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Habt ihr Angst vor dem Tod? Sind wir alle nur Bewusstsein, oder sind wir nichts? Was denkt Ihr?

Ich habe keine Angst vor dem Tod, aber vor dem Moment des Sterbens (wenn ich dabei klar bin) schon, und ganz besonders davor, was die Menschen noch alles mit mir machen, bis es soweit ist. Also, kurzfristig bevor ich sterbe, im Zuge des Sterbens im weitesten Sinn sozusagen, z. B. sich über meine Wünsche aus der Patientenverfügung hinwegsetzen und ähnliches.

Ein Stück weit sehne ich mich auch nach dem Tod. Denn ich habe die große Hoffnung, dass ich die, die ich liebe und die schon gegangen sind, wiedersehe. Das ist ein großer Wunsch. Und es sind fast alle, die mir nah waren, schon gegangen...

Ich halte auch fest an dem Glauben, "dass da noch was ist". Auch aufgrund einer bestimmten Erfahrung. Aber ich habe mich auch damit auseinandergesetzt, was ist, wenn da nichts mehr ist. Und das wäre - dann! - auch ok. Wenn man nachts schläft ohne zu träumen, ist das ja auch nicht schlimm. Das Leben kommt ja erst mit dem Bewusstsein durchs Aufwachen wieder sozusagen...

Umtreiben tut mich das Thema nicht, aber wichtig war mir schon, mich auseinanderzusetzen und Regelungen zu treffen, soweit das heute möglich ist...
 
Ich finde es unmöglich, wie die TE hier dafür von der Seite angemacht wird, weil sie sich Gedanken über Sterben macht und in dem Zusammenhang Angst empfindet. Sie fragt nach, wie sie diese Angst loswerden kann. Wer keinen Rat für sie hat, braucht doch nicht auf sie einzudreschen.

Ich würde mich vermissen.
Obwohl ich mich ja gar nicht vermissen könnte.
Das finde ich eine total interessante Aussage. Ich habe mir schon als Kind Gedanken gemacht, wie das wohl ist wenn man tot ist. Da ich nicht religiös bin, gehe ich davon aus, dass dann vermutlich "nichts" ist. Wenn ich dann versucht habe mir dieses "Nichts" vorzustellen, klappte das natürlich nicht. Und dann blieb so ein komisches Gefühl, wie du es ja auch beschreibst.

Ich kann dir da nur den Rat geben, diesen Gedanken konsequent und bewusst von dir wegzuschieben. Durch Nachdenken kommt man aus dieser Gedankenspirale nicht heraus, und man wird auch nicht einfach religiös oder spirituell (oder pragmatisch), weil man dann besser mit diesen Gedanken umgehen könnte.
 
Also "nichts" können wir ja schon mal nicht sein.
Eigentlich wissen wir gar nicht, was "nichts" ist, oder?
Wir kennen ja nur das Hiersein, die Existenz, das Leben.

Ob wir letzten Endes nur Bewusstsein sind, also etwas rein Geistiges bzw. "Energie", gut möglich, wer weiß das schon.
 
Ich kenne diesen Typen nicht, aber was für mich logisch ist, ist, dass wir alle Energie sind. Wir bewirken etwas, auch mit unserem Tod, sei es nur, dass wir organisch sind. Unser Körper gibt der Erde wieder neue Nährstoffe, daraus wird wiederum Leben entstehen .

Ich habe mich mal eine Zeit damit befasst, ob es vielleicht sein könnte, ob die Seele existiert und wir tatsächlich immer wieder ins Leben zurückgeschickt werden, um zu lernen, Fehler gutzumachen, glücklich zu sein, leiden zu müssen oder eben nicht, aber das hört sich für mich zumindest nicht befriedigend an.

Wenn dir dieser Gedanke aber guttut, dann ist das ja okay wer wiess schon was kommt.
 
Der Mann hat eine Idee, er glaubt daran, das heißt aber weder, dass sie richtig sein muss noch dass andere es so übernehmen müssen.
Ich beneide ihn eher um seinen Glauben. Dass alles gut ist wie es ist. Vielleicht haben Menschen das früher in der Religion gefunden.
Gut, das Bodenpersonal ist teilweise manchmal doch recht dürftig. Aber die Idee des Seins, als Teil der Schöpfung.
So eine schöne Idee.
Aber ich empfinde das Gefühl von Trost nicht.
Das sieht er wohl für sich anders.
 
Du solltest mehr auf dein Inneres hören und weniger auf Svenieboy.
Ach, er war nur der Auslöser. Mich hat es interessiert und er ist sehr engagiert, aber seine Vorträge an sich, da werd ich ganz fusselig, nach einer Weile merkt man, er ist sehr getrieben, das ist für mich nix. Jedem seins, aber für mich hat er, bei allem für das ich ihn respektiere, etwas sehr Getriebenes.
Aber er glaubt ans Bewusstsein. Den ewigen Kreis des Lebens.
 
Das finde ich eine total interessante Aussage. Ich habe mir schon als Kind Gedanken gemacht, wie das wohl ist wenn man tot ist. Da ich nicht religiös bin, gehe ich davon aus, dass dann vermutlich "nichts" ist. Wenn ich dann versucht habe mir dieses "Nichts" vorzustellen, klappte das natürlich nicht. Und dann blieb so ein komisches Gefühl, wie du es ja auch beschreibst.
Ich glaube, genau das ist es. Wir sind ja irgendwie in der Hand von irgendwas. Nenn es Schicksal, Gott, Natur, Schöpfung.
Und wenn wir alle sowieso wieder dahin gehen, warum machen wir uns über all das Gedanken?
Ich kann dir da nur den Rat geben, diesen Gedanken konsequent und bewusst von dir wegzuschieben. Durch Nachdenken kommt man aus dieser Gedankenspirale nicht heraus, und man wird auch nicht einfach religiös oder spirituell (oder pragmatisch), weil man dann besser mit diesen Gedanken umgehen könnte.
Das hab ich so auch schon überlegt. Ich glaube psychotherapeutisch ist das wohl ein Ansatz.
Dann gibt es die Gegenseite, die sagt, bei uns würden wir den Tod wegschieben, und kämen daher nicht damit zurecht. Weil er nicht zu sehen ist, als Teil in unserem Alltag.
Wir würde verdrängen, in unserer eher materialistischen Lebensweise.
Aber egal wie es ist.
Hat hier keiner son bisschen Schiss?
 
Ich halte auch fest an dem Glauben, "dass da noch was ist". Auch aufgrund einer bestimmten Erfahrung. Aber ich habe mich auch damit auseinandergesetzt, was ist, wenn da nichts mehr ist. Und das wäre - dann! - auch ok.
Da würde ich gern sein, bei dem - es ist OK.
Wenn man nachts schläft ohne zu träumen, ist das ja auch nicht schlimm. Das Leben kommt ja erst mit dem Bewusstsein durchs Aufwachen wieder sozusagen...
Hab ich auch schon oft gedacht. Und dass es blöd ist, wieder aufzuwachen. Ich hätte den Schmerz schon hinter mir.
Hatte vor kurzen ein Kurznarkose. Zack, - Mittel rein- abgetreten. Das war echt schön.
Leider haben sie mich wieder zurück geholt.
Die hätten mich ruhig dalassen können.
Ich glaube an dem Tag, hatte ich dieses - es ist OK.
War aber auch ein schönes Gefühl, einfach so wegzukippen.
Ich hab auch eher Schiss vor Schmerzen und dem Siechtum.
 

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