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Wir finden keine neuen Mitarbeiter

Auch die 4 Tagewoche ist nicht so einfach da müssen alle Betriebsprozesse umstrukturiert werden.
Du hast vergessen das man bei einer 4 Tagewoche von MO bis DO 10h arbeiten muss da der Freitag frei ist.
Ich denke, euer geringes Maß an Flexibilität ist euer Problem.

Es scheitert offenbar schon daran, verschiedene Varianten zu durchdenken.
 
Freitag ist doch bei euch "kurz"
Macht ihn wieder lang, und lasst die Leute für diese gewonnenen Stunden morgens länger schlafen ^^
 
Wenn es nur 40-Stunden Verträge gibt, warum dann keine Festbezahlung?
Dieses wird auch ein Grund sein, dass kaum einer bei euch arbeiten will.
 
Ich kenne in der Produktion oder auch bei meinen Technikern nur die Abrechnung nach Stunden. Einfach deshalb, weil dieses Aufkommen sich von Monat zu Monat durch die Auftragslage ändern kann ohne dass Monate wie Februar mit zumeist 28 Tagen und Oktober mit 31 Tagen sich gegenüber stehen.

Davon mal abgesehen bringt die Vergütung nach Stundenlohn bringt einige Vorteile mit sich. Beispielsweise können Unternehmen flexibler planen und die Lohnabrechnung geht schneller. Arbeiter, die nach Stundenlohn bezahlt werden, haben ähnliche Rechte wie Arbeitnehmer, die Gehalt bekommen, also gibt es keine Ungerechtigkeiten - meiner persönlichen Meinung nach.

Die Monteure und Arbeiter um mich herum in den vielen Arbeitsjahrzehnten, die ich hinter mich gebracht habe, wären bei einem Festgehalt benachteiligt gewesen. Auch deshalb, weil Schichtzulagen dann entfallen wären. Und zum Festgehalt noch separat Zulagen aufzudröseln ist eine Mehrarbeit für die Lohnbuchhaltung, die auch effektiv arbeiten muss.

Grisu
 
Nicht jeder kann sich an das früher aufstehen gewöhnen. Ich bin eine genetische Nachteule, d.h. mein Köper bildet das Schlafhormon Melantonin besonders langsam (geht meiner gesamten Familie nicht anders). Im Winter geht es noch, aber im Sommer (vor allem mit der Sommerzeit) kann ich grundsätzlich nicht vor 2Uhr einschlafen. Außer ich dröhne mich mit Schlaftabletten zu, aber dann kann ich dafür am nächsten Tag auch vor dem Bildschirm im Büro (oder auf der Autobahn, Sekundenschlaf ist mir kein Unbekannter) prima schlafen...
Von den psychischen Auswirkungen ganz zu schweigen, da entstehen bei mir Depressionen bis hin zu Selbstmordgedanken (nicht weil ich sterben will, sondern weil die Aussicht, dass ich im Sarg endlich ausschlafen kann, ab einem gewissen Punkt allzu verlockend klingt).
Das Schlaflabor meinte mal, da könne man zumindest in meinem Fall nichts daran ändern, außer eben Schlaftabletten mit allen Folgen oder ein Job, bei dem man später anfangen kann.

Selbst wenn bei euch "Hand in Hand" gearbeitet werden muss, ist mir absolut unverständlich, warum das von 6-15 Uhr passieren muss und nicht wie überall sonst auch von 8-17 Uhr geht. Dann hat man als junger Mensch wenigstens noch ein Leben. Weil selbst wenn man sich an das frühe Schlafengehen gewöhnen kann: man verpasst trotzdem viel mit Freunden, wenn die noch bis 22 Uhr zusammenhängen, während man selbst um 20 Uhr gehen muss, um sich bettfertig zu machen. Da kann man ja nicht mal mehr um 20: 15 einen Film mit der Liebsten anschauen, weil man so früh ins Bett muss. Freunde- und familienfreundlich sind diese Zeiten jedenfalls nicht.

Ich sehe bei den von den Jungen kritisierten Punkten jedenfalls nichts, das sich nicht umsetzen ließe, wenn man es denn wöllte. Sie verlangen doch nicht, dass ihr die Gravitation der Erde ändert, sondern lediglich sinnvollere Arbeitszeiten und mehr Sicherheit durch feste Löhne.

