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Warum kann ich nicht hetero sein?

Tut mir leid, aber es ist einfach nur krank, wie ihr beide (!) Entschuldigungen und Ausreden für euer Verhalten erfindet.

Er für seinen Konsum, den er so darstellt, als seist du dafür verantwortlich (was ich widerwärtig finde).
Und du dafür, dass du dir diesen Schuh auch noch tatsächlich anziehst und dich nicht aus deiner arme-Büßer-Haltung herausbewegst.

Wenn du mal zehn, zwanzig, dreißig Jahre weiterdenkst, wo siehst du dich da? An der Seite eines schwerstkranken Süchtigen im mittleren Alter, der dich fortwährend beschimpft und runtermacht, sich aber gleichzeitig von dir aushalten und (ver)pflegen lässt? Und dann mal sehen, wer von euch beiden zuerst den Löffel abgibt? Ist das deine Lebensperspektive?

Volle Zustimmung dazu.

Lieber @Sven1974 ,

natürlich sollte auch dieser junge Mann Verantwortung übernehmen für sich, für sein Leben und seine Gesundheit. Diesen Rat wird er aber von Dir nicht annehmen können und helfen kannst du ihm auch nicht, nur schaden.

Sieh es vielleicht so: du hast ihm geholfen, nach seinem Koma wieder ins bewusste Leben zurück zu kehren.

Er hat dir geholfen, indem er dich (unbewusst) in deiner Einsamkeit und Leere berührt hat, indem dir die Begegnung mit ihm geholfen hat zu verstehen, was dir alles in deinem Leben fehlt.

Beides sind große Geschenke.

Aber beides war nur ein Ruf für den anderen, sich auf den Weg zu machen.

Du kannst diesem jungen heterosexuellen Mann nicht das geben, was er braucht und will. Nicht wirklich, auch wenn er in seiner Sucht wahrscheinlich alles sagt, wenn er dann Geld für seine Droge bekommt.

Und dieser junge Mann kann auch dir nicht geben, was Du brauchst: weder echte Zuneigung noch Liebe noch Lebenssinn noch echte Freundschaft.

Du kannst alles das vielleicht finden. Anderswo, wenn du es wagst, dich auf den Weg zu machen.
 
Sag mal, hast du eigentlich gar keine Freunde und Bekannte in deinem Alter?
Und wenn nein, würdest du dir gleichaltrige Freunde auf Augenhöhe wünschen?
Du beklagst dich hier jetzt schon über ein Jahr lang darüber, daß dieser junge Mann dich beschimpft, daß er nur dein Geld will ect., aber du ziehst überhaupt keine Konsequenzen daraus...
Ich glaube nicht, daß die Homosexualität dein Hauptproblem ist, sondern daß du dir Leute suchst, mit denen eine normale Freundschaft oder Liebesbeziehung gar nicht möglich ist.

Du hast am Anfang des Threads auch geschrieben, daß du schon früher eine Bekannte hattest, die dich nur ausgenutzt, und sich nicht mehr gemeldet hat, nachdem sie einen festen Freund gefunden hat.
Lass mich raten, war diese Frau auch deutlich jünger als du?
Was hält dich davon ab, dir Leute zu suchen, denen es nicht ums Geld und irgendwohin chauffiert werden wollen geht? Fühlst du dich unter Gleichaltrigen vielleicht unterlegen, und suchst du deshalb den Kontakt zu Jüngeren?
Wenn du nicht weiterhin ein einsamer Mensch bleiben willst , der vergeblich versucht sich Freundschaften zu kaufen, dann solltest du wirklich mal etwas an deiner Art ändern, Freunde zu finden.
 
Sag mal, hast du eigentlich gar keine Freunde und Bekannte in deinem Alter?
Doch die habe ich.

Du hast am Anfang des Threads auch geschrieben, daß du schon früher eine Bekannte hattest, die dich nur ausgenutzt, und sich nicht mehr gemeldet hat, nachdem sie einen festen Freund gefunden hat.
Lass mich raten, war diese Frau auch deutlich jünger als du?
Nein war sie nicht und wir haben mittlerweile auch wieder (überwiegend telefonischen) Kontakt. Mit ihrem Freund ist sie auch noch zusammen.

Was hält dich davon ab, dir Leute zu suchen, denen es nicht ums Geld und irgendwohin chauffiert werden wollen geht? Fühlst du dich unter Gleichaltrigen vielleicht unterlegen, und suchst du deshalb den Kontakt zu Jüngeren?
Ich kann ja vorher nicht wissen, um was es den Leuten geht. Ausserdem suche ich nicht nach Kontakten, aber diese Leute suchen scheinbar Kontakt zu mir.
 
Ich kann ja vorher nicht wissen, um was es den Leuten geht. Ausserdem suche ich nicht nach Kontakten, aber diese Leute suchen scheinbar Kontakt zu mir.
Du verdrehst die Tatsachen. Das schriebst du in deinem ersten Post:
Er ist mir richtig ans Herz gewachsen und ich bin irgendwie total traurig, daß der Kontakt jetzt abbrechen wird.
Meine Gedanken kreisen schon seit Tagen nur noch darum und ich stelle mir vor, daß er mir vielleicht heute doch noch seine Nummer gibt, weil er gesagt hat, daß er, wenn er wieder zu Hause ist, nochmal vorbei kommt und wir zusammen eine rauchen. Er hat zwar gefragt, wie ich die nächsten Wochen arbeiten muss, aber das vergisst er bestimmt wieder. Ich überlege schon die ganz Zeit, ob ich ihm zum Abschied Zigaretten schenken soll, weil ich weiß, daß er von zu Hause keine bekommen wird, so lange er in der anderen Einrichtung ist. Von seiner Freundin wollte er allerdings keine annehmen. Oder ich stelle mir vor, daß ich seiner Mutter oder seinem Bruder schreibe (die Nummern sind bei uns hinterlegt), wenn er Geburtstag hat und ihm Grüße ausrichten lasse. Er hat mir erzählt, daß ein jüngerer Kollege, der kurz bei uns gearbeitet hat, ihn bei Instagram geaddet hat. Jetzt überlege ich, daß auch zu tun, habe aber auch Angst, daß er mich nicht annimmt, weil er mich nicht von sich aus nach meinem Instagram gefragt hat. Aber dann könnte ich ihm wenigstens noch einmal schreiben um zu fragen wie es ihm in der neuen Einrichtung geht oder ihm die Möglichkeit zu geben sich zu melden, falls er wirklich vorhat mich nochmal zu besuchen, wovon ich nicht ausgehe. Und dann erst wieder zum Geburtstag, weil er immer so genervt ist, wenn ihm zu viele schreiben.
Ich stelle mir insgeheim auch vor, daß wir uns in Zukunft regelmäßig schreiben oder daß er sich meldet, wenn er Hilfe braucht
Nicht er ist dir hinterhergelaufen. Du bist ihm hinterher gelaufen. Obwohl du wusstest, dass du damit deine Kompetenzen aushebelst.
Hör endlich auf ihm zu schaden. Vielleicht wäre er schon lange clean, wenn du ihn nicht immer wieder mit Stoff versorgen würdest. In meinen Augen ist dein Verhalten krimminell. Du warst mal für seine Genesung verantwortlich, und hältst ihn seit Jahren in der Sucht.
Hör endlich auf damit.
 
