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Ich will aufwachen

Habe ich noch nicht drüber nachgedacht... aber ehrlich gesagt, kann ich es mir nicht vorstellen: Ich will die komplette Last nicht allein tragen, sie wird die Kinder niemals "hergeben", und die Kinder bzw der Große hängt schon sehr an ihr. Das hätte keine Zukunft.
Was hat deine Frau denn für Vorstellungen, wie es nach der Trennung laufen soll?
 
Hast du dich denn schon einmal anwaltlich (Anwalt für Familienrecht) beraten lassen? Das würde ich auf jeden Fall, möglichst zeitnah, vor allem aber auch alleine tun, denn womöglich gibt es da Aspekte, die du als Laie (noch) nicht richtig durchdrungen hast. Sicherlich sind nicht nur die reinen Zahlen wichtig, sonderen eben auch, an welcher Stelle sie es sich nicht maximal bequem machen kann.
 
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Hast du dich denn schon einmal anwaltlich (Anwalt für Familienrecht) beraten lassen? Das würde ich auf jeden Fall und auch möglichst zeitnah tun, denn womöglich gibt es da Aspekte, die du als Laie (noch) nicht richtig durchdrungen hast. Sicherlich sind nicht nur die reinen Zahlen wichtig, sonderen eben auch, an welcher Stelle sie es sich nicht maximal bequem machen kann.
unbedingt, als Betroffener in Deinem Zustand brauchst Du Unterstützung von aussen
 
Hast du dich denn schon einmal anwaltlich (Anwalt für Familienrecht) beraten lassen? Das würde ich auf jeden Fall und auch möglichst zeitnah tun, denn womöglich gibt es da Aspekte, die du als Laie (noch) nicht richtig durchdrungen hast. Sicherlich sind nicht nur die reinen Zahlen wichtig, sonderen eben auch, an welcher Stelle sie es sich nicht maximal bequem machen kann.
Ich hatte mir tatsächlich vor Aussprache der Trennung schon mal was rausgesucht, dort kriege ich aber erst mitte November einen Termin 😒
Ist natürlich nicht der einzige Anwalt in der Stadt, klar, aber da jetzt den "richtigen" für zu finden... puh..
 
Wie viel hatte sie denn bisher zum Haushaltseinkommen wirklich beigetragen?
Wenn du genau schaust was du von diesem Geld was du verdienst eigentlich für dich persönlich hattest, war das doch auch nie viel.

Es geht ja eh meist für die gesamte Familie drauf, was man in dieser Situation als normal empfindet.
Nach einer Trennung empfindet man es plötzlich viel, weil die Positionen im einzelnen sichtbar werden und kalkuliert werden müssen.

Ich nehme an du hast das vernünftig über z.B. die Düsseldorfer Tabelle berechnet?
Du hast auch verstanden in welchen Spalten und Zeilen du genau schauen musst? Ich frag nur mal doof, weil viele z.B. gar nicht wissen das jede Spalte immer für 2 unterhaltspflichtige Personen ausgelegt ist, man verschiedene Kosten (z.B. AV) vorher in Abzug bringen darf und / oder eine Pauschale von 5 Prozent für Werbungskosten kalkuliert werden dürfen.

Was bei einer Trennung halt generell zu buche schlägt ist die Tatsache, dass wieder getrennt Kosten anfallen die es vorher nicht gab. Also wieder 2x Miete, NK, Versicherungen, Internet....etc.!
Das alleine sorgt natürlich für den Umstand, dass insgesamt das Leben für euch beide gemeinsam betrachtet, auf jeden Fall teurer wird. Da beißt die Maus keinen Faden ab.

Anwalt mit Schwerpunkt Familienrecht würde ich auf jeden Fall hinzuziehen. Wenn Kinder im Spiel sind, immer.

EDIT: hast du auch dein Nettoeinkommen das du KÜNFTIG haben wirst, beachtet? Z.b. mit 1,5 Kindern auf der Karte, je wie die Sachlage dann bei euch ist?
Hälftiges Kindergeld?
 
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Hey Du, warte erstmal die Beratung ab. Ich gehe davon aus, dass die potentielle Miete in die Unterhaltsberechnung einbezogen wird, anders ist es ja nicht möglich.

Einfach wird es ganz bestimmt nicht, aber vielleicht weniger schlimm, als du es dir gerade ausmalst.
 
