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Was sind Safe Space und Angsträume für euch? Triggerwarnung

Hm, also für mich sind Schwimmbäder und Seen auch etwas, das ich meide. Mein Zuhause ist der Ort, an dem ich mich sicher fühle. Alle anderen Orte sind für mich keine, die das Label "Safe Space" tragen. An Menschen würde ich meine Sicherheit nie wieder festmachen. Genauso wenig wie Vertrauen oder Liebe. Wenn du ein glückliches Leben haben willst, dann knüpfe dieses Glück niemals an Menschen oder Dinge, sondern an Ziele. Menschen werden dich nur enttäuschen.
Naja, das mit dem bei einem Menschen Glück finden, ich hab's gefunden. Aber das kommt oder nicht, ist nichts, was man suchen kann, wie überhaupt das Glück, Glück ist flüchtig.
 
Deswegen frage ich mich, ob Seen so sicher sind wie Freibäder. In den Seen ist ja gar kein Chlor.
Allerdings sagt man, dass in Deutschland die Wasserqualität regelmäßig überprüft wird.
Bei Seen gilt, du musst dich schon auf dem Laufenden halten, wie die Wasserqualität gerade ist. Zwar werden Warnschilder hin gestellt, aber auch nur bei den bekannten Badeseen.
 
Das verstehe ich. Neben Ausgeliefertsein und Hilflosigkeit, verbinde ich diese Orte auch damit, abhängig und nicht frei zu sein. Ganz, ganz schlimm.
🤔😉

Ich weiß nicht, ob du das verstehst, wie ich mich fühle und wie sehr ich das Gefühl von Hilflosigkeit und Kontrollverlust hasse… weil um das zu verstehen müsstest du so ein Kontrollfreak ohne Grundvertrauen sein wie ich und das will man keinem wünschen… 😱😉

Außer du bist auch genau das… dann tust mir leid für dich 😢
 
🤔😉

Ich weiß nicht, ob du das verstehst, wie ich mich fühle und wie sehr ich das Gefühl von Hilflosigkeit und Kontrollverlust hasse… weil um das zu verstehen müsstest du so ein Kontrollfreak sein wie ich und das will man keinem wünschen… 😱😉
Nein, ziemlich sicher verstehe ich es nicht, weil ich nicht in deinen Schuhen stecke und durch dein Leben muss.

Aber die Hilflosigkeit und Kontrollverluste, die ich selbst erlebt habe, waren für mich sehr prägend und sind eben u. a. auch stark mit den genannten Orten verbunden.
 
Nein, ziemlich sicher verstehe ich es nicht, weil ich nicht in deinen Schuhen stecke und durch dein Leben muss.

Aber die Hilflosigkeit und Kontrollverluste, die ich selbst erlebt habe, waren für mich sehr prägend und sind eben u. a. auch stark mit den genannten Orten verbunden.

War auch nicht bös gemeint…
Ich bin für jeden froh, der nicht versteht wie sehr mich manche Dinge stressen…

Andererseits habe ich auch wieder Glück und andere Situationen stressen mich gar nicht, die für andere schwierig sind… beispielshalber Lautstärke oder Kinder. Ich mein viele Kinder gleichzeitig, die alle etwas wollen - stresst anscheinend viele Leute aber mich nicht.

Ich wollte dir gar nicht deine Erfahrungen absprechen. War nur so dahingesagt. Diese Orte stressen mich auch und ich habe auch Stresserfahrungen damit und dazu kommt noch, dass ich so ein Kontrollfreak ohne Grundvertrauen bin.
 
und dazu kommt noch, dass ich so ein Kontrollfreak ohne Grundvertrauen bin.
Ich möchte dir ans Herz legen zu versuchen dieses Verhalten ein wenig abzulegen. Du zerstörst dir damit sonst ggf. wertvolle Beziehungen. Ich hatte auch mal so jemanden in meinem Leben, so einen Kontrollfreak. Am Ende hatte er es absolut nicht mehr im Griff und überschritt jedwede Grenze in seinem Kontrollwahn.
 
Ich möchte eigentlich lieber etwas über Safe Space und Angsträume von euch aus der Ich-Perspektive hören. Das finde ich besser.
Ich finde dein Thema toll, lieber Phoenix.

Angst kenne ich drinnen und draußen, vor allem aber Angst in meinem Kopf, die mich dann nirgends sicher fühlen läßt.
Ängste haben sich während meines Lebens verändert, verschoben, von "davor hab ich keine Angst" ist bei einigen Dingen "davor habe ich totale Angst" geworden, und umgekehrt.

AngstRäume sind für mich vor allem Arztpraxen und Krankenhäuser,
sowie Orte, an denen es laut und hektisch zugeht,
Orte mit Geräuschen und Gerüchen, die mich an angstbesetzte Situationen erinnern.
Orte mit vielen (unbekannten) Menschen.

An manchen Tagen macht mir das Rauschen der Autobahn Angst,
der Klang der Sirene eines Rettungswagens.

Sichere Orte sind unsere Wohnung, unter der Decke auf dem Sofa, wenn der Fernseher läuft,
oder im Bett.
Was mir auch ein sehr sicheres Gefühl gibt, ist gedämpftes Licht, während helles Licht oft das Gegenteil bewirkt.
Sogar eine Stimme kann für mich ein sicherer "Ort" sein, beispielsweise von jemandem, der ein Hörbuch vorliest

Sichere Orte finde ich aber auch in meinen Gedanken:
Der alte Geräteschuppen im Garten meiner Großeltern, den keiner mehr benutzte,
das Zimmer unter dem Dach, in dem ich dort schlief
und der Wald hinter ihrem Grundstück.
Der Gedanke an ein bestimmtes Hostel in Irland,
an's Wattenmeer (wie schön, dass das hier so viele teilen! 😍)
Manchmal stelle ich mir auch ein Haus in den Bergen vor, mit einer gemütlichen Küche.

Letztlich ist meine Fantasie sowohl ein Ort der Angst, als auch ein Ort der Sicherheit.
Ich möchte lernen, so mit meiner Fantasie umzugehen, dass sie nur noch letzteres ist!
 
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