Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Umgang mit emotionaler Gewalt

Warum gehst du auf diesen Jahresbesuch, wenn es da so ist?
Es ist der Vater meiner Tochter und sie will den Kontakt halten.
Hat aber auch schon ordentlich eingeschenkt bekommen und war den Tränen nahe.
Wenn der Vater zum Ausdruck bringt das er von seinem Kind nicht viel hält, ist das echt Mist.
Er hat auch über mich als ich nicht im Raum war hergezogen, er dachte ich höre es nicht. Falsch gedacht. Und ich merke dann auch die veränderte Reaktion der Verwandten mir gegenüber.
Das ist charakterlich ziemlich unterste Schublade.
Deswegen bin ich noch nicht einmal sauer, finde es einfach nur schwach.
Und mit meiner Tochter werde ich darüber reden, damit sie solchen abwertenden Aussagen keinen Wert beimisst.
Sowas passiert einem im Grunde ja ständig. Und besonders Kinder sind solchen Aussagen oft ausgesetzt.
 
Verstehe ich, dass du das Thema nicht intensivieren möchtest. Wobei es gerade dann Sinn macht, wenn man so viel Lebenszeit mit einem Narzissten verbracht hat. Meistens übernimmt man narzisstische Traits, die es zunächst zu erkennen gilt.

Jedenfalls gut, dass du dich aus seinem Dunstkreis entfernen konntest.
Ich beschäftige mich schon damit. Ich gucke Videos von Ralf Weisbecker und höre Podcasts von Verena König zu dem Thema und mache ja jetzt auch eine Therapie, in der das bearbeitet wird.
 
Und mit meiner Tochter werde ich darüber reden, damit sie solchen abwertenden Aussagen keinen Wert beimisst.
Ich würde dir empfehlen deiner Tochter ans Herz zu legen den Kontakt zu ihm abzubrechen. Genau genommen rate ich dir, ihr klar zu machen, dass da nur ein Kontaktabbruch etwas bringt.

Wie alt ist denn deine Tochter? Nur, wenn du es sagen willst.
 
Bei einer NPS gilt ja die Überzeugung der eigenen Grandiosität als ein hervorstechendes Merkmal.
Und das ist keine Show oder Selbstbetrug, diese Überzeugung ist echt.
Das ist auch ein narzisstischer Zug, den jeder von uns kennt.
Selbstliebe kann schnell mal zu Selbstverliebtheit wechseln.

Ich denke wenn jemand mit einer NPS bei einem Therapeuten gelandet ist, ist schon mal der größte Schritt getan.
Klar ist der Impuls da sich narzisstisch zu verhalten, aber man muss diesem Impuls ja nicht nachgeben und stellt dem ein Wertesystem das man für gut und richtig empfindet, gegenüber.
Man muss andere nicht abwerten.
Hinterrücks über jemanden schlecht zu reden... das kann man sein lassen und auch anderen sagen, ich mag das nicht wenn über Personen die nicht da sind, schlecht geredet wird.
Da kommt eigentlich schon bei den meisten ein Störgefühl auf. Vor allem wenn man der Person dann später in die Augen schaut und sie nichts davon weiß.
Das ist so ein innerer Kompass den ich wirklich jedem wünsche und auch empfehle ihn nicht über Bord zu werfen.

Und so kann auch jemand mit einer NPS sich eine Haltung erarbeiten die nicht darauf beruht sich auf Kosten anderer zu erhöhen.

Ich denke eigentlich auch eher, das Narzissmus dadurch gefördert wird, dass Menschen meinen nur sie tun und denken das Richtige.
Gesellschaftlich sehen wir geraden den moralischen Narzissmus wüten. Die dazugehörige Abwertung derer die anders denken ist offensichtlich.
In der Abwertung anderer zeigt sich immer der Narzissmus.
Während das eigene immer als das Richtige und Wahre glorifiziert wird.
 
Ich denke wenn jemand mit einer NPS bei einem Therapeuten gelandet ist, ist schon mal der größte Schritt getan.
Mein Vater war früher bei der Therapeutin, die das diagnostiziert hat. Und dann ist er nicht mehr dahin. Und seitdem geht er von Therapeut zu Therapeut und erzählt, dass er Depressionen hat. Ich vermute, dass er wegen der Narzissmusdiagnose nicht mehr zu der früheren Therapeutin gegangen ist. Das ist mindestens 25 Jahre her.

