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Wir finden keine neuen Mitarbeiter

. Die Leute die von der 4-Tage-Woche träumen, denken oft an eine 32-Stunden-Woche (4 x 8 Stunden) mit Bezahlung für volle 40 Arbeitsstunden, was natürlich eine billige Illusion ist.

Machen aber einige Firmen und die Mitarbeiter sind gesünder und produktiver.
Ausserdem gibt es Firmen da ist eine 35-38 Stunden Woche eine Vollzeit Stelle.
 
Ooch, ich habe die 32h-Woche und kriege auch nur 32h bezahlt. Die Kollegen mit 40h kriegen entsprechend mehr. Man kann durchaus beide Modelle parallel laufen lassen. Also 40h für jene, die sich finanziell was aufbauen wollen (etwa nen Hauskredit abstottern) und 32h samt 4Tage-Woche für jene, die lieber weniger arbeiten, dann aber auch weniger verdienen. Wenn ihr sowieso nur nach geleisteten Stunden zahlt, bleibt es doch fair, solange sichergestellt ist, dass jeder pro Stunde gleich viel kriegt. Ich wüsste nicht, was daran eine Illusion sein soll.

Wenn man es wöllte, könnte man es schon so organisieren, dass die Jungspunde eben ihre 32h Mo-Do oder Di-Fr kriegen und Freitags dann eben nur die halbe Belegschaft arbeitet. Es wird dann immer Zeiten geben, wo einer von denen dann freiwillig auf 40h hoch geht, etwa weil man Vater wurde, die Partnerin weniger oder gar nicht mehr arbeitet und entsprechend mehr Kohle reinkommen soll.

Theoretisch könnte man sich sogar überlegen, statt einer Vollzeitkraft 2 Teilzeitkräfte einzustellen. Da gäbe es dann vielleicht sogar welche, die freiwillig um 6 arbeiten, Motto "dann bin ich um 10 fertig, kann einkaufen und dann das Kind von der Schule holen, das mein Partner morgens fertig gemacht hat" (der Partner, der dafür nachmittags so lange arbeiten kann wie er will). Zieht man dann noch die Mittagspause vor und verkürzt sie auf 30min, kann in der Zeit dann auch gleich die Übergabe von der Morgenteilzeit zur Mittagsteilzeit gemacht werden. Und schon hätte man einen Job geschaffen, der durchaus familienfreundlich sein kann.

Je nach Anfahrt ist die 4-Tage Woche eben besser. Ich verbringe nicht selten 2h pro Tag auf der Straße (1h hin, nochmals eine zurück), mit den Öffis noch länger. Wenn mein Chef da herkäme von wegen ich solle Freitags nen halben Tag arbeiten und mich dafür noch um 4:30 aus dem Bett quälen, dem würde ich auch den Vogel zeigen. Entweder so, dass die Fahrerei sich auch lohnt, oder er soll an den anderen 4 Tagen nochmal ne Stunde hinhängen und mich freitags in Ruhe lassen.
 
Hallo Zeitgeist,
ich denke die Rahmenbedingungen sind ok, klar könnten diese besser sein, aber auch deutlich schlechter! Vielleicht liegt es auch gar nicht an dem Unternehmen als solches, sondern an den Aüßeren Bedingungen, Dies kann der Standort sein, kein adequater Wohnraum, hohe Mieten, schlechte Infrastruktur, ÖPNV,Ärzte, Einkaufen, Freizeit Angebote. niedrige Lebensquallität, poltisches Klima etc.sein.
 
Das Problem ist nur, dass man an den äußeren Umständen nicht viel ändern kann. Die Firma kann nicht kurzerhand ne S-Bahn-Linie zum Standort ziehen und daneben noch ein Einkaufszentrum samt Ärztehaus und günstigen Wohnungen bauen.

Sie können nur die eigenen Rahmenbedingungen der Firma ändern. Und das wäre eben, dass man doch eine 4-Tage-Woche anbietet, spätere Arbeitszeiten einführt oder auch sowas wie garantierte Mindeststunden, besser noch ein Fixgehalt, um wenigstens etwas Planungssicherheit zu bieten.

