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Freunde "aussortieren"

Ich bin1,74m, von daher brauche ich schon einen großen Mann. Meiner ist 1,83m , das war mir schon fast zu klein.

Meine Ex waren 1,90m, das ist meine bevorzugte Größe bei einem Mann.
Bin auch 1,75m. Mein Mann ist einen cm kleiner.

Hat das für dich was mit sich als Frau fühlen/beschützt fühlen auch was zu tun, dass der Mann größer sein sollte?
 
Das sehe ich zwiegespalten.
Die Durchschnittsgröße einer Frau ist 1,65m. Da ist ein Mann mit 1,73m dann durchaus größer als sie.
Aber sie möchte einen Mann mit mindestens 1,80m, was ich nun öfter zu hören bekommen habe.
Da frage ich mich dann schon, wieso der Mann 20cm größer sein muss?

Aber ja, habe auch schon gelesen, dass Frauen laut Untersuchungen dieser Apps einen Mann wollen, der 25cm größer ist als sie. Und dass ein größer aber dünner Mann mehr Chancen hat, als ein 1,73m Mann, der zB sportlich trainiert ist.

Ich fand Größe nie so entscheidend. Ein 1,90m Mann finde ich selten attraktiv.

Da ich selbst kaum Matches hatte auf den Apps, habe ich mich mit den dortigen Gruppen, dem Verhalten und auch anderen Leuten, die da unterwegs sind, mal näher beschäftigt.

Auch sehr sehr viele meiner damaligen Kolleginnen waren auf den Apps unterwegs. Kaum eine hätte offen direkt zugegeben, dass ihr Optik wichtig ist. Aber im näheren Gespräch kam heraus, dass durchaus nach Größe, breiten Schultern und auch Jobs aussortiert wird. Also wer da mit 1,70 m als Mann und mittlerer Reife versucht, zu punkten, hat keinerlei Chance.

Interessant auch, dass viele Frauen, mit denen ich mich damals unterhalten habe, selbst keinerlei Sport betrieben haben und optisch eher im Durchschnitt bis sogar unterhalb dessen lagen, weder besonders hübsch noch besonders gut figurlich ausgestattet waren, einen überdurchschnittlich hohen Wert auf Optik, Job, Einkommen bei Männern gelegt haben.

Nur der materielle Faktor konnte oftmals den optischen überdecken. Also der gut aussehende Mann, der aber "nur" Elektriker ist und eine Wohnung zur Miete bewohnt, ..... eher schwierig. Der eher etwas unattraktivere Mann, der als Arzt mit eigenem Haus und Porsche dort vertreten war, hatte gute Chancen.

Dieser Gedanke des "Absicherung ist wichtig durch den Mann" hat bei vielen Frauen scheinbar immer noch einen unterbewusst hohen Stellenwert.

Die reine Statistik besagt, wie schon erwähnt, auf eine Frau kommen 10 Männer, die um sie werben und die Frau hat die Wahl. Im Zweifel bekommt der Mann auch bei weitem nicht so schnell etwas für die Kiste, wie den Apps oft nachgesagt wird. Also dieses "Austoben" ist für den Mann, der die Kriterien "viel Kohle" oder "top Optik" nicht erfüllt, sondern irgendwo dazwischen liegt, garnicht so einfach, wie oft angenommen. Aus dem Grunde kehren viele diesen Apps auch frustriert den Rücken.
 
Da ich selbst kaum Matches hatte auf den Apps, habe ich mich mit den dortigen Gruppen, dem Verhalten und auch anderen Leuten, die da unterwegs sind, mal näher beschäftigt.

Auch sehr sehr viele meiner damaligen Kolleginnen waren auf den Apps unterwegs. Kaum eine hätte offen direkt zugegeben, dass ihr Optik wichtig ist. Aber im näheren Gespräch kam heraus, dass durchaus nach Größe, breiten Schultern und auch Jobs aussortiert wird. Also wer da mit 1,70 m als Mann und mittlerer Reife versucht, zu punkten, hat keinerlei Chance.

Interessant auch, dass viele Frauen, mit denen ich mich damals unterhalten habe, selbst keinerlei Sport betrieben haben und optisch eher im Durchschnitt bis sogar unterhalb dessen lagen, weder besonders hübsch noch besonders gut figurlich ausgestattet waren, einen überdurchschnittlich hohen Wert auf Optik, Job, Einkommen bei Männern gelegt haben.