Bei ihm ist es so, dass man ihm immer wieder sagen kann, was er falsch macht. Aber er kapiert es nicht. Er sieht sein Fehlverhalten nicht (ein). Sogar, wenn man es ihm direkt sagt.
 
Ich würde dir empfehlen deiner Tochter ans Herz zu legen den Kontakt zu ihm abzubrechen. Genau genommen rate ich dir, ihr klar zu machen, dass da nur ein Kontaktabbruch etwas bringt.

Wie alt ist denn deine Tochter? Nur, wenn du es sagen willst.
Sie ist bald ein Teenager.
Ich sehe es eher so, das man den Umgang mit etwas nur dadurch lernt, indem man sich damit befasst und genau hin schaut.
Ich habe das erst sehr spät erkannt was die anscheinend so harmlos klingenden Worte anderer bei mir bewirken können bzw bezwecken sollen.
Es geht darum nicht einfach alles in sich aufzunehmen was andere so von sich geben.
Finde das eine sehr wichtige Lektion.
Auch das man schon früh damit anfängt zu hinterfragen ob die eigenen Überzeugungen überhaupt die eigenen sind und wie man dazu kam. Auch wie man sie durch bessere, vor allem realistische überschreibt.
Wie kann man einem einzelnen oder auch mehreren Menschen soviel Macht darüber geben, wie man sich selbst sieht?
Das ist total gefährlich wenn man das bei den falschen Leuten macht.
Man kann gewisse Aussagen hinterfragen, ob etwas dran ist, aber sollte sie nicht ungefiltert für bare Münze nehmen.
Ich werde bestimmten Personen auch gewiss nichts mehr von meinen Ideen und Plänen erzählen. Da kann ich sie gleich selbst schreddern.
 
Und seitdem geht er von Therapeut zu Therapeut und erzählt, dass er Depressionen hat.
Depressionen kann ich mir nur dadurch erklären, das die Bewunderer fehlen. 🤔
Bewunderung und Anerkennung ist der Motor des Narzissmus oder?
Menschen die eine höhere Position besetzen dienen auch nur dem Zweck sich damit zu schmücken. So lange sie diesen Zweck erfüllen werden sie auch nicht abgewertet.
 
Sie ist bald ein Teenager.
Ich sehe es eher so, das man den Umgang mit etwas nur dadurch lernt, indem man sich damit befasst und genau hin schaut.
Ich habe das erst sehr spät erkannt was die anscheinend so harmlos klingenden Worte anderer bei mir bewirken können bzw bezwecken sollen.
Es geht darum nicht einfach alles in sich aufzunehmen was andere so von sich geben.
Finde das eine sehr wichtige Lektion.
Auch das man schon früh damit anfängt zu hinterfragen ob die eigenen Überzeugungen überhaupt die eigenen sind und wie man dazu kam. Auch wie man sie durch bessere, vor allem realistische überschreibt.
Wie kann man einem einzelnen oder auch mehreren Menschen soviel Macht darüber geben, wie man sich selbst sieht?
Das ist total gefährlich wenn man das bei den falschen Leuten macht.
Man kann gewisse Aussagen hinterfragen, ob etwas dran ist, aber sollte sie nicht ungefiltert für bare Münze nehmen.
Ich werde bestimmten Personen auch gewiss nichts mehr von meinen Ideen und Plänen erzählen. Da kann ich sie gleich selbst schreddern.
Okay, dann haben wir da unterschiedliche Ansichten, was ja auch okay ist.
 
Okay, dann haben wir da unterschiedliche Ansichten, was ja auch okay ist.
Das ist meist nur einmal im Jahr und ihr fällt sein Verhalten auf.
Ich hatte so etwas vorher nicht gemerkt. Finde es daher eigentlich gut, das sie jetzt schon damit Erfahrung macht und nicht alleine damit da steht sondern ich ihr dabei helfen kann das besser einzuordnen.
Man kann solchen Menschen nicht immer aus dem Weg gehen. Ich finde man hat es auf Dauer leichter, wenn man sich dagegen abschirmt und den Worten dieser Menschen keine allzu große Bedeutung gibt. Und da sind lobende Worte nicht weniger manipulierend.
Sich selbst realistisch einzuschätzen ist denke ich das beste Schutzschild.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben