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Rauchen Sinn und Unsinn

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Ja, das Brennen der Augen und im Rachen fand ich damals immer sehr unangenehm. Genaugenommen fühlte ich mich nach einem Abend im Restaurant so ähnlich, als ob ich mich erkältet hätte.

Da bin ich schon sehr froh, dass das nicht mehr so ist.
Ja das ist echt mies, meine Freundin raucht in ihrer Wohnung im Auto einfach überall, in jedem Raum steht ein Aschenbecher, Badezimmer, Ankleiden wirklich überall. Wenn wir dann bei ihr sind und drei Leute in der Wohnung rauchen ist das sehr unangenehm, selbst für mich, am nächsten Tag habe ich immer Kopfweh und einen kratzigen Hals. Die Klamotten die ich an habe bei ihr wandern sofort auf den Balkon und werden am nächsten Tag gewaschen. So könnt ich auch nicht leben, ich rauche nur draussen, immer bei Wind und Wetter
 
Ja das ist echt mies, meine Freundin raucht in ihrer Wohnung im Auto einfach überall, in jedem Raum steht ein Aschenbecher, Badezimmer, Ankleiden wirklich überall.
Als ich noch Student war, war das noch total üblich gewesen. Egal, ob man bei anderen Leuten im Auto mitgefahren ist oder zuhause eingeladen war: überall wurde geraucht. Besonders im Auto fand ich das immer ziemlich schlimm, weil es ja keine großen Innenräume sind und sich die Qualmluft gestaut hat.
 
Die meisten Nichtraucher sind nicht bereit auszuweichen, ich als Raucher soll es immer tun, irgendwann ist es dann auch mal gut. Und es ist einfach so das wir uns täglich unbeabsichtigt Giftstoffen aussetzen, das sage ich nicht um irgendetwas zu relativieren, es geht darum das eben nicht wir Raucher an allem schuld sind.
Früher war das Rauchen überall erlaubt und es wurde überall, jederzeit gequalmt, fand ich auch nicht gut und bin froh das es heute nicht mehr so ist. Aber diese Verfolgung und Anfeindung von Rauchern ist einfach nur unangemessen.
Okay, krass, dass du das so erlebst. Dass das frustriert und man irgendwann auch mal die Nase voll hat, verstehe ich.

Ich persönlich habe viele Nichtraucher*innen in meinem Umfeld und davon gibt es auch einige, die nicht nur selbst nicht rauchen, sondern eine große Abneigung gegen den Geruch und alles, was damit zusammenhängt, haben.
Nachdem ich meine Leute kenne, verhalte ich mich dementsprechend. Gibt welche, die es nicht stört, wenn ich mir während eines gemeinsamen Spaziergangs oder beim Biertrinken an nem Sommerabend eine anstecke und gibt welche, bei denen ich nicht nur vor die Tür gehe, um zu rauchen, sondern zur Sicherheit gleich noch ein paar Schritte weiter weg laufe, damit sich der Qualm und Gestank wirklich nirgends festsetzt. Finde okay, dass mir ehrlich gesagt wird, wenn man es absolut nicht abkann oder widerlich findet, aber habe das bisher nie als Anfeindung empfunden. Auch mit fremden Menschen im Alltag und öffentlichen Raum hatte ich keine ähnlich drastischen Begegnungen. Mal den Hinweis, dass der Qualm stört oder durch den Wind doof in ihre Richtung zieht, aber so ne generelle und pauschale Verfolgung erlebe ich zum Glück tatsächlich nicht.

Auch die Beiträge hier, in denen schlechte Erfahrungen mit Raucher*innen geschildert werden, habe ich persönlich nicht verallgemeinernd oder nach dem Motto "Die bösen Raucher*innen sind immer an allem schuld" wahrgenommen. Finde in Ordnung und wichtig, dass das auch Raum bekommt, genauso wie deine negativen Erlebnisse mit Nichtraucher*innen. Wobei ich in beiden Fällen davon ausgehe, dass dabei nicht primär das Rauchen oder Nichtrauchen das Problem ist, sondern, dass es leider überall ignorante, rücksichtslose Arschgeigen gibt, die durch's Leben trampeln, ohne sich um andere zu scheren. Und solchen zu begegnen ist selten schön, egal zu welchem "Lager" sie in Sachen Rauchen gehören.
 
