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Leben mit Kleinkind - ich finde es die Hölle

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Seltsam, ich kenne es genau anders herum, wonach Mütter ab 30 die relaxteren sind, weil sie von Selbstverwirklichung, Beruf, Partnerschaft, Finanzen etc bereits das meiste abgehakt haben und viel besser wissen als eine 20jährige, was sie wollen und noch erwarten vom Leben. Für junge Frauen erweist sich ein Kind das zu früh kommt in vielerlei Hinsicht noch als Hindernis, auch das nötige Verantwortungsgefühl ist nicht immer schon vorhanden.
Ich wollte das gleiche schreiben, habe jetzt deinen Beitrag gelesen. Du hast es perfekt auf den Punkt gebracht.
 
Das Forum ist der falsche Ort für so einen ehrlichen Post. Da gibt es tatsächlich andere Plattformen, wo du mehr Verständnis bekommst. Ich finde es so schlimm wie wenig Anerkennung und Hilfe Mütter bekommen. Macht mich richtig traurig.

Es ist die absolute Hölle mit Baby/Kleinkind. Es ist bei uns teilweise so schlimm gewesen, wie ich es mir niemals in meinem schlimmsten Alpträumen hätte ausmalen können. Und so geht es ganz ganz vielen! Es darf aber nicht drüber gesprochen werden, weil du direkt verurteilt wirst. (...)

Aber weißt du, es ist ganz normal: Wir Menschen sind nicht dafür geschaffen 24/7 ein Kind alleine zu bespaßen. Seit ich das mal gelesen habe und verstanden habe, geht es mir viel besser und ich sehe keine Schuld bei mir, sondern in unserer Gesellschaft. Normalerweise leben Menschen in Stämmen und teilen sich die Kinderumsorgung, daher auch der Spruch " es braucht ein ganzes Dorf...". Machen wir das nun alleine und das Kind ist etwas bedürftiger gehen wir kaputt. Ich sag dir, ich hatte so heftige Probleme, weil ich 3 Jahre nicht mehr geschlafen habe. Edit: (...Selber gelöscht, weil lohnt sich nicht darüber zu reden...)Schlafentzug ist eine richtig schlimme Foltermethode, da bin ich mir jetzt sicher. Dazu eben noch die Tagesbespaßung und das ewige Geschrei und Ausgeraste. Du verlierst dich als Mensch und auch als Paar völlig. In der Kita geht es jetzt auch los, die Paare trennen sich reihenweise, weil die Beziehung das nicht überstanden hat. Und wer bekommt noch ein zweites Kind? Nur jene, die Hilfe von Großeltern haben und deren erstes Kind pflegeleicht war. 😉 Wir gehören nicht dazu. Aber jetzt mit 3,5 Jahren amten wir auch langsam auf und werden trotzdem kein weiteres bekommen. Unsere Beziehung würde das nicht überleben und ich als Mensch vermutlich auch nicht.

Von Kita halte ich übrigens sehr viel. Wir haben eine ganz tolle und das hat mich wirklich gerettet.
 
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Ich denke, jeder der ein Kind hat kann sich in die Situation einfühlen. Es empfindet nur nicht jeder als Hölle auf Erden, das Kind versorgen zu müssen. Es hängt aber auch wirklich viel vom Kind ab, und wieviel Talent man zur Betreuung mitbringt. Das sind beides Dinge, auf die man im Grunde keinen Einfluss hat.
 
Wenn man unter den bisherigen Thread einen Strich zieht, ergeben sich 2 Erfordernisse für die TE: Die Akzeptanz und eine entsprechende Lösung zu erzielen, um den Bedürfnissen des Kindes gerecht zu werden (neben dem Kümmern auf jeden Fall auch Liebe geben zu können), auf der anderen Seite aber eben auch die eigenen Bedürfnisse zu erkennen und zu befriedigen, die durchaus ebenfalls ihre Daseinsberechtigung haben. Hierzu wurden zahlreiche Tipps gegeben, wie man das schaffen kann, aber auch wo man Hilfe findet, wenn es allein nicht gelingt.

Elternforen sind für diese Fragestellung m.E. nicht besser oder schlechter als Austauschplattform geeignet als das HR-Forum. Denn auch dort geben Eltern ihre Erfahrungen zum besten, genauso aber auch Kinderlose bzw. werdende Eltern. Auch die tummeln sich nämlich dort. (Ich war damals übrigens bei "elternforen.de" unterwegs)
Hier bekommt man m.E. sogar noch eine andere Perspektive mit, nämlich retro, sprich einige Jahre später mit einer gesunden Distanz. Die fehlt in den klassischen Elternforen leider häufig, weil man die Foren irgendwann verlässt. Die Problematik nach gemeisterten Hürden nochmal Revue passieren zu lassen könnte der TE m. E. durchaus nutzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde für die Kleine ein Laufgitter/ Laufstall anschaffen darin kann sie spielen, schaukeln , klettern und ihr habt mal Ruhe..

Geht sie in die Kita oder habt ihr eine Tagesmutter ?

Das Kind braucht Liebe und Aufmerksamkeit.
Das Kind in seiner Außenwelt zu begrenzen und in einen Käfig zu sperren ist wohl nicht die Lösung , da ist sie im fachlich geförderten Kindergarten wohl besser aufgehoben
 
Im Laufgitter waren meine Kleinen , wenn man z.B. mal kochen und die Wohnung putzen muss und nicht ständig aufpassen kann.
Ein Käfig ist es nicht.
Kita oder Tagesmutter wäre wichtig.
 
Hier wurde alles gesagt und von der TE kommt nichts bis wenig als Antwort leider . Hallo TE , Tausche Dich mit anderen Müttern aus , die momentan auch Kinder betreuen , gehe zu Urbia ins Forum
 
...wenn du wüsstest was in 13 Jahren auf dich zukommt...
Genieße lieber diese Zeit jetzt. Jetzt ist es noch einfach. Du brauchst nur hinterher laufen und aufpassen dass sie sich nicht in Gefahr bringt. Sie will die Welt entdecken und das mit dir als Rückendeckung. Das ist leidergottes deine Pflicht.
Und ja, es stimmt, manchmal ist es zuviel, hat das Gefühl sich selber zu verlieren. Und es ist auch völlig legitim sich regelmäßig Freizeit zu schaffen.

Nur du klingst so als hättest du größere Erwartungen?
Gefühlt ist alles nicht das richtige was da bei dir passiert. Was wünscht du dir? Wo willst du hin? Gehst du wieder arbeiten? Wo siehst du dich denn selber in ein paar Jahren? Bist du zufrieden mit dir selber?
 
...wenn du wüsstest was in 13 Jahren auf dich zukommt...[QUOTE
Was soll denn auf sie zukommen ?
Ein dealenden Drogenjunkie Teemager ?
Ein Ladendieb ?
Ein Kind mit Agressionsproblem ?
Kinder spiegeln das wieder was sie zuhause vorgelebt bekommen , und eigentlich gibt es ja gar kein Problem , nur eine gestresste überforderte Mutter und ein munteres Kleinkind
 
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