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Rauchen Sinn und Unsinn

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Hey Zusammen,

hätte mal eine Frage an die Raucher.
Warum raucht man eigentlich trotz starkem und schlimmen Raucherhusten immer weiter?
Ich höre täglich das starke und wirklich eklige Husten, von den Nachbarbalkonen gegenüber und verstehe es einfach nicht.
Früher war ich selbst mal Raucher und habe es eigentlich relativ problemlos geschafft aufzuhören.
Warum tut man sich selbst und seinem Körper das überhaupt an?
 
Die einfache Antwort lautet Dopamin.
Das. Oder genauer: Dopaminmangel. Rauchen sowie andere Suchtmittel überstimulieren das Belohnungssystem, so dass es abstumpft (Rezeptorzahl verringert sich und die Sensitivität nimmt ab) und sich das Leben beim Entzug zunächst leer, ereignis- und sinnlos anfühlt. Hinzu kommen die für den Suchtstoff spezifischen Entzugssymptome, körperlich wie psychisch, die sehr unangenehm sein können. Warum ein Mensch trotz schwerem Raucherhusten weitermacht? Bspw: Man erträgt die Entzugssymptome (u.a. die Leere) nicht, mangelnde Selbstfürsorge und Gleichgültigkeit, Verdrängung, Angst vor dem Verlust des geliebten Suchtmittels.
 
Egal wie Gesund und Bewusst wir leben wir alle sind Tag täglich gesundheitsschädlichen Substanzen ausgesetzt ob wir wollen oder nicht.
Und trotzdem kann jeder Mensch bis zu einem gewissen Grad durch Konsumverhalten, Wohnort etc entscheiden, wie viel von den Umweltgiften er sich aussetzen will. Und da ist sicherlich auch der springende Punkt: Einem Raucher, der auf dem Gehweg quarzt, kann ich leicht ausweichen. Da stört mich das auch nicht so großartig. Aber die Fenster zu Hause nicht öffnen zu können ist schon elendig, da ist man wie ein Gefangener in der eigenen Bude. Oder manche Leute, die aus der Bahn aussteigen und sich sofort eine anzünden, wohlwissend, dass eine Menschentraube hinter ihnen läuft und nicht zur Seite ausweichen kann. Für mich zumindest geht es weniger um das Rauchen an sich, sondern um die Rücksichtnahme; das Mitdenken. Bin ich hingegen in einem Biergarten und draußen stehen Aschenbecher, dann muss ich im Gegenzug halt auch Rücksicht auf die Raucher nehmen und mich im Zweifelsfall woanders hinsetzen.
 
Und trotzdem kann jeder Mensch bis zu einem gewissen Grad durch Konsumverhalten, Wohnort etc entscheiden, wie viel von den Umweltgiften er sich aussetzen will. Und da ist sicherlich auch der springende Punkt: Einem Raucher, der auf dem Gehweg quarzt, kann ich leicht ausweichen. Da stört mich das auch nicht so großartig. Aber die Fenster zu Hause nicht öffnen zu können ist schon elendig, da ist man wie ein Gefangener in der eigenen Bude. Oder manche Leute, die aus der Bahn aussteigen und sich sofort eine anzünden, wohlwissend, dass eine Menschentraube hinter ihnen läuft und nicht zur Seite ausweichen kann. Für mich zumindest geht es weniger um das Rauchen an sich, sondern um die Rücksichtnahme; das Mitdenken. Bin ich hingegen in einem Biergarten und draußen stehen Aschenbecher, dann muss ich im Gegenzug halt auch Rücksicht auf die Raucher nehmen und mich im Zweifelsfall woanders hinsetzen.
Ja absolut wenn ich nicht mehr lüften kann wegen Qualm egal ob es vom Rauchen, kiffen, grillen oder sonst etwas ist hört der Spaß auf, da gibt es keine Diskussion!
Ja die Rücksichtnahme, das ist etwas was immer mehr verloren geht, egal in welchem Bereich
 