Ich kann ja vorher nicht wissen, um was es den Leuten geht. Ausserdem suche ich nicht nach Kontakten, aber diese Leute suchen scheinbar Kontakt zu mir.
Es war aber absolut deine Entscheidung, den Kontakt zu diesem Jungen zu vertiefen und aufrecht zu erhalten.
Also rede dich doch bitte nicht raus, du hast ihm von Anfang an Geld und Zigaretten gegeben, damit er den Kontakt zu dir weiterhin sucht.
Wenn du von vorneherein Nein zu den Fragen nach Geld und Zigaretten gesagt hättest, dann wäre es nie zu dieser Abhängigkeitsbeziehung zwischen euch gekommen.
Deshalb konntest du sehr gut wissen, um was es ihm ging, zumal dir vom ersten Post an die User hier ganz klar gesagt haben, daß du den Jungen besser in Ruhe lässt, in seinem und in deinem Interesse.
Und daß du jetzt hier behauptest, du hättest doch genug gleichaltrige Freunde, das kann doch auch nicht stimmen.
Du hast hier schließlich mehrmals erwähnt, daß sich wegen dieser Pseudo-Beziehung deine Freunde von dir zurückgezogen hätten, warum wohl?
Deine Homosexualität ist nicht das Problem, sondern die Art, wie du damit umgehst.
Denn z.B. die Homosexuellen die ich so kenne, würden auch nichts mit jemandem zu tun haben wollen, der mit weniger als halb so alten Jungens so eine Art "Sugar-Daddy"- Beziehung führt.
Denn nichts anderes war die sogenannte Freundschaft zu dem jungen Mann, da solltest du wirklich aufhören, dir und anderen was vorzumachen...
 
Mittlerweile hat er 8 Entgiftungen abgebrochen und ist jetzt der Meinung, daß er nie den Willen hatte clean zu werden, sondern nur in die Entgiftung gegangen ist um mich zu beruhigen und dazwischen weiter konsumieren zu können.
Beim letzten Abbruch vor 3 Tagen hat man ihm gesagt, daß er nicht mehr wiederkommen kann, wenn er geht.
Heute ist er trotzdem wieder reingegangen und wurde ausnahmsweise nochmal aufgenommen, aber nur zur Entgiftung, ein Rehaantrag von der Klinik ist nicht mehr möglich, den muss er jetzt alleine stellen.

Jetzt hat er sich aufgegeben. Er sagt daß er jetzt am Ende ist und keine Kraft mehr hat gegen die Sucht anzukämpfen. Er hat vor 3 Tagen endlich gelernt sich selber zu spritzen und hat sich so in dieses Gefühl verliebt, daß er nicht mehr darauf verzichten möchte. Wenn er Ende des Montas wieder Geld bekommt, will er wieder raus und das Spritzen so lange geniessen, bis er die Überdosis erreicht hat und dann unter Glücksgefühlen endlich sterben.
Das wäre der leichteste Weg für ihn. Er weiss nicht mehr wer er ist und sein Selbsthass ist so gross, daß er einfach nur noch sterben will.
Wir haben in den letzten Wochen fast nur noch gestritten und ich habe ihn sehr oft angeschrien und ihn runtergemacht um ihn endlich wachzurütteln, aber das scheint ihn nur noch mehr entmutigt zu haben und alles was ich ihm gesagt habe, scheint er jetzt angenommen zu haben. Er ist nichts als ein verlogener Junkie, der komplett von der Sucht gesteuert wird. Er lässt einfach alles über sich ergehen, nur um weiter konsumieren zu können. Er hatte scheinbar nie den Willen gesund zu werden, sonst hätte er nicht so oft abgebrochen und hätte sich jedesmal so dermassen darüber gefreut, wenn er wieder Geld auf dem Konto hatte, weil er dann endlich wieder raus konnte und weiter konsumieren.

Er sagt, daß er das jetzt alles eingesehen hat und keine Kraft mehr hat weiter zu kämpfen. Er will es jetzt noch ein letztes mal versuchen, aber er kann absolut nicht sagen wie es ausgeht. Er rechnet eher damit, daß er in spätestens 2 Wochen entlassen wird, ohne es geschafft zu haben, die Ärzte doch noch von seiner Motivation, die er ohnehin nicht mehr hat oder nie hatte, zu überzeugen und einen Rehaantrag zu bekommen. Er hasst sich selber so sehr und weiss nicht mehr wer er ist, und er sieht keine Perspektive mehr im Leben. Der einfachste Weg wäre einfach die Spritze damit es endlich vorbei ist. Er ist am Ende und hat keine Kraft mehr und das muss ich einfach akzeptieren und ihn gehen lassen.