Was bietet ihr den jungen Leuten denn schon wirklich? Beknackte Arbeitszeiten und flexibel ist nur die Auszahlung vom Lohn, die der Chef nach oben und unten anpasst, je nachdem, wie viel Arbeit er gerade hat. Der Arbeitnehmer hat weder Flexibilität bei den Arbeitszeiten, noch die finanzielle Sicherheit, die ein Job mit vorgeschriebenen Arbeitszeiten überall anders wenigstens bietet.
Ich kann dich sehr gut verstehen.
Ich kenne persönlich niemanden der erst um 2 schlafen geht.
Du könntest mal einfach um 21 Uhr im Bett liegen ohne Smartphone und etwas lesen, das macht auch müde. Vorher heiße Milch trinken oder einen Tee, dann schläft man besser und wenn man im Bett liegt einfach gelassen sein und an nichts denken. Wenn man gestresst ist schläft man auch nicht ein. Bei mir hilft das. Probiere es mal aus.
 
Was soll an einem Arbeitsbeginn um 6 Uhr schlimm sein? Nach einer gewissen Zeit gewöhnt man sich daran. Ein Bäcker muss noch früher beginnen.
So lange du nicht für andere sprechen kannst sondern deine eigene, persönliche Arbeitsauffassung pauschal auf jeden AN projezierst, wird sich an eurer Personalproblematik nix ändern.

Wenigstens über eine Gleit,- u. entsprechende Kernzeit die dann eben nicht so früh ist, sollte man sich vielleicht mal Gedanken machen.
 
@zeitgeist
ich denke, es gibt Menschen, die bereit sind sich auf einen Arbeitgeber und dessen Strukturen einzulassen und es gibt Menschen, die eigene Vorstellungen haben, die sie erfüllt wissen wollen und die nicht von diersen abweichen werden.

Ich habe mich nach den Gegebenheiten meiner Arbeitgeber gerichtet was mir über 35 Jahre Vollzeitbeschäftigung eingebracht hat, was sehr von Vorteil war als mich die Sehbehinderung ereilt hat.

Bei anderen kann es anders aussehen und sie sind froh ihrer Work-Life-Balance näher zu kommen, egal wie die Rundum-Bedingungen aussehen.

Beides legitim und es wird sich erst zu einem späteren Zeitpunkt zeigen, welche Entscheidung warum für wen richtig war.

Keine der beiden Seiten wird von ihren Standpunkten abrücken und somit wird der Weg vielleicht darin liegen, dass Dein Arbeitgeber andere Wege geht um auf sich aufmerksam zu machen um das Klientel anzusprechen das bereit ist, Deinen Arbeitgeber mit seinen Konditionen anzusprechen. Eine Frage ist ob das nicht über Vermittlung der dortigen Mitarbeiter (wie jetzt bei Dir) erfolgen kann.

Im Regelfall hat ja jeder Angestellte/Mitarbeiter seinen Bekanntenkreis. Dort sollte es Menschen geben, die den Beruf wechseln wollen oder eventuell solche, die einen Arbeitsplatz suchen. Ich kann mir vorstellen, dass deren Bereitschaft sich in Grenzen hält, sich auf die Konditionen Deines Unternehmens einzulassen, aber eventuell lässt sich das eine oder andere Bonbon zusätzlich (Benzingutscheine oder andere Zulagen) anwenden um zu weiterem Personal zu kommen.

Ich kenne manch einen Hausmeister in Pflegeheimen der gerne seinen Teilzeitjob gegen einen Vollzeitjob tauschen würde und der im Pflegeheim mit Sicherheit weniger verdient als in einem Produktionsunternehmen. Diese Menschen habe ich als sehr flexibel im Arbeitsbeginn kennen gelernt gerade auch weil dort früh morgens Müll geholt wird, Waren angeliefert werden und und und....

Vielleicht hilft einfach eine andere Gruppierung anzusprechen mit den Arbeitsangeboten.

Gruß von Grisu
 
Du glaubst gar nicht, wieeeee oft ich das schon ausprobiert habe. In dem Fall kann ich noch schlechter einschlafen. Dann wälze ich mich bis 4 Uhr morgens nur im Bett herum. Nur mit viel Schlafmangel kann ich im Sommer "schon" um 0 Uhr einschlafen (0Uhr ist auch die Einschlafzeit im Winter... weil der Schlafrhytmus dank früher eintretender Dunkelheit besser ist). Da laufe ich aber bereits die 2 Tage vorher nur noch wie ein Zombie durch die Gegend, bin auf der Arbeit lediglich physisch anwesend und stelle mich eher arbeitend, als dass ich wirklich noch was leiste.