Ich hab so mit 14 angefangen; mit 18 wurde es regelmäßig.
Zuletzt war ich bei einer Schachtel zu 10 Euro am Tag. Raucherhusten gabs auch, morgens beim Duschen. Es gibt eine Lungenvolumenverkleinerung, die altersgemäß nicht sein müsste.
Meine Ex-Mitbewohnerin kann joggen und schwimmen. Ausser Puste kommt sie dabei nicht.
Sowas ärgert mich.
Weil ich vor drei Wochen ein paar Tage sterbenskrank im Bett lag und Fieber hatte, hab ich danach beschlossen, mich in eine Testphase zu begeben, in der der ich nicht rauche.
Vorteil ist, dass ich dazu nicht man aufzuhören brauche und dass es die Schlaumeier nicht gibt, die mir das Ergebnis schon vorher hätten sagen können. Sowas nimmt enorm viel Druck raus: versagen kann man nicht, nur selbst entscheiden.
Entschieden wurde vorab dass es ja ein Test ist - so what?

Aktuell muss ich aufpassen, dass ich nicht automatisch zu den Kippen greife, die vor mir herum liegen.
Scheinbar muss ich diesen Automatismus tatsächlich um erlernen.
Mir fehlt auch irgendwas im Mund, was nichts mit Essen zu tun hat. Kaugummis bringen es nicht.
Dazu kommt diese komische Befriedigung übers Rauch einatmen. Die ist kaum ersetzbar, ich kann es höchstens imitieren, indem ich zu schnell zu tief atme. Die Lunge brennt dann etwas - immerhin spürt man sie dann.
Das Aufhören scheint nur zu klappen, wenn man es sich selbst verbietet- und jegliche Diskussion darüber ausserdem.
Man wäre dann Administrator und Betroffener gleichzeitig, bestenfalls trennt man beides und lässt es nacheinander gedanklich ablaufen.
Vom Kopf her hätte man es dann geregelt.

Ich bin nun mal gespannt, woran es liegt, dass ich diesmal das Aufhören wieder nicht schaffe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ergebnis schon vorher hätten sagen können. Sowas nimmt enorm viel Druck raus: versagen kann man nicht, nur selbst entscheiden.
Das Aufhören scheint nur zu klappen, wenn man es sich selbst verbietet- und jegliche Diskussion darüber ausserdem.
Ich finde Diskussion (mit sich selbst) ist durchaus nützlich. Es hat dabei geholfen mir immer wieder vor Augen zu führen warum ich eigentlich aufhören möchte und was es mir bringen würde nach x Tagen/Wochen wieder anzufangen. Ich dachte daran wie oft ich mich schon im Kreis gedreht hatte. Je mehr Zeit verging, desto weniger Gründe fand ich, die wichtig genug waren, um die hart erkämpfte Freiheit wieder preiszugeben.
 
Ich würde es ehrlich gerne verstehen wollen.
Na ja,
dadu es am Besten verstehst, erkläre dir es doch einfach selbst:

Was machst du denn gerne, was für andere total unsinnig noch dazu ungesund ist, du evtl. deinem Körper schadest, vielleicht noch dazu den Mitmenschen in deiner Umgebung.

Jetzt sammelst du das für und wieder und fragst dich warum du da tust ?

Das wars !

Trinkst du keinen Alkohol, isst Süßigkeiten, kein zu fettes Essen, fast oder convenion food, fährst überall nur mit dem BIO-Bike hin, nutzt digitale Medien niemals unnötig, trägst Klamotten ausschließlich bis mit Löcher völlig zerschlissen sind, danach noch als Putzlappen, etc
 
Zuletzt bearbeitet:
Das man Rauchen nicht mag, vollkommen okay, das man das Passivrauchen vermeiden will ist auch vollkommen okay. Wenn mich jemand im Biergarten anmault weil ich rauche setze ich mich wo anders hin wenn Platz ist. Aber... die Argumentation das wir Raucher die armen Passivraucher "vergiften" ist schon irgendwie fail... was ist mit dem Mikroplastik das wir alle täglich einatmen und über Lebensmittel zu uns nehmen, die Abgase der Autos und der Industrie, den ganzen Dreck den sie in unser Essen mischen oder den Tieren füttern die wir wiederum essen?
Egal wie Gesund und Bewusst wir leben wir alle sind Tag täglich gesundheitsschädlichen Substanzen ausgesetzt ob wir wollen oder nicht.

Dazu hätte ich gerne eine Quelle. Behaupten kann man viel aber hast du auch Ahnung oder ist das nur eine der üblichen Phrasen?
 
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