zuvor möglich Informationen besorgen, dank www:
https://www.degpt.de/hilfe-fuer-betroffene/wie-aeussern-sich-traumafolgestoerungen-/
ZITAT
Die Folgen und Beschwerden, die nach einem traumatischen Ereignis auftreten können, sind unterschiedlich. Mit Beschwerden sind eine Reihe körperlicher und psychischer Reaktionen auf belastende Ereignisse gemeint. Das bedeutet, dass diese Ereignisse Spuren hinterlassen, die so schmerzhaft sind, dass man Mühe hat das Erlebte zu verarbeiten. Psychische Probleme können sein: Angst oder Panik, sich Sorgen machen, Niedergeschlagenheit, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, Ärger und Wut, Scham- und Schuldgefühle, Ekel und andere belastende Gefühle. Körperliche Probleme können sein: Schmerzen, Erschöpfung, Schwindel, Verdauungsprobleme, Beschwerden im Bereich des Herzens, der Atmung sowie des Harn- oder Genitaltraktes. Diese Symptome können z.B. durch Trigger ausgelöst werden. Mit Trigger sind Reize von außen gemeint, die eine Ähnlichkeit mit gewissen Bereichen des traumatisierenden Ereignisses haben. Sie können daher belastende Erinnerungen an das traumatisch Erlebte auslösen. Trigger können sein: Situationen, Personen oder Gegenstände, oder auch spezielle Geräusche, Gerüche und Empfindungen.
Das heißt auch diese seltenen Phobien können durch ein Trauma kommen ? Und auch die Sexualität ?
Und doch gibt es 'die Frauen' nicht, es gibt auch welche, die devotere Männer mögen. Nicht so viele vielleicht und es kann schwierig sein, doch Mann kann auch Glück haben und die passende Partnerin finden.
Da ich gleich mehrere Paare kenne, bei denen sich das auch im Alltag zeigt, scheint es nicht so selten zu sein wie vermutbar wäre.
Im Alltag ist es nochmal was anderes als sexuell. Letzteres ist wohl noch viel seltener, aber ja ich denke auch, dass es theoretisch möglich ist. Aber einfach ist es nicht, alleine schon eine normale Partnerin zu finden, geschweige denn noch mit solchen Vorlieben.
Unterdrücken wäre glaube ich nicht der gesündeste Ansatz. Den Teil, der dich darunter leiden lässt, abzumildern, umzuformen, erschiene mir als möglicher Weg. Mit Hilfe von Therapie.
Das kann auch über Umwege passieren, mehr Zugang zu dir selbst, was ich hier nicht vertiefe.
Ich kann hier nur spekulieren, was du mit Umwegen meinst.
Magst du dich selbst, liebst du dich?
Teils teils. Ich bin halt sehr selbstkritisch und ein Perfektionist. Ich sehe nur die ganzen Makel an mir. Ich habe wohl das falsche Mindset dafür. Ich denke oft, dass selbstverliebte Menschen sich selbst belügen und sich nicht selbst reflektieren können.
Angst zu haben ist ok.
Die kann sogar riesig sein.
Nur solltest du Entscheidungen, die für dich, für dein Leben wichtig sind, nicht die Angst treffen lassen.
Wie willst du vorankommen, wenn du in der Therapie nicht versuchst, diese Ängste zu überwinden und dich richtig einzulassen?
Und wenn du dabei ein heulendes, zitterndes Bündel Mensch bist, so what? Du darfst das!
Es kann nichts Schlimmes passieren, aber du könntest von dir selbst sehr positiv überrascht werden, wenn du mal nicht die Angst über dich bestimmen lässt.
Ich habe immer dieses Katastrophendenken in mir und diese Angst blockiert mich dann irgendwie. Ich bin dann wie erstarrt und rutsche in die Vermeidung ab. Manche Ängste fühlen sich wie Urängste an, beispielsweise Angst vor Krankheit, Tod. Zum Teil sind die ja auch berechtigt, nur eben nicht in der Intensität wie bei mir.