Sofakissen
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Warum? Ich sage doch gar nicht, dass er ihr ein Kind machen soll. Natürlich sollte das von beiden gewünscht sein. Wäre seine Frau noch jünger, wäre mein Rat übrigens ein anderer, nämlich ne Vasektomie machen, sie davon unterrichten und ihr dann die Entscheidung überlassen.
Wäre natürlich immer noch ne Möglichkeit. In meinen Augen hier aber unnötig, weil dabei nur ne Familie zerstört wird. Er verliert dann seine Frau, die Tochter ihre (Stief-)Mutter, seine Frau ihren Mann und die Ziehtochter. Und alles für eine Schwangerschaft, die derart unwahrscheinlich ist, dass man besser auf nen Lottogewinn wettet.
Hand aufs Herz: das Kind ist in den Brunnen gefallen. Da kommt kein Kind mehr. Auch nicht mit Kinderwunschklinik. Es gibt zwar Frauen, die mit 45+ noch fruchtbar sind, allerdings werden die auch mit Mitte/Ende 30 binnen 3 Monaten schwanger und stehen nicht nach 12 Jahren noch kinderlos da.
Es geht hier doch viel mehr darum, dass in der Ehe ein Problem entstanden ist (ein plötzlich entstandener krasser Kinderwunsch) und man das gemeinsam lösen sollte. Und zwar auf eine Weise, mit der beide anschließend leben können. Und eben weil sie schon so alt ist, bietet es sich an, zu erforschen, wie fruchtbar sie tatsächlich noch ist und ob man noch was machen könnte. Nicht, dass sie mit dem TE tatsächlich ein Kind bekommt.
Aber dass sie nach 12 Jahren zumindest mal ne Gewissheit kriegt, woran es eigentlich all die Zeit lag. Dass sie abschließen kann, sobald es schwarz auf weiß heißt, dass das nichts mehr wird. Oder sie aber die Gewissheit hat, dass sie mit einem anderen Mann noch eine realistische Chance hätte und darauf dann ihre Entscheidung festmachen kann, ob sie lieber den TE oder ein leibliches Kind hat.
Termine hast du als Mann übrigens nur 2: Einen fürs Erstgespräch + Spermiogramm und nen 2. für die Besprechung der (vermutlich vernichtenden) Ergebnisse. Alle anderen Termine kann deine Frau alleine machen.
Ich finde nicht, dass du ihr ein Kind schuldest. Das tut man nie, egal ob Männlein oder Weiblein. Aber du schuldest es ihr in meinen Augen, ihr die Gewissheit zu geben, was all die Zeit das Problem war und ihr beim Abschließen zu helfen. Und zwar nicht nur nach dem Minimalprinzip und wie es dir selbst am besten in den Kram passt, sondern so, dass sie sich wirklich ernstgenommen fühlt. Hilf ihr, aus diesem Limbo, in dem sie zerrissen ist zwischen der Hoffnung und dem Wissen, dass es nichts mehr wird, herauszukommen. Hilf ihr, endlich Klarheit zu kriegen.
Lieber TE, sie hat dir all die Zeit mit deiner Tochter geholfen. Sie hat bestimmt viel von ihrer eigenen Zeit dafür investiert, euch zu Ärzten begleitet, obwohl die Krankheit deiner Tochter ja auch nicht "ihr Problem" war. Gib ihr doch ihr zuliebe die paar wenigen Stunden, die sie zur Aufklärung und "ihrer" Diagnose braucht. Sonst wird sie dir das für immer nachtragen und mal im Ernst, das ist die 0,002% Chance, dass sie doch noch schwanger wird, doch echt nicht wert. Ist dir deine Ehe es denn wirklich nicht wert, mal wenige Stunden deiner Zeit in Klarheit für sie zu investieren? Ist sie dir das nicht wert?
Und gegen eine künstliche Befruchtung (erst recht im Ausland) kannst du dich natürlich wehren (würde ich dir auch raten, weil ja, irgendwann sollte wirklich mal gut sein, das sage sogar ich).
Wie ist eigentlich die Beziehung zwischen deiner Frau und deiner Tochter? Ist sie in der Praxis ihre Mutter oder nur "Papas Frau"? Sagt deine Tochter Mama zu ihr oder nennt sie sie nur bei ihrem Vornamen? Hat deine Frau in Sachen Erziehung was mitzureden oder bekommt sie dann zu hören, dass siesich heraushalten soll, sie wäre schließlich nicht die Mutter?
