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Kinderwunsch belastet Ehe

Wenn diese Frau unbedingt ein Kind haben möchte könnte sie eigene Wege dafür finden...
Ich würde mir kein Kind vom Partner verbieten lassen..
Richtig. Aber:
Wenn Du, @TE, ihr zugestehst, dass sie entweder einen anderen Mann oder eine Samenbank nutzt, bist Du als ihr Ehemann immer noch der rechtliche Vater des Kindes.
Dies endet erst dann, wenn Du die Vaterschaft bestreitest.

Damit stellst Du Dich aber erst hinter Deine Frau, die ja Alternativen nutzen soll - und dann gegen sie, weil das Bestreiten dazu führt, dass sie aussereheliche Finanzhilfe umsetzen müsste, falls sie den Unterhalt nicht komplett selbst bestreiten kann oder will.

Die Story bekommt das Kind später mit, von wegen "nie gewollt ", kann kein rechtlicher Erbe werden etc. und wird zum perfekten Opfer aller Umstände.
Die Dauerfrage wird dann lauten: "Wieso ausgerechnet ich?" - denn das hätte man sich tatsächlich ausrechnen können.
 
Ein Pflegekind wäre eine Möglichkeit.

Warten wir auf den TE.
Solange die beiden aber so zerstritten sind wie jetzt, und dann noch mit einem eigenen, schwer kranken Kind des TE, werden sie bestimmt kein Pflegekind bekommen.
Und das ist auch besser so!
Ich möchte auch nicht bei Leuten aufwachsen, die sich ständig streiten, und wo die Frau dem Mann alles Schlechte unterstellt, nur weil er kein Kind mehr haben möchte...

Ein Pflegekind ist nicht dazu da, um eine kriselnde Ehe zu retten!
So ein Kind braucht Pflegeeltern, die sich engagiert und uneigennützig kümmern, aber gleichzeitig auch wissen, daß wahrscheinlich irgendwann die leiblichen Eltern das Kind zurück bekommen.
Und ich glaube nicht, daß der TE und seine Frau zur Zeit für so eine schwierige Aufgabe geeignet sind...
 
Etwas Grundsätzliches noch.
So wie Du @Micki77 Deiner Partnerin nicht verbieten darfst/kannst, ein Kind zu bekommen, kann/darf sie Dir nicht verbieten, kein weiteres Kind haben zu wollen.
Beharrt ihr beide auf Eurem Standpunkt, bleibt aus meiner Sicht nur die Trennung.
Ein nicht oder wenig gewolltes Kind, um die Beziehung zu kitten, ist ein absolutes No-Go.
Kinder sind und dürfen keine Spielbälle einer Beziehung sein.
 
Solange die beiden aber so zerstritten sind wie jetzt, und dann noch mit einem eigenen, schwer kranken Kind des TE, werden sie bestimmt kein Pflegekind bekommen.
Und das ist auch besser so!
Ich möchte auch nicht bei Leuten aufwachsen, die sich ständig streiten, und wo die Frau dem Mann alles Schlechte unterstellt, nur weil er kein Kind mehr haben möchte...

Ein Pflegekind ist nicht dazu da, um eine kriselnde Ehe zu retten!
So ein Kind braucht Pflegeeltern, die sich engagiert und uneigennützig kümmern, aber gleichzeitig auch wissen, daß wahrscheinlich irgendwann die leiblichen Eltern das Kind zurück bekommen.
Und ich glaube nicht, daß der TE und seine Frau zur Zeit für so eine schwierige Aufgabe geeignet sind...
Ja..
 
Gibt es medizinische Gründe, warum es bei deiner Frau bisher nicht geklappt hat?

Ihr versucht es seit 12 Jahren. Mitte 40 wird man auch nicht über Nacht.

Ich verstehe Deine Frau, sie hat quasi gar keine Zeit mehr.

Ich verstehe nur nicht, warum Ihr das Thema nicht schon sehr viel früher abgeklärt habt. Warum Ihr kinderlos seid und ob und wie Deine Frau doch noch schwanger werden kann. Denn reiner Sex an den fruchtbaren Tagen tendiert inzwischen sowieso gen Null. Da schließe ich mich an, das müsste Deine Frau doch wissen?

Jetzt auf Kommando Sex haben müssen und die einseitige Aufkündigung des Kinderwunsches klingt beides so unbesprochen. Deine Tochter ist "in den letzten Jahren" krank geworden. Redet Ihr denn nicht miteinander?