Und glaube mir, ich habe es fast 1 Jahr lang probiert. Es geht nicht. Ich werde nicht müde. Auch nicht mit Milch oder Tee. Nicht mal, wenn der Tee Melantonin enthält. "Natürliche" Schlafmittel wirken nicht und chemische bringen auch nichts, weil sie a) süchtig machen und ich b) damit am nächsten Tag eigentlich nicht zur Arbeit fahren darf.
"Nichts denken" kann ich da nicht, mein Hirn denkt da die ganze Zeit "du musst JETZT einschlafen, du musst JETZT einschlafen, du musst JETZT...".
Bücher lesen kann ich problemlos auch die ganze Nacht durch. Ich bin nachts einfach munter. Manche Menschen sind eben so, macht ja auch Sinn, denn in der Steineit früher mussten nachts ja welche fit sein. Die, deren Bewacher nachts ebenfalls eingepennt sind, wurden eben vom Säbelzahntiger gefressen. Überlebt haben die mit ausreichend Nachteulen in der Gruppe, wenn welche so lange wach blieben, bis die Lerchen der Gruppe wieder munter wurden.

Allzu frühe Arbeitszeiten sind daher übrigens auch gefährlich für die Allgemeinheit. Ich stehe morgens vieeeel häufiger im Stau als nachmittags/abends, bzw. abends sind es eher einfache Auffahrunfälle, wo dann eben 1 Spur dicht ist, morgens sind die Unäflle dann so schlimm, dass durchaus mal die ganze Autobahn gesperrt ist. Ich will gar nicht wissen, wie viele dieser Unfälle wegen Schlafmangel und Sekundenschlaf enstanden sind und hätten vermieden werden können, würden nicht so viele dazu gezwungen werden, gegen ihren Schlafrhytmus arbeiten zu müssen.
 
Nicht jeder kann sich an das früher aufstehen gewöhnen. Ich bin eine genetische Nachteule, d.h. mein Köper bildet das Schlafhormon Melantonin besonders langsam (geht meiner gesamten Familie nicht anders). Im Winter geht es noch, aber im Sommer (vor allem mit der Sommerzeit) kann ich grundsätzlich nicht vor 2Uhr einschlafen. Außer ich dröhne mich mit Schlaftabletten zu, aber dann kann ich dafür am nächsten Tag auch vor dem Bildschirm im Büro (oder auf der Autobahn, Sekundenschlaf ist mir kein Unbekannter) prima schlafen...
Von den psychischen Auswirkungen ganz zu schweigen, da entstehen bei mir Depressionen bis hin zu Selbstmordgedanken (nicht weil ich sterben will, sondern weil die Aussicht, dass ich im Sarg endlich ausschlafen kann, ab einem gewissen Punkt allzu verlockend klingt).
Das Schlaflabor meinte mal, da könne man zumindest in meinem Fall nichts daran ändern, außer eben Schlaftabletten mit allen Folgen oder ein Job, bei dem man später anfangen kann.

Selbst wenn bei euch "Hand in Hand" gearbeitet werden muss, ist mir absolut unverständlich, warum das von 6-15 Uhr passieren muss und nicht wie überall sonst auch von 8-17 Uhr geht. Dann hat man als junger Mensch wenigstens noch ein Leben. Weil selbst wenn man sich an das frühe Schlafengehen gewöhnen kann: man verpasst trotzdem viel mit Freunden, wenn die noch bis 22 Uhr zusammenhängen, während man selbst um 20 Uhr gehen muss, um sich bettfertig zu machen. Da kann man ja nicht mal mehr um 20: 15 einen Film mit der Liebsten anschauen, weil man so früh ins Bett muss. Freunde- und familienfreundlich sind diese Zeiten jedenfalls nicht.

Ich sehe bei den von den Jungen kritisierten Punkten jedenfalls nichts, das sich nicht umsetzen ließe, wenn man es denn wöllte. Sie verlangen doch nicht, dass ihr die Gravitation der Erde ändert, sondern lediglich sinnvollere Arbeitszeiten und mehr Sicherheit durch feste Löhne.

