Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Kinderwunsch belastet Ehe

Es klingt, als würde deine Frau gerade eine massive innere Krise durchleben - vielleicht ausgelöst durch das Ticken der biologischen Uhr, durch Zukunftsängste oder den schmerzhaften Abschied von einem Lebenstraum. Sie hat jedes Recht, traurig, enttäuscht oder wütend zu sein. Aber sie darf dich dabei nicht zu ihrem emotionalen Mülleimer machen. Du darfst empathisch mitfühlen, ohne dich selbst zu verlieren. Und du hast das Recht, deine Grenzen zu wahren, auch wenn das weh tut.

Ich würde euch wirklich empfehlen, euch Unterstützung in Form einer Paartherapie zu holen. Gerade jetzt, wo alles so verhärtet wirkt, kann ein neutraler Dritter helfen, wieder in den Dialog zu kommen - ohne Vorwürfe, ohne Druck, aber mit Klarheit und Respekt.
 
Hast Du, TE, mal darüber nachgedacht, daß Deine Frau Deine Tochter adoptieren könnte oder habt ihr mal über diese Option gesprochen?
Ich kann mir nicht vorstellen das eine Adoption ihren aktuellen Schmerz lindert. Sie fühlt sich ihr gegenüber ja bereits als Mutter, aber ihr Anliegen ist es dennoch ein eigenes Kind zu wollen. Der Unterschied bleibt.

Und so lange zu Hause nicht alles in Ordnung ist, würde ich ohnehin keiner Adoption zustimmen wollen.
Einfach aus Sicherheitsgründen, gerade gegenüber meiner Tochter.
 
Es war für mich eine zentrale Frage, da diese Erkrankung eine sehr grosse Rolle spielt.

Wenn diese Tochter z.B. krebskrank ist dann hat man fast keine Zeit mehr für andere Dinge.
Er schrieb auch, dass er befürchtet, dass ein neues Kind wieder schwer krank sein könnte.
Das Thema ist sehr wichtig.
 
Es klingt, als würde deine Frau gerade eine massive innere Krise durchleben - vielleicht ausgelöst durch das Ticken der biologischen Uhr, durch Zukunftsängste oder den schmerzhaften Abschied von einem Lebenstraum. Sie hat jedes Recht, traurig, enttäuscht oder wütend zu sein. Aber sie darf dich dabei nicht zu ihrem emotionalen Mülleimer machen. Du darfst empathisch mitfühlen, ohne dich selbst zu verlieren. Und du hast das Recht, deine Grenzen zu wahren, auch wenn das weh tut.

Ich würde euch wirklich empfehlen, euch Unterstützung in Form einer Paartherapie zu holen. Gerade jetzt, wo alles so verhärtet wirkt, kann ein neutraler Dritter helfen, wieder in den Dialog zu kommen - ohne Vorwürfe, ohne Druck, aber mit Klarheit und Respekt.

Eine Paartherapie müsste in erster Linie erwünscht sein. Sie ist aktuell nicht an dem Punkt Hilfe dieser Art anzunehmen. Weder für sich, noch für uns. Und dann müsste man gucken, wie man das koordiniert, dass meine Tochter mitkommen kann.

Hast Du, TE, mal darüber nachgedacht, daß Deine Frau Deine Tochter adoptieren könnte oder habt ihr mal über diese Option gesprochen?
Denn im Moment ist es ja so, daß sie die Frau des Kindsvaters ist und nicht mehr, obwohl sie schon immer ein wichtiger Teil ihres Lebens ist.
Wann ist die leibliche Mutter der Tochter gestorben?

Das hört sich sonderbar an. Deine Tochter kam schon als Baby zu dir und deine Frau hat sie mit aufgezogen. Man sollte doch meinen, dass sie sich wie eine Mutter fühlt und das Mädchen wie ihr eigenes liebt und aufzieht. Adoptiveltern lieben ihre nicht-genetischen Kinder doch auch. Fühlt sich deine Frau denn nicht als Mutter? Wenn schon nicht als Bauchmutter, dann doch zumindest als Herzmutter. So wie du das schreibst scheint es eher so, dass sie nur Frau des Vaters des Mädchens ist und sich halt mitkümmert, weil sie im gleichen Haushalt lebt. Also mir kommt das spanisch vor, würde aber einiges erklären.

Meine Tochter hat ja ihre leibliche Mutter, auch wenn sie schon verstorben ist. Die Umstände waren damals zwar schwierig, weswegen sie schon immer bei uns lebt, aber dennoch gab es immer Kontakt zur Mutter. Sie ist erst vor wenigen Jahren gestorben und daher hat meine Tochter das auch alles bewusst mitbekommen. Wir waren auch bei der Beerdigung.
Meine Frau ist natürlich für sie wie eine zweite Mutter, aber sie ist nicht die leibliche Mutter. Das ist einfach Fakt, aber auch nicht schlimm. Es ändert nichts daran, dass wir zu dritt eine Familie sind. Es gibt kein "Du bist aber nicht meine Mutter". Wir kennen alle die Verhältnisse auf dem Papier, aber im Alltag ist es bei uns kein Thema. Sie nennt meine Frau beim Vornamen, aber dennoch ist sie ein ganz wichtiger Mensch für sie, eine wichtige Bezugsperson und nicht mehr wegzudenken. Das würde sie nie wollen und wäre sicherlich auch schlimm für sie.