Gibt es einen Grund, warum sie es jetzt so drauf anlegt, schwanger zu werden? Du sagtest, am Anfang war es sehr entspannt, woher kommt jetzt dieser unbändige Wunsch, oder ist das im Laufe der Jahre kontinuierlich stärker geworden?

Wenn bei deiner Frau so ein starker Kinderwunsch besteht, erkennt sie gerade wohl panisch, dass der Zug womöglich schon abgefahren ist und möchte jetzt auf Biegen und Brechen noch auf den letzten Wagen aufspringen.

So wirklich verstehen, warum sie zu dieser Erkenntnis nicht doch früher gelangt ist und sie oder ihr keine früheren Maßnahmen ergriffen habt, die das Zustandekommen einer SS unterstützen, kann ich nicht.

Deine Seite, auf ein weiteres Kind verzichten zu können, kann ich schon nachvollziehen - die Gründe hast du ja beschrieben. Aber auch wenn die Wahrscheinlichkeit eh sinkt, dass das bei ihr noch klappt, finde ich es schon hart und ein Stückweit auch egoistisch, jetzt proaktiv und aus deinen völlig einseitigen Motiven das Schwangerwerden verhindern zu wollen. Unbestritten nervig natürlich der Krampf, zu dem sich das jetzt ausweitet. Und Ausdruck ihrer Verzweiflung die Vorwürfe, mit denen sie dich angeht. Dennoch finde ich es auch nicht okay, hier für sie mitbestimmen zu wollen.

Was sagen denn Gyn und vielleicht auch Kinderwunschklinik dazu? Wäre eine Adoption keine Option?

(...)

TE,wie ist denn das Verhältnis zwischen deinem Kind und deiner Frau?

(...)

Ideal wäre, wenn ihr eine Lösung findet, mit der dann beide leben können. Ich weiß von einer Freundin, dass es für sie unendlich schwer war und ist, die eigene Kinderlosigkeit zu akzeptieren, wenn da grundsätzlich ein großer Wunsch bestand. Da könntest du ansetzen und mal gemeinsam mit deiner Partnerin hinterfragen, wo genau ihr Problem liegt. Ist es die Akzeptanz, nicht mehr gebärfähig zu sein? Da können tatsächlich die Wechseljahre, also die Hormone, eine maßgebliche Rolle spielen, die selbst bei gesunden Frauen schon mit Anfang 40 beginnen können.

Erste Anlaufstelle wäre tatsächlich auch da die Gyn, um mal den Hormonstatus zu erheben. Evtl. würde sich darüber auch herausstellen, dass deine Frau keine Kinder mehr bekommen kann, weil keine Eier mehr heranreifen. Damit hätte dann auch das zwanghafte Gerammel (sorry) ein Ende, das ich mir persönlich auch ganz furchtbar vorstelle.

Einfach deinerseits die Entscheidung zu fällen, dass du jetzt nicht mehr willst und sie das zu akzeptieren hat, finde ich auch schwierig. Du hast schließlich schon ein leibliches Kind. Selbst wenn sie es auch sehr mögen würde ist es nicht dasselbe.

Darf ich mal fragen, wie alt ihr genau seid? Der eine sagt ja schon mit 41, dass er jetzt auf die 50 zugeht, beim anderen stellt sich die Sicht erst mit 49 ein. Für die Familienplanung macht das jedoch schon einen gravierenden Unterschied.

Wir sind 47/48 also wirklich schon Ende 40. Der Kinderwunsch stand bei uns nie im Fokus. Wir haben immer gesagt entweder es klappt oder halt nicht. Wie die Natur es für uns vorsieht. Es gab daher auch keine Termine in einer Kinderwunschklinik etc. Das war für uns beide so auch immer in Ordnung. Ich weiß nicht woher es jetzt so akut kommt.

Meine Frau und meine Tochter verstehen sich super. Sie lebt auch schon seit ihrer Geburt bei uns. Meine Frau sagt auch immer, dass sie wie ihr eigenes Kind ist. Das hat sich jetzt auch trotz unseren Streitigkeiten nie geändert.

Meine Tochter ist chronisch krank. Sie wird nicht mehr gesund. Die einen Krankheiten sind schlimmer und die anderen besser unter Kontrolle. Wenn sie gute Tage hat, dann merkt man kaum, dass sie krank ist. Die Krankheiten spielen aber natürlich immer eine Rolle. Sie ist jetzt auch erst 12. Sie geht zwar verantwortungsvoll mit allem um, aber ist trotzdem erst 12. Ich bin da natürlich sehr viel involviert.
 

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