Nur der materielle Faktor konnte oftmals den optischen überdecken. Also der gut aussehende Mann, der aber "nur" Elektriker ist und eine Wohnung zur Miete bewohnt, ..... eher schwierig. Der eher etwas unattraktivere Mann, der als Arzt mit eigenem Haus und Porsche dort vertreten war, hatte gute Chancen.

Dieser Gedanke des "Absicherung ist wichtig durch den Mann" hat bei vielen Frauen scheinbar immer noch einen unterbewusst hohen Stellenwert.

Die reine Statistik besagt, wie schon erwähnt, auf eine Frau kommen 10 Männer, die um sie werben und die Frau hat die Wahl. Im Zweifel bekommt der Mann auch bei weitem nicht so schnell etwas für die Kiste, wie den Apps oft nachgesagt wird. Also dieses "Austoben" ist für den Mann, der die Kriterien "viel Kohle" oder "top Optik" nicht erfüllt, sondern irgendwo dazwischen liegt, garnicht so einfach, wie oft angenommen. Aus dem Grunde kehren viele diesen Apps auch frustriert den Rücken.
Genau das höre ich von vielen Männern, die auf diesen Apps unterwegs sind.
Dass die Frauen, die selbst sagen wir mal eine optische 5 sind, eine männliche 9 wollen, mit gutem Job, toller Optik usw.

Sicher ist es für Frauen wichtig auch versorgt zu werden, gerade wenn der Wunsch nach Familie gegeben ist. Da geben Frauen auch heute meist noch mehr "auf" als der Mann. ZB arbeiten in Teilzeit, Möglichkeiten auf Karriere und Weiterbildung, Elternzeit usw. Wodurch sie dann auch weniger verdienen oder es später schwerer ist wieder voll in den Job einzusteigen.

Dennoch scheinen viele der Ansprüche zu hoch bzw einfach unrealistisch, sodass sich manche Frauen denke ich auch mit diesen Ansprüchen im Weg stehen wirklich einen Partner zu finden.
 
Genau das höre ich von vielen Männern, die auf diesen Apps unterwegs sind.
Dass die Frauen, die selbst sagen wir mal eine optische 5 sind, eine männliche 9 wollen, mit gutem Job, toller Optik usw.

Sicher ist es für Frauen wichtig auch versorgt zu werden, gerade wenn der Wunsch nach Familie gegeben ist. Da geben Frauen auch heute meist noch mehr "auf" als der Mann. ZB arbeiten in Teilzeit, Möglichkeiten auf Karriere und Weiterbildung, Elternzeit usw. Wodurch sie dann auch weniger verdienen oder es später schwerer ist wieder voll in den Job einzusteigen.

Dennoch scheinen viele der Ansprüche zu hoch bzw einfach unrealistisch, sodass sich manche Frauen denke ich auch mit diesen Ansprüchen im Weg stehen wirklich einen Partner zu finden.

Dieses Phänomen habe ich auch erlebt. Die Frage, wieso das so ist, habe ich nach langem recherchieren über die Hintergründe in einfacher Form beantwortet bekommen.

Wieso suchen Frauen in diesen Apps Männer, die sowohl im sozialen/finanziellen Status, als auch optisch deutlich über ihrem eigenen Status liegen? Ganz einfach, weil sie es können. Da komme ich wieder zurück auf mein Experiment mit einer Kollegin vor 3 Jahren. Ich hatte Tinder, sie hatte Tinder. Sie war damals 44 Jahre als, 1,60m groß und wog so etwa 75kg. Sport: Nein. Bildungsstatus: Ausbildung, bei uns war sie in der Versicherung in der Assistenz im Call Center. 2 Kinder, Alleinerziehend.

Nahezu jeder Wisch bei einer bestimmten App wurde ihr als "verpasstes Match" angezeigt, also wurde sie geliked. Bei mir war das so, dass ich nahezu keine Matches hatte und erst dann ein paar bekam, nach dem ich alles geliked hatte, was nicht bei drei auf dem Baum war.

