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Was sind Safe Space und Angsträume für euch? Triggerwarnung

Toiletten sind Safe-Spaces für mich. Man kann sie abschließen. Also rein praktisch. Generell bedrohliche Orte wären für mich Clubs. Also habe keine Angst vor Clubs, aber bin da halt wachsamer.
 
Toiletten sind Safe-Spaces für mich. Man kann sie abschließen. Also rein praktisch. Generell bedrohliche Orte wären für mich Clubs. Also habe keine Angst vor Clubs, aber bin da halt wachsamer.

Ich habe Morbus Crohn und kann das nicht nachvollziehen (mit den Toiletten)... aber schön dass du für dich einen Safe Space gefunden hast. Hast du auch andere Safe Spaces?

Ich denke, dass man in Clubs muss man wachsam sein muss als Frau.
 
Ich habe Morbus Crohn und kann das nicht nachvollziehen (mit den Toiletten)... aber schön dass du für dich einen Safe Space gefunden hast. Hast du auch andere Safe Spaces?

Ich denke, dass man in Clubs muss man wachsam sein muss als Frau.
Oh, das ist heftig!
Naja, da geht es echt nicht darum gerne auf Toilette zu sein, nur kann man da Türen abschließen und sie sind am vielen Orten zu finden aus berechtigten Gründen.
Tja, sonst kann in der Therapie ein sicherer Ort sein oder eine Person kann sicher sein, wenn es um Gefühle geht, denke ich.
Letztlich führt es ja wieder zu Selbstsicherheit. Man kann ja unterscheiden, nach äußerer und innerer Gefahr bzw. Sicherheit. Ich finde es leichter, wenn man eine konkrete Zuordnung hat.
Beispiel ich befinde mich nicht im Krieg, also einem tatsächlichen, das ist eine Realität. Also bin ich verhältnismäßig sicher, rein faktisch. Aber fühlt sich das so sicher an zu Hause? Nein, tut es nicht.

Was schafft also Sicherheit? Ich denke, es geht weniger um den Raum an sich im materiellen Sinne, sondern um unser gefühltes Erleben. Und das, was die Bedrohung letztlich ausmacht. Weil wenn man nicht gerade klaustrophobisch ist, dann hat das wahrscheinlich weniger mit dem Raum oder Ort zu tun, sondern dem was drin oder da ist oder wer.
 
Hm, also für mich sind Schwimmbäder und Seen auch etwas, das ich meide. Mein Zuhause ist der Ort, an dem ich mich sicher fühle. Alle anderen Orte sind für mich keine, die das Label "Safe Space" tragen. An Menschen würde ich meine Sicherheit nie wieder festmachen. Genauso wenig wie Vertrauen oder Liebe. Wenn du ein glückliches Leben haben willst, dann knüpfe dieses Glück niemals an Menschen oder Dinge, sondern an Ziele. Menschen werden dich nur enttäuschen.
 
Ich kenne weder noch. Fühle mich überall ziemlich sicher, denn ich weiß, wenn mir jemand falsch kommt habe ich keine Hemmungen, mich notfalls auch körperlich und sehr effektiv (hab lange Fingernägel) zu wehren. Und/oder laut zu werden, in klarer und drastischer Sprache. Das letztere haben schon ein paar abbekommen die frech werden wollten. Wer sich von Anfang an nichts gefallen läßt, ist ganz klar kein leichtes Opfer.
 
Angsträume, die Dunkelheit. Obwohl ich die Nacht liebe, bin ich niemals im Dunkeln alleine draußen. Bei späteren Treffen, fahre ich mit dem Taxi oder ich werde nach Hause gebracht. Im Winter, wenn es schon um 17 Uhr dunkel ist, erledige ich alle Termine tagsüber. Als ich noch gearbeitet habe, musste ich morgens um 6 Uhr mit der abgelegenen, nicht hoch frequentierten Station, U-Bahn fahren. Das war Horror für mich, in der einen Hand Pfefferspray, in der anderen das Handy und immer in der Nähe dieser Notrufsäulen 🙈 Es kam sogar vor, wenn dort einige Typen herumlungerten, dass ich die Treppe wieder hoch ging und die nächste Bahn nahm.

Angsträume, Höhen. Ich habe Höhenangst, aber nur Höhen, die mit der Erde verbunden sind, also Brücken, steile Rolltreppen, hohe Leitern, Kletterwände, Seilbahnen, Achterbahnen usw. Ich habe kein Problem damit, in den Flieger zu steigen.

Sicher fühle ich mich nirgendwo, weil man nie sicher sein kann. Ich fühle mich aber wohl in
meinem Zuhause, (Wohnung und Garten), mein Rückzugs- und Entspannungsort. Als ich hier einzog oder als ich den Wasserschaden hatte, war es mehr als unangenehm, die vielen fremden Handwerker ständig in meiner Wohnung zu haben.
Die Türen in meiner Wohnung müssen immer alle weit offen stehen (außer Bad).

Das Meer, das Wasser. Im und am Wasser fühle ich mich sehr wohl.
An der Nordsee fühle ich mich auch sehr sicher. Da, wo ich oft bin, sind kaum andere Menschen und es gibt für mich wenig Beruhigenderes als auf's Meer zu schauen und alles, was es uns bringt, die salzige Luft, das Tosen der Wellen, die Farben, das Glitzern, in mir aufzunehmen.
Ich liebe auch die Nordsee, der Geruch, das Meer, das sich ständig verändert, barfußlaufen am Strand, fern von nervigen Touristen, als wäre man alleine auf der Welt. Noch knappe 6 Wochen, dann bin ich wieder dort.
 
Ich kenne weder noch. Fühle mich überall ziemlich sicher, denn ich weiß, wenn mir jemand falsch kommt habe ich keine Hemmungen, mich notfalls auch körperlich und sehr effektiv (hab lange Fingernägel) zu wehren. Und/oder laut zu werden, in klarer und drastischer Sprache. Das letztere haben schon ein paar abbekommen die frech werden wollten. Wer sich von Anfang an nichts gefallen läßt, ist ganz klar kein leichtes Opfer.

Ich finde dieses Aussage nicht gut.

Erstens es ist blaming the victim. Du vermittelst den Eindruck, dass Gewaltopfer es selbst schuld sind und nicht etwa die Täter.

Zweitens ist die Aussage sehr naiv. Ich trainiere schon seit Jahren Karate und bin Opfer von Gewalt geworden. Du glaubst wirklich, du könntest kein Opfer von Gewalt werden, weil du „lange Fingernägel“ hast? Du glaubst wirklich, dass „lange Fingernägel“ ein Mittel sind, um sich effektiv zu wehren?
 

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