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Ich will aufwachen

Sicher, er ist erstmal das Opfer und sie die Tätern, weil sie wilden Sex mit fremden Männern will.

Völlig korrekt zusammengefasst! 👍
Finde ich nicht.
Der Wunsch oder Wille an sich, macht sie nicht zur " Täterin".
Aber , dass sie diesen Willen nachgegeben hat, ihren Mann hintergangen hat, ,angelogen hat, fremdgegangen ist.
Und nicht nur einmal, was theoretisch ja hätte ein " Ausrutscher " sein können.

Sie hätte auch die Wahl gehabt, ihren Wunsch konkret mit ihm zu besprechen, eine Lösung zu finden. Diesen Weg hat sie aber nicht gewählt.
 
ihren Mann hintergangen hat, ,angelogen hat, fremdgegangen ist.
Nun, der TE bricht aus diesen starren verurteilenden Begrifflichkeiten heraus und erkundet neue Pfade mit seiner Frau😉

Er reagiert mit Schuldzuweisung sich selbst gegenüber und entschuldigt damit auch das Fehlverhalten seiner Frau.

Auch sehr schön, wenn er selbst schuld ist, muss er auch keine Konsequenzen ziehen.

Es ist ein gedanklicher Spagat, der sicher zu noch mehr Leid beim TE führt.

Bisher zahlt er noch jeden Preis, um die Trennung zu verhindern.

Mal sehen wie lange noch.

Ich denke, er steht noch unter Schock und hält an der Illusion eines Happy Ends fest, was ich ihm auf jeden Fall sehr wünschen würde.
 
Sie hätte auch die Wahl gehabt, ihren Wunsch konkret mit ihm zu besprechen, eine Lösung zu finden. Diesen Weg hat sie aber nicht gewählt.
Man hat immer eine Wahl. Aber ob ein anderer Weg mitunter sogar zu einem schnelleren Ende dieser Ehe geführt hätte, kann man ebenso vermuten. Von daher ist dieses pauschale "man hätte ja reden können" für mich ohne Substanz und alles andere als ein automatischer Lösungsweg und Allheilmittel.

Ich habe mir den Eröffnungsbeitrag eben nochmal durchgelesen.
Auch der TE ist ja davon überzeugt, sie hätte "einfach" auf ihn zukommen müssen. Jedoch ist unschwer zu erkennen, wie er beim diesem Thema direkt in Schnappatmung verfällt, nur weil sie versucht etwas anderes umzusetzen. Es wird an sehr vielen Stellen deutlich, dass er ihre Wünsche nicht mittragen möchte / kann.

Ich kann jeden verstehen der dann einen anderen Weg wählt, den Partner ausklammert und das eigene, persönliche Problem, auch bei sich lässt und entsprechend löst. Denn nur sie hat ja ein Problem, er nicht.

Übertrieben hier in "Schuld" oder "keine Schuld" zu kategorisieren.
Was nützt es zu schreiben sie hätte jetzt Schuld. An was denn? Weil es ihm schlecht geht?
Dann wäre sie auch daran Schuld gewesen, wenn es ihm schon früher schlecht gegangen wäre, weil sie dieses Thema mal komplett angesprochen hätte. Vielleicht ist er ja Schuld das er so wenig vertrauenswürdig erscheint, ein solch brisantes Thema anzuführen?!
Es ist immer leicht zu behaupten, man solle einfach mit der Wahrheit herausrücken wenn man denn anderen so gut kennt das man weiß, dieser verträgt sie ja überhaupt nicht. Gerade diesbezüglich kennen sie sich nämlich sehr gut, bezeichnen sich als Seelenverwandte.

Für mich macht das keinen Unterschied. Und mein Partner ist nicht mein Eigentum. Das man gönnt wenn man liebt ist offensichtlich auch nur so eine Floskel, denn in Wahrheit ist man in einer egoistischen und besitzergreifenden Haltung festgefahren.

Wer eine Ehe tatsächlich retten möchte und nicht nur tut als ob, kann das auch jetzt noch versuchen.
Das gilt imho für beide Seiten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schuld, das so eine Sache innerhalb von Beziehungen.
Kann einer alleine 'schuld' sein an solchen Entwicklungen?
Oder hat das nicht doch mehr mit der Paardynamik innerhalb dieser Beziehung zu tun, dem Kommunikationsverhalten auf mehreren Ebenen, der Offenheit, Ehrlichkeit, Aufmerksamkeit, dem Einfühlungsvermögen, Subtilität, Vermeidungsverhalten und und und beider Beteiligten?

Wir sehen hier nur die Spitze des Eisbergs, jedoch nicht dahinterstehende Geschichte/Dynamik ab Beginn dieser Beziehung.

Bringen Schulddiskussionen wirklich weiter?
Für Betroffene kann das ein erstes Ventil sein, ein Weg, mit Verletzung und Wut umzugehen. Doch dann ist es sicher sinnvoller, sich die Verletzungen, Ursachen, Dynamiken anzusehen.
Zu versuchen, von Angriff und Vorwurf hin zu einer besseren Kommunikation zu finden, Gefühle zu beleuchten, zu benennen.
Usw.

Es wird hier nicht nur auf einer Seite z B. Schmerz geben.

Was letztlich übrigbleibt, ist, dass sich nach und nach Verletzungen, Enttäuschungen, und Gefühle, die das mut sich bringt, anhäuften. Man sich nach und nach verloren hat.
Und nun sehen muss, wo man steht, was noch geht, ob man sich eine andere Ebene erarbeiten kann oder sich besser für eine Trennung entscheidet.

So ein Prozess nimmt Zeit in Anspruch.
Alternativ wirft man kurzentschlossen hin.
Danach sieht es hier aber nicht aus.
Hier sieht's für mich nach Kopf in den Sand aus mit der Option, durch Paartherapie doch ein wenig mehr hinsehen zu können.
 
Für mich sind begrifflichkeiten wie faul und müde .
Hast du dich schon mal gefragt ob dich der ganze stress mit deiner frau müde macht und dir deine Energie raubt ? Das ist nämlich nicht von der Hand zu weisen ..

Wenn man mit so einem Partner zusammen ist fehlt es oft an Energie es wird halt auch an einem energitisch ständig gezogen,.

Ich habe mir noch nicht alle Kommentare durchgelesen sollte diese Frage schon beantwortet worden sein - verzeih :

Was tut denn deine frau für dich ?
Oder fühlst dich geborgen / kannst du dich fallen lassen ?
Oder fühlst du dich mehr alleine und .. wenn deine frau da ist … wirst du aufeinmal müde ??
 

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