Es geht hier gar nicht darum, ob jemand vegan, vegetarisch lebt oder nicht. Das Problem ist, dass es anscheinend jetzt Mode wird, alles zu kommentieren, auch wenn es einen nichts angeht. Ich gehe einem Raucher auch nicht auf den Senkel und belehre ihn, dass Rauchen nicht so gesundheitsförderlich ist. Weil er das schon weiß, erwachsen ist und das sein Körper ist.
Habe ich für mich entdeckt, dass vegetarisch zu essen mir gut tut und habe daher meine Ernährung umgestellt, dann ist das schön für mich. Gibt mir aber noch lange nicht das recht oder die Berufung, andere von meinem neuentdeckten Lebensstil zu überzeugen. Man wird genug "informiert" von Organisationen mit Schockbildern. Wer sich davon inspirieren lassen will, schön. Wer nicht, Eigenverantwortung.
Ich finde "Argumentation" von Fleischessern "ich esse nur Fleisch von glücklichen Tieren" genauso lahm wie die Aufgeregten, die gleich mit "Mörder" daher kommen. Etwas mehr Entspanntheit würde allem gut tun.
Und immer wieder: niemand möchte belehrt werden, aber bei manchen Themen wird halt jeder zum Missionar.
Und sorry. Ich habe beim Kochen schon immer darauf geachtet, dass jeder was essen kann. Also glutenfreie Nudeln gab es als Alternative. Und wer kein Fleisch essen mag, es gab genug anderes auch .