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Rauchen Sinn und Unsinn

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gibt doch ständig so Rückrufe - Scherben in der Leberwurst, Bakterien im Käse, Blechsplitter in der Erbsensuppe .... ...oder meinst Du die mischen absichtlich was rein ???
 
Aber... die Argumentation das wir Raucher die armen Passivraucher "vergiften" ist schon irgendwie fail...
Nee, das ist Fakt, ob's einem gefällt oder nicht und ich finde es immer ziemlich armselig, die Risiken das Passivrauchens kleinzumachen oder mit anderem schädlichen Kram zu vergleichen. Es ist und bleibt einfach scheiße und ich verstehe dieses Weggewische null. Und wäre Passivrauchen nicht so schädlich, wie es nun mal ist, ist es allein wegen des Qualms und Gestanks rücksichtslos sein Umfeld damit zu "beglücken". Es stinkt nun mal, der Geruch bleibt in den Haaren und der Kleidung haften, auch wenn man nur kurz daneben steht, sitzt oder geht. Rauchen an sich ist schon ziemlich unsympathisch - also, finde ich, als Raucherin -, aber abzutun, wie ungesund und widerlich es für die Menschen drumrum ist, macht es nicht unbedingt besser.

So gerne ich selbst rauche: geht einfach gar nicht. Was du, @NezukoChan , schreibst, klingt einfach nur schrecklich, kann man mit dem ignoranten Typen so gar nicht ins Gespräch kommen und nach Lösungen/Kompromissen suchen?
Aktuell muss ich aufpassen, dass ich nicht automatisch zu den Kippen greife, die vor mir herum liegen.
Scheinbar muss ich diesen Automatismus tatsächlich um erlernen.
Mir fehlt auch irgendwas im Mund, was nichts mit Essen zu tun hat. Kaugummis bringen es nicht.
Dazu kommt diese komische Befriedigung übers Rauch einatmen. Die ist kaum ersetzbar, ich kann es höchstens imitieren, indem ich zu schnell zu tief atme. Die Lunge brennt dann etwas - immerhin spürt man sie dann.
Fühle ich alles sehr.

Deswegen habe und hatte ich immer, auch in den Phasen, in denen ich gar nicht geraucht habe, also wirklich ausnahmslos überhaupt nicht, trotzdem immer ein Päckchen dabei, weil es mir geholfen hat, an den Gewohnheiten rund um's Rauchen festzuhalten, um nicht zu rauchen. (Klingt paradox, I know.) Aber am Softpack in der Jackentasche rumknistern, mit dem Streichholzbriefchen spielen oder ne Kippe zwischen den Fingern rumzudrehen und tatsächlich auch in den Mund zu nehmen, ohne sie anzumachen...ein Himmelreich mitten in der tristen Entzugshölle.😅
Mir ist schon klar, dass es für die allermeisten Raucher*innen den Druck und die Versuchung nur maximieren würden, wenn man die Zigaretten buchstäblich zum Greifen nah hat, aber mir hat es tatsächlich sehr geholfen und die Lage deutlich entspannt, weil es eben nicht nur das Rauchen an sich ist, was fehlt, sondern drumherum viel automatisiert und ritualisiert ist.
 
Dazu hätte ich gerne eine Quelle. Behaupten kann man viel aber hast du auch Ahnung oder ist das nur eine der üblichen Phrasen?
Natürlich gibt es dazu quellen, ich Stelle sie später gerne hier ein wenn ich am PC bin.
Mikroplastik ist überall, in den Lebensmitteln, in der Kleidung, selbst in Möbeln dazu läuft aktuell eine große Studie um herauszufinden wie schädlich es wirklich ist.
Das Abgase schädlich sind wissen wir alle, schau dir nur mal die Fenster an viel befahrenen Straßen an, da Brauch ich keine Wissenschaftler um zu wissen daß es ungesund ist.
Lebensmittel, die Zugabe von Konservierungsstoffen, Farbstoffen, Geschmacksverstärker etc ist nicht Gesund auch das wurde mehrfach bewiesen.
Das unser Obst und Gemüse lange nicht mehr so Nährstoffreich ist wie früher wissen wir auch alle, deshalb müssen/sollen wir Supplementieren damit uns die Nährstoffe nicht ausgehen.
Und überlege mal was da vor einigen Jahren los war mit dem Deo, Jahrzehnte lang schmierst du dir das Zeug unter die Arme und plötzlich ist es hochgradig Krebs erregend.
Ich will Rauchen und Passivrauchen nicht klein reden beides ist für alle scheisse, unangenehm und ungesund. Aber den Rauchern für alles die Schuld in die Schuhe schieben ist einfach fail.

Hier zu den Quellen, mit weiteren Quellenangaben 😂




 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist ein purer Genuss
"Purer Genuss" ist es wahrscheinlich nur für diejenigen, die dran gewöhnt sind bzw. bei denen ein Suchtdruck befriedigt wird. Für jemanden wie mich, der nie geraucht hat, ist Rauchen alles andere als Genuss und man kann sich gar nicht vorstellen, was daran angenehm sein soll.

Aus Sicht eines Nichtrauchers (zumindest aus meiner Sicht) ist es tatsächlich schwierig, dem Rauchen irgendeinen Sinn zuzuordnen.
 
Ach Leute,
auch wenn ich sehr, sehr froh bin nicht mehr zu rauchen, so finde ich es doch schlimm, wie die Raucher auf Grund ihres Rauchens eben "verteufelt" werden. In Kneipen dürfen sie nicht mehr rauchen, teilweise wird es ihnen sogar im Freien verboten ihrer Sucht nachzukommen.