Ich rauche mit Vergnügen, aber kontrolliert. Ich habe eine Grenze von maximal 5 Kippen am Tag, an manchen Tagen rauche ich gar nicht, etwa, wenn ich mit Nichtrauchern unterwegs bin. Ansonsten finde ich Zigaretten entspannend, sie signalisieren eine Pause.
Ich trinke auch kontrolliert Alkohol.
Süßigkeiten vermeide ich dagegen tatsächlich recht konsequent, weil ich Zucker tückischer finde als Tabak oder Wein. Ich kann damit schlechter umgehen, Zucker macht extrem süchtig.
Eine der beliebtesten Schönredereien der Raucher.
So ähnliche Dinge habe ich auch immer erzählt als ich noch geraucht habe.

Es macht mir Spaß, es schmeckt mir , ich kann es kontrollieren und ähnliches Blabla.

Fakt ist, du kannst nicht aufhören. Was genau macht Vergnügen seinem Körper zu schaden?
 
Okay, krass, dass du das so erlebst. Dass das frustriert und man irgendwann auch mal die Nase voll hat, verstehe ich.

Ich persönlich habe viele Nichtraucher*innen in meinem Umfeld und davon gibt es auch einige, die nicht nur selbst nicht rauchen, sondern eine große Abneigung gegen den Geruch und alles, was damit zusammenhängt, haben.
Nachdem ich meine Leute kenne, verhalte ich mich dementsprechend. Gibt welche, die es nicht stört, wenn ich mir während eines gemeinsamen Spaziergangs oder beim Biertrinken an nem Sommerabend eine anstecke und gibt welche, bei denen ich nicht nur vor die Tür gehe, um zu rauchen, sondern zur Sicherheit gleich noch ein paar Schritte weiter weg laufe, damit sich der Qualm und Gestank wirklich nirgends festsetzt. Finde okay, dass mir ehrlich gesagt wird, wenn man es absolut nicht abkann oder widerlich findet, aber habe das bisher nie als Anfeindung empfunden. Auch mit fremden Menschen im Alltag und öffentlichen Raum hatte ich keine ähnlich drastischen Begegnungen. Mal den Hinweis, dass der Qualm stört oder durch den Wind doof in ihre Richtung zieht, aber so ne generelle und pauschale Verfolgung erlebe ich zum Glück tatsächlich nicht.

Auch die Beiträge hier, in denen schlechte Erfahrungen mit Raucher*innen geschildert werden, habe ich persönlich nicht verallgemeinernd oder nach dem Motto "Die bösen Raucher*innen sind immer an allem schuld" wahrgenommen. Finde in Ordnung und wichtig, dass das auch Raum bekommt, genauso wie deine negativen Erlebnisse mit Nichtraucher*innen. Wobei ich in beiden Fällen davon ausgehe, dass dabei nicht primär das Rauchen oder Nichtrauchen das Problem ist, sondern, dass es leider überall ignorante, rücksichtslose Arschgeigen gibt, die durch's Leben trampeln, ohne sich um andere zu scheren. Und solchen zu begegnen ist selten schön, egal zu welchem "Lager" sie in Sachen Rauchen gehören.
Ich nehme immer Rücksicht auf Nichtraucher und wenn jemand zu mir sagt sorry ihr Rauch stört mich, entferne ich mich. So wie es in Wald reinschallt so schallt es wieder raus, fertig.
Wenn ich mit dem Gewerbeverein unterwegs bin sind da 85% Nichtraucher und ich rauche nie am Tisch ich geh immer weg obwohl sie sagen es stört sie nicht, aber ich empfinde es als respektlos die dann vollzuqualmen.
Aber es ist wie du sagst viele sind zu ignorant und rücksichtslos in allen Bereichen. Paradebeispiel ist für mich immer dieses neue telefonieren über Lautsprecher, da könnte ich ausflippen 😅
 
Ich würde es ehrlich gerne verstehen wollen.
Noch mein anderes Bild zum Thema rauchen...

Vermutlich eher wenige hier können sich noch daran erinnern, wie das wirklich "gestunken und in den Augen gebrannt hat", wenn ich beim verbrennen von feuchtem "Kartoffelgrozig (Kartoffelkraut)" oder noch leicht feuchten Weinreben, einige Rauchschwaden ins Gesicht bekommen habe.
"Das war nicht lustig" 😀
Danach war waschen, baden oder duschen Pflichtprogramm zu Hause.
Klamottenwaschen auch.

Sich allerdings eine Zigarre, Zigarette oder eine Pfeiffe, etc. anzünden, das war gesellschaftlich sehr angesehen.

Jouh...
zwischen dem Zigarrengestank und 'nem Kartoffelfeuer liegt bei mir nicht viel...
 
