Kirschblüte
Sehr aktives Mitglied
Niemand sagt doch, dass man seine Gefühle und Gedanken nicht äußern und besprechen darf. Emotionen soll man auch nicht unterdrücken, die müssen ab und zu mal raus. Weinen, nörgeln, rumwüten, das darf doch sein. Das hat aber mMn nichts mit Jammern in Dauerschleife zu tun, womit man sich sehr schadet, sowohl psychisch als auch physisch.Manchen Menschen nimmt es nur ihre Stimme und sie ziehen sich immer mehr zurück, wenn sie mit ihren schwierigen Gefühlen und Gedanken nirgendwo hinkönnen. Das ist auch nicht gesund, weder für die einzelne Person, noch für uns als Gesellschaft.
"Das fanden Forschende der Standford Universitity im Rahmen einer Studie heraus. Sie stellten fest, dass chronische Unzufriedenheit den Hippocampus verkleinert. Diese Region in unserem Gehirn ist für unsere Gedächtnisleistung verantwortlich. Ständiges Jammern fördert jedoch nicht nur die Vergesslichkeit, sondern es kann auch andere Beschwerden begünstigen. Wer immerzu meckert und sich häufig aufregt, hält sein Stresslevel konstant hoch. Die Folgen: Unruhezustände, Herzrasen und Zittern. Körper und Psyche befinden sich dauerhaft in einem angespannten Zustand, was langfristig Fettleibigkeit, Diabetes und Herz-Kreislauf-Probleme begünstigen kann".
Psychologie: Wie viel Meckern ist gesund? | MDR.DE
Wenn es reicht, muss es einfach raus: Sich Luft machen ist gesund. Doch richtig meckern will gelernt sein, denn zu viel davon kann wiederum krank machen. Psychologe Benjamin Jovan Panić beschreibt die Grenzen.