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Tochter wirft mir vor, dass ich sie traumatisiert habe

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 133430
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Für weitere Antworten geschlossen.
Hier mal ein Text von einer Therapeutin, die sich damit etwas auskennt, diese Erklärung passt zu dem obigen Satz von dir, finde ich...

Aber es gibt einen zweiten Mangel und der scheint mir viel wichtiger: Der Mangel an Anerkennung meiner eigenen Person. Die Eltern, die die Autonomie ihres Kindes nicht respektieren und annehmen können, die nicht sehen können: Was ist das für ein Kind? Wie entwickelt sich das? Was macht dieses Wesen aus? Sondern die das Kind immer eher vereinnahmen in dieses Gefühl von wir. Wir sind so toll, wir sind eine wunderbare Familie, wir brauchen diese Harmonie und es gibt Kinder, die empfinden das wie eine Harmoniesauce, die sie dann im Laufe ihres Lebens wirklich einengt, absorbiert, einverleibt. Und das ist einer der ganz wichtigen Gründe, warum Menschen den Kontakt abbrechen, weil sie sagen: Wenn ich das nicht tue, dann werde ich mich nie selber finden.“
Hier der Link für den gesamten Text, ein Podcast, aber auch zum Nachlesen, da stehen viele wichtige Dinge wie ich finde...
Vielleicht ist da etwas hilfreiches für dich dabei.
Ich kann mir absolut vorstellen, dass die Therapeutin der Tochter ihr dies auch so nahegelegt hat.

Und dass daraufhin die Tochter beschlossen hat, ihr bis dahin normal gutes Verhältnis inklusive der normalen Unwägbarkeiten zu ihren Eltern ist ganz und gar schlecht, sie hat's nur nie bemerkt...
 
Ich kann mir absolut vorstellen, dass die Therapeutin der Tochter ihr dies auch so nahegelegt hat.
Ich dachte die Tochter von @Pulverkaffee macht (anders als die Tochter von "Silberfisch" in einem thematisch sehr ähnlichen Thread, der vor kurzem gelöscht wurde) gar keine Therapie?
Und dass daraufhin die Tochter beschlossen hat, ihr bis dahin normal gutes Verhältnis inklusive der normalen Unwägbarkeiten zu ihren Eltern ist ganz und gar schlecht, sie hat's nur nie bemerkt...
Mhm. Möglich ist alles. Für sehr wahrscheinlich halte zumindest ich diese Überlegung aber nicht.
 
Wie kommst du darauf?
Meine Tochter hat lediglich gesagt, dass ihr unser familäres Verhältnis zu eng und bilderbuchmäßig war.
Ja, das heizt natürlich an so ein Thema.
Kann sein, das es etwas aus dem Kontext gerissen war, weil ich nur deine Beiträge gelesen habe und kein Bock auf die anderen Beiträge hierzu hatte. -Aus Gründen, ich bin anderer Meinung und es nervt was manche fürn Brei schreiben.
Deine Antworten sind der Grund warum ich es meinen Eltern nicht versuche zu erklären.
Deine Tochter ist jetzt wohl auch zu diesem Schluss gekommen, nachdem sie sich zurück gezogen hat und hat es dir jetzt gut verkauft.

Meine Interpretation/Vermutungen:
Sie teilt sich mit - du reagierst mit Wut, wenn auch unterdrückt...das spürt sie natürlich.
Deine Tochter braucht wahrscheinlich Tage für die Emotionsregulierung um wieder auf euch zugehen zu können und ignoriert zunächst die Whatsappnachricht ihres Vaters.
Sie hat da Schwierigkeiten.
Sie liest "Das Kind in dir muss Heimat finden"
Spricht auch für sich.
Sie führt toxische Beziehungen.
Das spricht auch für sich, nämlich das sie in ihrer Kindheit so geprägt wurde auf heile Welt (bilderbuchmässig) und funktionieren, das sie sich vermutlich toxischen Partnern anpasst.
Zu enges familiäres Verhältnis: Sie kann nicht allein sein deswegen und begibt sich in toxische Beziehungen um nicht allein zu sein und geringer Selbstwert vermutlich.
Schon 2ter Kontaktabbruch?
Deswegen meine Tipps bei "Schlussendlich".
Aber vielleicht bricht sie irgendwann den Kontakt ganz ab, wenn es so weiter geht.
Deswegen denke ich, ihr würde eine Therapie gut tun.

Sie hat sich abgegrenzt und du akzeptierst das nicht und willst trotzdem noch eine Aussprache?
"Ich habe keine Energie dafür" sagte sie zu dir.

Kann schon sein, das ich nicht richtig liege, aber eines ist auf jeden Fall Fakt:
Wenn man toxische Beziehungen führt liegen die Wurzeln dafür in der Kindheit und bei den Eltern.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier mal ein Text von einer Therapeutin, die sich damit etwas auskennt, diese Erklärung passt zu dem obigen Satz von dir, finde ich...
Ich weiß nicht, ob meine Tochter eine Therapie macht.
Aber ich könnte mir vorstellen, dass ihr genau das von irgendwoher vermittelt wurde und sie sich deshalb veranlasst sah, sich so zu verhalten, wie sie sich verhalten hat.
Der Mangel an Anerkennung meiner eigenen Person. Die Eltern, die die Autonomie ihres Kindes nicht respektieren und annehmen können, die nicht sehen können: Was ist das für ein Kind? Wie entwickelt sich das? Was macht dieses Wesen aus? Sondern die das Kind immer eher vereinnahmen in dieses Gefühl von wir. Wir sind so toll, wir sind eine wunderbare Familie, wir brauchen diese Harmonie und es gibt Kinder, die empfinden das wie eine Harmoniesauce, die sie dann im Laufe ihres Lebens wirklich einengt, absorbiert, einverleibt.
Ich kann mit voller Überzeugung sagen, dass das bei meiner Tochter nicht zutrifft.
 
Ich kann mit voller Überzeugung sagen, dass das bei meiner Tochter nicht zutrifft.
Du kannst aber nur für dich sprechen und weißt nicht, wie deine Tochter alles wahrnimmt bzw. wahrgenommen hat. Ich würde sie vermutlich bei der allernächsten sich bietenden Gelegenheit fragen wie sie das mit der Harmonie gemeint hat, dann hat das rätseln ein Ende.

Nachtrag: Meine Oma - und, ja, ich weiß, dass du nicht meine Oma bist - sagt auch mit voller Überzeugung Dinge von denen ich wiederum aus voller Überzeugung sage dass das so für mich nicht stimmt. Ich glaube dir, dass du von dem, was du schreibst, überzeugt bist aber ich denke trotzdem, dass es sich dabei um keine objektive Wahrheit handeln muss.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sie teilt sich mit du reagierst mit Wut, wenn auch unterdrückt...das spürt sie natürlich.
Ich wurde kürzlich beinahe von einem Hund gebissen. Der Hundebesitzer meinte, daran sei ich selber schuld. Bärbel (so hieß das Tier) habe meine Angst gerochen. Und dann sei es doch verständlich, dass sie beißen will.

Natürlich hatte ich auch bei der Begegnung mit meiner Tochter Gefühle. Wut war definitiv nicht dabei.
Aber selbst wenn es so gewesen wäre, rechtfertigt das nicht ihr Verhalten. Genausowenig wie dieser blöde Hund nicht das Recht hatte, mich beißen zu wollen, bloß weil er meine Angst gespürt hat.

Sie liest "Das Kind in dir muss Heimat finden"
Auf dieses Buch habe ich sie tatsächlich angesprochen. Eine Freundin hat es ihr geliehen, Aber sie findet das Buch doof und hat es der Freundin ungelesen zurückgegeben.

Sie führt toxische Beziehungen.
Das spricht auch für sich, nämlich das sie in ihrer Kindheit so geprägt wurde auf heile Welt
Wie mehrfach erwähnt wurde sie nicht auf heile Welt geprägt.

Zu enges familiäres Verhältnis: Sie kann nicht allein sein deswegen und begibt sich in toxische Beziehungen um nicht allein zu sein und geringer Selbstwert vermutlich.
Wo hast du gelesen, dass sie nicht allein sein kann?

Schon 2ter Kontaktabbruch?
Nein.

Aber vielleicht bricht sie irgendwann den Kontakt ganz ab, wenn es so weiter geht.

Was meinst du mit "wenn es so weiter geht" ?

Sie hat sich abgegrenzt und du akzeptierst das nicht und willst trotzdem noch eine Aussprache?
"Ich habe keine Energie dafür" sagte sie zu dir.
Das verstehe ich jetzt wirklich nicht.
Es war doch folgendermaßen:

Meine Tochter hat mich vor einigen Tagen angeschrieben. Sie würde uns vermissen und möchte uns gern treffen.


Ich hätte ihr natürlich direkt sagen können, dass ich ihr Verhalten äußerst unfair und mies finde.
Aber ich habe es (noch) nicht getan, weil ich spürte, dass sie dafür zum jetzigen Zeitpunkt nicht empfänglich wäre.

Es wird noch eine Aussprache geben. Das hoffe ich zumindest.
Aber ich will abwarten, bis unsere Beziehung wieder etwas mehr Stabilität hat.
 
Wenn Hundebesitzer so etwas sagen ist es fies und unfair.
Für sie zählt nur ihr Liebling.

Ein Hund darf nicht beissen.
Hunde beissen aber eher zu, wenn jemand Angst vor ihnen zeigt.
 
Ich würde sie vermutlich bei der allernächsten sich bietenden Gelegenheit fragen wie sie das mit der Harmonie gemeint hat, dann hat das rätseln ein Ende.

Den Begriff Harmonie hat sie selber nicht benutzt.
Sie tat so als sei nichts gewesen und plauderte munter drauflos.
Nach einer Weile habe ich sie dann auf das vermeintliche Trauma angesprochen - und es stellt sich heraus, dass es kein Trauma gab.

Sie hat dann ziemlich fadenscheinig zu erklären versucht, warum sie mir das mit dem Trauma an den Kopf geworfen hat.
Ihrem Empfinden nach sei unser familiäres Verhältnis zu eng und zu bilderbuchmäßig gewesen und das könne man ja im weitesten Sinne als traumatisierend bezeichnen.
Sie habe eine Pause gebraucht. Die sei für sie gut und wichtig gewesen, aber nun hätte sie uns gern wieder in ihrem Leben.
Aber ich werde noch mit ihr sprechen.
 
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