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Ich will nicht mehr mit anderen über meine Ernährungsweise reden - geht es Euch auch so?

Merkwürdigerweise habe ich diese anscheinend allgegenwärtigen Erfahrungen noch nie gemacht.

Ich selbst esse Fleisch, kenne Vegetarier und Veganer und habe weder je bekehren wollen noch wollte das jemand bei mir.

Komisch, dass das so weit verbreitet zu sein scheint,
 
Ehrlich gesagt ist mir in meinem Umfeld aber auch noch nie jemand begegnet, der mich dazu belehren oder gar missionieren wollte.
Also mir auch nicht.
Mein Bekanntenkreis ist eh überschaubar und wir sind alle "Normal-Esser".
Kein Vegetarier oder Veganer dabei.
Ich bin eh kein Vielesser, nur so Häppchen, mal dies, mal jenes.
Wir kochen Hausmannskost, Fleisch aber nur 1-2x die Woche.
Ich nasche gern Süßigkeiten, machen wir alle und auch da kommt kein erhobener Zeigefinger.
Allerdings bin ich auch nicht fett, nur so bisschen mollig.
Also nicht dürr oder gertenschlank.
 
Was auch interessante Reaktionen hervorruft ist die Frage, ob jemand es als Fleischesser okay findet, dass für sein Leben permanent andere Lebewesen getötet werden. Das ist vielen irgendwie nicht klar, die sehen nur das schön verpackte Fleisch und das Leid dahinter wird ausgeblendet. Aas essen ist für viele tabu, dass das, was da in der Metzgerei liegt, auch Aas ist, wird abgewimmelt oder umgedeutet.
Glaubst du nicht, dass Fleischesser nicht wissen, dass sie tote Tiere essen? Und ja, bevor ich verhungere, würde ich natürlich auch ein Tier töten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Finde schon seltsam, in diesem Zusammenhang das Wort "trauen" zu lesen. Das hieße ja im Umkehrschluss, dass ich vor Andersdenkenden Angst haben sollte, über meinen Fleischkonsum zu sprechen.
Ich meinte damit, dass bei dem Treffen keine schlechte Stimmung entstehen sollte. Schließlich kannte ich niemanden aus der Gruppe. Wie meine Freundinnen und Verwandte sich ernähren, weiß ich ja. Da gibt es auch normalerweise kein Problem.
 
Da hat die eine Frau Verleumdungen aufgestellt, Falschaussagen getätigt

was genau?
Es ging im Wesentlichen um den Gesundheitswert von Fleischersatzprodukten. Ich meinte, die seien oft ungesund und unnatürlich. Das kam auch schon bei Sebastian Lege vor. Da meinte sie, der sei von der Fleischindustrie gekauft. Das ist aber nicht erwiesen. Er ist ein großer Gegner von Fertigprodukten. Das bin ich auch. Daher mag ich ihn, wenn er seine 20 bis 30 Schüsselchen hinstellt, um zu zeigen, was die Lebensmittelindustrie uns als "Lebensmittel" verkauft.

Dass diese Fleischersatzprodukte besser für die Umwelt und die Tiere sind, ist selbstredend. Komischerweise denkt bei Tierschutz kaum jemand an Haustiere oder Umweltschutz. Wir Menschen sorgen seit Jahrzehnten für immer größeren Artenrückgang. Es geht eben nicht nur um die Tiere, die wir essen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und ich habe auch schon mal gesagt bekommen, mit mir könne man ja auch nicht in Urlaub fahren, da ich keinen Alkohol trinke. Das verstehe ich auch nicht. Es kann dem anderen doch egal sein, was ich trinke.
Mir ist es nicht egal, wenn ich merke, dass jemand angetrunken oder gar betrunken ist, da meine Eltern alkoholkrank waren, kann ich so etwas nicht ertragen. Aber dass Menschen immer noch ausgegrenzt werden, wenn sie keinen Alkohol trinken, ist schon erschreckend. Deutschland hat ein Alkoholproblem, sagt auch die WHO.

Wasser finde ich auch toll. Ich liebe es.
 

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