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Da stimmen doch die Sätze und Berechnungen des Staates nicht mit der Realität überein.
Vor allem wird der individuellen Situation der Bedürftigen nicht Rechnung getragen. Chronisch kranke oder behinderte Menschen haben oft hohe Mehrausgaben, die aber überhaupt nicht berücksichtigt werden. Für manches gibt es Möglichkeiten, sich das bezahlen zu lassen, aber diese Möglichkeiten sagt einem niemand. Die muss man schon selber rausfinden (und wenn man das dann beantragt, wird es auch gern einfach abgelehnt, obwohl es bezahlt werden muss).
 
Vor allem wird der individuellen Situation der Bedürftigen nicht Rechnung getragen.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass da eine bestimmte Absicht dahintersteckt und ich meine keine gute.

Da stimmen doch die Sätze und Berechnungen des Staates nicht mit der Realität überein.
Der Regelsatz ist dieses Jahr nicht gestiegen und nächstes Jahr wird er wohl auch nicht steigen. Ich habe es v.a. bei den Lebensmitteln gemerkt.

Und eine angemessene Wohnung zu finden, gleicht einem Glücksspiel.
 
Ich kapiere diese Berechnungen irgendwie nicht.
Ich versuche es nochmals anders:

Wenn du eine volle, unbefristete Erwerbsminderungsrente erhältst, die nicht zum Leben reicht, hast du u.U. Anspruch auf Grundsicherung gem. dem 12. Buch des Sozialgesetzbuches.

Um den Anspruch zu berechnen, ermittelt die Behörde zunächst die angemessenen Kosten der Unterkunft und Heizung (KdU). Diese sind regional unterschiedlich und richten sich nach der Anzahl der Menschen, die mit dir in einer Wohnung leben.

Danach richtet sich auch der sog. Regelsatz. Für eine Person beträgt er z.Zt. 563 Euro.

Angemessene KdU, Regelsatz, evtl. Mehrbedarfe wegen kostenaufwändigerer Ernährung, Warmwasserbereitung durch Strom, bestimmte Versicherungen, werden zusammengerechnet. Sollte dieser Betrag höher sein als die Rente, hat der Rentner einen Anspruch auf die Differenz. Sollte jedoch die Rente höher sein, gibt es nichts, da die Rente voll angerechnet wird.

Es geht natürlich auch um Vermögen. Das ist aber nicht das Thema hier.

Besser kann ich es leider nicht erklären.
 
Ich finde es auch für Berufstätige schwierig eine angemessene Wohnung zu finden. Der Anteil vom Gehalt ist einfach zu groß.
Natürlich sind die Mieten gerade in den Städten auch für Berufstätige hoch. Aber die haben keinen so schlechten Ruf wie Bürgergeld- oder Grundsicherungsempfänger. Unsere Vermieterin hat einmal unverblümt gesagt, dass sie solche Mieter nicht mehr im Haus haben will. Uns kriegt sie nur nicht so schnell los, wenn nichts Gravierendes geschieht.
 
Und diese Differenz, auf die er Anspruch hat, beträgt dann maximal 563 Euro?
Nein. Da gibt es keinen bestimmten Höchsbetrag.
Und was ist KdU? Sind das die Kosten für die Miete?
Ja, im Sozialrecht heißt das Kosten der Unterkunft und Heizung. Strom fällt natürlich nicht darunter. Der muss vom Regelsatz bezahlt werden.
Natürlich ist es für Bürgergeldempfänger auch noch schwieriger, weil die Mieten da noch günstiger sein müssen.
Nun, ja, wenn du nur Mindestlohn oder nur eine kleine Rente hast, kannst du dir sicher auch kaum eine höhere Miete leisten als ein Grundsicherungsempfänger. In unserem Haus gibt es z.B. Ein-Zimmer-Wohnungen, die haben noch nicht einmal 40 qm. Und da wohnen beileibe nicht nur Bürgergeld- oder Grundsicherungsempfänger.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das war doch allgemein gemeint, da ich Lala das Berechnungssystem bei Rente plus Grundsicherung erklären wollte. Mit TE habe ich gar nicht geredet
 
Ich habe hier bis jetzt nur mitgelesen, und habe den Eindruck, daß es bei dir @Sonne00 vor allem die zu hohe Miete das Problem ist, stimmt das?
Ist es so, daß du dein Monatsgeld an Grundsicherung zum Teil für die Miete verwenden musst?

Das wäre natürlich blöd, aber wieviel Quadratmeter hat deine Wohnung denn?
Wenn sie groß genug ist, und mehrere Zimmer enthält, dann könntest du dir vielleicht einen Mitbewohner suchen, der dann ca die Hälfte deiner Monatsmiete zahlt. Natürlich nur so einen, dem du auch vertrauen könntest, und der dir vielleicht sogar in manchen Dingen helfen könnte.

Dann könntest du deine Grundsicherung für die wirklich wichtigen Dinge wie Lebensmittel, Medikamente, Fahrgeld usw ausgeben, anstatt für die Miete.
Denn dafür ist das Monatsgeld ja nun wirklich nicht gedacht...

