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Hat jemand Erfahrung mit einer narzisstischen Mutter?

DU MUSST ES DIR NICHT ANHÖREN!

Schreib dir das an den Spiegel und lies es jeden Tag dreimal.
Alternativ kannst du es an dir abtropfen lassen.

Möchtest du ein drastisches Beispiel?
Meine Mutter hat mir mein ganzes Kinderleben lang verboten, jemals wieder Kontakt zu meinem leiblichen Vater aufzunehmen, von dem sie sich getrennt hat, als ich fünf Jahre alt war.
Als ich zwanzig und mit meiner Tochter schwanger war, fand ich, ich bin aus dem erpressbaren Alter jetzt 'raus. (Du siehst den Unterschied, ja?!)
Ich habe meinen Vater kennengelernt, meine Mutter hat mich wie ewig angekündigt per Brief 'rausgeworfen.
Nun hatte ich keine Mutter mehr...aber was sie gar nicht wirklich bedacht hat (sie ist nämlich wirklich eine NPS), sie hatte ganz automatisch auch keine Tochter mehr und kein Enkelkind...

Ich habe keine Ahnung, ob sie das jemals bereut hat, denn wir haben seither ja keinen Kontakt mehr. Ich bin aber ziemlich sicher, dass sie sich bis heute wundert, dass ich niemals zu Kreuze gekrochen bin. Indessen ist die Episode fast 36 Jahre her, ich habe es keinen Tag lang bereut.

Und bis heute bin ich der Überzeugung, es war mein verbrieftes Recht, meinen Vater kennenzulernen. So wie es dein Recht gewesen wäre, dort zu bauen, wo es EUCH gefällt.

DU MUSST ES DIR NICHT ANHÖREN!

Schreib dir das an den Spiegel und lies es jeden Tag dreimal.
Alternativ kannst du es an dir abtropfen lassen.

Möchtest du ein drastisches Beispiel?
Meine Mutter hat mir mein ganzes Kinderleben lang verboten, jemals wieder Kontakt zu meinem leiblichen Vater aufzunehmen, von dem sie sich getrennt hat, als ich fünf Jahre alt war.
Als ich zwanzig und mit meiner Tochter schwanger war, fand ich, ich bin aus dem erpressbaren Alter jetzt 'raus. (Du siehst den Unterschied, ja?!)
Ich habe meinen Vater kennengelernt, meine Mutter hat mich wie ewig angekündigt per Brief 'rausgeworfen.
Nun hatte ich keine Mutter mehr...aber was sie gar nicht wirklich bedacht hat (sie ist nämlich wirklich eine NPS), sie hatte ganz automatisch auch keine Tochter mehr und kein Enkelkind...

Ich habe keine Ahnung, ob sie das jemals bereut hat, denn wir haben seither ja keinen Kontakt mehr. Ich bin aber ziemlich sicher, dass sie sich bis heute wundert, dass ich niemals zu Kreuze gekrochen bin. Indessen ist die Episode fast 36 Jahre her, ich habe es keinen Tag lang bereut.

Und bis heute bin ich der Überzeugung, es war mein verbrieftes Recht, meinen Vater kennenzulernen. So wie es dein Recht gewesen wäre, dort zu bauen, wo es EUCH gefällt.
Das mit dem Verbot kenne ich auch, ich hatte immer den Eindruck zu meiner Mutter halten zu müssen, weil sie damals einen großen Konflikt mit meiner Tante hatte, mit der sie seit 10 Jahren keinun Kontakt hat und ich bis vor kurzem auch nicht hatte. Nun haben wir uns wieder angenähert. Meine Mutter hält mich nun für eine Verräterin und fragt mich ob ich vergessen hätte was damals passiert ist, dabei hatte ich mit der Sache nicht Mal was zu tun und kenne bis heute nur die Version meiner Mutter.
 
Wer unter einer narzisstischen Mutter aufwuchs, der kann das eben gerade nicht so leicht. Da spielt auch das Alter wenig eine Rolle. Die eingepflanzte Angst vor den Launen und Manipulationen der Mutter sitzen tief. Das sind ganz tief eingeschliffene Muster, die man erstmal durchschauen und dann ablegen muss, um aus dieser Abhängigkeit zu kommen.

Liebe TE,
ich verstehe sehr gut.
Vielleicht wäre es eine gute Idee, wenn du diese Thematik mal mit einem Therapeuten besprichst, sofern du das möchtest. Diese können da oft helfen, solche Muster zu durchbrechen.
Vielen Dank, richtig, es ist eben nicht leicht einfach irgendwas zu sagen, wenn man voraussehen kann, welche Reaktion folgt.
 