Ist natürlich nicht der einzige Anwalt in der Stadt, klar, aber da jetzt den "richtigen" für zu finden... puh..
Du erwähntest doch diese Freundin deiner Frau, die auch getrennt/geschieden(?) ist. Frag die doch mal, ob sie ihren Anwalt empfehlen kann.

Ich habe gerade mal recherchiert, ob es so etwas ähnliches wie Jameda (Bewertungsportal für Ärzte) auch für Anwälte gibt:
  • anwalt.de
    Auf dieser Website kannst du gezielt nach Anwälten für Familienrecht suchen. Du kannst die Profile der Anwälte einsehen, Bewertungen lesen und oft auch direkt eine Anfrage stellen.
  • Rechtsanwalt.com
    Auch hier gibt es eine Suchfunktion, um Anwälte nach Fachgebieten und Standorten zu finden. Zudem gibt es Bewertungen und Erfahrungsberichte.
  • juraforum.de
    Auf dieser Plattform kannst du Anwälte in verschiedenen Rechtsbereichen finden und erhältst ebenfalls Bewertungen und Empfehlungen.
  • Anwaltsauskunft.de (Deutscher Anwaltverein)
    Diese Seite bietet eine Anwaltssuche nach Fachgebieten und Regionen, und hier findest du oft auch seriöse Anwälte, da sie vom Deutschen Anwaltverein unterstützt wird.
 
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Was die Finanzen angeht: Die hatte (nur) ich im Blick aber 100%ig.
Wir haben beide alles in einen Topf geworfen, alle Kosten davon getragen und den Rest gespart (Wohnung, Haustiere, Auto, Urlaub, Kinder, sonstiges). Die 1,5 Jahre Elternzeit haben wir auch vom Ersparten finanziert.
Ich verdiente auch vor ihrer Elternzeit schon das doppelte, wenn sie jetzt im Oktober wieder arbeiten geht, ist es inzwischen das dreifache.

Ich hab habe auch schon überlegt, nur noch 1🤐 das bei "und" "einzuzahlen", und was für den Monat fehlt vom Ersparten nehmen. Quasi gleiches recht für alle und was ich "mehr" verdiene, bleibt bei mir. (?)
Widerstrebt mir persönlich eigentlich, da wir halt noch zusammen einen Haushalt schmeißen... bin da unentschlossen. Bisher habe ich nie so gedacht und als zu 100% für die Familie gegeben, eben auch finanziell.

Gerechnet habe ich das die letzten zwei Tage, ich denke, die zahlen sind belastbar..
Dass Verträge für Altersvorsorge abziehbar sind, wäre mir neu, aber ein kleiner Trost immerhin, wenn das stimmt.

Mit meinem Einkommen bin ich immer über den Grenzen für Selbstbehalt oder Kinderzuschuss oder Wohngeld usw.... aber reichen wird es am Ende der Rechnung nicht.

Anwalt: Meine Rechtsschutz übernimmt eine Beratung bis 250€, das wird wahrscheinlich EIN Termin sein....kA ob ich danach überhaupt schlauer bin, sollte es aber wohl mal drauf ankommen lassen.
Danke für die links!
 
Ich hab habe auch schon überlegt, nur noch 1🤐 das bei "und" "einzuzahlen", und was für den Monat fehlt vom Ersparten nehmen. Quasi gleiches recht für alle und was ich "mehr" verdiene, bleibt bei mir. (?)
Widerstrebt mir persönlich eigentlich, da wir halt noch zusammen einen Haushalt schmeißen... bin da unentschlossen. Bisher habe ich nie so gedacht und als zu 100% für die Familie gegeben, eben auch finanziell.
Wenn dir ja ohnehin klar ist das du die Trennung möchtest, läutet man offiziell das Trennungsjahr ein und dann geht, was die finanzen betrifft, eh alles seinen Weg. Getrennte Konten, TU, etc.

Dann brauchst du dir keine Gedanken darüber machen was fair oder nicht fair sein könnte.
 
Abgesehen davon könnte sie auch auf Trennungsunterhalt bestehen, wegen weil sie so unterschiedlich verdienen. KA ob sie das weiß oder ihr am Montag auf die Nase gebunden wird.. aber wenn ich jetzt den erst Schritt gehe, bei den Finanzen einen harten Riegel vorzuschieben, dann provoziert das letztendlich auch nur eine Gegenreaktion, denkst du nicht..?
 

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