Welche Krankheiten hat deine Tochter?

Es war für mich eine zentrale Frage, da diese Erkrankung eine sehr grosse Rolle spielt.

Wenn diese Tochter z.B. krebskrank ist dann hat man fast keine Zeit mehr für andere Dinge.
Er schrieb auch, dass er befürchtet, dass ein neues Kind wieder schwer krank sein könnte.
Das Thema ist sehr wichtig.

Sie hat PAS (Polyglanduläre Autoimmunsyndrome). Das bedeutet mehrere Autoimmunkrankeiten treten kombiniert auf. In ihrem Fall Autoimmunhypophysitis, Diabetes Typ 1 und Morbus Addison. Das sind alles Krankheiten die auf Hormonproblemen basieren. Die sind einzeln relativ gut zu behandeln, aber im Kombination eher schwierig. Das Problem bei PAS und besonders in ihrem Fall ist, dass ja alles kombiniert auftritt und bei ihr auch noch alles mit Hormonen zu tun hat. Alles wird mit Hormonen behandelt und wenn es bei einer Krankheit zu einem Problem kommt, dann sind alle anderen auch betroffen. Wir bekommen deswegen aktuell alles weniger gut in den Griff. Es kann nicht genau gesagt werden, woher es kommt. Es ist nur sehr naheliegend, dass die Krankheiten sich alle irgendwie miteinander, durcheinander ausgelöst haben. Es ist auch nicht alles zeitgleich aufgetreten, sondern über mehrere Jahre. Das heißt theoretisch kann immer noch was dazukommen.
 
Eine Paartherapie müsste in erster Linie erwünscht sein. Sie ist aktuell nicht an dem Punkt Hilfe dieser Art anzunehmen. Weder für sich, noch für uns. Und dann müsste man gucken, wie man das koordiniert, dass meine Tochter mitkommen kann.
Denkst du es läßt sich an der Gesamtsituation etwas ändern, möchtest du das überhaupt ?
Ich zweifle daran.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Micki77
Auf jeden Fall kann es mit euch nicht so weitergehen, wie es jetzt zur Zeit ist.
Das ist doch für euch alle drei kein Zustand mehr!
Deshalb solltest du, soweit es geht dir mal ein bisschen Zeit nehmen, und mit deiner Frau Klartext reden.
Aber zeig auch bitte etwas Verständnis für sie, denn sie ist momentan sicher auch alles andere als glücklich...

Und das beste wäre wirklich, wenn du ihr ganz konkret anbietest, sie zu einem Frauenarzt zu begleiten, der sich mit Wechseljahren und späten Schwangerschaften auch wirklich gut auskennt.
(Das sollten eigentlich alle Gynäkologen, aber leider ist das nicht immer so..)
Und dort müsste sich deine Frau dann durchchecken lassen, um mal zu schauen, ob eine Schwangerschaft überhaupt noch möglich ist.
Normalerweise ist es allerdings schon so, daß eine Frau zumindest theoretisch noch schwanger werden kann, solange sie noch Periode und Eisprung hat, auch mit Ende 40!

Vielleicht kriegt sie sich auch wirklich wieder ein bisschen ein, wenn da mal realistisch geprüft wird, was überhaupt noch möglich ist.
Und wenn sie dann evtl traurig ist, weil eine normale Schwangerschaft nicht mehr möglich ist, dann nimm sie einfach nur mal in den Arm, ohne groß was zu sagen.
Und vor allem, lass dir dann die Erleichterung nicht zu sehr anmerken, daß das Thema Kind und Schwangerschaft damit vom Tisch ist, denn das würde sie nur noch mehr verletzen...

Und noch eine Frage, kann es sein, daß deine Frau vielleicht auch Angst vorm Altwerden hat, und die ersehnte Schwangerschaft vielleicht auch als Bestätigung dafür ansieht, daß sie noch nicht zum alten Eisen gehört?
Das würde mich zumindest nicht wundern, wenn solche Ängste bei deiner Frau eine Rolle spielen.
 
Ich habe einen Hund welcher durch Hausbesuche intensiv tierärztlich mit Spritzen betreut werden muss wegen seiner Morbus Addison Erkrankung.

Es ist eine schlimme Krankheit der Nebennierenrinde, welche schnell zum Tode führen kann, wenn man nicht aufpasst.
 
PAS (Polyglanduläre Autoimmunsyndrome)

Das ist beim Typ 1 ja eine Erbkrankheit.
Das Kind erkrankt nur, wenn beide Anteile die Anlagen in sich tragen. D.h. - dass du auch Träger des mutierten Genes bist (genauso, wie es die leibliche Mutter war).

Und es wird ja nie getestet worden sein, ob deine Frau nicht auch Träger dieser Mutation ist. Was die Wahrscheinlichkeit für ein zweites betroffenes Kind erheblich erhöhen würde.

Hat deine Tochter Typ 1 oder 2?
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
L Unerfüllter Kinderwunsch Liebe 23
J Unklarer Kinderwunsch Liebe 12
G Kinderwunsch - ich fühle mich hingehalten Liebe 92

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben