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Tochter wirft mir vor, dass ich sie traumatisiert habe

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 133430
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Ein komischer Vergleich das mit dem Hund. Wenn Hunde beissen haben die Besitzer Schuld, weil sie ihren Hund nicht im Griff haben und der Hund die Gefühle des Besitzers interpretiert. Der Besitzer gehört zum Rudel DU NICHT. Der Hund hat etwas vom Besitzer gefühlt (z.B. Nervösität, Angst) und hat gebissen um seinen Besitzer zu schützen. Rudelverhalten.
Und selbst wenn der Hund ein Angstbeisser ist und n Knacks hat, ist es in der Verantwortung des Besitzers andere davor zu schützen.
Kein Vergleich der irgendwie Sinn ergibt, wenn man sich auch nur minimal mit Hunden auskennt, du scheinbar nicht.

Das mit dem allein sein hab ich natürlich nicht in deinen Kommentaren gelesen, aber dadrüber habe ich "Meine Interpretation/Vermutungen:" geschrieben. Verstehe also deinen Kontext jetzt nicht.

Was "zu eng" betrifft, damit kann gemeint sein das es zuviel Nähe gab und evtl. auch über die Grenzen des Kindes gegangen wurde. Also hat sie vielleicht gelernt die Nähe, die ihr zuviel war auszuhalten.
Sucht sich nun Partner die ihr "zu eng" bieten und hat dann Bindungsangst, weil "zu eng" ebend zuviel ist. Vielleicht nicht gelernt das sie sich abgrenzen darf und eigene Freiräume haben.
Deswegen scheint es für dich wie Kontaktabbruch, wenn sie einfach Freiraum möchte.
Deswegen denkst du, sie will dich bestrafen, wenn sie sich abgrenzt...dabei will sie nur dem "zu eng" entfliehen.
Wie oft meldest du dich denn bei ihr?
 
Ich kann mir absolut vorstellen, dass die Therapeutin der Tochter ihr dies auch so nahegelegt hat.
Es geht ja nicht ums Nahelegen, wenn das eine Therapeutin täte, wäre sie nicht professionell.
Wenn man den gesamten Text liest, wird einem einiges klar, vor allem sagt sie auch, dass Kinder extremst leiden unter einem Kontaktabbruch, sie sind meist in großer Not, wenn sie es tun....

"„Die Eltern haben oft den Eindruck, die Kinder machen das eiskalt und die leiden gar nicht. Aber die Kinder leiden sehr. Ich habe es bis jetzt noch nicht anders gesehen, als dass die Kinder genauso leiden wie die Eltern auch.“
 
Ein komischer Vergleich das mit dem Hund
Das mit dem Hund ist mir einfach nur spontan zu deinen Worten eingefallen, weil ich mich von dem Hundebesitzer ähnlich kritisiert fühlte wie von dir.
Genausowenig wie ich meine Angst vor dem Hund auf Knopfdruck eindämmen konnte, konnte ich es bei dem Gespräch mit meiner Tochter nicht verhindern, dass Emotionen dabei waren.

du reagierst mit Wut, wenn auch unterdrückt...das spürt sie natürlich.
Mir wurde bereits angekreidet, dass ich bei dem Gespräch mit meiner Tochter nicht explodiert , sondern ganz ruhig und sachlich geblieben bin.
Jetzt kommst du mit unterdrückter Wut, die ich deiner Meinung nach empfunden habe und die meine Tochter gespürt haben wird.

Also hat sie vielleicht gelernt die Nähe, die ihr zuviel war auszuhalten.
Sucht sich nun Partner die ihr "zu eng" bieten und hat dann Bindungsangst, weil "zu eng" ebend zuviel ist. Vielleicht nicht gelernt das sie sich abgrenzen darf und eigene Freiräume haben.
Es mag vorkommen, dass Kinder toxischer Eltern sich toxische Partner suchen, weil ihnen "toxisch" vertraut ist. Ähnlich mag es sich mit stets eingeengten Kindern verhalten.
Auf meine Tochter trifft das aber nicht zu.

Wie oft meldest du dich denn bei ihr?
Das ist unterschiedlich. Meistens meldet sie sich - was aber nicht heißt, dass ich sie nie anschreibe.
Oft kommt sie spontan und unangekündigt nach der Arbeit bei uns vorbei, weil wir in der Nähe ihres Arbeitsplatzes wohnen, Das kommt ein oder zwiemal pro Woche vor.
 
