Angsträume, die Dunkelheit. Obwohl ich die Nacht liebe, bin ich niemals im Dunkeln alleine draußen. Bei späteren Treffen, fahre ich mit dem Taxi oder ich werde nach Hause gebracht. Im Winter, wenn es schon um 17 Uhr dunkel ist, erledige ich alle Termine tagsüber. Als ich noch gearbeitet habe, musste ich morgens um 6 Uhr mit der abgelegenen, nicht hoch frequentierten Station, U-Bahn fahren. Das war Horror für mich, in der einen Hand Pfefferspray, in der anderen das Handy und immer in der Nähe dieser Notrufsäulen 🙈 Es kam sogar vor, wenn dort einige Typen herumlungerten, dass ich die Treppe wieder hoch ging und die nächste Bahn nahm.
Angsträume, Höhen. Ich habe Höhenangst, aber nur Höhen, die mit der Erde verbunden sind, also Brücken, steile Rolltreppen, hohe Leitern, Kletterwände, Seilbahnen, Achterbahnen usw. Ich habe kein Problem damit, in den Flieger zu steigen.
Sicher fühle ich mich nirgendwo, weil man nie sicher sein kann. Ich fühle mich aber wohl in
meinem Zuhause, (Wohnung und Garten), mein Rückzugs- und Entspannungsort. Als ich hier einzog oder als ich den Wasserschaden hatte, war es mehr als unangenehm, die vielen fremden Handwerker ständig in meiner Wohnung zu haben.
Die Türen in meiner Wohnung müssen immer alle weit offen stehen (außer Bad).
Das Meer, das Wasser. Im und am Wasser fühle ich mich sehr wohl.
An der Nordsee fühle ich mich auch sehr sicher. Da, wo ich oft bin, sind kaum andere Menschen und es gibt für mich wenig Beruhigenderes als auf's Meer zu schauen und alles, was es uns bringt, die salzige Luft, das Tosen der Wellen, die Farben, das Glitzern, in mir aufzunehmen.
Ich liebe auch die Nordsee, der Geruch, das Meer, das sich ständig verändert, barfußlaufen am Strand, fern von nervigen Touristen, als wäre man alleine auf der Welt. Noch knappe 6 Wochen, dann bin ich wieder dort.