Drachenglut
Neues Mitglied
..aber ich muss mir das jetzt einfach mal von der Seele schreiben... (mit vielen, vielen, tiefen Seufzern..)
Ich hatte eine 7-monatige Affäre. Sie war nie geplant, nie gesucht.. und doch habe ich mich drauf eingelassen. Und es war eine unfassbar schöne Zeit. Wenn da nicht diese Schatten wären...
Anfangs stand die Sonne noch hoch, die Schatten kaum zu sehen. Ich wusste, er ist verheiratet. Das hat er mir von Anfang an gesagt. Nie gelogen, nie falsche Hoffnungen geschürt. Aber sie hat nie nach ihm gefragt, wenn er lange weg war. Und so habe ich mir erlaubt, nach einem Treffen noch eins zu haben.. und noch eins...
Er sagte, er redet nicht viel. Er sagte, er telefoniert nicht gerne. Aber beides hat er mit mir gemacht. Immer wieder. Immer mehr.
Mehr und mehr hat er sich geöffnet. Und mehr und mehr haben wir festgestellt, wie viele Gemeinsamkeiten wir haben. Die gleichen Gedanken, das gleiche Gefühl.. und es ist gewachsen und gewachsen.. und die Sonne ist weiter gewandert auf ihrer Bahn und die Schatten wurden etwas länger..
Nun konnte man sie schon deutlicher erkennen. Seine Frau war wieder mehr zugewandt. Immer noch nicht sehr. Nicht genug. (Es ist eh zu spät, sagte er.)
Es wurde schwerer aber wir blieben weiter in unserem Traumland. Hatten wunderschöne Tage. Die Art, wie mir miteinander umgingen.. einfach fantastisch. Ich mochte, wie er mich berührte, wenn wir geredet haben. Wie er mich überhaupt berührte. Wie wir gemeinsam lachten. Plätze erforschten. Durch die Wälder liefen. Immer seine Hand in meine.
Und dann kam jedes Mal der Abschied. Und es wurde immer schwerer..
Und die Sonne wanderte weiter...
Nun wurde es langsam kälter im Schatten. Es wurde anstrengender. Die Zweifel immer grösser. Ja, es war noch nie eine gute Idee, das anzufangen. Nun ist es viel zu spät, wir schon mittendrin. Weit weg von der Vernunft. Die Verbindung schon so tief und stark. Wie sollen wir das ändern? Sollen wir aufhören? Aber es ist einfach zu schön...
Und wieder wanderte die Sonne ein Stück weiter..blieb unnachgiebig auf ihrer Bahn. Ach, diese verdammten Schatten..
In mir regte sich das schlechte Gewissen. Seine Frau - immer noch nett zu ihm. Nein, nicht bereit, mit ihm zu reden oder etwas zu verändern, zu verbessern. Aber er... gefangen in seiner Angst. Er möchte niemandem weh tun. Dabei tut er sich selbst weh. Steckt fest zwischen den Welten. Kann nicht raus, hat nicht die Kraft.
Aber so konnten wir nicht weitermachen... Nein, ich wollte nicht loslassen. Noch nicht...
Trotzdem hatte ich es ein Stück weit getan. Noch nicht ganz... aber es war noch nicht genug. Die Schatten wurden grösser und von der Sonne hat man kaum noch was gespürt.
Oh, zwischen uns war die Wärme immer noch da. Da hat sich nichts geändert; keinen Millimeter haben sich unsere Gefühle verschoben.
Aber nun spürte er es auch... Dass es so nicht weitergehen kann. Dass es uns schmerzt. Nein, wir wollen das nicht sehen. Aber es ist da. Geht nicht weg. Wartet geduldig weil es weiss: am Ende wird es uns fressen.
Und dieses Gefühl steckte in mir. Wurde immer stärker. Hat nicht mehr nachgelassen. Es tat weh. Aber es gab kein Entkommen mehr. Keine Aussicht auf Schmerzlinderung.
Als die Sonne tief am Horizont stand, tat ich den letzten Schritt. Ich hab ihn losgelassen.
Und mich überfluten all diese wunderschönen Erinnerungen. Sonnige Tage, die wir gemeinsam verbrachten. Kleine Abenteuer. Mutig der Neugier folgen. Sich geborgen fühlen; den Fahrtwind spüren. Immer ein offenes Herz und die Seele so gross wie das Universum.
Ich bin eingetaucht in seine und darin ertrunken. (Und ich möchte da nie wieder raus. )
Die Wunde schmerzt sehr.
Ob es noch Hoffnung gibt, weiss ich nicht.
Eine Affäre ist ein hungriges Biest: sie frisst alle Ressourcen.
Ich hatte eine 7-monatige Affäre. Sie war nie geplant, nie gesucht.. und doch habe ich mich drauf eingelassen. Und es war eine unfassbar schöne Zeit. Wenn da nicht diese Schatten wären...
Anfangs stand die Sonne noch hoch, die Schatten kaum zu sehen. Ich wusste, er ist verheiratet. Das hat er mir von Anfang an gesagt. Nie gelogen, nie falsche Hoffnungen geschürt. Aber sie hat nie nach ihm gefragt, wenn er lange weg war. Und so habe ich mir erlaubt, nach einem Treffen noch eins zu haben.. und noch eins...
Er sagte, er redet nicht viel. Er sagte, er telefoniert nicht gerne. Aber beides hat er mit mir gemacht. Immer wieder. Immer mehr.
Mehr und mehr hat er sich geöffnet. Und mehr und mehr haben wir festgestellt, wie viele Gemeinsamkeiten wir haben. Die gleichen Gedanken, das gleiche Gefühl.. und es ist gewachsen und gewachsen.. und die Sonne ist weiter gewandert auf ihrer Bahn und die Schatten wurden etwas länger..
Nun konnte man sie schon deutlicher erkennen. Seine Frau war wieder mehr zugewandt. Immer noch nicht sehr. Nicht genug. (Es ist eh zu spät, sagte er.)
Es wurde schwerer aber wir blieben weiter in unserem Traumland. Hatten wunderschöne Tage. Die Art, wie mir miteinander umgingen.. einfach fantastisch. Ich mochte, wie er mich berührte, wenn wir geredet haben. Wie er mich überhaupt berührte. Wie wir gemeinsam lachten. Plätze erforschten. Durch die Wälder liefen. Immer seine Hand in meine.
Und dann kam jedes Mal der Abschied. Und es wurde immer schwerer..
Und die Sonne wanderte weiter...
Nun wurde es langsam kälter im Schatten. Es wurde anstrengender. Die Zweifel immer grösser. Ja, es war noch nie eine gute Idee, das anzufangen. Nun ist es viel zu spät, wir schon mittendrin. Weit weg von der Vernunft. Die Verbindung schon so tief und stark. Wie sollen wir das ändern? Sollen wir aufhören? Aber es ist einfach zu schön...
Und wieder wanderte die Sonne ein Stück weiter..blieb unnachgiebig auf ihrer Bahn. Ach, diese verdammten Schatten..
In mir regte sich das schlechte Gewissen. Seine Frau - immer noch nett zu ihm. Nein, nicht bereit, mit ihm zu reden oder etwas zu verändern, zu verbessern. Aber er... gefangen in seiner Angst. Er möchte niemandem weh tun. Dabei tut er sich selbst weh. Steckt fest zwischen den Welten. Kann nicht raus, hat nicht die Kraft.
Aber so konnten wir nicht weitermachen... Nein, ich wollte nicht loslassen. Noch nicht...
Trotzdem hatte ich es ein Stück weit getan. Noch nicht ganz... aber es war noch nicht genug. Die Schatten wurden grösser und von der Sonne hat man kaum noch was gespürt.
Oh, zwischen uns war die Wärme immer noch da. Da hat sich nichts geändert; keinen Millimeter haben sich unsere Gefühle verschoben.
Aber nun spürte er es auch... Dass es so nicht weitergehen kann. Dass es uns schmerzt. Nein, wir wollen das nicht sehen. Aber es ist da. Geht nicht weg. Wartet geduldig weil es weiss: am Ende wird es uns fressen.
Und dieses Gefühl steckte in mir. Wurde immer stärker. Hat nicht mehr nachgelassen. Es tat weh. Aber es gab kein Entkommen mehr. Keine Aussicht auf Schmerzlinderung.
Als die Sonne tief am Horizont stand, tat ich den letzten Schritt. Ich hab ihn losgelassen.
Und mich überfluten all diese wunderschönen Erinnerungen. Sonnige Tage, die wir gemeinsam verbrachten. Kleine Abenteuer. Mutig der Neugier folgen. Sich geborgen fühlen; den Fahrtwind spüren. Immer ein offenes Herz und die Seele so gross wie das Universum.
Ich bin eingetaucht in seine und darin ertrunken. (Und ich möchte da nie wieder raus. )
Die Wunde schmerzt sehr.
Ob es noch Hoffnung gibt, weiss ich nicht.
Eine Affäre ist ein hungriges Biest: sie frisst alle Ressourcen.