Diese besagte Kollegin hatte übrigens wöchentlich 1-2 Dates und konnte oder wollte es einfach nicht glauben, dass ich das nicht habe. Übrigens wollten die Typen, die meistens ziemlich schräg waren (ihrer Schilderung nach) alle nur das Eine, ..... auch wenn ich mir das aus optischen Gründen schwer vorstellen konnte, aber ich war auch bei den Dates logischerweise nicht anwesend und entnahm das nur ihren Schilderungen.....trotzdem, es klang plausibel. An näherem Kennenlernen waren die Typen jedenfalls nicht interessiert und wenn nichts lief, nach 1 bis maximal 2 Dates weg oder ghosteten schon beim Schreiben.

Ihre Ansprüche waren aber eben auch interessanterweise deutlich höher als das Angebot, das sie mit brachte.

Das Verhältnis 1 Frau auf 10 Männer macht es möglich, Angebot und Nachfrage. Wenn ich viele Angebote habe, kann ich auswählen, Anforderungen hoch schrauben und komme trotzdem noch zum Erfolg. Wenn ich auf dem Arbeitsmarkt eine gefragte Fachkraft bin, kann ich mir den Arbeitgeber auch aussuchen.

Im "echten" Leben hatten diese Frauen eben diese Chancen nicht. Also allein aufgrund der Tatsache, um auf die Kollegen zu kommen, dass sie eben kein optischer Augenschein war, der sofort auffiel, hatte sie selbst bestätigt, dass sie "draußen" nie von Männern angesprochen wird. Und das obwohl sie sich allein durch die Schule und Co in einem ziemlich großen sozialen Umfeld bewegt hatte.

Viele Frauen habe ich dort auch lediglich mit dem Interesse erlebt, Follower für die verlinkten Instagram Profile zu sammeln und der gemeine Mann ist oft auch so doof, dass er denkt, die Chancen steigen, wenn er sich bei den 2000 Followern noch dazu gesellt. Und das wissen Frauen.

Auch bei Bumble hat dieses Prinzip meiner Erfahrung nie funktioniert, dass Frauen den ersten Schritt machen. Oft blieb es dann beim Match, von der Frau kam garnichts oder ein "Hi" und den Rest sollte dann doch lieber der Mann erledigen.
 
Dieses Phänomen habe ich auch erlebt. Die Frage, wieso das so ist, habe ich nach langem recherchieren über die Hintergründe in einfacher Form beantwortet bekommen.

Wieso suchen Frauen in diesen Apps Männer, die sowohl im sozialen/finanziellen Status, als auch optisch deutlich über ihrem eigenen Status liegen? Ganz einfach, weil sie es können. Da komme ich wieder zurück auf mein Experiment mit einer Kollegin vor 3 Jahren. Ich hatte Tinder, sie hatte Tinder. Sie war damals 44 Jahre als, 1,60m groß und wog so etwa 75kg. Sport: Nein. Bildungsstatus: Ausbildung, bei uns war sie in der Versicherung in der Assistenz im Call Center. 2 Kinder, Alleinerziehend.

Nahezu jeder Wisch bei einer bestimmten App wurde ihr als "verpasstes Match" angezeigt, also wurde sie geliked. Bei mir war das so, dass ich nahezu keine Matches hatte und erst dann ein paar bekam, nach dem ich alles geliked hatte, was nicht bei drei auf dem Baum war.

Diese besagte Kollegin hatte übrigens wöchentlich 1-2 Dates und konnte oder wollte es einfach nicht glauben, dass ich das nicht habe. Übrigens wollten die Typen, die meistens ziemlich schräg waren (ihrer Schilderung nach) alle nur das Eine, ..... auch wenn ich mir das aus optischen Gründen schwer vorstellen konnte, aber ich war auch bei den Dates logischerweise nicht anwesend und entnahm das nur ihren Schilderungen.....trotzdem, es klang plausibel. An näherem Kennenlernen waren die Typen jedenfalls nicht interessiert und wenn nichts lief, nach 1 bis maximal 2 Dates weg oder ghosteten schon beim Schreiben.

Ihre Ansprüche waren aber eben auch interessanterweise deutlich höher als das Angebot, das sie mit brachte.

Das Verhältnis 1 Frau auf 10 Männer macht es möglich, Angebot und Nachfrage. Wenn ich viele Angebote habe, kann ich auswählen, Anforderungen hoch schrauben und komme trotzdem noch zum Erfolg. Wenn ich auf dem Arbeitsmarkt eine gefragte Fachkraft bin, kann ich mir den Arbeitgeber auch aussuchen.

