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jamie94994
Gast
Ich glaube ich weiß, was du meinst. Ich hatte eine ähnliche Situation, habe meinem besten Freund in richtig schweren Zeiten oft als Einzige beigestanden. Dann brauchte er mich nicht mehr, bzw richtete sich sein Leben wieder gerade und plötzlich gab es interessantere Leute. Vielleicht war ich auch einfach zu verfügbar und habe so selbstverständlich in ihn investiert, dass es ihm gar nicht mehr aufgefallen ist. Das soll auch nicht überheblich klingen, sondern es ist einfach so, dass, wie bei euch, einer die Freundschaft komplett gelebt hat und der andere einfach einen Nutzen daraus hatte.
Ich kann dir aus Erfahrung nur sagen, dass man seine eigenen Standards nicht auf andere anwenden kann und sollte. Du hast viel für ihn getan und dich sehr nach ihm gerichtet und auf ihn eingelassen. Auch wenn es hart ist: Man kann vom Gegenüber nicht das Gleiche erwarten. Das alles war deine Entscheidung und auch wenn er es dir (noch) nicht direkt gesagt hat, zeigt er dir sehr deutlich deinen Platz ins seinem Leben, und aus eigener schmerzhafter Erfahrung gebe ich dir den Rat, darauf zu hören und deine eigenen Konsequenzen daraus zu ziehen. Es ist so schmerzhaft zu sehen, dass jemand mit der größten Selbstverständlichkeit über einen hinweg sieht, für den man bereit wäre, sehr viel zu tun. Aber sowas passiert leider. Es wird schmerzhaft aber danach wird es besser. An deiner Stelle würde ich mich für eine Weile zurückziehen und nicht einen auf verletztes Vögelchen machen. Kümmere dich um dich selbst, pflege andere Freundschaften und behandle ihn einfach als Mitbewohner. Vielleicht braucht er das auch. Lass IHN kommen, auch wenn es schwer fällt, keine Einladungen, Fragen etc. Wenn er nach ein paar Wochen nicht von selbst drauf gekommen ist würde ich an deiner Stelle das Gespräch suchen und ihm ruhig erklären, dass das ursprünglich eine Friends-WG sein sollte und du so kein Interesse mehr an einem Zusammenleben hast. Du musst ihn nicht direkt vor dieTür setzen, aber ihm klar machen, dass er sich bitte nach etwas Eigenem umsehen muss. Er ist jetzt nicht mehr dein Problem und vergiss nicht, dass er sich selbst gegen dich entschieden hat und es ihm auch nicht unbedingt wichtig war, dass es dir gut geht.
Ich kann dir aus Erfahrung nur sagen, dass man seine eigenen Standards nicht auf andere anwenden kann und sollte. Du hast viel für ihn getan und dich sehr nach ihm gerichtet und auf ihn eingelassen. Auch wenn es hart ist: Man kann vom Gegenüber nicht das Gleiche erwarten. Das alles war deine Entscheidung und auch wenn er es dir (noch) nicht direkt gesagt hat, zeigt er dir sehr deutlich deinen Platz ins seinem Leben, und aus eigener schmerzhafter Erfahrung gebe ich dir den Rat, darauf zu hören und deine eigenen Konsequenzen daraus zu ziehen. Es ist so schmerzhaft zu sehen, dass jemand mit der größten Selbstverständlichkeit über einen hinweg sieht, für den man bereit wäre, sehr viel zu tun. Aber sowas passiert leider. Es wird schmerzhaft aber danach wird es besser. An deiner Stelle würde ich mich für eine Weile zurückziehen und nicht einen auf verletztes Vögelchen machen. Kümmere dich um dich selbst, pflege andere Freundschaften und behandle ihn einfach als Mitbewohner. Vielleicht braucht er das auch. Lass IHN kommen, auch wenn es schwer fällt, keine Einladungen, Fragen etc. Wenn er nach ein paar Wochen nicht von selbst drauf gekommen ist würde ich an deiner Stelle das Gespräch suchen und ihm ruhig erklären, dass das ursprünglich eine Friends-WG sein sollte und du so kein Interesse mehr an einem Zusammenleben hast. Du musst ihn nicht direkt vor dieTür setzen, aber ihm klar machen, dass er sich bitte nach etwas Eigenem umsehen muss. Er ist jetzt nicht mehr dein Problem und vergiss nicht, dass er sich selbst gegen dich entschieden hat und es ihm auch nicht unbedingt wichtig war, dass es dir gut geht.