Das mit dem Hund ist mir einfach nur spontan zu deinen Worten eingefallen, weil ich mich von dem Hundebesitzer ähnlich kritisiert fühlte wie von dir.
Genausowenig wie ich meine Angst vor dem Hund auf Knopfdruck eindämmen konnte, konnte ich es bei dem Gespräch mit meiner Tochter nicht verhindern, dass Emotionen dabei waren.


Mir wurde bereits angekreidet, dass ich bei dem Gespräch mit meiner Tochter nicht explodiert , sondern ganz ruhig und sachlich geblieben bin.
Jetzt kommst du mit unterdrückter Wut, die ich deiner Meinung nach empfunden habe und die meine Tochter gespürt haben wird.


Es mag vorkommen, dass Kinder toxischer Eltern sich toxische Partner suchen, weil ihnen "toxisch" vertraut ist. Ähnlich mag es sich mit stets eingeengten Kindern verhalten.
Auf meine Tochter trifft das aber nicht zu.


Das ist unterschiedlich. Meistens meldet sie sich - was aber nicht heißt, dass ich sie nie anschreibe.
Oft kommt sie spontan und unangekündigt nach der Arbeit bei uns vorbei, weil wir in der Nähe ihres Arbeitsplatzes wohnen, Das kommt ein oder zwiemal pro Woche vor.
Sollte garnicht als Kritik ankommen, sondern helfen zu verstehen. Was aber auch schwierig ist einzuschätzen, deswegen hab ich ja auch geschrieben, vielleicht hilft es, vielleicht nicht.

Dann hat deine Tochter ja garkein Problem?

Wenn sie euch aufsucht ist ja alles taco. Dann versteh ich "zu eng" aber auch nicht.
 
Bist du dir da ganz sicher? Um gegen aussen als bilderbuchmässig zu scheinen, muss jeder mitmachen und gute Miene zeigen. Schert einer leicht aus, müssen die anderen Familienmitglieder sich umso mehr anstrengen um den Schein gegen aussen zu wahren.
Es ging hier um diese Textpassage von Schwertlilie.
Vielleicht traut sich deine Tochter nicht in eine Therapie, weil sie soviel unterdrücken musste und es darf alles nicht sein. Fühlen und eigene Bedürfnisse haben ist verboten.
In dem von Schwertlilie genannten Kontext bin ich sehr sicher.
Was ihre Bedürfnisse betrifft, haben wir ihr in ihrer Kindheit schon Grenzen gesetzt, denn man kann ja nun mal nicht jedes Bedürfnis hemmungslos ausleben.

Ich habe in der Zwischenzeit mit ihr telefoniert.
Hier ihre Erklärung kurz zusammengefasst:

Sie hat beruflich mit Kindern zu tun, die aus prekären Familienverhältnissen kommen.
Es geht oft um Kindeswohlgefährdung .
Meine Tochter ist sehr engagiert.
Es gibt da einen etwas älteren Kollegen, der selber aus diesem Milieu stammt und sich erfolgreich daraus befreit hat.
Er fühlt sich aufgrund seiner sozialen Herkunft als besonders kompetent.
Dieser Kollege hat in der Vergangenheit laut meiner Tochter immer wieder Bemerkungen gemacht wie:
"Du kannst doch gar nicht mitreden. Du bist doch in einer behüteten Polly Pocket Schatulle aufgewachsen"
Wenn er mit ihr spricht, nennt er sie entweder Polly Pocket oder Wattebausch.

Das war laut meiner Tochter der Auslöser für ihr Verhalten uns gegenüber.
 
Das war laut meiner Tochter der Auslöser für ihr Verhalten uns gegenüber.
Aaaaaahja.
Wenn man keine zerrütteten Familienverhältnisse hat, dann kann man welche machen.

Das war eine reife Leistung deiner pädagogisch so engagierten Tochter!
Das von dem Kollegen ist auch 'ne reife Leistung und ich bin beeindruckt, wie deine Tochter es so gar nicht hinkriegt, sich anders dagegen zur Wehr zu setzen als indem sie die Familie in Schutt und Asche legt.

Hoffentlich kriegt ihr kein Schleudertrauma vom fassungslosen Kopfschütteln!
 
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