Und trotzdem kann jeder Mensch bis zu einem gewissen Grad durch Konsumverhalten, Wohnort etc entscheiden, wie viel von den Umweltgiften er sich aussetzen will. Und da ist sicherlich auch der springende Punkt: Einem Raucher, der auf dem Gehweg quarzt, kann ich leicht ausweichen. Da stört mich das auch nicht so großartig. Aber die Fenster zu Hause nicht öffnen zu können ist schon elendig, da ist man wie ein Gefangener in der eigenen Bude. Oder manche Leute, die aus der Bahn aussteigen und sich sofort eine anzünden, wohlwissend, dass eine Menschentraube hinter ihnen läuft und nicht zur Seite ausweichen kann. Für mich zumindest geht es weniger um das Rauchen an sich, sondern um die Rücksichtnahme; das Mitdenken. Bin ich hingegen in einem Biergarten und draußen stehen Aschenbecher, dann muss ich im Gegenzug halt auch Rücksicht auf die Raucher nehmen und mich im Zweifelsfall woanders hinsetzen.