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Naja, Freunde..... Eher Nachbarin....

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Und mit welchem Recht textet einen jemand jedes mal zu?
Das muss man auch nicht haben.
Und das kann man dann durchaus auch mitteilen.

Wo liest du @kasiopaja aus meinen Beiträgen raus, dass ich dir @Gwenoel das Recht absprechen will, einfach weiter zu gehen, wenn du das willst?

Ich habe jetzt den Diskussionsverlauf hier grob überflogen: wenn ich mich nicht verzählt habe, wurde der Tipp, einfach weiter zu gehen, die Nachbarin komplett zu ignorieren und nur auf die eigene Befindlichkeiten zu achten, jetzt in 46 Beiträgen insgesamt 24 mal in verschiedenen Varianten gegeben.

Wogegen Ich mich ausgesprochen habe, war nicht der Rat an sich - totales abblitzen lassen hatte ich ja auch als eine von mehreren Möglichkeiten als Lösungsweg erwähnt , sondern gegen das hier:

Dann verstehe ich dein Problem wirklich nicht.

Es dauert drei Minuten zu sagen: "Ich habe für diese Gespräche keine Zeit." oder "Ich habe auf diese Gespräche keine Lust." Ja, das ist unangenehm. Vor allem, wenn man nie gelernt hat, für sich einzustehen.

Ich lese bei dir sehr viel über diese dir letztlich überhaupt nicht nahestehende Frau und wenig über dich.

Dir kann diese Frau völlig gleichgültig sein

Dadurch wird nämlich der Eindruck erweckt, dass es grundsätzlich ein unverständliches Problem ist, was du @Gwenoel hast. Und das verstehe ich nun wieder nicht.

Natürlich hast du keine moralische Verpflichtung gegenüber dieser Nachbarin, sie ist ja nicht in unmittelbarer Not. Trotzdem finde ich es nett, dass du dich kümmern willst, sofern es nicht deine Kräfte übersteigt. (Da du in einem anderen Thread deine Krankheit erwähnt hast, die bekanntermaßen sehr viel Kraft kostest, ist das mit den eigenen Kräften haushalten bei dir tatsächlich ein wichtiger Punkt).

Jedenfalls finde ich es bisschen irritierend, dass man sich in einem Hilfeforum schon fast rechtfertigen soll, wenn man jemandem helfen will, dem gegenüber keine unmittelbare Verpflichtung besteht.

Wahrscheinlich verstehe ich da bloß den tieferen Sinn dahinter nicht?
 
Du bist nicht dafür verantwortlich, ihr ausreichend Aufmerksamkeit zu geben. Einfach grüßen, nicht stehen bleiben und evtl. bemerken, dass man es eilig hat. Falls sie eine Frage stellt, kannst du sie kurz und knapp beim Vorbeigehen beantworten. Wenn sie sich dann trotzdem gekränkt fühlt, ist das ihre Entscheidung. Und am Ende ist es auch nicht wirklich schlimm. Dann lass sie gekränkt sein, dann geht sie dir nicht mehr auf den Sack.
 
Wenn man dabei aber nicht nur zuschaut, wie das Gegenüber die eigenen Grenzen niedertrampelt, sondern auch noch selber dabei mitmacht, ist das ja schon Selbstsabotage.
Ich muss mit meiner Energie gut haushalten und kann es mir nicht leisten, mir diese aussaugen zu lassen.
Wie ich schon geschrieben habe, ging es mir ähnlich.
Inzwischen werde ich einfach nur noch sauer, wenn das wieder jemand bei mir versuchen möchte.
Ich lasse mich da nicht mehr drauf ein.
Nicht ich bin unhöflich, sondern diese Labertaschen, die mich "benutzen" möchten.
Notlügen verwende ich nicht.
Ich sage auch nicht, dass ich dieses und jenes noch tun muss, sondern dieses und jenes noch tun möchte, egal ob das jetzt duschen, einkaufen, einfach nichts tun oder Gassi gehen ist.
Das ist mein gutes Recht.
Und wenn ich doch mal nicht zu Wort kommen sollte, winke ich und gehe einfach weiter.

Ist doch schön, dass das für dich funktioniert. Das wäre nicht der Weg, den ich gehen würde, aber ich bin ja auch nicht du. Notlügen halte auch ich für nur sehr selten notwendig * und hier besteht keine Notwendigkeit dafür.

Übrigens komme auch ich damit bisher ganz gut durchs Leben. NB: mich kosten auch Konflikte Kraft. Sowas beschränke ich darum auf Gelegenheiten, wo ich sie für notwendig halte.

Womit ich nicht sagen will, dass es nicht das Recht jeder Person sei, jedem jede Wahrheit entgegen zu pfeffern, die sie sagen will. Ich behaupte nur, dass es dazu keine Verpflichtung gibt, genau so wenig wie zum Gegenteil. So klarer?

Warum zitierst du übrigens etwas, das ich in Reaktion auf einen Gastbeitrag geschrieben habe, als hätte ich damit Dich angesprochen?

Jedenfalls bin ich ganz sicher, dass du @Gwenoel lesen kannst und wenn du diese Frau ignorieren willst, dann wirst du das tun. Und wenn du etwas anderes tun willst, dann wirst du das tun.

Solltest du Fragen oder Anmerkungen zu einer der Optionen haben, die ich als mögliche Lösung angeboten habe, stehe ich gerne zur Verfügung.

Ansonsten bitte ich um Verständnis dafür, dass ich kein Interesse daran habe, ständig die gleichen Aussagen in neuer Formulierung zu wiederholen, egal, wer mich wie oft in diesem Zusammenhang noch zitieren sollte.

Viel Spaß noch!

Du bist nicht dafür verantwortlich, ihr ausreichend Aufmerksamkeit zu geben. Einfach grüßen, nicht stehen bleiben und evtl. bemerken, dass man es eilig hat. Falls sie eine Frage stellt, kannst du sie kurz und knapp beim Vorbeigehen beantworten. Wenn sie sich dann trotzdem gekränkt fühlt, ist das ihre Entscheidung. Und am Ende ist es auch nicht wirklich schlimm. Dann lass sie gekränkt sein, dann geht sie dir nicht mehr auf den Sack.

Ja, ich sehe, den werdet ihr haben. Hier ist noch viel Platz zum Schreiben. Dieser Rat ist ja nun schon öfter gegeben worden, aber gewiss noch nicht oft genug...da geht noch was!

* Bevor jemand fragt: bei dem bekannten Trolley Problem z B ob man lügen darf, um einem Freund das Leben zu retten, komme ich zu einem anderen Ergebnis als Kant.
 
Wo liest du @kasiopaja aus meinen Beiträgen raus, dass ich dir @Gwenoel das Recht absprechen will, einfach weiter zu gehen, wenn du das willst?

Ich habe jetzt den Diskussionsverlauf hier grob überflogen: wenn ich mich nicht verzählt habe, wurde der Tipp, einfach weiter zu gehen, die Nachbarin komplett zu ignorieren und nur auf die eigene Befindlichkeiten zu achten, jetzt in 46 Beiträgen insgesamt 24 mal in verschiedenen Varianten gegeben.

Wogegen Ich mich ausgesprochen habe, war nicht der Rat an sich - totales abblitzen lassen hatte ich ja auch als eine von mehreren Möglichkeiten als Lösungsweg erwähnt , sondern gegen das hier:



Dadurch wird nämlich der Eindruck erweckt, dass es grundsätzlich ein unverständliches Problem ist, was du @Gwenoel hast. Und das verstehe ich nun wieder nicht.

Natürlich hast du keine moralische Verpflichtung gegenüber dieser Nachbarin, sie ist ja nicht in unmittelbarer Not. Trotzdem finde ich es nett, dass du dich kümmern willst, sofern es nicht deine Kräfte übersteigt. (Da du in einem anderen Thread deine Krankheit erwähnt hast, die bekanntermaßen sehr viel Kraft kostest, ist das mit den eigenen Kräften haushalten bei dir tatsächlich ein wichtiger Punkt).

Jedenfalls finde ich es bisschen irritierend, dass man sich in einem Hilfeforum schon fast rechtfertigen soll, wenn man jemandem helfen will, dem gegenüber keine unmittelbare Verpflichtung besteht.

Wahrscheinlich verstehe ich da bloß den tieferen Sinn dahinter nicht?


@Suche: Schade, dass du nicht angemeldet bist. Mit dir würde ich mich gern per PN austauschen.
Denn du findest irgendwie immer die Worte, die mir oft fehlen, um die Situation zu benennen. Danke, Suche.
 
Ist es vielleicht so, dass diese gar so lästigen Gespräche irgendwie auch deinem Ego schmeicheln? Das ist gar nicht böse gemeint, ich halte das für menschlich völlig nachvollziehbar.

In dieser Konstellation bist du die Starke, die der (vermeintlich) Schwachen etwas gibt, nämlich Aufmerksamkeit und Zeit. Und weil du das gegen deinen eigentlichen Willen tust, bringst du ein Opfer, opferst dich auf, tust "etwas Gutes".

Wir sind allzu oft gerne "Wohltäter".

Wenn einem das dann noch von außen lobend attestiert wird, umso besser. Da schwillt die Brust.

Letztlich kannst nur du wissen, was du willst.

Ja, Menschlichkeit ist wichtig. Aber Menschlichkeit heißt nicht, jeder gelangweilten Nachbarin weit über das normale Maß für was auch immer zur Verfügung zu stehen. So angesehen ein "Wohltäter" ist, ein "Ja-Sager" ist es nicht. Lerne, "Nein" zu sagen, wenn du "Nein" meinst.

Die eigene Feigheit, mal "nein" zu sagen hinter einer angeblich guten Tat zu kaschieren, das macht auf Dauer unglücklich.
 
es aber nicht wirklich.

Zum einen wohnt ihr Sohn am Ort (den sie aber nur selten sieht, weil er selbst krank ist), zum anderen hat sie hier - sie ist Muslima (gebürtige Türkin), und diese sind hier sehr eng miteinander verbunden -
auch ihre guten Freundinnen, eine wohnt im selben Haus -
Das ist viel zu viel Info
mit welcher Du Dich beschäftigst und es sollte Dir Wurscht sein , ob Sohn , oder welche Religion oder ob sie einen Furz quer sitzen hat.
Geh vorbei und gut ist .
Du bist nicht die Seelsorgerin
 
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