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„Todkrank“, extrem einsam und Belastung fürs Umfeld

Meine Taktik wäre Ablenkung. Wenn schlafen nicht geht, ein richtig spannendes Buch, dass vielleicht schon eine Weile darauf wartet gelesen zu werden. Oder Freunde und Familie anrufen und zuhören. Also, sie sprechen lassen über ihre alltäglichen Dinge. Ich schreibe auch gerne To-Do-Listen. Zum einen hake ich gerne erfüllte Aufgaben ab, zum anderen gibt mir der Überblick anstehender Aufgaben das Gefühl von Kontrolle.
 
Da ich selbst unter Panikattacken leide, kann ich mir vorstellen wie es dir gehen muss.

Du bist nicht todkrank - du hast Todesangst.

Und du hast Recht, jemand der das niemals hatte, wird dazu wenig beitragen können.

Die Angst ist irrational, doch deshalb nicht weniger stark, weniger vorhanden und weniger beängstigend.

Mir hilft (geht nur, wenn ein bestimmtes Level noch nicht erreicht ist) zu meditieren, beruhigende Musik/Mantras zu hören, eine kurzweilige Serie zu schauen oder meinem Mann die Ohren "vollzujammern".

Danke!

Ich lenke mich auch ab und ich glaube hier zu schreiben hilft mir auch.
Ich bin eigentlich ein bisschen stolz auf mich, weil ich das trotz Ängsten bis jetzt so gut schaffe. Man muss halt sehen, dass ich ein Mann mit Ängsten und PTBS bin. Dafür schaffe ich das gut.
 
Darauf kannst du auch stolz sein.

Ich bin auch oft stolz auf mich, wenn ich was in Babyschritten geschafft habe, wo ich vorher schon beim nur daran Denken in Tränen ausgebrochen bin.

Ich habe meine Erwartungshaltung an mich selbst ein wenig heruntergeschraubt.
Das hat auch geholfen 🙂
 
Darauf kannst du auch stolz sein.

Ich bin auch oft stolz auf mich, wenn ich was in Babyschritten geschafft habe, wo ich vorher schon beim nur daran Denken in Tränen ausgebrochen bin.

Ich habe meine Erwartungshaltung an mich selbst ein wenig heruntergeschraubt.
Das hat auch geholfen 🙂

Darauf darfst du stolz sein. Dafür kriegen wir andere Sachen gut hin, die vielleicht für andere schwierig sind. Jeder kennt etwas, das ihm schwer fällt!
 
Meine Taktik wäre Ablenkung. Wenn schlafen nicht geht, ein richtig spannendes Buch, dass vielleicht schon eine Weile darauf wartet gelesen zu werden. Oder Freunde und Familie anrufen und zuhören. Also, sie sprechen lassen über ihre alltäglichen Dinge. Ich schreibe auch gerne To-Do-Listen. Zum einen hake ich gerne erfüllte Aufgaben ab, zum anderen gibt mir der Überblick anstehender Aufgaben das Gefühl von Kontrolle.

Ich kann momentan nichts machen, was geistig zu lange anstrengend ist. Ein Buch zu lesen, krieg ich nicht hin.
Ich habe schon ganz viele Filme geguckt, die ich immer mal sehen wollte, höre Podcast.

Schreibst du To-Do Listen für die Zeit, wenn du wieder gesund bist?
 
Ich habe leider die eine Diagnose gegoogelt und gelesen, was theoretisch passieren kann. Bis hin zum Tod, theoretisch. Wahrscheinlich aber kann man bei fast jeder Diagnose derartiges lesen.

Ich hätte das nicht tun sollen.

Mein Arzt hat mir versichert, dass es nicht lebensbedrohend ist und alles bis jetzt sehr gut verläuft.
 
Glaube Deinem Arzt.
Dann wirst Du Dich beruhigen können.

Dieser Arzt ist sehr gut bewertet, Fachmann. Er wirkt auch sehr kompetent.
Er ist auch schon älter, viel Berufserfahrung.

Er überwacht mich momentan häufig und genau und würde bestimmt merken, wenn etwas nicht gut läuft.
Das würde er doch, oder nicht? Es wäre seltsam, wenn ein erfahrener Facharzt einen Patienten mehrmals pro Woche sieht, aber nicht merkt, dass dieser im Sterben liegt.

Ich würde eher sagen, dass Leute sterben, weil sie zu selten zum Arzt gehen.
 

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