Wäre natürlich immer noch ne Möglichkeit. In meinen Augen hier aber unnötig, weil dabei nur ne Familie zerstört wird. Er verliert dann seine Frau, die Tochter ihre (Stief-)Mutter, seine Frau ihren Mann und die Ziehtochter. Und alles für eine Schwangerschaft, die derart unwahrscheinlich ist, dass man besser auf nen Lottogewinn wettet.
Hand aufs Herz: das Kind ist in den Brunnen gefallen. Da kommt kein Kind mehr. Auch nicht mit Kinderwunschklinik. Es gibt zwar Frauen, die mit 45+ noch fruchtbar sind, allerdings werden die auch mit Mitte/Ende 30 binnen 3 Monaten schwanger und stehen nicht nach 12 Jahren noch kinderlos da.
Es geht hier doch viel mehr darum, dass in der Ehe ein Problem entstanden ist (ein plötzlich entstandener krasser Kinderwunsch) und man das gemeinsam lösen sollte. Und zwar auf eine Weise, mit der beide anschließend leben können. Und eben weil sie schon so alt ist, bietet es sich an, zu erforschen, wie fruchtbar sie tatsächlich noch ist und ob man noch was machen könnte. Nicht, dass sie mit dem TE tatsächlich ein Kind bekommt.
Aber dass sie nach 12 Jahren zumindest mal ne Gewissheit kriegt, woran es eigentlich all die Zeit lag. Dass sie abschließen kann, sobald es schwarz auf weiß heißt, dass das nichts mehr wird. Oder sie aber die Gewissheit hat, dass sie mit einem anderen Mann noch eine realistische Chance hätte und darauf dann ihre Entscheidung festmachen kann, ob sie lieber den TE oder ein leibliches Kind hat.
Termine hast du als Mann übrigens nur 2: Einen fürs Erstgespräch + Spermiogramm und nen 2. für die Besprechung der (vermutlich vernichtenden) Ergebnisse. Alle anderen Termine kann deine Frau alleine machen.
Ich finde nicht, dass du ihr ein Kind schuldest. Das tut man nie, egal ob Männlein oder Weiblein. Aber du schuldest es ihr in meinen Augen, ihr die Gewissheit zu geben, was all die Zeit das Problem war und ihr beim Abschließen zu helfen. Und zwar nicht nur nach dem Minimalprinzip und wie es dir selbst am besten in den Kram passt, sondern so, dass sie sich wirklich ernstgenommen fühlt. Hilf ihr, aus diesem Limbo, in dem sie zerrissen ist zwischen der Hoffnung und dem Wissen, dass es nichts mehr wird, herauszukommen. Hilf ihr, endlich Klarheit zu kriegen.
Lieber TE, sie hat dir all die Zeit mit deiner Tochter geholfen. Sie hat bestimmt viel von ihrer eigenen Zeit dafür investiert, euch zu Ärzten begleitet, obwohl die Krankheit deiner Tochter ja auch nicht "ihr Problem" war. Gib ihr doch ihr zuliebe die paar wenigen Stunden, die sie zur Aufklärung und "ihrer" Diagnose braucht. Sonst wird sie dir das für immer nachtragen und mal im Ernst, das ist die 0,002% Chance, dass sie doch noch schwanger wird, doch echt nicht wert. Ist dir deine Ehe es denn wirklich nicht wert, mal wenige Stunden deiner Zeit in Klarheit für sie zu investieren? Ist sie dir das nicht wert?
Und gegen eine künstliche Befruchtung (erst recht im Ausland) kannst du dich natürlich wehren (würde ich dir auch raten, weil ja, irgendwann sollte wirklich mal gut sein, das sage sogar ich).
Wie ist eigentlich die Beziehung zwischen deiner Frau und deiner Tochter? Ist sie in der Praxis ihre Mutter oder nur "Papas Frau"? Sagt deine Tochter Mama zu ihr oder nennt sie sie nur bei ihrem Vornamen? Hat deine Frau in Sachen Erziehung was mitzureden oder bekommt sie dann zu hören, dass siesich heraushalten soll, sie wäre schließlich nicht die Mutter?