G
Gelöscht 132918
Gast
Sorry, jetzt ist mit den Zitaten alles durcheinander, aber ich krieg es nicht richtig sortiert, ohne dass wieder irgendwas gelöscht wird...Dass alles gut ist wie es ist.
Dass alles gut ist wie es ist, das Gefühl bekomme ich nur manchmal nachts, wenn ich mit Fenster auf in den Sternenhimmel schaue. Dann wird alles ruhig in mir, egal was ist, egal was war (und in meinem Leben war eine Menge...), und ich weiß, für mich, das hat alles irgendwie Sinn. Ja, alles. Ich für mich empfinde das so. Das ist aber auch "nur" Gefühl - kein Wissen, keine Sicherheit. Vielleicht ist das Versöhnung. Mit dem Leben, von dem der Tod ein Teil ist. Mit allem, was man sich nicht ausgesucht hat, was ja das Leben an sich auch ist...
Ich glaube, genau das ist es. Wir sind ja irgendwie in der Hand von irgendwas. Nenn es Schicksal, Gott, Natur, Schöpfung.
Und wenn wir alle sowieso wieder dahin gehen, warum machen wir uns über all das Gedanken?
Weil es (das, was nach dem Leben kommt) nicht unsere Heimat ist. Wir kennen nur diese Welt, dieses Leben, uns. Wir sind hier, auf dieser Welt und in unserem Leben, nicht im Urlaub und gehen dann "heim" (wie es im Christentum so schön heißt), nicht in ein Zuhause zurück, das uns vertraut ist. Wir gehen an einen neuen "Ort", den wir noch nicht kennen, über den wir nichts wirklich wissen. Wissen gibt aber Sicherheit, würde Sicherheit geben. Vielleicht ist das, was Angst macht, das nicht wissen. Und nicht der Tod selbst.
Es ist halt auch wirklich "nur" ein Ok. Kein "Juhu" und kein "hey, ich bin begeistert" und "ich bin bereit, let's go!". Es ist (bei mir) ein Abfinden, Demut, ein Ausliefern und Hingeben und ein Stück weit ein Vertrauen. Und es hat nichts mit "Egal" zu tun - eher im Gegenteil, mit Wertschätzung, mit Achtung, mit "Respekt" (was man ja manchmal sagt, wenn man doch schon ein bisschen Angst meint... Respekt vor dem, was größer ist als man selbst und das, was man kennt....)Da würde ich gern sein, bei dem - es ist OK.
Man weiß aber ja nicht, ob einem Schmerz bevorsteht. Vielleicht gibt es gar keinen Schmerz, vielleicht geht es wie beim Lichtschalter oder im Schlaf... Die Möglichkeit gibt es ja auch...Ich hätte den Schmerz schon hinter mir.
Hatte vor kurzen ein Kurznarkose.
Die hätten mich ruhig dalassen können.
Das denke ich auch bei jeder Narkose. Aber dann stelle ich danach doch immer wieder fest, wie schön es ist Kalimba zu spielen und Elfchen zu schreiben und nachts aus dem Fenster in den Sternenhimmel zu schauen und und und
Da fällt mir ein Gedicht ein zu diesem Thema... Eins meiner Lieblingsgedichte. Ich poste es separat, falls es nicht erlaubt sein sollte und gelöscht werden muss ...