Was bietet ihr den jungen Leuten denn schon wirklich? Beknackte Arbeitszeiten und flexibel ist nur die Auszahlung vom Lohn, die der Chef nach oben und unten anpasst, je nachdem, wie viel Arbeit er gerade hat. Der Arbeitnehmer hat weder Flexibilität bei den Arbeitszeiten, noch die finanzielle Sicherheit, die ein Job mit vorgeschriebenen Arbeitszeiten überall anders wenigstens bietet.
Ich kann dich sehr gut verstehen.
Ich kenne persönlich niemanden der erst um 2 schlafen geht.
Du könntest mal einfach um 21 Uhr im Bett liegen ohne Smartphone und etwas lesen, das macht auch müde. Vorher heiße Milch trinken oder einen Tee, dann schläft man besser und wenn man im Bett liegt einfach gelassen sein und an nichts denken. Wenn man gestresst ist schläft man auch nicht ein. Bei mir hilft das. Probiere es mal aus.
Ich kenne in der Produktion oder auch bei meinen Technikern nur die Abrechnung nach Stunden. Einfach deshalb, weil dieses Aufkommen sich von Monat zu Monat durch die Auftragslage ändern kann ohne dass Monate wie Februar mit zumeist 28 Tagen und Oktober mit 31 Tagen sich gegenüber stehen.

Davon mal abgesehen bringt die Vergütung nach Stundenlohn bringt einige Vorteile mit sich. Beispielsweise können Unternehmen flexibler planen und die Lohnabrechnung geht schneller. Arbeiter, die nach Stundenlohn bezahlt werden, haben ähnliche Rechte wie Arbeitnehmer, die Gehalt bekommen, also gibt es keine Ungerechtigkeiten - meiner persönlichen Meinung nach.

Die Monteure und Arbeiter um mich herum in den vielen Arbeitsjahrzehnten, die ich hinter mich gebracht habe, wären bei einem Festgehalt benachteiligt gewesen. Auch deshalb, weil Schichtzulagen dann entfallen wären. Und zum Festgehalt noch separat Zulagen aufzudröseln ist eine Mehrarbeit für die Lohnbuchhaltung, die auch effektiv arbeiten muss.

Grisu
Du hast recht. Ich finde die Entlohnung nach Stunden viel besser als ein festes Gehalt. Ich kann die anderen hier nicht verstehen wie man dagegen sein kann. Man wird deswegen nicht schlechter bezahlt.
 
Ich kann dich sehr gut verstehen.
Ich kenne persönlich niemanden der erst um 2 schlafen geht.
Du könntest mal einfach um 21 Uhr im Bett liegen ohne Smartphone und etwas lesen, das macht auch müde. Vorher heiße Milch trinken oder einen Tee, dann schläft man besser und wenn man im Bett liegt einfach gelassen sein und an nichts denken. Wenn man gestresst ist schläft man auch nicht ein. Bei mir hilft das. Probiere es mal aus.
Für mich ist 1 Uhr normale Schlafensgehenzeit, vorher bin ich selten so müde daß ich tatsächlich einschlafen könnte. Ich bin auch eine echte Eule, die in der Früh selten vor 8 Uhr aus dem Bett kommt (kurz vor dem Aufwachen kommt noch die wichtigste Traumphase die ich nicht versäumen will, und die läßt sich nicht nach vorne verschieben). Das ist nun mal so mit Menschen, man kann sie nicht über einen Kamm scheren. Jeden Tag um 5 oder früher aufstehen wäre unerträglich, da würde ich nach dem Heimkommen irgendwann ab 15 Uhr sofort ins Bett fallen müssen und bis ich dann wieder aufwache (so ab 9 Uhr abends) ist der gesamte Tag gelaufen, da hat man vom Leben gar nichts mehr. Auf einen derartig verschobenen Tagesrhythmus würde ich mich nie einlassen.

Ich frage mich allerdings, warum man in der produzierenden chemischen Industrie derartig frühen Arbeitsbeginn braucht, hängt da eine weitere Produktionskette vom Empfänger dieser Produkte dran, die dann ab 15 Uhr nachmittags beginnt, wenn der Zulieferer Schluß hat?

Bei Lebensmittelproduktionen wie Bäcker oder Landwirt ist klar, daß da ein Mindestangebot bei den Weiterverkäufern, den Läden und Supermärkten die ab 7 Uhr aufmachen, vorhanden sein muß, damit frühe Einkäufer bereits bedient werden können. Leute die ggf. selber ab 8 auf der Arbeit sein müssen und unterwegs noch ein paar Frühstücks- und Pausenbrötchen mitnehmen.
 

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