Sie sind deshalb keine schlechten Menschen und sehr oft vielleicht selber nicht mal mehr glücklich über ihr Sucht. Ich weiß noch, vor 1 1/2 Jahren war ich beim Tourauftakt von Gregorian. Der Gitarist hat direkt vor mir eine Zigarette geraucht. Sofort war das Gefühl von früher da. Die Konzerte von damals, das Nikotin das man ganz früher mal konsumieren durfte auf einem Festival. Wir waren hier nun in einer Halle und eben nur er als Musiker konnte rauchen. Und wie mir der Geruch in die Nase ist, direkt neben mir, das lässt sich nicht ignorieren.....

Sprich meine Sucht (die ich nicht mehr auslebe) macht es mir schon auch schwer Nikotin/Zigarettenrauch zu riechen..... aber ich werde nie vergessen wie es ist ein Raucher zu sein und sich Ablehnung und Verbotszonen gegenüber zu sehen.......

Ich habe das aufhören geschafft weil es jemand gut mit mir meinte ohne zu verbieten oder abzulehnen. Vielleicht ist es bei anderen auch so......

Gruß von Grisu
 
In Kneipen dürfen sie nicht mehr rauchen
Was für mich beispielsweise eine Erlösung war, denn die zugequalmten Kneipen und Restaurants fand ich immer eine ziemliche Belastung. Dazu kam, dass man nach jedem Kneipenbesuch die gesamte Kleidung waschen musste, weil sie sehr stark nach dem Rauch gerochen hat.
 
Was für mich beispielsweise eine Erlösung war, denn die zugequalmten Kneipen und Restaurants fand ich immer eine ziemliche Belastung. Dazu kam, dass man nach jedem Kneipenbesuch die gesamte Kleidung waschen musste, weil sie sehr stark nach dem Rauch gerochen hat.
Das habe selbst ich als Raucher sehr begrüßt und ich finde es auch heute noch gut das in Restaurants, Kneipen, Zügen und Flugzeugen nicht mehr geraucht wird, ich muss immer daran denken wie sehr meine Augen gebrannt haben als wir damals in Urlaub geflogen sind. Das war schon sehr widerlich.

Sie sind deshalb keine schlechten Menschen und sehr oft vielleicht selber nicht mal mehr glücklich über ihr Sucht.
Da gebe ich dir Recht. Ich rauche schon sehr lange und es nervt mich manchmal, aber ich habe bisher für mich nicht den richtigen Weg gefunden den Glimmstängel weg zu legen. Es ist eine Katastrophe für mich das ich von dieser Sucht nicht los komme.
 
@Rocket Du glaubst gar nicht, wie gut ich Dich verstehe....

Zwar habe ich vor über 6 Jahren aufgehört aber

Ich war KETTENRAUCHER unter einer Schachtel ging nichts, aber oft mehr und das seit meinem 13. Lebensjahr. Ich habe also über 40 Jahre geraucht und ein Vermögen verqualmt und vermutlich dadurch eine Sehbehinderung in Form vom Grünen Star "eingefangen".

Gruß von Grisu
 
Nee, das ist Fakt, ob's einem gefällt oder nicht und ich finde es immer ziemlich armselig, die Risiken das Passivrauchens kleinzumachen oder mit anderem schädlichen Kram zu vergleichen. Es ist und bleibt einfach scheiße und ich verstehe dieses Weggewische null. Und wäre Passivrauchen nicht so schädlich, wie es nun mal ist, ist es allein wegen des Qualms und Gestanks rücksichtslos sein Umfeld damit zu "beglücken". Es stinkt nun mal, der Geruch bleibt in den Haaren und der Kleidung haften, auch wenn man nur kurz daneben steht, sitzt oder geht. Rauchen an sich ist schon ziemlich unsympathisch - also, finde ich, als Raucherin -, aber abzutun, wie ungesund und widerlich es für die Menschen drumrum ist, macht es nicht unbedingt besser.
Ich möchte die Risiken des Passivrauchens nicht klein machen, mir sind die Risiken bewusst und ich entferne mich immer so gut es geht von Menschengruppen wenn ich rauche. Oder ich nutze eine entsprechende alternative wie eine Iqos die qualmt nicht. Und ja ich finde Rauchen auch irgendwie uncool. Mich regt es eben auf wenn ich z.B. am Bahnhof bin, extra in den Raucherbereich gehe (was viele eben nicht tun) und dann von Nichtrauchern ausgeschimpft werde und mir eine Tötungsabsicht unterstellt wird (wirklich passiert in München) da muss ich sagen das geht zu weit. Ich bin niemand der seine Kippen achtlos auf die Erde schmeißt ich habe immer einen kleinen Aschenbecher bei mir. Ich entferne mich von Menschenmassen oder habe eine alternative dabei, mehr Rücksicht kann ich nicht nehmen als Süchtige. Die meisten Nichtraucher sind nicht bereit auszuweichen, ich als Raucher soll es immer tun, irgendwann ist es dann auch mal gut. Und es ist einfach so das wir uns täglich unbeabsichtigt Giftstoffen aussetzen, das sage ich nicht um irgendetwas zu relativieren, es geht darum das eben nicht wir Raucher an allem schuld sind.
Früher war das Rauchen überall erlaubt und es wurde überall, jederzeit gequalmt, fand ich auch nicht gut und bin froh das es heute nicht mehr so ist. Aber diese Verfolgung und Anfeindung von Rauchern ist einfach nur unangemessen.
 
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