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Ich will aufwachen

Ich finde, dass du für diese schwierige Lage schon recht klar klingst. Und ich muss auch sagen, dass ich da eigentlich keinen anderen Weg als die Trennung sehe. Der Vertrauensbruch war (und ist?) so groß, dass du dir wahrscheinlich nicht mehr selbst im Spiegel in die Augen schauen kannst, wenn du das weiter so hinnimmst.

In solchen schwierigen Situationen will man am liebsten sofort für alles eine Lösung. Aber vieles kommt erst mit der Zeit und manches ergibt sich viel leichter, als man sich das vorher dachte. Versuche, einen Schritt nach dem anderen anzugehen und dich dann erstmal nur damit zu beschäftigen. Schritt 1 wäre jetzt erstmal die Trennung, Schritt 2 die Wohnungssuche. Die Kinder könnten auch im Wechselmodell bei euch leben. Dazu solltet ihr euch bei entsprechenden Stellen beraten lassen.

Die Lage ist gerade echt mies bei euch, aber ich bin da auch zuversichtlich, dass du das hinbekommst und es dann auch wieder bergauf geht bei dir 🙂
 
Taktisch wäre es nicht klug, ihr gleich zu sagen, sie könne ja zurück kommen, wenn sie endlich einsieht, was sie da eigentlich veranstaltet.
Es würde mir vielleicht helfen, zu sehen, dass sie tatsächlich solche Gefühle entwickeln könnte.
Aber wenn ich den Schritt gehe und mich trenne, dann nicht aus Taktik. Dann ist Schluss und zwar endgültig. Und dann gibt es für mich auch kein Zurück mehr - sie danach nochmal "zurück zu nehmen" ist für mich unvorstellbar.
Schluss, Aus, Ende und Fokus nur noch auf mich und die Kinder. Umgang mit ihr für die Kinder, aber nicht mehr als nötig.
 
Aber wenn ich den Schritt gehe und mich trenne, dann nicht aus Taktik. Dann ist Schluss und zwar endgültig. Und dann gibt es für mich auch kein Zurück mehr - sie danach nochmal "zurück zu nehmen" ist für mich unvorstellbar.
Die Einstellung finde ich gut.
Deine Entscheidung steht.
Es wäre schön , wenn ihr beide irgenwann eure eigenen Wege geht und zufrieden damit seid. Da ihr weiterhin die Eltern eurer Kinder bleibt, wäre es schön , wenn zwischen euch eine entspannte Stimmung herrscht.
Ich habe in meinem Freundschaftskreis gleich zwei Elternpaare, die es auch nach der Trennung geschafft haben, Freunde zu bleiben.
 
Der Vertrauensbruch an sich war schon sehr groß, aber ihr Verhalten danach und auch jetzt, ist nicht zu entschuldigen.
Lass dich vom Anwalt beraten. Ich glaube schon, dass du es schaffen kannst, dass die Kinder bei dir bleiben können. Du gibst ihnen ja jetzt bereits eind gesunde Basis, deine Noch Ehefrau wird da mächtige Probleme haben.
Alles Gute zum Geburtstag
 
Ich habe in meinem Freundschaftskreis gleich zwei Elternpaare, die es auch nach der Trennung geschafft haben, Freunde zu bleiben.
Es würde ja schon ausreichen, wenn man respektvoll miteinander umzugehen schafft und zum Wohle der Kinder handelt.
Dazu bedarf es einer gesunden Abgrenzung und auch, dass man die gemeinsame Vergangenheit als Paar weitgehend abhakt.
Und natürlich eine möglichst faire Klärung der Verhältnisse. Da wird noch einmal spannend werden, wie es wirtschaftlich weitergeht und ob sie mitzieht, endlich für sich selber auch Verantwortung übernimmt. Bisher hast du @Keineidee ihr ja ein sehr bequemes Leben bereitet. Hoffentlich beweist sie wenigstens jetzt ein wenig Anstand...
 
Aber wenn ich den Schritt gehe und mich trenne, dann nicht aus Taktik. Dann ist Schluss und zwar endgültig.
Das muss man jetzt aber nicht verstehen, warum du vor kurzem noch zu einer offenen Beziehung bereit warst um sie nicht zu verlieren und sie jetzt aber selbst dann nicht mehr zurücknehmen wolltest, käme sie reumütig und alles hinter sich lassend zu dir zurück?

Manchmal muss man dem Schicksal ein Schnippchen schlagen und dabei kann taktischer Weitblick von Vorteil sein...

Aber ich denke, jeder kann verstehen, wenn du sie jetzt, nachdem sich der Nebel etwas gelegt hat, nicht mehr zurück haben willst.

Auch von mir:

Die besten Wünsche zum Geburtstag
🎂🍓💐🍀🥳
 
Das muss man jetzt aber nicht verstehen, warum du vor kurzem noch zu einer offenen Beziehung bereit warst
Das hatte ich nie so gelesen und war vielleicht lediglich deine ureigene Interpretation (ansonsten zitier doch bitte mal ensprechend). Nur weil die üblichen Verdächtigen hier wieder mal die offene Beziehung ins Spiel gebracht haben und er den Gedanken nicht gleich mit lautem Gekreisch von sich gewiesen hat, muss er noch lange nicht dafür gewesen sein.

Mein Eindruck ist - und das halte ich durchaus für sehr gut -, dass der TE sich nicht grundsätzlich Möglichkeiten verschließt, sondern sie durchdenkt und dann für sich entscheidet. Bisher gab es auch noch keinen Grund anzunehmen, dass er seinen Entschluss dann nicht konsequent durchzieht, lediglich, dass er eben Zeit braucht, damit der Entschluss reift. Und das ist gut so und völlig legitim.
 

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