Vielen Dank, richtig, es ist eben nicht leicht einfach irgendwas zu sagen, wenn man voraussehen kann, welche Reaktion folgt.
Und genau aus diesem Muster musst du lernen heraus zu kommen. Es ist völlig egal, welche Reaktion auf das Äußern deiner Grenzen und Wünsche folgt. Die Reaktion liegt NICHT in deiner Verantwortung.
Ich habe Jahre an Therapie gebraucht, um aus dieser Angst einigermaßen herauszukommen und habe immer wieder "narzisstische", ich bezogene Menschen in mein Leben gelassen, die meine "unterwürfige Angst" für sich auszunutzen wussten und mir schwer geschadet hatten.
Wenn du es nicht schaffst, dich aus eigener Kraft daraus zu lösen, suche dir Hilfe. Deine Mutter wirst du jedenfalls nicht ändern oder zur Einsicht bewegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Weil es nur Beispiele sind und noch etliche Situationen gibt, wo ich immer das Gefühl habe mich erklären zu müssen.

Was würde denn passieren, wenn du dich nicht erklärst? Du bist nicht mehr abhängig von deiner Mutter. Du bist für dein eigenes Glück verantwortlich und das deiner Familie.

Wenn dir eine Therapie dabei helfen würde, dann wäre das sicher eine gute Idee.
 
Aus all deinen Antworten klingt heraus, dass du ihr hilflos ausgeliefert bist. Genau das bist du eben nicht! Du bist mündig und kannst dich abnabeln, wenn du es willst.
Ich setzte mich dann durchaus durch, ich habe eben nur kein Lust mehr, mich überhaupt zu rechtfertigen, warum ich hier oder dort Urlaub machen möchte und warum ich bereit bin dafür mehr Geld auszugeben.
Was ist das für ein halbgares Durchsetzen, wenn du dich anschließend doch weiter rechtfertigst? Wer zwingt dich zu ellenlangen Erklärungen? Warum schaffst du es nicht zu sagen: "Mama, ich habe dir erklärt, dass wir nach xy fahren möchten und möchte dazu jetzt nicht weiter diskutieren."

Du hast hier jetzt zig Beiträge erhalten, die dir allesamt sagen, dass du diejenige bist, die ihr Verhalten und eben auch die Einstellung ändern muss, es der Mutter weiter recht machen zu wollen. Einzig daran solltest du arbeiten und nicht weiter überlegen, womit du deine Mutter womöglich verärgerst.

Mutter-/Tochter-Verhältnisse sind sehr häufig schwierig. Auch meines war nicht einfach und ist es eigentlich bis heute nicht. Meine Mutter geht mittlerweile auf die 90 zu und gibt immer noch Ratschläge, bei denen meine Augen nur noch genervt rollen. Je nach Tagesform ficht mich das mehr oder weniger an. Allerdings mache ich schon seit vielen Jahren nur noch das, was ich für richtig halte. Und tatsächlich bin ich kaum bei ihr. Sie hat nun die Konsequenzen unseres schlechten Miteinanders zu tragen. Wenn sie Hilfe braucht, bin ich da, aber außerhalb derartiger Verpflichtungen eben nicht. Und ich habe damit meinen Frieden gemacht.

Bei meiner Schwester war das ähnlich wie bei dir. Sie hat meine Mutter aber auch gerne als Babysitter und Geldgeber genutzt und so automatisch eine Abhängigkeit geschaffen. Und sie war völlig entsetzt, als meine Mutter dann Dankbarkeit einforderte und hat sich so emotional erpressen lassen. Ich habe mich nie kaufen lassen, nicht um Hilfe gebeten, bin dann eben nicht weggegangen, genug Geld verdient habe ich ohnehin immer - war immer unabhängig. Ist das vielleicht der Preis, den du zahlst? Auch da könntest du gegensteuern.

Ach ja, meine Mutter und meine Tante (Frau ihres Bruders) haben auch Zoff und meine Mutter versucht immer, schlecht über meine Tante zu reden und mich auf ihre Seite zu ziehen. Ich bremse diese Gespräche stets aus, sage ihr, dass sie mich da heraushalten soll und dass es eine Sache zwischen ihnen beiden ist. Sie findet das zwar sichtlich nicht gut, fügt sich aber, weil sie weiß, dass ich sonst gehe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du jetzt mal für dich schulterzuckend feststellst, dass du dann eben eine Verräterin bist, egal...was macht das mit dir?
Fühlt sich das schlimm an oder eher befreiend?
Ich fühle mich schuldig und habe Zweifel ob ich das richtige mache. Es nimmt sie und meinem Vater laut ihren Aussagen sehr mit. Ich bin jedoch der Meinung, das ich nicht dafür zuständig bin, wie meine Eltern mit der Situation umgehen. Ein Beigeschmack ist trotzdem vorhanden.
 

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