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Wie mit sexuellen Annäherungsversuchen eines befreundeten Pärchens umgehen ?

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Also du kennst aus deinem persönlichen Umfeld reihenweise offene Beziehungen die gescheitert sind? Wo du auch konkret sagen kannst, die sind gescheitert aufgrund der Beziehungsform an sich und nicht wegen irgendwas anderem?

Ich persönlich kenne zwei offene Beziehungen und die laufen gut, eine aus erster Hand, nämlich meine eigene. Von daher kann ich zumindest aus eigener Erfahrung sagen, dass so eine Beziehung funktionieren KANN.
MUSS natürlich nicht, aber das tun monogame Beziehungen auch nicht immer, sogar recht oft nicht, und ich sehe daher keinen Grund, in solchen Threads immer auf den offenen Beziehungen, die nicht funktionieren rumzureiten, weil es bei den monogamen Beziehungen ja auch niemand so vehement tut.
Von reihenweise habe ich nicht geschrieben, was soll die Polemik?
Ja, ich kenne einige, es sind nicht viele, aber mehr als zwei, sie sind alle mehr oder weniger aufgrund der Beziehungsform gescheitert.
Wenn ein Paar zusammenbleibt, aber einer dabei bis zu seinem Ende unglücklich ist, werte ich das auch als Scheitern.
Ferner gibt es erheblich mehr monogame Beziehungen (mögen sie gut oder schlecht laufen) als offene.
Daher sehe ich die Bedenken/Warnungen, die geschrieben, werden als relevant an.
Es geht nicht darum, eine offene Beziehung zu verteufeln, es geht darum, vor den Risiken zu warnen.

Im Übrigen empfinde ich es als befremdlich, dass du so aggressiv reagierst.
Andere Meinungen lese ich gerne, allerdings Polemik und Sarkasmus muss nicht sein.
 
Zitat entfernt ( ...)
(...)

Ich bin übrigens dafür, dass @Träumelinchen es ausprobiere sollte, was sie vorhat, falls du das noch nicht gelesen haben solltest. Ihr Freund wird sicher nicht ihr letzter sein. Sie ist noch jung und ist dabei, meine Fehler nicht zu machen - nämlich, dass ich aufgund meiner anerzogenen Moralvorstellungen und so wie ich aufwuchs, mich sexuell nie ausprobieren wollte und jetzt darüber klage.

Sie hat noch die Zeit dafür.
 
Es ist nicht leicht, zu akzeptieren, dass andere Menschen anders denken und fühlen als man selbst.
Dass man andere Menschen, als den Partner begehrenswert findet, kann ich nachvollziehen.
Nicht monogam zu leben dagegen nicht.
Ich habe es versucht, zusammen mit meiner Partnerin.
Ich bin dabei vollkommen gescheitert.
Meine Partnerin wäre wahrscheinlich besser zurechtgekommen, allerdings hat sie es begrüßt, das Experiment zu beenden.
Das Ganze ist schon sehr lange her.
Ich verstehe und akzeptiere, dass andere Menschen anders leben und denken als ich.
Allerdings kann ich meine Gedanken und Empfehlungen nur auf meine Lebensweise beziehen.
Akzeptanz und Toleranz ist der Schlüssel für ein harmonisches Miteinander.
 
Du schriebst, du bist keiner Religion zugehörig, also Atheist?
Was hast du von den nen Eltern sexuell mit auf den Weg mitbekommen?
Auch da können moralische Fragen entstehen.
Hattest du bspw. als Heranwachsende leicht über Sexualität reden können? Weißt du, ob sie selbst sexuell eher offen/experiementierfreudig wahren/sind oderveher pruden oder gar assexuell? Kommst du noch gut mit ihn u d snderen Familienmitgliedern aus? Versteht ihr euch gut? Vertrittst du heute als Erwachsene immer noch ihre Werte und Moralvorstellungen? Oder hast du dich gar deshslb von ihnen "abgewendet" und bist eher geflüchtet in dein eigenes, selbständuliges Leben?
Unter welchem Umständen hattest du dich von ihnen "abgenabelt"?
Ich glaube jedenfalls nicht an einen bestimmten Gott.
Meine Eltern leben monogam (soweit ich weiß). Aber ich frage sie da auch nicht drüber aus. Vielleicht haben sie irgendne Vereinbarung, von der ich nichts weiß, oder machen irgendwas heimlich, was ich total daneben fände. Nichts Besonderes also. Abgenabelt ? Ich habe halt mein eigenes Leben mittlerweile, wohne noch zu Hause, aber komme nicnt mehr mit in den Urlaub, wie die meisten in meinem Alter halt.
 