Im "echten" Leben hatten diese Frauen eben diese Chancen nicht. Also allein aufgrund der Tatsache, um auf die Kollegen zu kommen, dass sie eben kein optischer Augenschein war, der sofort auffiel, hatte sie selbst bestätigt, dass sie "draußen" nie von Männern angesprochen wird. Und das obwohl sie sich allein durch die Schule und Co in einem ziemlich großen sozialen Umfeld bewegt hatte.

Viele Frauen habe ich dort auch lediglich mit dem Interesse erlebt, Follower für die verlinkten Instagram Profile zu sammeln und der gemeine Mann ist oft auch so doof, dass er denkt, die Chancen steigen, wenn er sich bei den 2000 Followern noch dazu gesellt. Und das wissen Frauen.

Auch bei Bumble hat dieses Prinzip meiner Erfahrung nie funktioniert, dass Frauen den ersten Schritt machen. Oft blieb es dann beim Match, von der Frau kam garnichts oder ein "Hi" und den Rest sollte dann doch lieber der Mann erledigen.

Ja, ich kann mir da schon vorstellen, dass das so ist.
So entsteht das Gefühl gefragt zu sein und damit dann auch das Denken man sei vll zu gut für so manche männlichen "Bewerber".

Aber ob es so dann zu einer Paarbeziehung kommt, ist dann ja auch wieder die Frage.
Wenn die Frauen den Männern dann wiederum auch nicht zusagen.
Wie du beschreibst, dass dir dann Frauen als Match angezeigt wurden, die dich nicht interessieren.
 
Da komme ich wieder zurück auf mein Experiment mit einer Kollegin vor 3 Jahren. Ich hatte Tinder, sie hatte Tinder. Sie war damals 44 Jahre als, 1,60m groß und wog so etwa 75kg. Sport: Nein. Bildungsstatus: Ausbildung, bei uns war sie in der Versicherung in der Assistenz im Call Center. 2 Kinder, Alleinerziehend.

...
Diese besagte Kollegin hatte übrigens wöchentlich 1-2 Dates und konnte oder wollte es einfach nicht glauben, dass ich das nicht habe.


Für einen ONS nehmen Männer gerne solche Frauen. Die sind bedürftig, haben schon Kinder und hängen einem keins mehr an und sind schnell ins Bett zu kriegen.

Eine Beziehung wollen die Herren nicht mit der Dame.
 
Für einen ONS nehmen Männer gerne solche Frauen. Die sind bedürftig, haben schon Kinder und hängen einem keins mehr an und sind schnell ins Bett zu kriegen.

Eine Beziehung wollen die Herren nicht mit der Dame.

Richtig, das wurde mir auch bestätigt. Die Frau fühlt sich bei besagtem Männerüberschuss zunächst einmal bei diesen Apps als begehrt und denkt, sie hat die freie Auswahl. Dass 9 von 10 oder 10 von 10 Kerlen kein ernsthaftes Interesse haben, stellt sich beim Date meist sehr schnell raus, gerade bei Frauen, die im "echten Leben" eben diese Chancen nicht haben........und schon kommt die Ernüchterung.

Natürlich gibt es genug Frauen in den Apps, die real und online diese Möglichkeiten haben, aber ich glaube, es sind dort auch viele unterwegs, die sich im echten Leben schwer tun.

Frauen wissen in der Regel sehr genau, wie sich sich kleiden müssen und geben müssen, wo sie sich aufhalten müssen, was mit den Haaren zu tun ist, um "da draußen" angebaggert zu werden und wahrgenommen zu werden und der Mann macht - Emanzipation hin oder her - in nahezu allen Fällen halt eben doch noch den ersten Schritt. Aber wenn ich keine Zeit habe, raus zu gehen, weil Alleinerziehend u Co oder wenn ich eben die optischen Kritieren so garnicht erfülle, gehe ich halt online. Denke, mir gehört die Männerwelt und werde wie oben beschrieben schnell enttäuscht.

So oder so ähnlich wurde mir das permanent von den Damen berichtet, die in meinem Umfeld dort wie die Königinnen unterwegs waren, bis sie die ersten Dates hinter sich hatten.

Es ist halt die Suche der Nadel im Heuhaufen.
 

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