Jouh...
zwischen dem Zigarrengestank und 'nem Kartoffelfeuer liegt bei mir nicht viel...
Da gibt es auch nicht viel Unterschied, zumindest für Nichtraucher. Beides qualmt, riecht und brennt ähnlich.

Ich selber hatte häufig bei Zigarettenrauch Assoziationen mit verbrannten Haaren und Schweißgeruch in Kombination mit frisch geschnittenen Zwiebeln (für das Augenbrennen).
 
Ich bin Nichtraucher. Hab noch nie wirklich geraucht (von früher ab und zu mal ne Zigarette paffen abgesehen).
Mein Mann ist starker Raucher. Pfeife. Draussen.
Mich stört das nicht und hat mich nie gestört. Es brennt nix und kratzt nix.
Ich erinnere mich dass früher als ich Kind war, ich den Geruch sehr gemocht habe wenn mein Onkel, Kettenraucher und der einzige aktive Raucher der Familie zu Besuch war.
 
Es brennt nix und kratzt nix.
Ich glaube, Pfeifentabak brennt und kratzt nicht. Aber Pfeifenraucher sind selten. Es sind eigentlich die Zigaretten, die die unangenehmen Nebenwirkungen haben.

wenn mein Onkel, Kettenraucher und der einzige aktive Raucher der Familie zu Besuch war.
Mein Großvater war Kettenraucher (Zigaretten), aber ich fand es als Kind schon ganz furchtbar, weil ich damals schon Probleme mit dem kratzigen Hals und brennenden Augen hatte. Außerdem fand ich den Geruch genaugenommen sehr unangenehm. Aber es war damals irgendwie normal gewesen und ich bin nicht auf den Gedanken gekommen, dazu irgendwas zu sagen (ich war sowieso ein Kind und hatte nichts zu sagen).
 
Nee, das ist Fakt, ob's einem gefällt oder nicht und ich finde es immer ziemlich armselig, die Risiken das Passivrauchens kleinzumachen oder mit anderem schädlichen Kram zu vergleichen. Es ist und bleibt einfach scheiße und ich verstehe dieses Weggewische null. Und wäre Passivrauchen nicht so schädlich, wie es nun mal ist, ist es allein wegen des Qualms und Gestanks rücksichtslos sein Umfeld damit zu "beglücken". Es stinkt nun mal, der Geruch bleibt in den Haaren und der Kleidung haften, auch wenn man nur kurz daneben steht, sitzt oder geht. Rauchen an sich ist schon ziemlich unsympathisch - also, finde ich, als Raucherin -, aber abzutun, wie ungesund und widerlich es für die Menschen drumrum ist, macht es nicht unbedingt besser.

So gerne ich selbst rauche: geht einfach gar nicht. Was du, @NezukoChan , schreibst, klingt einfach nur schrecklich, kann man mit dem ignoranten Typen so gar nicht ins Gespräch kommen und nach Lösungen/Kompromissen suchen?

Fühle ich alles sehr.

Deswegen habe und hatte ich immer, auch in den Phasen, in denen ich gar nicht geraucht habe, also wirklich ausnahmslos überhaupt nicht, trotzdem immer ein Päckchen dabei, weil es mir geholfen hat, an den Gewohnheiten rund um's Rauchen festzuhalten, um nicht zu rauchen. (Klingt paradox, I know.) Aber am Softpack in der Jackentasche rumknistern, mit dem Streichholzbriefchen spielen oder ne Kippe zwischen den Fingern rumzudrehen und tatsächlich auch in den Mund zu nehmen, ohne sie anzumachen...ein Himmelreich mitten in der tristen Entzugshölle.😅
Mir ist schon klar, dass es für die allermeisten Raucher*innen den Druck und die Versuchung nur maximieren würden, wenn man die Zigaretten buchstäblich zum Greifen nah hat, aber mir hat es tatsächlich sehr geholfen und die Lage deutlich entspannt, weil es eben nicht nur das Rauchen an sich ist, was fehlt, sondern drumherum viel automatisiert und ritualisiert ist.
Ganz vergessen dir zu antworten 🙂. Ich habe das persönliche Gespräch gesucht (war hierbei freundlich und sachlich). Allerdings war mein Nachbar so gar nicht verständnisvoll und ist sogar aggressiv geworden. Seitdem scheint er sogar noch mehr zu rauchen (sofern das überhaupt möglich ist ^^). Ich find deine Beiträge und Einsicht hier echt klasse 👍👍 . Wärst du meine Nachbarin, könnten wir wahrscheinlich ohne Probleme auf einen gemeinsamen Nenner kommen =].
 
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