Bedenken und Warnungen sind relevant, aber trotzdem finde ich es schon bezeichnend, dass solche Art von Warnungen immer nur bei offenen Beziehungen kommen, nie wenn es um monogame Beziehungen geht.
Ist das verwunderlich?
Die meisten Beziehungen sind monogam (zumindest nennen sie sich so).
Ich bin absolut bei Dir, alles ist möglich.
Allerdings sagt mir mein Leben und die Probleme, die ich dabei mitbekommen habe, dass wechselnde Beziehungen in einer festen Partnerschaft häufig zu Schwierigkeiten führen.
Selbstverständlich ist das auch in monogamen Beziehungen der Fall.
Aktuell habe ich mit einem Mann geschrieben, der eine offene Beziehung über Jahre geführt hat, sie haben häufig einen engen Bekannten zu gemeinsamen sexuellen Aktivitäten getroffen.
Durch Zufall musste er dann erfahren, dass seine Partnerin sich daneben, immer wieder auch privat mit dem Mann vergnügt, ohne sein Wissen.
Die Ehe ist am Ende, alle sind unglücklich, die Frau kann sich mit dem anderen Mann keine feste Beziehung vorstellen, ihr Mann kann ihr nicht mehr vertrauen.
Sie hat gesagt, sie hätte gedacht, es wäre wohl nicht so schlimm?!
Ich könnte einige ähnlichen Beispiele aufzählen, die meisten online, aber auch die eine oder andere aus dem realen Leben.
 
Ich glaube jedenfalls nicht an einen bestimmten Gott.
Meine Eltern leben monogam (soweit ich weiß). Aber ich frage sie da auch nicht drüber aus. Vielleicht haben sie irgendne Vereinbarung, von der ich nichts weiß, oder machen irgendwas heimlich, was ich total daneben fände. Nichts Besonderes also. Abgenabelt ? Ich habe halt mein eigenes Leben mittlerweile, wohne noch zu Hause, aber komme nicnt mehr mit in den Urlaub, wie die meisten in meinem Alter halt.
Ja, das klingt doch alles gut. Es macht sexuell gesehen vielleicht vieles einfacher. (@Ausnahmsweise , nein, ich verallgemeinere hier nicht, deshslb das "vielleicht").

@Träumelinchen :
Scheinst also auch einen guten Draht zu deinen Eltern zu haben. Bei mir war es halt "schwierig" als ich aufwuchs. Aber das wurde jetzt ins OT gehen hier mehr zu schreiben. Aber wie ich schon schrieb: Sie sind uns gute Großeltern unsere Kinder.

Aber das alles ist ja bei euch noch kein Thema während ich hingegen an meine "Ehe" mit meiner einzigen Sexualpartnerin (und auch Freundin/Frau), die ich je hatte, noch weiter festhalte (Gründe hatte ich ja weiter oben schon genannt). Ich hatte ja auch geschrieben, dass ich das "sich nicht sexuell ausprobiert haben in jungen Jahren" bereue.

Von daher: Zieht's halt durch. Wenn ihr beide eher davon überzeugt seid, dann wird das schon.

Im Prinzip bin ich dankbar für den Thread: Dann weiß ich mit welchen Fragestellungen sich heutige Generationen vielleicht beschäftigen. Finde ich halt wichtig, wenn man selbst Kinder hat.
 
Scheinst also auch einen guten Draht zu deinen Eltern zu haben.

Aber das alles ist ja bei euch noch kein Thema während ich hingegen an meine "Ehe" mit meiner einzigen Sexualpartnerin (und auch Freundin/Frau), die ich je hatte, noch weiter festhalte (Gründe hatte ich ja weiter oben schon genannt). Ich hatte ja auch geschrieben, dass ich das "sich nicht sexuell ausprobiert haben in jungen Jahren" bereue.
Ja ich habe einen guten Draht zu meinen Eltern zum Glück 🙂.
Das mit dem sexuell Ausprobieren ist halt auch so ein Ding. Mein Freund und ich glauben beide, dass wir die Liebe unseres Lebens gefunden haben. Aber wir sind beide auch noch sexuell ziemlich unerfahren. Wir wollen einfach auch noch Erfahrungen sammeln, vielleicht eben auch mit Anderen. Ohne uns trennen zu müssen. Da gibt es eben nicht viele Möglichkeiten, wie wir das hinkriegen könnten … Kann gut sein, dass die Beziehung daran scheitert. Wir wissen, dass es ein Risiko ist. Kann auch sein, es ist nur eine Phase und danach wollen wir nur noch monogam leben. Wir wissen es einfach noch nicht. Wir lernen auch nicht jeden Tag ein solches Pärchen kennen, mit dem es so paßt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich wünschte, ich wäre in dem Alter, in dem ihr seit, soweit gewesen wie ihr.
Dazwischen liegen Welten.
Es ist nicht so, dass ich den Lebensweg mit meiner Partnerin bereue, ganz im Gegenteil.
Ich würde ihn jederzeit wieder gehen.
Allerdings empfinde ich die Toleranz und Offenheit, die ihr empfindet, die mir in dem Alter fehlte, als positiv.
Trotzdem möchte ich Euch empfehlen vorsichtig zu sein, ich habe entschieden zu viele tragische Momente/Schicksale erleben müssen in meinem Umfeld.
 
Ich wünschte, ich wäre in dem Alter, in dem ihr seit, soweit gewesen wie ihr.
Dazwischen liegen Welten.
Es ist nicht so, dass ich den Lebensweg mit meiner Partnerin bereue, ganz im Gegenteil.
Ich würde ihn jederzeit wieder gehen.
Allerdings empfinde ich die Toleranz und Offenheit, die ihr empfindet, die mir in dem Alter fehlte, als positiv.
Trotzdem möchte ich Euch empfehlen vorsichtig zu sein, ich habe entschieden zu viele tragische Momente/Schicksale erleben müssen in meinem Umfeld.
Sind wir auf alle Fälle. Danke für Deine Tipps 🙂 .
 
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