Alternativ kann man sich natürlich weiter darüber ärgern, dass keiner bei einem anfangen will, weil es den Bewerbern rundherum offenbar nicht an (besseren) Alternativen mangelt. Sonderlich nachhaltig ist das aber nicht.
 
Das Problem ist nur, dass man an den äußeren Umständen nicht viel ändern kann. Die Firma kann nicht kurzerhand ne S-Bahn-Linie zum Standort ziehen und daneben noch ein Einkaufszentrum samt Ärztehaus und günstigen Wohnungen bauen.

Sie können nur die eigenen Rahmenbedingungen der Firma ändern. Und das wäre eben, dass man doch eine 4-Tage-Woche anbietet, spätere Arbeitszeiten einführt oder auch sowas wie garantierte Mindeststunden, besser noch ein Fixgehalt, um wenigstens etwas Planungssicherheit zu bieten.

Alternativ kann man sich natürlich weiter darüber ärgern, dass keiner bei einem anfangen will, weil es den Bewerbern rundherum offenbar nicht an (besseren) Alternativen mangelt. Sonderlich nachhaltig ist das aber nicht.
Was soll an einem Arbeitsbeginn um 6 Uhr schlimm sein? Nach einer gewissen Zeit gewöhnt man sich daran. Ein Bäcker muss noch früher beginnen.
 
Das Problem ist nur, dass man an den äußeren Umständen nicht viel ändern kann. Die Firma kann nicht kurzerhand ne S-Bahn-Linie zum Standort ziehen und daneben noch ein Einkaufszentrum samt Ärztehaus und günstigen Wohnungen bauen.

Sie können nur die eigenen Rahmenbedingungen der Firma ändern. Und das wäre eben, dass man doch eine 4-Tage-Woche anbietet, spätere Arbeitszeiten einführt oder auch sowas wie garantierte Mindeststunden, besser noch ein Fixgehalt, um wenigstens etwas Planungssicherheit zu bieten.

Alternativ kann man sich natürlich weiter darüber ärgern, dass keiner bei einem anfangen will, weil es den Bewerbern rundherum offenbar nicht an (besseren) Alternativen mangelt. Sonderlich nachhaltig ist das aber nicht.
Auch die 4 Tagewoche ist nicht so einfach da müssen alle Betriebsprozesse umstrukturiert werden.
Du hast vergessen das man bei einer 4 Tagewoche von MO bis DO 10h arbeiten muss da der Freitag frei ist.
 
Auch die 4 Tagewoche ist nicht so einfach da müssen alle Betriebsprozesse umstrukturiert werden.
Du hast vergessen das man bei einer 4 Tagewoche von MO bis DO 10h arbeiten muss da der Freitag frei ist.
Die Umstellung ist ein großer Aufwand Unternehmensseitig. Das wird oft nicht betrachtet. Zudem sind die verbliebenen 4 Tage total vollgepackt. Laut Arbeitszeitgesetz muss bei einem Arbeitstag über 9h eine 45 minütige Pause gemacht werden. Wenn der Tag um 07:30 beginnt, endet er um 17:45, bei einer 38h Woche.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das wirklich attraktiver ist.
 
Was soll an einem Arbeitsbeginn um 6 Uhr schlimm sein? Nach einer gewissen Zeit gewöhnt man sich daran. Ein Bäcker muss noch früher beginnen.
Das ist auch ein Grund, warum immer weniger Menschen das Bäckerhandwerk erlernen wollen. Inzwischen gibt es jedoch Bäckereien, die neue Wege gehen und ihre Arbeitszeiten angepasst haben. Sie beginnen beispielsweise erst um 7 oder 8 Uhr mit dem Backen und bieten ihre Produkte am Nachmittag und Abend an. Das erfordert natürlich auch eine gewisse Umstellung seitens der Kundschaft.
 

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