ES wäre hier wirklich gut zu wissen, wieviel Geld du ungefähr von deiner Grundsicherung für die Miete dazu schießen musst.
Brauchst du natürlich nicht zu beantworten, aber das würde hier vieles verständlicher machen!

Und zu den Fahrtkosten, habt ihr in eurer Gemeinde eigentlich kein Sozialticket für Bus und Bahn?
Bei uns zahlen Bedürftige wie z.B. Bürgergeld-Wohngeld- oder Grundsicherungsbezieher durch das Sozialticket dann nur die Hälfte der Fahrtkosten für die Öffis im Großraum Hannover.
Gib es sowas auf dem bayerischen Land denn gar nicht?
 
Hallo,
möchte kurz mal antworten auf die fragen.
Ich möchte es auch nochmal erwähnen dass ich es sehr wohl geschrieben habe dass ich Arztfahrten und Medikamente (die nicht von der Kasse übernommen werden) zahlen muss und ich fast drei Wochen nichts habe. Und bei bestimmten Menschen schreibt man sich im Kreis denn manche sehen nur Ihre Sicht und lassen anderes nicht gelten. Heben sich nur hervor ach wie gut es doch so klappt mit den Einkommen und das ist noch und das ist noch. Für sowas habe ich keine Energie und meiner Meinung ist das verschwendete Energie den mit so Menschen komme ich sowieso nie klar. Ich bin ein Mensch ich sage alles geradeaus aber verletze nie Menschen, ich hinterfrage. Und ich nehme sehr viel an und probiere auch viel denn ich bin nicht Allwissend. Bin ich dankbar für jeden Tipp. Ich möchte auch nochmal antworten auf die Frage wegen mein Einkommen weil es nicht reicht. Ja, nochmal, ich muss selber was auf die Miete draufzahlen. Aber das meiste ist für Arztfahrten, Medikamente, Wenn ich Kompressionsstrümpfe bekomme über Rezept dann muss ich beim Sanitätshaus 55€ draufzahlen. Und das ist schon mal ein Patzen Betrag was auf einmal weg ist. Einkaufen ist so teuer geworden. Zu der Frage mit der Tafel habe ich auch schon mal beantwortet. Ja, ich war länger bei der Tafel aber jetzt kann man bei uns(ich rede von unseren Dorf-ganz kleine Kreisstadt), nicht mehr hingehen denn es sind so viele Bedürftige geworden, die stehen bei uns die Straßen runter aber die Lebensmittel werden ja nicht mehr. Es gibt Salat und etwas Gemüse, etwas Obst, Brot. Weizen darf ich nicht essen. Es ist durch die Migranten und als dann der Krieg in Russland begann und die Flüchtlingswelle kam extrem wenig geworden. Bedürftige werden immer mehr.
Ich möchte euch noch erzählen was mit der Linke Partei geworden ist. Ich habe den Vorsitzenden angeschrieben und habe ihm über ausführlich alles aufgelistet und beschrieben. Leider kann ich die Mail hier nicht einfügen, weiß nicht ob ich das darf. Er schrieb dass sie eine junge Parteigemeinschaft sind, er habe sich mit den anderen Vorsitzenden über mein Problem unterhalten und da sie wie gesagt eine Junge Gemeinschaft sind verfügen Sie nicht über das Einkommen das mir geholfen werden kann. Er hat mich an die nächste Stadt verwiesen zu der Partei den da haben die eine Sprechstunde für so Sachen wenn jemand Hilfe braucht für Antrag ausfüllen oder Behördengänge usw. Ich solle es dort mal schildern vielleicht könne mir da geholfen werden.
Mein Eindruck ist dass man nur zum nächsten geschickt wird das man weg ist. Auch bei unseren Pfarrer habe ich gefragt weil ich auch an die Kirche verwiesen wurde ich solle da mal fragen. Der Pfarrer meinte ich solle zur Caritas gehen die sind zuständig, mehr fragte er nicht und beendete das Gespräch. Caritas hat mich dann zur Schuldenberatung verwiesen obwohl ich keine habe, und ich solle versuchen das mich Nachbarn und Freunde usw fahren als Freundschaftsdienst, das wäre doch normal und macht man ja. Sowas erlebt man. Es ist nur noch grausam. Ach ja, dann wurde ich zu Lichtblick verwiesen die nur Rentner unterstützen, als ich anrief sagte man mir das nur Rentner ab 60 Jahre unterstützt werden. Egal ob ich mit 54 Jahre Erwerbsunf.-Rente habe. Ich habe die Erfahrung gemacht dass es NIEMANDEN interessiert wie es einem geht(von Behörden usw aber auch Bekannte ). Richtige Freunde heutzutage zu finden ist wie die Nadel im Heuhaufen zu finden. Leider ist es so.
Ich hoffe ich habe jetzt alle Unklarheiten zwecks mein Einkommen geklärt.
Wünsche Euch einen schönen Tag..
 

Steht zwar was von 60 Jahren, aber weiter unten was von Erwerbsminderungsrente...
 
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