Es ist ja normal, daß während einer Entgiftung der Suchtdruck immer stärker wird, aber scheinbar hatte er nie die Kraft, den Sprung von der Entgiftung in die Reha zu schaffen und jetzt hat er alle Hoffnung verloren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe ich die ganze Zeit einfach nur alles falsch gemacht, was man falsch machen kann? Als er von seiner Oma kein Geld mehr bekommen hat, hab ich ihm jeden Tag mehr oder weniger Geld überwiesen, damit er kontrolliert konsumieren kann, bis er soweit ist, wieder in die Entgiftung zu gehen und danach eine Reha zu machen. Das hat er selber so geäussert.
Er hat es mir fest versprochen, daß das sein Wille ist und ich habe ihm die letzten Wochen auf seinen Wunsch hin sogar bei mir wohnen lassen zwischen den Abbrüchen. Ich habe mich darum gekümmert, daß er wieder krankenversichert ist, Arbeitslosengeld bekommt, seine Wohnung behalten kann, alles für die Zeit vorbereitet, wenn er wieder gesund ist.
Ich habe ihn jetzt schon so oft in die Klinik gebracht und jedes mal wurde es schwerer für ihn und auch für mich. Ich will ihn endlich auch mal da abholen können.
Seit gestern redet er nur noch darüber, daß er keine Hoffnung mehr hat, nichts mehr fühlt, nidht mehr weiss wer er ist und an nichts anderes mehr denken kann als an die Spritze und sich das Leben zu nehmen. Er sagt es ist seine Entscheidung und ich muss das einfach respektieren und ihn gehen lassen...
Ich habe in den letzten Monaten alles für ihn getan, um ihm die Reha zu ermöglichen, bis ich selber nichts mehr hatte, aber scheinbar wollte er gar nicht gesund werden.
Er hat sogar wieder damit angefangen mir Avancen zu machen und sich anfassen zu lassen, weil er dachte er bekommt dann mehr Geld, und teilweise bin ich darauf eingegangen um ihm zu zeigen, wie tief er schon gefallen ist und was die Sucht aus ihm gemacht hat und das er endlich etwas an seinem Leben ändern muss.
Aber es hat alles nur dazu geführt, daß er sich noch schlechter gefühlt hat, aber trotzdem immer weiter konsumiert hat. Wie oft habe ich ihm vorgeworfen, daß er nur in die Entgiftung geht um darauf zu warten bis einer von uns wieder Geld bekommen hat und er weiter konsumieren kann, und jetzt sagt er selber, daß es so war. Er hatte nie den Willen clean zu werden, sondern hat sich von mir unter Druck gesetzt gefühlt, gesund werden zu müssen, obwohl er so verliebt in den Rausch ist.
Und jetzt wo selbst seine Entgiftungsklinik ihn nicht mehr ernst nimmt, hat er aufgegeben und will endgültig als Junkie weiterleben und sich zeitnah das Leben nehmen.
Das kann ich nicht einfach so hinnehmen.
 
Hallo Sven,

das tut mir unendlich leid und ich wünsche dir, das du etwas Abstand findest.
Wahrscheinlich hattest du nie eine Chance ihn zu retten, egal wie du dich verhalten hättest. Zu deinem Verhalten wurde ja schon viel geschrieben, da fällt mir nichts mehr ein.
Höchstens der Spruch: " Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein"
Ich lebe seit vielen Jahren mit einer Alkoholikerin zusammen und kann das gut nachvollziehen. Zur Zeit ist es besser geworden. Ich habe auch das Gefühl immer alles falsch gemacht zu haben, aber was nützt es die Zeit ist vorbei.
Ein Suchtkranker der sich nicht helfen lassen will ist einfach verloren, da kannst du nicht viel tun.
(Besser gesagt wahrscheinlich ein Suchtkranker, der nicht aufhören will...)

Liebe Grüße MaxMueller
 
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